Monatsarchiv für Dezember 2008

Wie man Kreditkarten fälscht

 

Keine Karten müssen warten (Foto: szlea, unter Creative Commons) ? 

 

Standard.at weist auf die Geschichte vom Aufstieg und Fall Max Butlers hin. Butler konnte über eine Million Kreditkarten-Daten sammeln, ehe das FBI ihm 2007 das Handwerk legte und er zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Zuvor war ihm mit seiner Website CardersMarket.com ein gigantischer Coup gelungen: Er hackte die vier größten Konkurrenz-Sites, auf denen gleichfalls mit Kreditkartendaten gehandelt wurde, und übernahm die Herrschaft über den gesamten Schwarzmarkt. Die ganze Geschichte, aus Gerichtsdokumenten und Gesprächen rekonstruiert, zu lesen bei Wired. | 

In Deutschland kaufen Betrüger mit abgefischten Kontodaten gern hochpreisige Elektronik-Artikel. Um ihre Spuren zu verwischen und die Beute in Sicherheit zu bringen, werden Packstationen der Deutschen Post mißbraucht. Über Anzeigen werden Leute gesucht, die bereit sind, ihnen für einen Abschlag die Zugangsdaten zu einer Packstation zu überlassen (via Focus Online). | 

In den Kreditkarten-Lesegeräten britischer Lebensmittelketten wurden durch einen Zufall Zusatzplatinen gefunden, die Kreditkartendaten sammelten und einmal pro Tag per Mobilfunk an eine Nummer in Lahore in Pakistan sandten (via Heiseticker, Oktober 2008). |

In Boston stehen 11 Personen vor Gericht, denen vorgeworfen wird, 41 Millionen Kreditkarten- und Kundenkarten-Nummern gestohlen und mißbraucht zu haben - der größte bisher bekannt gewordene Fall. Die Mitglieder der Gruppe nutzten Sicherheitsmängel in den WLANs von Unternehmen (”War Driving”), schleusten Programme ein, die Kreditkartennummern ausspähen und kumulierten die Daten auf Servern in den USA, Litauen und der Ukraine. Sie verkauften Kreditkartendaten online und kopierten gestohlene Daten auf die Magnetstreifen von Blanko-Karten, mit denen große Summen aus Bankomaten gezogen wurde (via New York Times, August 2008). | 

Kreditkartenbetrug verursacht immense Schäden. Gefälschte Kreditkarten werden mit den Daten realer Kartenbesitzer versehen. Mit den Karten werden dann teure Waren gekauft, die umgehend weiterverkauft und damit zu gewaschenem Geld gemacht werden. Wired hat Detective Bob Watts vom Newport Beach Police Department gebeten, mal vorzuführen, wie Kreditkarten inklusive Hologramm gefälscht werden:

 

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Unterwachung

AgroVeillance: Überwachung in der Landwirtschaft mit einer unbemannten Flugdrohne. | Zehn alte und ungewöhnliche mechanische Alarmanlagen. | 

Das Camera Head Project gibt unter anderem Bastelanweisungen, wie man Papp-Überwachungskameras für Aktionen und andererlei bauen kann. | Eine hyper-überwachte Handtasche in einem Schaufenster (via BoingBoing). | 

Überwachungskameras in Großbritannien, ein Flickr-Fotoset:
DD TV - View my most interesting photos on Flickriver

? Was weiß Google über dich? Alles (via Datenwachschutz). | Ermittlungsbehörden greifen massiv auf gespeicherte Vorratsdaten zu (via Golem.de). | Kerstin Holm erklärt in der FAZ, wie der Mörder von Anna Politkowskaja mit Hilfe einer Überwachungskamera überführt werden soll. | Und was ist mit der Privatsphäre? Die New York Times über die Datenspuren, die wir hinterlassen. | Überwachungskameras zeigen die Angriffe in Indien (via Die Zeit). | 

Drei Millionen Muslime auf ihrer Pilgerfahrt in Mekka: Aufnahmen aus dem Überwachungszentrum der saudischen Polizei. | 

? Das Fettleibigkeits-Überwachungsgerät (via Futurismic). | RTS-2 Racial Targeting System: Eine Überwachungskamera mit Gesichtserkennungs-Software, die auch die Hautfarbe festhält. | Augen hinten: Ein Mantel von Paul Coudamy, bei dem eine Kamera im Nacken Bilder an eine LCD-Anzeige am Handgelenk sendet. | 

In Sälen der britischen Kinobetreiber Vue Entertainment und Odeon Cinemas wurden Überwachungssysteme installiert, die Zuschauer während der Vorstellungen kontinuierlich filmen. Die Unternehmen geben an, das Personal habe das Zuschauerverhalten dadurch besser im Blick und es ließen sich so “Verbrechen verhindern” (via Heiseticker). |

Unterwach:

