Monatsarchiv für November 2008

Rivva und der Nutzen von Störungen oder: Warum die Blogosphäre wie Tokio ist

Beim Nachfassen zu der Nachricht, dass nun sogar die Frankfurter Allgemeine Zeitung sogenannte Weblogs in Betrieb nimmt, lande ich auf einer temporären Trauerseite -

 

Was geht ab? Die Rivva-Zwangspause läßt sich prima nutzen, um der geneigten Netzöffentlichkeit nachmals näherzubringen, was da eigentlich down ist. Die ersten Besuche in der Welt der Blogs fühlen sich für Viele an wie ein Spaziergang in Tokio - ein Ballungsraum, in dem 40 Millionen Menschen leben, in dem es aber keine Straßennamen und keine Hausnummern gibt.

Rivva ist ein Versuch, dem Blogosphärenbesucher Übersicht zu verschaffen. Seit März 2007 durchforstet Rivva die deutschsprachige Bloglandschaft nach aktuellen Themen und Diskussionen und bündelt sie in Kurzfassungen. |

Das Blog des Software-Entwicklers und Rivva-Schöpfers Frank Westphal. | Drüben beim Elektrischen Reporter gibt Frank Westphal in einem empfehlenswerten Interview Auskunft über Rivva. | 

? Neben Rivva gibt es noch weitere Blog-Navigationssysteme. | Der Blogmonitor versammelt “die meistdiskutierten deutschsprachigen Blogartikel”. | Ole Reißmann über Rivva vs. Blogmonitor. | Die deutsche Blogsuche von Google gräbt gleichfalls hierzulande. |

Die englische Blogsuche von Google ist entsprechend internationaler. | Auch die Blogsuche Twingly versucht, “The Best of Blogs” zugänglich zu machen. | Robert Basic über Rivva vs. Twingly. | Technorati gehört ebenfalls zu den großen Blog-Suchmaschinen. “Mitte Februar 2008 waren etwa 112.8 Millionen Weblogs im Index”, weiß die Wikipedia. | Drüben bei medienrauschen sieht man Technorati kritischerDu kleines, langsames, fehlerbehaftetes, grünes Ding: Gib doch endlich auf. |

 

? Auch die Street Art spürt der sonderbaren Schönheit von Störungsmeldungen nach - eine gesprühte Fehlermeldung des Internet Explorer, fotografiert von Andreas Solberg aus Norwegen:

 

? Pausendias: “Die Kameraführung der Italiener war ja ein bißchen einfallslos. Wir hätten gern mal etwas vom dem temperamentvollen Publikum gesehen, und statt des Pausendias, das 10 Minuten stand, Bilder aus Mailand.”, schreibt D. S. aus Recklinghausen 1964 in der “Hör Zu” Nr. 20 zur Aufzeichnung des Spiels Borussia gegen Inter Mailand in ARD und ZDF.

s.a. ?  Öffentliche Computerfehler - ein Flickr Pool:
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Töne, die aussehen wie nicht wasserlösliche Zebras

Spieler (Foto moriza, unter Creative Commons) ? 

Der Fotograf Robbie Cooper zeigt hochkonzentrierte junge Videospieler in Aktion (via New York Times). | Hierzu s.a. die Fotos von ? Philip Toledano, der ebenfalls Gesichter von Videospielern fotografiert hat. |

Screenkids.tv macht Programm für Medienkonsumenten, deren Aufmerksamkeitsspanne der Länge eines Musikvideos entspricht. | 

Zum ersten Mal in der Kulturgeschichte hatte ein Haushaltsroboter einen Auftritt am Theater. | Humanity plus: H+, ein transhumanistisches Magazin (pdf-Download). Wenn kalifornische Technikfreunde sich nicht mit der Realität abfinden wollen, fangen sie an, sich Gedanken über Hauttelefone, Neuro-Headsets und den Post-Darwinistischen Menschen zu machen. | 

? Zebraque: Töne, die aussehen wie nicht wasserlösliche Zebras. | Stereoscope: Spektakuläre Bilder der jüngsten Blinkenlights-Entwicklungsstufe. Die Illumination der Doppeltürme des Rathauses von Toronto. | 

Google Earth ist bei weitem nicht alles: Yann Arthus-Bertrand zeigt die Welt von oben. Was für Bilder (via boston.com). | Uhr und Gymnastik in einem. | Project Transformers: Die Autobusskulpturen des Künstlers Guillaume Reymond (via Crookedbrains). | 

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Musik zum Sitzenbleiben

Die japanischen Elektropopper Jemapur haben zusammen mit dem deutschen Regisseur Max Hattler eine schön moderne Stop-Trick-Animation für ihr Album “Aanaatt” gemacht:

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Zeitreisen: Die legendäre Mata Hari

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1935, an der Riviera. ?

