Dauerparkplatz des Fahreros Tüt-ench-Auto (Foto: Andrew Currie, unter Creative Commons) ?
? Neulich bin ich von Berlin nach Düsseldorf gereist, um mich vor eine neuseeländische Brandung zu setzen und an einen neuseeländischen See, um der Sonne beim Aufgehen zuzusehen und den morgendlichen Tierlauten zuzuhören. Ich saß noch im Zug und dachte darüber nach, wie sonderbar es doch ist, dass uns virtuelle Welten in der nichtvirtuellen Welt herumschicken, als mir mein erste Besuch im ägyptischen Museum in Kairo einfiel. Ich hatte den Führern zugesehen, die ihre Reisegruppen mit den Lichtstrahlen ihrer Taschenlampen auf Einzelheiten der hinter Glas ausgestellten Relikte aus großer Zeit aufmerksam machten und beobachtete die jungen amerikanischen Touristen, die vor der Goldmaske des Tutanchamun standen, bewundernd, aber auch ein wenig enttäuscht darüber, dass kein Autogramm zu kriegen war.
Einer der Amerikaner – wir befinden uns in der Mitte der achtziger Jahre – stand mit geschulterter Videokamera vor dem Eingang des Raums mit der Goldmaske. Neben der Tür hing eine auf Wandformat vergrößerte Schwarzweissfotografie, die das Grab des Tutanchamun zeigte, nachdem es von dem Archäologen Howard Carter geöffnet worden war, nebenbei ein ziemliches Durcheinander. Was ich allerdings bemerkenswerter fand, war die Tatsache, dass da jemand ein Foto filmte.
Es ist der Reiz, die Ebene zu wechseln oder sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig aufzuhalten. Es ist das spezielle Vergnügen an Alice im Wunderland, mit der man durch den Spiegel in ein Nonsense-Universum tritt, der Stargates der Science Fiction-Literatur und der sich aufblätternden Bücher in alten Zeichentrickfilmen, deren Illustrationen plötzlich zu leben beginnen, ehe man ganz in sie und ihre Geschichte eintaucht… [ ? weiter im Blog der Technology Review]
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