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Giraffen in Amerika

? Brillen für die Massen: Der britische Erfinder Josh Silver, vormals Physikprofesser an der Universität Oxford, hat die Augengläser revolutioniert. Seine Brille braucht keinen Optiker mehr: Zwischen zwei Plastikgläsern steckt ein transparentes Säckchen mit einer Flüssigkeit, deren Verteilung über eine Handpumpe eingestellt werden kann. Je nach Druck läßt sich die optimale Dioptrienstärke einstellen. | 

The Art of Pixar: Eine Fan-Seite mit Bildern und Kunstwerken aus den Animationsfilmen von Pixar. | Aardman Animations (die Macher von Wallace & Gromit): schönes Showreel. | 

? Wenn Giraffen in den USA leben würden (auf freier Wildbahn)… | Gekonnt bezahnte japanische Grinsesteine, gesehen auf einer Handwerksmesse in Matsumoto (via Street Anatomy). | 

2008: Die bizarrsten Computerdesaster des Jahres (via ZDNet). | Unglückliche Menschen sehen fern, glückliche Menschen lesen. | 

Giles Walkers Roboter an der Pornostange. | 

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Katze klaut Leoparden

? Kater Frankie hat im Lauf eines Jahres 35 Stück Katzenspielzeug angeschleppt, darunter 15 mal dieselbe Ausführung eines kleinen Stoff-Leoparden. Frauchen Julie Bishop hat das zweijährige Tier im Verdacht, in die Häuser in der Nachbarschaft einzusteigen (via Daily Mail). | 

? Drüben bei The Catalyst gibt es eine reichhaltige Sammlung von Fotos berühmter Menschen und ihrer Katzen, unter anderem von John Lennon, David Bowie, Jayne Mansfield, Sean Connery und Giorgio Armani. | 

Katzenkunststücke:
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? 4.285 Fotos von Katzen in Gegenden:
Cats on the Scene - View this group's most interesting photos on Flickriver
  ? 395 Fotos von Katzen in Sepia:
Those Cats of Sepia - View this group's most interesting photos on Flickriver

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Das (aus)gezeichnete Notebook

Zwei kleine, großartige analoge Animationen von Evelien Lohbeck.

? Noteboek ist ein gezeichneter Ausflug ins Netz (Musik: The White Stripes, “Seven Nation Army”)…

 
 

? …und Candle zeigt eine Kerze, die tut wofür sie vorgesehen ist - allerdings in einem Skizzenbuch:

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Die Farben des Internet (8): konkret bis superpelzig

? Landschaften und nächtliche Städte, in Bewegung und Ruhe aufgelöst: Travelling Still. | Die amerikanische Künstlerin Sarah Charlesworth macht kleine Verläufe und Muster mit Farbtöpfchen: Concrete Color. | 30 farbsatte Werke monochromer Fotografie (via WebUrbanist). | 

Johannes Itten: “Die Farbe“, ein Buchumschlag für das Kunstgewerbemuseum Zürich. Gestaltet von Max Bill, 1944 (via Swissmiss). | Der Farbenfrohsinn des Designers Andrei Robu. | Kleine Geschenke, nach Farben sortiert. | 

Aufwachen und die Farben riechen: Essen und Trinken, buntest eingefaßt. |  

? Superbunte superpelzige super gezeichnete Tiere in einem Videoclip von Paul Rayment für den Song Drygioni der walisischen Super Furry Animals:

 

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Updates: Von Ameise bis Elvis

 

GiAnt - die Riesenameise (Foto: bdjsb7, unter Creative Commons) ? 

(Update zu Lange Nacht der Ameisen): ANTS: Eine vor Ameisen wimmelnde LED-Armbanduhr (via Technabob). | 

? (Updates zu Heute im Webfernsehen: Großartiges und Die wilde Welt der Testbilder): Eine Armbanduhr mit Testbild-Ziffernblatt. | 

? (Updates zu Schirme: Möge der Griff mit dir sein und Es regnet Schirme): Das DryBike oder Wie man bei Regen mit beiden Händen am Lenker radfährt und trotzdem trocken bleibt (einigermaßen). | Ein Stinkefinger-Schirm (via Coolhunting). | Ein Begriff der Güte: Mühlbauer Hüte. Hut und Schirm. | 

? (Updates zu Das Elvis-Prinzip): Die Rückseite der Reeperbahn: Elvis Parking. | ? Elvis Presley: Der King im Capri-Club (via Süddeutsche). | ? Das Elvis is Alive Museum in Hattiesburg, Minnesota, ist bei Ebay verkauft worden (via coudal.com). | 

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Schon gewußt?