Die amerikanische Mezzosopranistin Margarete Ober in ihrer modernen Küche, 1914. | Als man Radio noch lernen mußte: Die Loomis Radio Scool in Washington, 1921. Aus einer Anzeige für die Schule: “A number of men have attempted to master wireless telegraphy in so-called radio schools that employed as instructors men who knew very little about the science.” |

Zwanziger Jahre: Eine junge Frau schnupft Kokain. |

Standard Chemical Company, ein Photoalbum (ca. 1915-1920). | Fotos aus dem Peking der dreissiger und vierziger Jahre. | Schöner schreiben: Werbung für Pelikan-Füller, 1936. | Februar 1948: Sehr frühes Multimedia. |

Die legendäre Mata Hari. |

Nonne mit Gasmaske. | Nonnen, die Spaß haben. |

Eine Modenschau von 1954: Backstage Balmain. | Eine junge Frau schreibt an einem Tisch des Café des Deux Magots in Saint-Germain-des-Prés, 1959. Farbphotographie von Saul Leiter. | Bilderbänder: Die Geschichte des Videorekorders in Bildern. | Außerordentlich obskure, alte Werbeanzeigen, auf denen das World Trade Center zu sehen ist. |

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? Die Weltausstellung 1962 in Seattle:
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Andy Warhol und Pele, etwa siebziger Jahre. | Simone de Beauvoir, Jean-Paul Sartre und Che Guevara. | Die KEO-Zeitkapsel der UNESCO. |

Das zwanzigjährige Model Eniko Mihalik, das von Ines van Lamsweerde und Vinoodh Matadin fotografiert wurde als wäre es 10, 20, 30, 40, 50 und 60 Jahre alt. |

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? ”Können Sie sich vorstellen, wie die Welt einmal in 50 Jahren aussehen wird?” – Wie man sich im Jahr 1957 das Jahr 2000 vorgestellt hat:

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Die Farben des Internet (6): Im tiefen Tal der Superwürfel

? Experimentelle Farbsuche bei Fickr: Multicolr Search Lab bei Idée. | Endlich: bunte Inbusschlüssel. | Das didaktische Farb-Puzzle Oblo. | Die ungefähren Farbquadranten eines naiven Gemäldes. | Die Folgen von Farbexplosionen und typografischen Tests. | E-Mail-Regenbögen. | 

Farben. Ein Flickr-Fotopool. | 
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? Im tiefen Tal der Superwürfel: Menger and Rubik in Disco Valley. | Numbers: Farbstudien des Schweizers lennyjpg auf Flickr. | Das MonkeyLectric LED-Lichtsystem macht aus jedem Fahrrad ein Weihnachtsmarktriesenrad (via BoingBoing). | Das bunte Glühbirnenkondom Bulbcap. | 

Musik sehen:Clair de Lune” von Claude Debussy durchquert hier die wunderbare Visualisierungssoftware Music Animation Machine von Stephen Malinowski (via haha) -

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Finanzkrise (10): Abgefahren

Zwanziger Jahre. Großvater in seinem ersten PKW. (Foto: freeparking, unter Creative Commons) ? 

 

? Womit die amerikanische Autoindustrie an den Rand des Abgrunds gefahren ist: 10 Autos, die Detroit ruiniert haben. | Autos von General Motors, eine Privatsammlung. Schöne Autos. | “General Motors - vom Rücksitz bis ins Grab”: Andrian Kreye über das Gefühl, einen Cadillac zu steuern, für das Europäern das Vokabular fehlt (via Süddeutsche). | Rundliches, chromglänzendes Zeitreisen: Autos aus den fünfziger Jahren. | Der Mann, der sein Auto mit Münzen bezahlte (via Neatorama). | 

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In eigener Sache: Großer Bruder Google

5 Minuten mit Peter Glaser - Big Brother Google. Ein Video von Tal Sterngast bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung

Es geht unter anderem um umgekehrten Datenschutz, das rätselhafte, weltweite Experiment des kollektiven Exhibitionismus und darüber, dass man sich immer wieder bewußt machen muß, dass Google ein börsennotiertes Unternehmen ist und keine an Gemeinsinn orientierte Institution

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Der Geist der Überwachung

My Ghost (Foto: piccadillywilson, unter Creative Commons) ? 

