Tagesarchiv für 24. Februar 2009

Digitales Manschen

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? ”Der Begriff Moshen oder Moshing stammt aus der Trash-Metal- und Metal-Crossover-Ecke des Hardcore Punk. Beim Moshen bilden die Tänzer einen Pulk und schubsen sich gegenseitig durch die Gegend, wobei sich die Tänzer jedoch nur an Armen und Schultern gegenseitig abstoßen und üblicherweise nicht wirklich zuschlagen. Im Unterschied zum ursprünglichen Pogo springen die Tänzer im sogenannten Moshpit nicht hoch. Moshen ist im modernen Punk und Oi! heute der am weitesten verbreitete Tanz”, erläutert User murgh im Forum des legendären Deutsch-Englisch-Wörterbuchs LEO den Begriff, der es offiziell noch gar nicht in das Lexikon geschafft hat.

Nimmt man anstelle der Pogotänzer Pixel, haben wir es mit Datamoshing zu tun. Das Verfahren erlebt gerade seinen Durchbruch als künstlerisches Stilmittel. Johnny drüben bei Spreeblick weist auf den neuen Kayne West-Clip hin, in dem ordentlich datagemosht wird. Hier ein Pionierwerk von 2007, “umbrella zombie datamosh mistake” von paperrad:

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? Auch dieses neue Video von Chairlift ergeht sich in der zerfließenden, chromatischen Schönheit schlechter Videokompression:

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Nachfolgend anverwandte Beispiele sogenannter Glitch Art. Bei Ted Davis gibt es das Programm text2image, mit dem man Text online in eine geglitschte Grafik verwandeln kann. Auch Chris Davenport arbeitet mit absichtlich gestörten Grafikdaten.

? Dass sich Photoshop-Filter auch auf Möbel anwenden lassen, stellt Sebastian Brajkovic unter Beweis.

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Richard Hutten spielt mit der Tradition handgeknüpfter Teppiche. Die Älteren unter den Lesern werden sich noch erinnern, wie es aussah, wenn man per Modem ein Bild aus dem Netz zu laden versucht hat und es aber nicht richtig wollte.

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