China wird bald die Nummer 1 unter den englischsprechenden Nationen der Welt sein. Die 25% der Einwohner Indiens mit dem höchsten Intelligenzquotienten sind mehr Menschen als die USA insgesamt an Einwohnern haben. Die 10 im Jahr 2010 gefragtesten Jobs hat es 2004 noch gar nicht gegeben. Und das ist bei weitem noch nicht alles…

Ein fantastisches Video über die beschleunigten Entwicklungen durch die Infrmationstechnologie von Karl Fisch, Scott McLeod und Jeff Bronman -

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Nazis auf dem Mond

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UFO-Vorbeiflug (oder Flugzeuglichter). Foto: Adam Baker, unter Creative Commons →

→ UFOPOP - Flying Saucers In Popular Culture. Ein äußerst reichhaltiger Fundus für den Untertassenfreund. |

→ 1932: Über die Entwicklung unhörbarer Todesstrahlen wird berichtet. | 1989 wurde in der Stadt Taos in New Mexico erstmals ein rätselhafter niederfrequenter Ton gehört, den etwa 30 Menschen vernommen haben wollen: Das geheimnisvolle Brummton-Phänomen, im Englischen Taos Hum genannt, nahm seinen Ausgang. Eine wissenschaftliche Untersuchung erbrachte kein Ergebnis. Der Ton ist danach bevorzugt in den USA, England und Nordeuropa neuerlich gehört worden. Die deutsche Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons wurde bisher von etwa 1.500 Betroffenen kontaktiert. |

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→ Eine Kostprobe aus dem Film “Iron Sky“: “1945 flüchteten die Nazis auf den Mond. 2018 kommen sie zurück” -

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As Time Goes By

? Ein Jahr in 40 Sekunden, von Eirik Solheim:


?  A Lifetime Project: Dan Hanna hat 17 Jahre lang täglich zwei Fotos von sich aufgenommen und zu einer Animation montiert:

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Lego-Langspielplatten und weitere Vinylien

 

Der Lego-Architekt Matija Grguric hat die Villa Savoye von Le Corbusier nachgebaut (Foto: SOCIALisBETTER, unter Creative Commons) ? 

 

? Lego-HipHop-Album-Covers (via Cool Hunting). | Die 20 grauenhaftesten Album-Covers von 2008. | 

Musik ist nicht so wichtig, Hauptsache, das Cover sieht gut aus: Der “Wikipedia Album Generator“. | 

? Jemand, der sich Someguy nennt, begann im August 2000 damit, leere Journale an Freunde zu verteilen, in denen sich leere Seiten und nichts als eine Rücksendeadresse befindet. Inzwischen reisen 1000 Journale um die Welt und das Ganze heißt 1000 Journals Projects. Die Journale werden in Bussen liegengelassen, von Fremde gefunden, an Bekannte weitergegeben. Menschen schreiben, kleben, zeichnen etwas rein, reissen die Seiten ein, und eine Fülle von Geschichten sammelt sich. Die ersten 100 zurückgekommenen Journale sind bis Mitte 2009 im Museum of Modern Art in San Francisco ausgestellt.

? Das Newseum - einem interaktiven Museum, das in Washington zu Hause ist - zeigt täglich die Titelseiten von fast 500 Zeitungen aus 45 Ländern der Welt. | Eine gigantische Sammlung von Comic-Titelseiten lassen sich mit dem Cover Browser erblättern. | Der Comic Sound Effect Generator (visuell). | 

Browser-inspirierte Animes von Tenko Kuugen. | Lord Cockswain’s Strahlen-Donnerbüchse, eine unglaubliche Konstruktion (”The Unnatural Selector”). |

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25C3 - Der Congress hackt

 

Das Raumfahrzeug des Chaos Computer Clubs am Alexanderplatz (Foto: Thomas Schewe, unter Creative Commons) ? 

 

 

? In Berlin hat das weltschönste Treffen leuchtender Augen und leuchtender Bildschirme eröffnet - der 25. Chaos Communication Congress, Motto: nothing to hide. Das internationale Hackertreffen findet vom 27. bis zum 30.12. im Berliner Congress Center (BCC) am Alexanderplatz statt. 

Im Public Wiki zum Congress und dem CCC Events Weblog sind alle Informationen von Bedeutung in Erfahrung zu bringen, etwa der Congress-Fahrplan. Auch Audio- und Video-Livestreams der Vorträge werden geboten. | Und hey there, 25C3 is using twitter!

Auf Flickr gibt’s auch schon was zu sehen. | 

Viel Spaß am Gerät.

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Schach gegen HAL-9000

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5. Juli 2008: Nikolay Sazhin und Frank Stoldt kämpfen in Berlin um den WM-Titel in Schachboxen. Der Deutsche Stoldt verlor seinen Weltmeistertitel in der 5. Schachrunde an den Russen Sazhin ?

Eine eindrucksvolle, etwas gewalttätige Knetgummi-Schachpartie von ricx78. Nachgestellt wird die Partie Roesch gegen Schlage, die 1910 in Hamburg gespielt wurde. Die Partie ist in die Fimgeschichte eingegangen. Die Position ab dem 13. Zug (Bh3 und folgende) wurde in Stanley Kubricks Film “2001 - A Space Odyssey” für das Schachspiel zwischen dem Astronauten Frank und dem Computer HAL-9000 verwendet -

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Üch wüll spülen. Spül düch, meun Künd. ¹


Sowjetische Arcade-Automaten (via Blatata.com). | Arcade-Automaten aus dem Archiv der Glaserei: Der DDR-Daddelautomat “Polyplay”, gefertigt im VEB Polytechnik Karl-Marx-Stadt.