? ”See Me TV“: Kosmetikspiegel in Überwachungskamera-Form. | 

Der Child Locator hält Kinder an einer unsichtbaren elektronischen Leine. | Hierzu s.a. Kinderverarbeitung. | Durchschnittlich dreimal in einem Jahr wird in Amerika ein Neugeborenes aus einer Säuglingsstation entführt. Um diesem minimalen Risiko vorzubeugen, haben US-Kliniken nun begonnen, alle Neugeborenen mit Funkchips auszustatten (via The Numerati). | 

? Eine spezielle Brieftasche verhindert, dass RFID-Chips auf persönlichen Karten ausgelesen werden können. | Überwachung am Arbeitsplatz nimmt zu. | 

Ordsall Hall im britischen Salford ist bekannt für seine regionalen Gespenster. Na, mutig genug, ein Auge durch die GhostCam zu werfen? | Ghostwatch in Irland (”I saw nothing unusual” | “I saw something strange”). | Eine Website, die sich mit der Geschichte der Geisterbeobachtung befaßt. | 

? Ein von einer Überwachungskamera aufgenommenes Gespenst in einem Cafe in Burbank, Los Angeles:

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Das Techno-Elastikum

Ein gummiartiges Geometriegenußstück für rhythmisch Interessierte - Pulsar von Katshushi Bowda:

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Finanzkrise (9): Speziell markiert

Dollar mit einem Strich handen verboten! (Foto: Neubie / David Neubert, unter Creative Commons) ? 

? Mit unübertrefflicher Aussicht auf die Glanzlichter der Immobilienkrise: Ein Wolkenkratzer ganz neuen Typs [Animation]: 56 Leonard Street im New Yorker Stadtteil Tribeca. Das Konzept stammt von den Schweizer Architekten Herzog & De Meuron, die unter anderem das Olympiastadion in Peking und die Tate Modern in London entworfen haben. | 

? 46 ziemlich rezessionssichere Jobs (via GetRichSlowly). | Die Britische Großbank Lloyds TSB, die vor wenigen Wochen 5,5 Milliarden britische Pfund aus dem Bankenrettungspaket der Regierung angenommen hat, gibt 2,5 Millionen Pfund davon für Weihnachtsfeiern ihrer 67.000 Mitarbeiter aus. | 

Arbeitsmaterial für Schüler: Harte Zeiten - Die Große Depression 1929 bis 1939. | 10 Tips, wie man sich gegen eine Weltwirtschaftskrise wappnen kann. | Depression 2009: What would it look like? (via Boston Globe Online) | 

? Ein Elefantenfriedhof für Flugzeuge, die finanzkrisengeschüttelte Airlines nicht mehr wollen. | Opfer der Finanzkrise: Eine Logo-Sammlung (via Neatorama). | 

Die Preise bleiben scheinbar gleich. Die Verpackungen werden immer kleiner. | Der texanische Konservenhersteller WHH Ranch Company benutzte als Paketfüllmaterial geschredderte Schecks. | Eine Website, auf der sich die Wege speziell markierter Dollarscheine verfolgen lassen (via Trendhunter). | 

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Boom! Zonk!

? Ein Eldorado für Comicfreunde: Die Website von United Feature Syndicate, unter anderem mit 50 Jahren Peanuts feat. Snoopy. | Retronomatopeya - Eine Sammlung von Comic-Explosionsgeräuschen. | Hierzu s.a. ? Goldene Worte zur Liebe von Donald Duck. |

An Atlas of Cyberspaces“: Ein Buch über die frühen Jahre der Daten-Visualisierung jetzt zum freien Download. | Ein augenöffnender Blog, der aus dem Projekt hervorgegangen ist: Information Aesthetics von Andrew Vande Moere. |

? “Istgleich” - Womit man Menschen gleichsetzen kann, ein Flickr-Fotoset von trappedinabay:
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Die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt

Das System entwickelt sich von selbst. Alles, was man ein wenig albern Technik nennt, ist weit mehr als nur Technik. Die Technik ist ein Beziehungssystem, in dem wir gefangen sind. Und wir arbeiten alle, jeder an seinem Platz, wissentlich oder unwissentlich, an dieser Entwicklung. Vor diesem Hintergrund ist die Frage nach der Zweckbestimmung kindisch geworden.

Jean-Francois Lyotard (1924-1998)

 

Der ewige Sysiphos, heiter und in die Ebene verlegt - eine Metapher für’s Leben (via The Stranger; danke, Joachim):

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Synchronstaunen

? Die Motorradsportgruppe der römischen Polizei in äußerstem Harmoniebestreben, 1953:

 
? Ein Rausch sondergleichen in Farbe und Form: Die Schlußsequenz des abendfüllenden Donald Duck-Trickfilms “Drei Caballeros” von 1944. Besonders die ab Minute 2:20 beginnenden Wasserballetteinlagen zu beachten:

? Zwei synchrontanzende Robosapien:

