?Im August 2006 veröffentlichte AOL unvorsichtigerweise eine Textdatei mit 20 Millionen Suchanfragen, die innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten gestellt worden waren. Die Datei wurde kurz darauf wieder von der AOL-Website genommen, war aber in der Zwischenzeit bereits vielfach verteilt und gespiegelt worden. Die Suchanfragen waren anonymisiert, aber jedem User in der Liste war eine bestimmte Zahl zugeordnet worden, die es ermöglichte, eine search history seiner verschiedenen Anfragen zu erstellen. Reporter der New York Times schafften es innerhalb weniger Tage, mehrere der User auf der Liste zu identifizieren.
Lernert Engelberts und Sander Plug haben nun eine experimentelle Dokumentation über einen der Datensätze auf der AOL-Liste gemacht. Der Film “I Love Alaska” erzählt “die wahre search history” von User Nummer 711391 - einer übergewichtigen, religiösen Frau aus Texas, die auf der Suche nach Möglichkeiten ist, ihr Sexualleben wieder in Schwung zu bringen. Sie betrügt ihren Mann mit einem anderen, den sie online kennengelernt hat, bereut ihre Untreue und träumt von einem neuen Leben in Alaska.
“I Love Alaska” wurde gedreht für die Dokumentarfilm-Site MiniMovies.org (”a platform for documentaries made for the digital age”). Hier der Trailer:
new york craigslist > manhattan > missed connections Man at the sex party - w4m - 28 (Midtown) Date: 2009-03-02, 7:33PM EST
You were at the sex party. We locked eyes while I was under the guy with long hair and you were on top of that chubby brunette. (I don’t mean that insultingly–she was cute–was she your date?) You seemed like you wanted to join our party. I should’ve said something but I didn’t want to interrupt. Maybe the two (or three) of us could go out for drinks sometime. (wink!)
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