Alte Videospiele, zum Beispiel Pong, als Bastelbögen aus Papier. |



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¹ aus einem Gedicht von Ernst Jandl

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Kabelsalate

Maclean’s - Canada’s National Magazine, März 1952

Extreme überirdische Strom- und Telefonverkabelung in Vietnam (via Oobject). | Wires at Night – nächtliche Verdrahtung nahe Peking. |

Kabelsalat im Archiv der Glaserei: Einigermaßen unübersichtliche Verkabelungen (Teil 1) (Teil 2) (Teil 3) (Teil 4) (Teil 5) [via Dark Roasted Blend] | Die Schönheiten der Vernetzung: Tautropfen auf Spinnennetzen, fantastisch fotografiert. | Der Fotograf Thomas Kalak hat unglaublichen Kabelsalat in Bangkok abgebildet (Der zugehörige Bildband). |

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Zwei erzwungene Entschuldigungen

 

? August 1970 | In einer Retrospektive erinnert man drüben im BILDblog an eine Vorläuferbemühung - ein “Extra” zur “Bild”-Zeitung, das im August 1970 mit dem Satiremagazin “Pardon” erschien und in dem “Bild”-Lügen entlarvt werden sollten. Eine der Falschmeldungen bezieht sich auf einen Grabraub in einem Ort bei Sindelfingen, bei dem aus dem Sarg eines zwei Tage vorher beigesetzten Rentners, der einer ortsansässigen Zigeunergruppe angehörte, eine goldene Uhr gestohlen wurde. “Ursache der Leichenfledderei war ein Artikel, der am 17. Juni [1970] in der BILD-Zeitung erschienen war. Überschrift: ‘Im Zigeunergrab liegen 45 000 Mark.’” Am 20. Juli veröffentlichte BILD eine als solche nicht zu erkennende Richtigstellung.

? Dezember 2008 | Der Kansas City Star meldet: Vier Jahre, nachdem Polizisten in einem Van eines Beerdigungsunernehmers drei verweste Leichen gefunden hatten, entschuldigte sich der ehemalige Bestatter nun auf einer Plakatwand über einer Autobahn in Fort Worth für seine Taten - die Entschuldigung und die Übernahme der Kosten für die Plakatwand sind Teil der Bewährungsauflagen des 44-jährigen. Er hätte die drei Toten, die im Jahr 2000 eines natürlichen Todes gestorben waren, in ein Krematorium und ihre Asche anschließend auf ein Urnenfeld bringen sollten. Im März 2005 waren die Überreste der drei toten Männer in schmutzigen Leichensäcken unter Pappkartions übereinandergestapelt in dem Van vor seinem Haus gefunden worden.

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WWWeihnachten

 

Wie wird das Fest der Liebe im Globalen Dorf gefeiert? Das Netz weiß es. (Hier zum Beispiel virtuelle Weihnachtsstimmung in Second Life) ? 

 

 

? Kaum etwas hat die Grenzen der Welt eindrucksvoller aufgehoben als das Netz. Wie der Weihnachtsmann in seinem Schlitten können wir uns heute im Flug einen Eindruck davon verschaffen, wie die Menschen auf den verschiedenen Erdteilen Weihnachten feiern. Wie man die Festtage bei uns im Westen zubringt, wissen wir. Was aber machen die Menschen, sagen wir: in Madagaskar? Das Netz erzählt es uns. Der Weihnachtsmann heißt hier “Dadabe Noely” - und besonders gern ißt man zu Weihnachten Litschis. Die Straßen Madagaskars sind zu Weihnachten voller Litschi-Schalen. Karibische Blogger berichten über die neuntägigen Vorfeiern und einen beliebten Weihnachtslieder-Wettbeweb im Radio, wobei auf Jamaica Weihnachtslieder naturgemäß als Reggae gespielt werden. Und “Weihnachten wäre nicht Weihnachten ohne eine Flasche vom einheimischen ‘Schwarzen Wein’” (der wegen seiner tiefroten Farbe so heißt).