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Was mir wichtig ist

? Mit einem keine drei Minuten langen Clip (”What matters to me”) hat der 19-Jährige Stefan Ramirez Pérez aus dem niederbayerischen Thyrnau-Kellberg ein auf YouTube weltweit ausgeschriebenes Stipendium der renommierten Vancouver Film School gewonnen, das mit 40.000 Dollar dotiert ist. Am 2. Januar wird Pérez sein Studium im Fach “Digitales Design“ antreten. Talentsucher haben ihm und seinem Zwillingsbruder Benjamin bereits Jobs angeboten. Vor vier Jahren hatte die ältere Schwester der Zwillinge zu einem Zeitungsabonnement eine einfache Videokamera als Prämie bekömmen. Die damals 14 Jahre alten Brüder liehen sich die Kamera aus und begannen zu experimentieren…

 

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Ur-Web: Als das Netz noch Schubladen hatte

? Während seines Studiums begann der 1868 in Brüssel geborene Paul Otlet die Schwächen der Bibliothekssysteme des 19. Jahrhunderts zu erkennen. Zusammen mit dem wohlhabenden Juristen und Friedensaktivisten Henri La Fontaine gründete er 1898 das “Institut International de Bibliographie“, das sich zur Aufgabe machte, das gesamte Schrifttum der Welt zu erfassen. Das sogenannte Mundaneum wurde 1937 geschlossen. |

An einem regnerischen Nachmittag im Jahr 1968 betrat der australische Student Boyd Rayward ein altes, aufgelassenes Büro in Brüssel: Die Wiederentdeckung des Mundaneums… | Die New York Times über Paul Otlet und sein (fast) vergessenes Ur-Web. |

? Ein Flickr-Fotoset von sabinesabine mit Aufnahmen des Mundaneums im belgischen Mons (danke, Joachim). |

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Die ersten menschgemachten Netze: Vor etwa fünf Jahrtausenden schufen Ägypter und Babylonier Bewässerungsnetze. Das Symbolnetz der Schrift, die man auch als ein Geistesbewässerungsnetz beschreiben kann, ist etwa zur selben Zeit entstanden. | Ein Kanalsystem im Inka-Stil in Argentinien. |

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Raketensachen

? Ballistischer Brückenbau: Wie bringt man zwei 980 Meter lange Trossen für eine 560 Meter hohe Brücke - die höchste Brücke der Welt - auf die andere Seite? Mit Raketen. Die Große Brücke über das Sidu-Flußtal (?????) liegt in der chinesischen Provinz Hubei. Die erfolgreichen Raketenschüsse wurden von der Chinesischen Volksbefreiungsarmee in Zusammenarbeit mit einem chinesischen Straßen- und Brückenbauunternehmen durchgeführt. | Ein Forum für Freunde chinesischer Autobahnen und Schnellstraßen. | Community Bridge: Wie Amerikaner eine häßliche Betonbrücke in die Illusion einer alten Steinbrücke verwandeln. | 

Raketen sind vonneten“What is it that makes it possible to spend 20 Billion Dollars of Your money to put some clown on the moon? Well, it was good, old American Knowhow als provided by good, old Americans like Doktor Wernher von Braun…” - gefolgt von einem bösen, kleinen Wernher von Braun-Song. (Danke, Mariann). |

? 23. Mai 1928: Mit 24 Pulverraketen im Heck des von Max Valier entworfenen Raketenwagens RAK 2 stellt Fritz von Opel auf der Avus in Berlin mit 230 Stundenkilometern einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf:

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Journalistmus: Der Chart-Compiler (1)

DREI VON SIEBEN

 
Sieben von Murphys Gesetzen:

1. Wenn man sich an ein Computerprogramm gewöhnt hat, gibt es ein Update
2. Heißes Porzellan sieht genauso aus wie kaltes Porzellan
3. Wir wissen nicht ein Millionstel Prozent von Irgendetwas
4. Wenn etwas zu schön scheint, um wahr zu sein, ist es das vielleicht tatsächlich
5. Nichts verschwindet
6. Wenn man wartet, verschwindet es 
7. Die Hauptursache von Problemen sind Lösungen
 

Sieben der interessantesten Fragen der Welt:

1. Was müßte man tun, wenn auf einer Packung “Irgendwoanders öffnen” stünde?
2. Warum läuft die Nase, und die Füße riechen?
3. Wenn jemand Instant-Wasser erfände, worin könnte man es auflösen?
4. Es gibt diese kleinen, unzerstörbaren Boxen in Flugzeugen - warum macht man nicht das ganze Flugzeug aus dem Material?
5. Was passiert, wenn man in einem Fahrzeug sitzt, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, und die Scheinwerfer einschaltet?
6. Warum treten Männer so gern spielerisch gegen die Reifen von Gebrauchtwagen?
7. Wie heißt die der Öffnungsseite des Kartons abgewandte Lasche?

