Tagesarchiv für 25. März 2009

Bei Dylan stinkt’s

? Blowin’ In The Wind: Berichten der Los Angeles Times zufolge (hier und im Blog) beklagen Anwohner sich über den Gestank einer mobilen Toilette auf dem Anwesen von Bob Dylan in der kalifornischen Küstenstadt Malibu, der von der abendlichen Brise seit einem halben Jahr über die Grundstücke in Windrichtung getragen wird; die Toilette wird von den Angestellten Dylans benutzt. David Emminger und seine Frau, deren Haus in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Chemieklo liegt, haben an ihrer Grundstücksgrenze fünf Industrieventilatoren installieren lassen, um Dylan den Mief zurückzupusten. Weder Bob Dylan noch sein New Yorker Anwalt haben bisher auf das Klo betreffende Anfragen reagiert. |

Der Subterranean Homesick Blues Message Generator (”Out now” anklicken): Das berühmte Zettel-Video in personalisierbarer Form ?

? Die Nacht, in der ich Bob Dylan begegnete (beziehungsweise er mir), von John Anderson. |

Die Bob Dylan Musical Roots and Influences Pages (via Grow-a-brain). |

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? Bob Dylan (und andere Pop-Prominenz), kunstvoll geformt aus Audiocassettenband von Erika Iris Simmons:
iri5 - View my most interesting photos on Flickriver

? Dem Rolling Stone zufolge wird das Cover des nächsten Albums von Bob Dylan, “Together Through Life”, eine Hommage an den 2004 gestorbenen Südstaaten-Autor Larry Brown sein. Dylan hat nach eigenem Bekunden “jedes Wort” gelesen, das Brown jemals geschrieben hat.  (David Kelly im Bücherblog “Paper Cuts” der New York Times). Brown, der als Feuerwehrmann in Oxford im US-Bundesstaat Mississippi arbeitete, begann 1980 zu schreiben und wurde mit zwei Short Story-Sammlungen bekannt, “Facing the Music und “Big Bad Love“. |

Tony Zimnoch hat das Garagentor an Boby Dylans Geburtshaus in Duluth, Minnesota, fotografiert. |

Erinnerungen an den Sommer 1966: The Making of “Blonde on Blonde” in Nashville. |

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? Newport Folk Festival, 1964:
Peter, Paul & Mary singen Bob Dylans The Times They Are A Changing

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Die Kundenfirma

Das dänische Telekom-Unternehmen Andelsmobil gibt den Kunden das Heft in die Hand: Die vor wenigen Wochen gestartetet Firma besteht nur aus Kunden, die alle Mitglieder einer Kooperative sind. Sie können beispielsweise Einfluß auf die Entwicklung neuer Dienste nehmen. Der Vorstand wird von den Mitgliedern gewählt und engagiert das Management. Jedes Mitglied zahlt 400 dänische Kronen ein (etwa 50 Euro). Einmal jährlich werden Überschüsse an die Mitglieder ausgeschüttet.

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Kriegsmail

Mit V-Mail (für Victory-Mail) wurde ein Luftpost-Dienst der amerikanischen und britischen Streitkräfte während des zweiten Weltkriegs bezeichnet. Das ursprünglich britische Airgraph-System wurde im Juli 1942 unter dem neuem Namen V-Mail für die amerikanischen Streitkräfte übernommen.

Große Mengen der auf speziellen Formularen geschriebenen Nachrichten aus Übersee wurden auf Mikrofilm verkleinert, per Luftfracht transportiert und anschließend wieder vergrößert und per Post zugestellt. Die Vergrößerung auf speziellem, leichtem Photopapier war etwa ein Viertel so groß wie die Orginalnachricht. Bei dem Formular diente das gefaltete Briefblatt zugleich als Umschlag.

Die Schmalfilmspulen mit den auf Fingernagelgröße reduzierten Briefen erlaubten es, große Mengen Post per Flugzeug handzuhaben. Der Postzensur und alliierten Abwehr ersparte es zudem die Suche nach Mikropunkten und mit unsichtbarer Tinte verfaßten Botschaften. Geklagt wurde über den auf dem Formular knappen Platz für die schriftlichen Mitteilungen.

(Nach dem Wikipedia-Artikel über V-Mail)

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Lux’r'us

? Dessertliebhabern, die von der Finanzkrise noch nicht oder nur peripher erfaßt sind, kann man bedenkenlos die mit flüssigem Stickstoff betriebene Eismaschine G4 von NitroCream zu 75.000 Dollar empfehlen. |

Glennz Designs im neuseeländischen Auckland machen T-Shirts, unter anderem welche mit Hamburgerschachtelsärgen. ?

? Berlin mit anderen Augen: 32 Berlin based innovations from Trendhunter. Berlin offers many unique opportunities for interesting experiences such as sleeping in coffins or urban bathing. Increasingly, celebrities, including Angelina Jolie and Brad Pitt, are drawn to the city as well, proving that Berlin is one of the hottest cities in Europe these days.

Die automatische Menschenwaschmaschine Santelubain 999 aus Japan. |

Der italienische Schuhdesigner Sergio Rossi hat einen Sportschuh mit High Heels entworfen. |

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Einstware

? Großrechnerarchitektur in Jugendzimmerfarben von 1964: IBM System/360

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? Ein russisches Militär-Kryptomodem aus den siebziger Jahren:

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? Der Armbandcomputer Zypad WR1100 von 2006:

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Datenschutz: Keine Gesichter im All

? Der Astronaut Koichi Wakata war bereits 1996 und 2000 an Bord eines Space Shuttle. Seit 17. März nimmt er als erster Japaner an einer Langzeitmission in der Internationalen Raumstation (ISS) teil. Zu seinen Forschungsaufgaben gehören unter anderem Versuche, den Gestank in der Raumstation durch antibakterielle und desodorierende Kleidung zu mindern.

Vor seinem Flug zur ISS bat er in seiner Heimatstadt Saitama darum, ihm etwas in den Weltraum mitzugeben. Man gab ihm eine DVD mit Fotografien sämtlicher Schüler der Grundschulen und Realschulen der Stadt. Die Gesichter der Kinder wurden zensiert, um ihre Privatsphäre zu schützen. Sechs Mitarbeiter eines städtischen Museums wurden einen Monat lang abgestellt, die Gesichter der Kinder zu verpixeln.

Der Rechtsanwalt und Datenschutzexperte Hisamichi Okamura ist der Ansicht, in der Zeit hätte man sämtliche Eltern um ihr Einverständnis fragen können.

Die 44-jährige Mutter eines Schülers sagte: “Manche Eltern möchten nicht einmal, dass die Gesichter ihrer Kinder in der Schülerzeitung erscheinen. Ich denke, es war eine angemessene Schutzmaßnahme.”

Wakata wird die DVD nach seiner Rückkehr auf die Erde zurückgeben.

Mirror Mask (Foto: post apocalyptic design, Flickr/CC)

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