Wir erfahren, dass Christen in Indien in Ermangelung von Nadelbäumen Palmen, Bananenstauden und Mangobäume schmücken und es an Weihnachten als Zeichen der Verehrung für das Familienoberhaupt gilt, ihm eine Zitrone zu überreichen. In den Kirchen sind überall leuchtend rote Poinsettias zu sehen - Weihnachtssterne. Die Topfpflanze stammt ursprünglich aus Mexiko und ist nach Joel Poinsett benannt, dem ersten US-Botschafter in Mexiko. Dort galt sie schon damals als Symbol für den Stern von Bethlehem. In Mexiko beginnen die Weihnachtsfeiern am 15. Dezember während der neuntägigen Posadas, der nachempfundenen Suche Maria und Josephs nach einer Herberge. Man zerschlägt eine Piñata, trinkt Ponche (eine Früchtebowle) und isst süße Buñuelos. Südamerikanische Weihnachtsmänner kleiden sich den Temperaturen entsprechend leichter und haben sich Hilfsmitteln wie Trampoline und Leitern zugelegt, um nachts in die Häuser einzudringen, weiß die Wikipedia.

In Australien und Neuseeland fällt Weihnachten mitten in den Sommer, was zu Unstimmigkeiten wie einem pelztragenden Weihnachtsmann bei prächtigstem Wetter führen kann. Für Touristen finden am Bondi Beach in Sydney Truthahn-Barbecues statt und Santa führt Kunststücke auf dem Surfbrett vor.

James Cooper von hat Freunde in der ganzen Welt befragt und weiß, dass Weihnachtsbäume nach Grönland, obzwar der Name des Landes “Grünland” bedeutet, importiert werden müssen. Nach Kaffee, Kuchen und Weihnachtsliedern wird am Heiligen Abend eine einheimische Spezialität gereicht - Mattak, Walhaut mit etwas Fett daran.

Obwohl in China Weihnachten keine Tradition hat, sind mit dem neuen Wohlstand auch westliche Bräuche ins Land gekommen. Inzwischen gibt es sogar ein eigenes Handbuch für Weihnachten. In Japan erfreut sich Weihnachten  - in japanisiertem Englisch “kurisamasu” - mit Geschenken, Truthahnbraten und Weihnachtsbaum großer Beliebtheit, und die Städte schwelgen im Lichterrausch. Aus Vietnam berichtet Blogger CitizenMekong von “strikt kommerziellem Weihnachten” ohne jede Spur von Jesus oder klassische Weihnachtsstimmung.

Jilian York, die aus Marokko bloggt, freut sich über die entgegenkommenden Einheimischen: “Obwohl das Fest nicht gefeiert wird, ist alles voller Weihnachtsbäume!” Im Nahen Osten beginnen die Weihnachtsvorbereitungen meist zwei Wochen vor dem Heiligen Abend. Man pflanzt Samen in Wattebäuschchen, mit den Setzlingen werden später die Krippen geschmückt. Traditionell besuchen die Menschen am Morgen des ersten Weihnachtstags ihre Freunde und werden mit Kaffee und Gebäck bewirtet. 

Blogger “A for [pine]Apple” schickt eine Bildergalerie aus dem Stadtteil Kohsar im pakistanischen Islamabad, auf denen es von Weihnachtsbäumen, Filz-Elchgeweihen und Lichterketten nur so wimmelt. Und Bloggerin PM, die seit langem im Emirat Katar lebt, erzählt von den Weihnachtskarten, die ihr einheimische muslimische Studentinnen erst schüchtern schickten, um ihr ein paar Weihnachten später mit eine Überraschungsdinner Freude zu bereiten - samt Videomonitoren mit stimmungsvoll knisterndem Kaminfeuer. |

 

? Christmas Around the World - von Australien bis Zimbabwe. | Weihnachten weltweit in der Wikipedia (hier die englischen Ausführungen). | Weihnachtliche Bräuche in aller Welt. | Christmas Traditions Around the World (via Santa’s Net). | Christmas Customs Around the World. | Weihnachten rund um die Welt (via National Geographic). | 

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Pheiertage

 

Der Gesundheitsblogger, der überhaupt sehr zu empfehlen ist, macht mit Hilfe von Google Trends den Zusammenhang zwischen KEKSEN und ABNEHMEN im Jahreslauf unabweisbar deutlich ? 

 

? Die ungewöhnlichsten und teuersten Weihnachtsbäume der Welt, etwa der des Juweliers Soo Kee aus Singapur, bestückt mit 21.798 Diamanten - insgesamt 913 Karat -, 3.762 Kristallketten und illuminiert mit 456 Lichtern im Gesamtwert von knapp über einer Million Dollar. | 

Ein kuratierter Weihnachtsbaum, das heißt, eine mit Kunstsinn an die Wand expedierte weihnachtsbaumartige Veranstaltung  (via blackwhitebliss). | Ein Weihnachtsmann in Brooklyn faßte, während er gerade Kinder bescherte, einen Strafzettel wegen Falschparkens über 115 Dollar aus. | 

? Was gibt es Stimmungsvolleres für die Weihnachtszeit als ein brennendes Kreuz im Vorgarten? (Aus dem Online-Shop der American Family Association). | 10 nicht ganz absichtlich äußerst schreckenerregende Weihnachtsmänner. | 10 großartige Lebkuchenhäuser. | 

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Zerstörende Werkstoffprüfung