 
Sieben außergewöhnliche Ängste:

1. Allodoxaphobie: Die Angst vor einer Meinung
2. Aulophobie: Die Angst vor Flöten
3. Barophobie: Die Angst vor der Schwerkraft
4. Caligynephobie: Die Angst vor schönen Frauen
5. Orthophobie: Die Angst vor Eigentum
6. Pantophobie: Die Angst vor Allem
7. Pogonophobie: Die Angst vor Bärten

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Oszillationen

 

Nähörungen: Patrick Li und Ian Gallais alias FULLfat und LOWfat vulgo die Sounds.Butter Interactive Design Group machen Klangwellen sichtbar und stichfest. ?  

 

? Ein faszinierender, handoszillierender Strich an einer Zimmerwand, untermalt von den vorzüglichen Independent-Klängen von Field Music:

 

Hierzu siehe auch ? Wohnen in Zonen statt Malen mit Zahlen: Bei Nineteenthirtythree gibt es Tapeten zum Selberausmalen. |

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Geheimnisvolle Güter

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Man kann bei Ebay & Co. eine Menge Dinge bekommen, die nichts kosten. Es ist ein eigenartiger Luxus, ähnlich wie wenn man ohne die Absicht, etwas zu kaufen durch ein Kaufhaus flaniert. Der fortwährende, von Zufällen bemischte Strom an Dingen, der die Datenturbinen der Auktionskraftwerke durchfließt, läßt sich mit Suchwerkzeugen in feine Strömungen zerteilen. Ich betreibe damit zum Beispiel Heimatkunde.

So kommen etwa ein paar Suchbegriffe zur Anwendung, die sich alle um meine alte Heimat Österreich drehen. Immer wieder stoße ich damit auf Dinge, die ich noch nicht kannte - und es genügt mir, sie zu sehen. Ich muß sie nicht haben. Eine Postkarte aus der Kaiserzeit, auf der eine Brücke in meiner Geburtsstadt Graz zu sehen ist, von der ich noch nie gehört hatte; der Kofferaufkleber eines alten Hotels…

Ebay bringt das Unterbewußsein der Geschichte nach oben - gelebte Dinge, die Dank dieser vernetzten Datensortiereinrichtung nicht mehr im Treibsand der Zeit versinken. Sie werden fotografiert, beschrieben und dem riesigen, dynamischen Sammelalbum hinzugefügt. Es ist eine Art des Zugangs zu Geschichte, wie ihn mir keine Schule vermitteln konnte. Auch die geordneten Sammlungen von Museen sind etwas anderes. Bei Ebay ist es eher wie im “Echolot”, dem Jahrhundertwerk des Schriftstellers Walter Kempowski - eine gewaltige, vielstimmige Sinfonie der Erinnerungen… [→ weiter im Blog der Technology Review]

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Die ultimative Maschine

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Das Standby-Zeitalter glüht uns mit seinen roten LEDs an, rund um uns herum lauert leerlaufende Technologie. Bald werden wir Maschinen nicht mehr mit einem Ein/Aus-Knopf kaufen, sondern nur noch mit einer Reißleine, die zum Start gezogen wird - dann läuft der Apparat, bis in alle Ewigkeit. Die Arbeit von Psychologen wird sich darauf beschränken, Menschen behutsam beizubringen, wie man eine Maschine ausschaltet.

Ich bin der Auffassung, dass der Ausschaltknopf als ein bedeutendes Menschenrecht gewahrt bleiben muß. Wie sehr uns dieser Knopf bereits ausgetrieben worden ist, zeigt beispielhaft das Mobiltelefon. Zwar verfügt es noch über einen regulären Ausschaltknopf. Aber die psychische Belastung, die das Ausschalten mit sich bringt angesichts der Möglichkeiten, was man alles versäumen könnte, ist immens. Das Nichtrangehen zu lernen ist so schwierig wie ein Morphiumentzug, denn der Mensch ist ein großes, dummes Gefühlstier. (Dazu Ausführlicheres in der Netzkolumne ? Die Abschaffung des Aus).

? Michael ist einer Idee von Claude Shannon und Marvin Minsky gefolgt und hat das gebaut, was die beiden The Ultimate Machine nannten - ein Gerät, das man einschalten kann, nur um zu sehen: Das einzige, was es tut, ist, sich wieder abzuschalten. Er nennt es die LeaveMeAloneBox:

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? Von der Firma Hudson gibt es eine Capsule Shooting Watch (in fünf verschiedenen Designs), die zählt, wie oft man einen Knopf innerhalb von 10 Sekunden drücken kann. |

? Die Geschichte des Knopfs, ein Blog. |

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Abflug

(Via Ovablastic). | 

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Sterbende Supermaschinen, Intelligenzklopapier

 

Streng dich an beim Flirten, ich bin Physikerin.” (via Sciencegeekgirl) ? 

