Tagesarchiv für 30. Juli 2008

Das Mittwochswort: Billionen

Seit ich des Suchens müde ward, erlernte ich das Finden.

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Ganz Gallien ist besetzt? Nicht ganz. Fünf Anblicke, die uns US-Behörden in Google Maps und Google Earth gerne ersparen möchten, weshalb sie bewölkt, unscharf oder besonders bearbeitet sind. | Die neue Videosuche Google Elections findet Statements amerikanischer Politiker - den Text des Gesagten - in Hunderten von YouTube-Videos. (Hierzu siehe auch meine Netzkolumne Das Wahrheits-Web vom 25.10.2006). | Klos in Translation: Die Mitarbeiter im Google-Hauptquartier können inzwischen japanische Space-Toiletten nutzen. | 

Google kennt nun eine Billion URLs im Netz - 1.000.000.000.000 Stück. Hier noch der Unterschied zwischen URL und Internetadresse. | (Achtung: Was im Deutschen Billion heißt, heißt im Englischen Trillion.) | Am 25. Oktober 1923 waren eine Billion Mark nur noch einen US-Dollar wert. | Der Rauminhalt der Erde entspricht einer Billion Kubikkilometern (ganz genau sind es 1,09 Billionen Kubikkilometer). | Eine Pflanzenzelle ist eine Billion mal kleiner als die Erde. | Billionen-Videos auf YouTube. | Die Finanzkrise verschlingt eine Billion US-Dollar. | Im Jahr 2005 wurden weltweit eine Billion US-Dollar für Rüstung ausgegeben. | Bis 2010 werden deutsche Eltern ihren Kindern eine Billion Euro vererben. |

Das höchste Zahlzeichen der alten Ägypter war die Hieroglyphe für eine Million. Sie stellt einen Mann dar, der auf die Knie gesunken ist und die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. |

? Informationskubismus: Eine neue Möglichkeit des Rundumsehens in Panoramio. Panoramio verknüpft Fotos von Orten mit den zugehörigen geografischen Koordinaten in Google Earth. | 

(Update 2.8.2008): BoingBoing vermeldet die ersten 100.000.000.000-Zimbabwe-Dollarscheine, die bei Ebay angeboten werden.

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Schirme: Möge der Griff mit dir sein

Sonnenglut. Aber jeder Regenschirm kann auch als Sonnenschirm verwendet werden. | Ein gestrickter, roter Schirm der französischen Designerin Lise Lefebvre. | Der Kanadier John Di Cesare entwirft mollusken- und muschelhafte Schirme. | Der Umbuster von Sruli Recht, mit einem Schlagring aus Aluminium als Griff. Die australische Polizei hat den Umbuster - ein Kunstwort aus umbrella (Regenschirm) und buster (Knacker) - als waffenscheinpflichtig eingestuft. | Charlie Sorrel berichtet von einem anderen kampftauglichen Schirm. | Alltag in anderen Arealen I: London - Zeit, die Stadt zu verlassen. Pendler benutzen ihre Schirme als Waffe. |

Lieblingskünstler gestalten BildSchirmHintergründe: The DesktopWallpaperProject von Kitsune Noir. | Sonnenschutz auf flickr. | Carola Vertein, eine der letzten Schirmherstellerinnen in Deutschland [mehr hier] [und hier]. | US Patent 5445428 - Verstellbare Sonnenblende für Autos. | Möge der Griff mit dir sein: Ein Regenschirm mit Lichtschwert zum Festhalten (Limited Edition, ausverkauft). | 

Eine leuchtendere japanische Variante. | The naked UNbrella: Die Designerin Shiu Yuk Yuen hat einen Konzept-Schirm entworfen, bei dem statt herkömmlicher Bespannung wiederverwertbares Material zum Einsatz kommt, etwa Zeitungspapier, Pappe oder Plastiktüten. | Alltag in anderen Arealen II: Japanische Regenschirmhängehilfe am Schalter. | Japanische Schirm-Inovationen wie den Internet-Schirm (hier auf Flickr) habe ich auch schon in meiner Netzkolumne vom 15.7.2007 (Mary Poppins schwingt den Schirm) aufgespannt. | Tokios Geheimnisse - unter anderem über die der unseren weit überlegene japanische Schirmkultur. | John Alderman hat in Tokio einen Regenschirmfriedhof entdeckt. | 

? Die Geschichte des Schirms. |          

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Sonnenschutz: Nacht in der Stadt