Wer gegebenenfalls im Lauf der Weihnachtsfeierlichkeiten aufgekommene Entspannungslosigkeiten auch wieder loswerden oder sie zumindest etwas lindern möchte, dem sei ein interessierter Blick in die Abteilung für zerstörende Werkstoffprüfung des Mobiltelefonherstellers Nokia empfohlen. | Wer sich danach, wie es sich für eine gute Kneipp-Kur gehört, wieder richtig ärgern will, dem braucht man nur die Reportage von Frauke Hunfeld über grotesk abservierte Steuerfahnder zu lesen zu geben (via Stern.de). | Die Wikipedia über zerstörende Werkstoffprüfung. | 

? Micky Maus als Transformer. | Das sinnlose Museum: Eine Sammlung von weitgehend vergessenen Dingen. | How It Works: The Computer - eine vollständig eingescannte Ausgabe des Jugendbuchs von 1971. | 

Grafikdesign, Werbung und Reisebroschüren aus den 20er- und 30er-Jahren. Ein reichhaltiger Fundus. | Die Zwirnfaden-Gemälde von Debbie Smyth. | Nach Südamerika in 3 Tagen!

? Das Blog Urban Sketchers versammelt die Arbeiten einer kleinen, wachsenden Gemeinschaft von Künstlern rund um die Welt, die Menschen und Plätze in den Städten zeichnen, in denen sie leben oder die sie bereisen. Daneben gibt es auch noch die Urban Sketches Flickr group. | Wozu reisen? Der Bildschirm als Zimmer mit Blick auf die Welt. | 

3D-Drucker in  Aktion, eine größere Auswahl. | Der Poster Boy, der aus Werbeplakaten Dinge macht, die vorher nicht beabsichtigt waren. | 

Ein ungeheures Loch, das man in China entdeckt hat. | 

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Weihnachtsworte (4): Reichtum

Am 11. Dezember 1964, am Tag nachdem ihm der Friedensnobelpreis verliehen worden war, hielt der damals 35-jährige Martin Luther King einen Vortrag an der Universität von Oslo. Er sprach davon, dass der Fortschritt in Wissenschaft und Technik nicht gleichgesetzt werden dürfe mit moralischem Fortschritt – die Menschen würden vielmehr moralisch und geistig hinterherhinken.

King äußerte sich anerkennend über wissenschaftliche und technische Fortschritte, warnte aber zugleich davor, dass zunehmender Überfluß den Geist des Menschen untergraben würde. “Je reicher wir materiell wurden, desto ärmer wurden wir in moralischer und geistiger Hinsicht,” sagte er. “Wir haben gelernt, durch die Luft zu fliegen wie Vögel und das Meer zu durchqueren wie Fische, nicht gelernt aber haben wir die schlichte Kunst, miteinander zu leben wie Brüder.”

 

Collier’s Weekly, 1953

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Weihnachtsworte (3): Bedürfen

Das Ziel der Wirtschaft ist nicht mehr primär die Befriedigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse, sondern die Vermehrung der Bedürfnisse und deren Anpassung an die Produktionskapazitäten. Da die Produktivität des Systems gewaltig ist, erweist sich die Konsumpflicht als gar nicht leicht zu erfüllen. Hier tritt der Computer als willkommenes Hilfsmittel der Konsum-Multiplikation auf den Plan.

Heute wird die Unstillbarkeit von Bedürfnissen gesellschaftlich gefordert. In den westlichen Industriegesellschaften gibt es Produkte im Überfluß und die Bedürfnisse sind knapp. Es geht um die Optimierung des Menschen zum Bedürfniswesen, sensibel für das erstbeste oder erstschlechteste Zwitschern jedes Wunschs oder Appetits: “Nicht um unser tägliches Brot werden wir mehr beten, sondern um den täglichen Hunger”, schrieb der Philosoph Günther Anders

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Weihnachtsworte (2): Konsequenzen

Wir sind heute so bereit, die Konsequenzen der Wissenschaft für die Erfindung zu akzeptieren, daß wir beinahe verlernt haben, uns durch gesunden Menschenverstand oder spöttisches Lachen vor Monstrositäten und Torheiten zu schützen, die keinem menschlichen Bedürfnis entsprechen, aber gerade wegen ihrer Kompliziertheit eine technische Attraktion darstellen.

Lewis Mumford (1895-1990)

 

Cheapest bot on earth (Foto: fdecomite, unter Creative Commons)

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Weihnachtsworte (1): Moralgefangen

Das Gericht schenkte der Behauptung des Angeklagten, der sich als Dichter bezeichnet, keinen Glauben, nachdem es die Sammlung “Der Gefangene der Moral auf dem Erdenplaneten” gesichtet hatte. Der Angeklagte, der behauptet, daß der Sinn seines Schaffens die Suche nach der Schönheit im Universum ist, bringt in diesem Buch außer 12 Seiten Verse 120 Nacktfotos und bietet es zu einem Preis von DM 20,- an.