? Physiker bauen für ihre Experimente die größten Apparate die es gibt. Irgendwann werden sie abgewrackt und noch größere Apparate werden gebaut. Wohin gehen die Supermaschinen, wenn sie sterben? (via New Scientist). | Britzelnder Nachtisch: Wir basteln uns eine Hochspannungs-Käseplatte (via Lifehacker). |

? ”Zehn hoch” war die klassische Kamerafahrt durch die Dimensionen des Kosmos. Hier ein Flug durch die Neuronen des menschlichen Gehirns. | (? Eine atemberaubende Kamerafahrt ins Innerste von Beton.) | Kognitiv kacken: Klopapier mit aufgedrucktem Gehirntraining, unter anderem Sudoku, Memory, Mental-Mathematik und allerlei andere Übungen, um die Intelligenz geschmeidig zu halten. | 

Große Schönheit im Kleinen: Fotografische Reisen in Mikrowelten. | Nanobama: Barack Obama nachgebildet in Nanoröhrchen. | 

Medizin als Kunst: Der australische Künstler Linton Meagher macht Porträts und Akte aus Skalpellklingen und Tabletten. (via Street Anatomy). | Shannon G. Wright hat sich für den Urogenitaltrakt als Tapetenmuster entschieden (via Neatorama). | AmbiScript, eine neue Desoxyribonukleinsäurerschrift. | 

Wissenschaftler an der Universität von Minnesota haben aus Stammzellen ein schlagendes Herz gezüchtet:

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Es ist mit allem zu rechnen

 

Der Mann, der das bessere Molekül baute ? 

? Was für ein wunderbares Gerät: Die Curta-Zylinderrechenmaschine des österreichischen Büromaschinenfabrikanten Curt Herzstark. Die Konstruktionspläne für die Rechenmaschine vollendete Herzstark im Konzentrationslager Buchenwald (Wikipedia über die Curta). | 

Endlich: Supercomputer bestätigen Einstein - E ist tatsächlich mc² | Einstein erläutert seine legendäre Formel. | “Albert Einstein oder Die Formel des Todes” (via BBC). | Der Philosoph Karl Jaspers, 1952: Einstein war ein Moslem. | 

Kunst und Mathematik: Eine Sammlung abstrakter Plastiken, zusammengestellt von Carlo H. Séquin. | Archive zur Geschichte der Mathematik - von Biographien bis zu berühmten Kurven. | Multiplikationen unter Zuhilfenahme vedischer Mathematik. | Wie man eine Kugel topographisch korrekt umstülpt. |

Nichts für Kalkulationsgehandicapte: Um die Lampe von Mingyu Jeung einzuschalten, muß man erst ein paar Berechnungen anstellen. |

 

Music Is Math” von Glenn Marshall (weitere Hinweise bei Dataisnature):


 

Larry Cubas Animation “Calculated Movements” von 1985:

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Zügigstes Zusammenzählen

Immens schnelle japanische Rechenkünstler mit ihrem Abakus (via Ovablastic):

 

Kampf der Wirklichkeiten: Eine mathematische Auseinandersetzung in einem ländlichen amerikanischen Wohnzimmer der vierziger Jahre

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In eigener Sache: Antworten bei Netzpolitik.org

Ein Hinweis für Freunde des Hauses: Markus Beckedahl von Netzpolitik.org hat mich eingeladen, ihm einmal die Woche ein paar Fragen zu beantworten. Mach ich gerne. Der erste Schwung Antworten ist jetzt online: Die Woche mit Peter Glaser (1).

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Aus die Maus. Donald und die Liebe.

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Zehn goldene Worte zur Liebe von Donald Duck:

Mit dem Finger gilt nicht.
(”Der Löcherich”, Micky Maus Heft 28, 1962)

Ich bin steckengeblieben.
(”Zukunftsmusik”, Micky Maus Heft 9, 1962)

Mir ist das ein Rätsel!
(”Edle Spender”, Micky Maus Heft 17, 1962)

Das mit den chemischen Mitteln war mir von Anfang an klar.
(”Das Gespenst von Duckenburg”, Tolle Geschichten mit Donald Duck Heft 1)

Kein Schwanz zu sehen - nicht mal in der Nacht.
(”Der Schmuggler”, Tolle Geschichten mit Donald Duck Heft 19)

Oh, so rum kitzelt’s aber.
(”Zukunftsmusik”, Micky Maus Heft 9, 1962)

Wann kommt endlich Hilfe? Ich bin am Ende meiner Kraft.
(”Der Schlangenbeschwörer”, Micky Maus Sonderheft 23, 1955)

