Tagesarchiv für 13. September 2008

Gesichter im Netz

 

? Philip Toledano hat die Gesichter von Videospielerinnen und -spielern in action fotografiert. |

Wie Betrüger versuchen, ein ehrenwertes Gesicht zu machen [via BoingBoing]. |

Schönheitschirurgie war gestern. Heute gibt’s Face Editing. (September 2008) |

Wie aus Fotos eines Gesichts, aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen, eine dreidimensionale Gesichtswolke entsteht (Video) [via Data Mining]. | 

? Die Künstlerin Wendy White hat Gesichter im Essen gefilmt. | Auch die Dinge haben Gesichter: Faces In Places [via CrookedBrains]. | Die bepflanzten, befilzten, furnierten, bekieselten, bekugelschreiberten Gesichter des Holländers Levi van Weluv. | “Alter Ego”: Digitale Gesichtsschöpfungen des Animationsstudios Pendulum. | Gesichtskunst: Betrachtungen und Beispiele in dem Blog von Jacques de Beaufort. | 

Der Fotograf Paul Zollo hat Kevin auf der Straße getroffen und ihn gefragt, was mit ihm geschehen sei. “Ins Gesicht geschossen“, sagt Kevin. | BBC News zeigt Bilder von zwei partiellen Gesichtstransplantationen. (August 2008) | Ein japanischer Experte demonstriert die Geheimnisse des Gesichtsyogas [via]. |

Das 2-Dollar-Porträt-Projekt: Laß dich fotografieren und erzähl deine Geschichte für zwei Dollar [via]. | Die Tütengesichter von Paul Graves. | Wäre dir dieses Gesicht bekannt vorgekommen? [via Neatorama]. | Gesichtsverarbeitung to go: Eine neue Digitalkamera mit eingebautem Photoshop. | 

Die vielen befremdlichen Gesichter des George W. Bush [via WebUrbanist]. | Es scheint, dass Krähen Gesichter, die sie einmal gesehen haben, nie mehr vergessen. |De-Identifizierer: Die Software Face Swapper kann erkennen, wo auf einem Foto ein Gesicht zu sehen ist und dieses Gesicht durch ein anderes aus einer Gesichterdatenbank ersetzen. Damit lassen sich zum Beispiel Passanten auf den Bildern von Gogles Street View pseudonymisieren [via KK]. | 

? Defaced durch hohe Auflösung: Das Marsgesicht ist auch nicht mehr, was es nie war. Hier ein Artikel mit einem Vorschlag für eine Wanderroute auf der Geländeformation formerly known as Marsgesicht. |

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Zwischenraunzer: Totmann und TV

? Auch in modernen Zügen muss vom Lokführer nach wie vor alle 30 Sekunden ein Signal betätigt werden, sonst wird nach einer Warnung eine Zwangsbremsung ausgelöst.

Das Signal soll verhindern, dass der Zug führerlos dahinrast, wenn der Lokführer ohnmächtig wird. Früher nannte man diese Einrichtung Totmannknopf, heute heißt sie Sicherheitsfahrschaltung.

Eine ähliche Idee geistert schon lange durch die Medienwelt: der “Kaufen!”-Knopf. Ein Fernseher, mit dem man nichts mehr anders kann als einzukaufen. Jedes Programm, auch außerhalb der Werbeblöcke, würde dadurch automatisch ebenfalls zu einer Werbesendung. Man könnte den Fußball kaufen, der gerade über den Rasen gekickt wird, den Track mit dem Schlager, der gerade gesungen wird oder das Kleid, in dem Nicole Kidman gerade durch’s Bild schlendert.

So könnte die TV-Zukunft aussehen: Konsumschlappheit wird mit sportlich betriebenem Kaufen! unangestrengt behoben, und zwar nach dem Prinzip des Totmann-Schalters. Während das Fernsehprogramm läuft, muss man alle 60 Sekunden drücken. Sonst wird geliefert.

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