“Aus Polizeiberichten und Gerichtsverhandlungen” (München 1976)

 

Foto: Julian Mandel (1872-1935), aus Wikimedia Commons

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Die neue Netzkolumne: Wiedervereiniger

 

Puzzlecube (Foto: dps / David Singleton. unter Creative Commons) ? 

 

 

Gut, wenn ein gigantisches Puzzle mit Computerhilfe statt 500 nur noch 5 Jahre dauert. Aber nicht für jede Rekonstruktion ist die digitale Maschinerie die erste Wahl.

? Viele kleine Teile sehr schnell zu großen Mustern zusammensetzen zu können, ist eine der am meisten genutzten Fähigkeiten von Computern. Trotzdem ist es nicht immer die Maschine, die ein komplexes Ziel erreichbar macht.

Als der deutsche Forschungsreisende Max von Oppenheim 1899 in Tell Halaf am Rand der syrischen Wüste imposante Statuen aus einem 3000 Jahre alten Palast entdeckte, ließ er sie auf eigene Kosten ausgraben und nach Berlin bringen. 1930 fand die Eröffnung des Tell Halaf-Museums in Charlottenburg weltweite Aufmerksamkeit. Im November 1943 wurde das Museum bei einem Bombenangriff zerstört. Die vom Feuer erhitzten Steinfiguren zersprangen unter dem kalten Löschwasser in tausende Stücke.

Der Schutt landete in einem Depot und blieb jahrzehntelang unbeachtet bleibt. 2001 machten sich die Archäologen Lutz Martin und Nadja Cholidis zusammen mit dem Restaurator Stefan Geismeier daran, die Figuren wieder zusammenzusetzen - ein “irrwitziges Projekt“, wie die Berliner Zeitung schrieb. Ein aberwitziges Puzzlespiel begann. Etwa 27.000 Steintrümmer wurden gereinigt und numeriert. Teile von Gesichtern waren zu erkennen, Friese, Kanten. Das Fell einer Löwin, das gröber gearbeitet war als das der Löwen…

? Während die Archäologen die Plastiken aus Tell Halaf wieder zusammenzufügen versuchten, war ein anderes großes Puzzle im Gang. In einer Lagerhalle im Bayrischen Zirndorf standen 16.000 Säcke mit zerrissenen Stasi-Akten, etwa 40 Millionen Blatt. 600 Millionen Schnipsel. Sie wurden per Hand sortiert - 300 Säcke sind bis heute geschafft, etwa 900.000 Seiten, nach mehr als 12 Jahren Arbeit. Würde in diesem Tempo weitersortiert, die Akten-Rekonstruktion würde noch weit über 500 Jahre dauern.

Im Juni 2003 kamen Forscher am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik in Berlin in einer Studie zu dem Schluß, dass man mit Computerhilfe in fünf Jahren fertig sein könne. Scanner und spezielle Software sollen die Schnipsel zu ganzen Seiten wiedervereinigen. Aber allein die Kosten für den Scanner-Prototypen liegen im sechsstelligen Bereich, und weitere Geräte werden benötigt, um das Schnipselgebirge abzutragen. In einem Testlauf sollen bis zum nächsten Jahr 400 Säcke maschinell bearbeitet werden. Erste Erfolge mit geschredderten Akten sind “natürlich für Polizei oder Steuerfahndung äußerst interessant”, erläutert Projektleiter Bertram Nickolay. Er möchte das Verfahren bald auch für dreidimensionale Objekte verwenden können, “etwa antike Scherbenhaufen”. 

? Cholidis, Martin und Geismeier haben bei der Rekonstruktion der Statuen aus Tell Halaf nicht mit Computern gearbeitet. Allein das Scannen hätte Jahre gedauert und mehr gekostet als für das ganze Projekt zur Verfügung stand. “Das menschliche Auge und Gedächtnis ist bei einer solchen Arbeit der Technik haushoch überlegen“, sagt Nadja Cholidis. Inzwischen sind die Bruchstücke soweit zugeordnet, dass 30 Figuren neu entstehen konnten. “Ich glaube, wir sehen und tasten inzwischen anders”, sagt die Archäologin. “Wir nehmen einen Brocken in die Hand und wissen ziemlich genau, wo er hin muß.” Die Statuen werden den neuen Eingang des vorderasiatischen Museums auf der Berliner Museumsinsel schmücken.

Alle Netzkolumnen im Archiv der Stuttgarter Zeitung.