Die ganze Nacht um die Ohren geschlagen - für nichts und wieder nichts!
(”Die Trommel von Bugubu”, Tolle Geschichten mit Donald Duck Heft 29)

Ach wie köstlich ist doch das Leben zur Maienzeit!
(Micky Maus Heft 9, 1952)

SEUFZ!
(”Der Schlangenbeschwörer”, Micky Maus Sonderheft 23: 1955)

Quelle: Jörg Lieser aka Dr. Löffelspecht (Hg.),
Worte der Vorsitzente Donald Duck. Berlin, 1983/1984

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• Daisy Duck rules! Ein Flickr-Fotopool:
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Die Maus [sprich: Ma-os], die Geburtstag hatte (Foto: Clemson, unter Creative Commons)

• Mickey Mao von Richard Montoya aus dem Jahr 2000. | Ein neuer, deutlich poppigerer MaoMicky (hier ein Modell in weiss). | Mao mit Maoskript. | Der Privatjet des chinesischen Revolutionsführers Mao soll verkauft werden. Das Flugzeug steht vor einem Einkaufszentrum in Zhuhai in der Nähe von Macao und die Eigentümer möchten den Platz gern für mehr Parkplätze nutzen (via Luxist). |

Maos Witwe leistete sich mehrere Villen, Sonderflugzeug und Schoßhund, Reitpferde und Westfilme. Sie war lärmempfindlich und ließ die Nachtschicht einer nahen Schiffswerft streichen und Autos nur mit abgestelltem Motor von Polizisten in ihre Residenz schieben, sagte ihr Personal. (Der Spiegel zum Selbstmord von Maos Witwe Tschiang Tsching, 1991).

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• Stellungnahme des saudischen Klerikers Scheich Al-Munajid, dem vorgehalten wurde, er habe den Tod von Micky Maus gefordert:

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Heute im Webfernsehen: forcierte Schönheit

Dreissig Videos, die gewöhnliche Schönheit übersteigen: Advanced Beauty. | Chris Harding zeigt, wie seine bemerkenswert wurstförmige Robot Family entstanden ist. | “Drei Jahre lang haben uns YouTube-User abgezockt und raubkopiert” - jetzt machen sie es selber: Der Monthy Python-Channel auf YouTube. | Menschlich, allzumenschlich: Der Philosoph Friedrich Nietzsche, eine BBC-Biographie (49 Minuten). | 

? Neun kurze Klasse-Animationen von Shane Acker:

        

? Hingehauchte Hände und psychedelisches Fließen von Memo Akten:

 

? Eine der forcierten Schönheiten von Universal Everything:

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Das Katzen-Bermudadreieck

? Wie man feststellen kann, dass einen seine Katze ermorden möchte. | Fotografische Beweise dafür, dass Katzen abgründig sind und die Weltherrschaft anstreben (via purpleslinky). | 

Das Tier auf Papier: Cat Art von Tadashige Nishida. | Die Katze auf dem Scanner (via Cute overload). | Mysteriöse, bunte Katzen. | Eine grün glühende Katze aus New Orleans. | 

Seit in Stourbridge in der englischen Grafschaft Worcestershire 50 Katzen verschwunden sind, hat die Gegend den Ruf eines Katzen-Bermudadreiecks (”Purrmuda Triangle”). | Ersatzweise: Wir basteln uns eine Katze aus Papier. | 

 

? Eine Katze, die auf einem Roomba-Staubsaugroboter spazierenfährt –

 

 

? Eine Katze organisiert sich was zum Knabbern

 

Der Miese-Miezen-Rap, der Sparta und Loki zu Prominenz verholfen hat. Die beiden Katzen haben nun einen eigenen YouTube-Channel

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ParkPunk, Nasenkalligraphie, Sprung vom 650-Meter-Brett

? Wohnen in Zonen statt Malen mit Zahlen: Bei Nineteenthirtythree gibt es Tapeten zum Selberausmalen. | In Natchez im US-Bundesstaat Missisippi wurde dieses 200 Jahre alte Koffer-Vampirtötungsset versteigert. |

Vollkontakt: Die Nasenkalligraphie des chinesischen Schriftzeichenliebhabers Wu Xubin (via Swissmiss). | Affensichtungen in Tokio. | ParkPunk: “In memory of Leonard Ball, who hated fat people“. Ein fetter Fake von Rico Monkeon. | 

Noah’s Blog: Die Bibel, wenn ein Blogger sie geschrieben hätte. | Bullet Buddies: Komische kleine Leute aus leeren Patronenhülsen. | 

 

Genres: Der Ausnahme-Animateur Don Hertzfeldt und das zum Wegschmeissen komische, garstige Ohrentier (via Neatorama) –

Genre

 

? Ultimate Basejump: Im Mai 2008 sprangen ein Brite und ein Franzose aus 650 Metern Höhe vom höchsten, noch im Bau befindlichen Gebäude der Welt, dem Burj Dubai. Sie wurden kurz nach ihrer Landung festgenommen –

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Die neue Netzkolumne: Der Schrecken der Vollendung

Eine Würfelsammlung (Foto: peregrineblue, unter Creative Commons) ? 