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Weihnachtsgeschenke, letzte Chance: Selberbasteln

? Kostenlose Ausschneidebögen: Ein Batmobile. | Robocop. | Abflug: Ein Space Shuttle zum Selbermachen. | Papertoy: BOXY, der Paperboy. | Mr. HAL9000 - natürlich niedlich, wie es sich für Japaner gehört. | Eine Kelly Bag von Hermes (im Original ab 1000 Euro aufwärts). | Ein Messerschmitt Kabinenroller. | Eine Moai-Statue von den Osterinseln. | Ein Commodore PET2001. | 

Wer etwas mehr Geduld und Fingerfertigkeit mitbringt, kann sich von den filigranen Papierarbeiten von Yulia Brodskaya inspirieren lassen. | Ein Ausschneidebogen-Blog: Papercraft World | Eine Papier-Menorah. | 

? Und eine ganze Menge großartiger japanischer Papierroboter, dazu ein Papier-Walfisch und Weiteres [jeweils auf das PDF klicken] - (Eins) (Zwei) (Drei) (Vier) (Fünf) (Sechs) (Sieben) (Acht) (Neun) (Zehn) (Elf) (Zwölf) (Dreizehn) (Vierzehn) (Fünfzehn) (Sechzehn) (Siebzehn) (Achtzehn) (Neunzehn) (Zwanzig) (Einundzwanzig) (Zweiundzwanzig) (Dreiundzwanzig) (Vierundzwanzig) (Fünfundzwanzig) (Sechsundzwanzig).|

3D-Papierkunst auf Flickr:
3D paper art - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Der französische Origami-Meister Eric Joisel:

 

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Maschinenexplosion

? Die 10 Länder mit der größten Roboter-Dichte (via spectrum.ieee.org):

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Super Mario, musikalisch multigetaskt

Zack Kim spielt das von Koji Kondo komponierte Super Mario-Thema:

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Updates: Die wilde Welt der Testbilder

(Updates zu Heute im Webfernsehen: Großartiges):

Flauschfernseher mit Testbild von dem niederländischen Künstler Conny Kuilboer. (Noch ein Flauschfernseher). ? 

? Ein experimenteller Fotograf namens Gowiththeflowenzo zeigt einen Kapuzensweater mit Testbild-Muster. | 

Mehr als bemerkenswerte Frisuren, darunter Jean Shrimpton mit einem fernseherförmigen Haaraufbau. |

? Die Flickr Group “television test card” mit einer Reihe weiterer Testbilder:

television test card - View this group's most interesting photos on Flickriver

Weitere Testbild-Fundstücke aus älteren Postings:

? Ein Testbildmusterschonbezug für Flachbildschirme. | Hier ein Testbildmusterpullunder. | Das Testbildmuseum: “Sammlung der Testbilder des Vereins zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter elektromagnetischer Gattungen.” | Screenshot-Galerie eines Testbildliebhabers. | 

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Updates: Pornographien sowie Ameisen

(Updates zu Diverse Pornographien):

Pornografik: Select media infoporn von Computerlove™ ? 

? Als Elinor Mills davon erfuhr, dass ihre Freundin Susan ottersüchtig ist (Susan hat eine Abhängigkeit von der Seeotter-Webcam des Monterey Bay-Aquarium entwickelt), schrieb sie die Geschichte über Tier-Webcams, die sich schon lange in ihr angestaut hatte: Puppy porn and otter obsession (via Cnet). | 

? Unter den Ausrufen Infopornographic! Datagraphic! Diagramatic! zeigt Yay Hooray - den U-Bahn-Plan von Moskau. | 

Weitere Pornographien aus älteren Postings:

Diverse Pornographien (2)
Von Pornographien bis Joseph Joseph
Endlos Bananenschälen

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(Update zu Lange Nacht der Ameisen):

Die Geheimen Mächte der Natur: Ameisen


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Zeitreisen: Das gute Leben


Mr. Gonzo, über die Jahre: Der Schriftsteller Hunter S. Thompson (”Angst und Schrecken in Las Vegas”). | Der junge David Bowie, mit unfaßbarer Schlaghose. Frühe siebziger Jahre. | Auf einem der vielen Fotos hat tatsächlich ein Mädchen eine Blume im Haar: Hippies in San Francisco, 1966-1967. |

Paris, 1962 - ein Fotoset auf Flickr:
tompalumbo - View my most interesting photos on Flickriver

• 1960: Das gute Leben am Swimmingpool. | 1950. Cocktail im Haus des Architekten Richard Spencer in Santa Monica. Man beachte den über einen Spiegel umgelenkten, im Wohnzimmertisch eingelassenen Fernseher. |  Mary Jane Russell mit einem Schwanenhut von Dior. Paris 1949, fotografiert von Louise Dahl-Wolfe.

Dein künftiges Nachkriegs-Zuhause: Model Home, 1946. | Die Traumküche, 1946. | Das Ling long Women’s Magazine erschien von 1931 bis 1937 in Shanghai - zu einer Zeit dramatischer sozialer, wirtschaftlicher und politischer Veränderungen in China.

• Macy’s Thanksgiving Day-Parade von 1924. |

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Musik für Ukulele, Waschbrett und Kazoo, 1928.

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The Time Machine: Ein Interaktives YouTube-Abenteuer.
(Mehr zu der Time Machine auf der Website Chadmattandrob.com):

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