 

? Elektronische Finde-Hilfen wie Suchmaschinen oder Auktionsplattformen scheinen für Sammler phantastische Möglichkeiten zu bieten. Aber es drohen auch unerwartete neue Gefahren –

Auf den ersten Blick ist ein digitaler Marktplatz wie Ebay ein Segen für jeden Sammler. Dinge, denen man zuvor mühsam und aufwendig hinterhersuchen mußte, lassen sich nun zielgerichtet, schnell und weltweit finden. In dem Komfort und der Geschwindigkeit aber liegt eine Gefahr, nämlich dass der Spaß am Sammeln abnimmt. Nicht umsonst bezeichnet das Sammeln eine Tätigkeit und keinen Zustand

Eine Sammlung besteht nicht nur aus den Dingen, die gesammelt werden. Sie ist ein unsichtbares Gefühlsgewächs. Es gibt bei Sammlern sehr unterschiedliche Vorstellungen von Perfektion. Für die einen ist es jener neuwertige Erhaltungszustand der Sammlerstücke, die im Englischen Mint Condition heißt. Und dann gibt es die Sammler, die aus einem bestimmten Bereich irgendwann einmal alles haben möchten. Eine vollständige Sammlung.

Ich kenne jemanden, der alte Eisenbahnmodelle sammelt, davon aber nur einen ganz speziellen historischen Ausschnitt, nämlich die deutsche Kaiserzeit. Sein Ehrgeiz geht dahin, einmal alle derartigen Modelle dazu besitzen. Was wird in dem Moment geschehen, in dem er den letzten Waggon, der noch gefehlt hat, in seine Glasvitrine stellen wird? 

Wir er in einen leisen Glückszustand geraten? Ein kurzes Glück, vielleicht. Dann aber droht der Schrecken der Vollendung. Die Sammlung ist vollständig, nichts wird mehr geschehen. Sie ist ausgesammelt. Die Sehnsucht, die den Sammler stets antreibt und bewegt, ist verklungen; es gibt nichts mehr, wonach man streben könnte, alles ist nun da. Man fragt sich, was das eigentlich Schöne ist: das Sammeln, das Fahnden, Suchen, Ersteigern und Erbeuten, oder die Sammlung selbst - etwas, das man später auch mal verkaufen oder hinterlassen kann. Eine komplette, kleine Welt

Manchmal endet der Versuch, solche kleinen Welten einer nächsten Generation zu übergeben, in Melancholie. Im Fall einer Briefmarkensammlung mit Spezialgebieten zum Beispiel, die ein Vater in Jahren ersammelt und zur Vollständigkeit geführt hat - ob bei Dreiecksmarken oder Raumfahrtmarken - und die dann ein Sohn erbt, dem Briefmarken leider überhaupt nichts sagen. Oder aber er ist ratlos, was er tun soll, denn zu sammeln gibt es im Falle der Vollständigkeit ja nichts mehr. Was noch bliebe, wäre, die abgeschlossene Sammlung zu hüten. Sich so etwas als Traditionspflege und freiwillige Pflicht aufzuerlegen, ist ehrenvoll. Aber richtigen Sammlerspaß macht es nicht.

Digital forcierte Sammler, die den Schrecken der Vollständigkeit vermeiden möchten, sind deshalb gut beraten, ihr Sammelgebiet offen zu halten. Einer meiner Freunde, der Platten sammelt, erweitert seine Suchliste ständig und erhält sich so das Sammlerehnsuchtspotential frisch. Ein anderer Freund hat den Durchfluß an Dingen zu seinem Beruf gemacht. Er hat einen kleinen Laden, in dem er Dinge aus den sechziger Jahren verkauft. Er mag die Sachen, manchmal stellt er sich eine besonders hübsche Tütenlampe eine Weile in die Wohnung. Irgendwann aber landet sie in seinem Laden und er verkauft sie. Neue Dinge kommen nach. Für ihn heißt sammeln, mit den Dingen in Berührung zu kommen und nicht unbedingt, sie behalten zu müssen. Was er sammelt, sind schöne Begegnungen mit schönen Dingen.

[Erstveröffentlichung im Ebay Magazin, Ausgabe 4/2008 ]

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Eine Sammlung: Lauter japanische Dinge -

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