Monatsarchiv für März 2009

Otakus

? Einblicke in die Kultur der Otakus. Die japanischen Jugendlichen gehen äußerst ungern raus. Sie bauen sich lieber mit speziellen Besitztümern in ihren Zimmern ein. Meist wohnen sie noch bei ihren Eltern. Mit Nerds sind sie nur beschränkt vergleichbar. Jeder Japaner hat die Aufgabe, etwas zur Gesellschaft beizutragen; wer sich dem entzieht, wird als asozial empfunden.

? Otaku Power: Ein ewiger Gedanke im Geist von Godzilla. Fotos von Patrick Macias. | Drüben bei PSFK vergleichen sie die Otakus mit den Monokoloristen - Menschen in New York, die ihr Leben an einer einzigen Farbe ausrichten. |

Die Wikipedia über Otakus. |

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? Otaku Booty:

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? Otakus in Akihabara (”Electric City”),
dem Traumbezirk aller Computerenthusiasten und Mangamaniacs:

otaku akihabara - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Über Akihabara und die Otaku-Kultur:

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Birds on a wire

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Wenn sie alt sind

Foto: justcutepics.blogspot.com?

? Nur Fliegen sind schöner: tolle Büroartikel-Insekten (via dailyartpress). |

Ein Ameisenbriefmarkenblock. |

? Ein Kronleuchter (und ein Teppich) aus Gummibären. |

Kosmisch komisch: “Buddha laughing“, die CD. |

? Tom Rhodes: Wie Videospielhelden aussehen werden, wenn sie alt sind oder runtergekommen. |

Das Addictionary: neue, frische englische Worte. Mit einer feinen Zusatzabteilung “Worte, die es geben müßte“. |

? Sehenswert: Michael Wolf, Photographie. Besondere Beachtung gilt Bild #27, die Becher-Schule als Original-Kopie in Öl (danke, Joachim). | Thomas Kneubühler, Photography (via Design You Trust). | Citylights-Rollo von Elina Aalto. |

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? Mesmerisierende Sand-Animationen:

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Essengehntechnik

? In dem  Restaurant Inamo in London gibt es berührungssensitive Tische, welche die Bestellungen entgegennehmen. Über jedem Tisch befindet sich ein Projektor und darunter ein Trackpad. Man kann das virtuelle Tischtuch umgestalten, gegen seinen Tischnachbarn Videospiele spielen oder bei dem Tisch ein Taxi bestellen. Beim Scrollen durch die Speisekarte wird jede angewählte Speise auf dem Tisch angezeigt. Wenn man bestellt hat, kann man über eine Webcam dem Koch beim Zubereiten zusehen:

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Roboter: kochen, killen, einschenken

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Robocop aus Papier. ?

Robotorama informiert (wie es sich für Roboter gehört) regelmäßig über “Robots for Work & Play”. |

Die Robot Hall of Fame wirft ein Licht auf hervorragende Leistungen in der Robotik und ehrt fiktionale und reale Roboter, die sich als Meilensteinen der Roboter-Technologie erwiesen haben. Die Robot Hall of Fame wurde im April 2003 an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh eingerichtet, um auf die zunehmende Bedeutung hinzuweisen, die Roboter für die menschliche Gesellschaft gewinnen.

Bienen und Roboter überwachen die Umwelt (via Golem.de). |.

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? Eine japanische Roboter-Haushaltshilfe, die kocht, serviert und wäscht:

? An der FH-Rosenheim wurde einem Roboter beigebracht,
wie man Weißbier einschenkt
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? Berti, the Robot ist eine Schöpfung des Bristol Robotics Laboratory und der Firma Elumotion. Gegen Berti kann man Stein-Schere-Papier spielen:

? Animation eines kleinen Killer-Automaten:

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? Dieses Posting ist Teil einer großen Roboter-Serie der Stuttgarter Zeitung:
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Welt der Roboter (Übersicht)
Roboter für Groß und Klein: Spielzeugroboter in Aktion (Videos)
Humanoide Roboter: Eine Lady aus Blech kann keine Gefühle haben
Eine Frage der Definition: Diener, Spielzeug oder Superintelligenz?
Roboter in Aktion: faszinierende Videos
Die Evolution der Roboter: Chronik

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Das Mikrowellenorchester

(via Thorsten/MySpace - Danke, Ken Ulrich)

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? Hierzu siehe auch:

Mikrowelle (Einzelgänger). Mikrowellenherde.

Rundherum den Maulbeerbusch der Affe jagt das Wiesel *fiep*
Super Mario, musikalisch multigetaskt

Globale Klänge (2a): Bytehoven
Das Techno-Elastikum
Heute im Webfernsehen: Violinenmaschinen
Druck’n'Roll: Printerjam

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Mittwochsmiszellen

? Ich bitte freundlichst darum, entsprechende Verschwörungstheorien gelegentlich auf den neuesten Stand zu bringen: Es gib eine neue Geheimgesellschaft für Führungskräfte - Common Purpose. |

Die Leute von “Short of the week” aus Seattle versuchen aus der Vielzahl im Netz frei verfügbarer Kurzfilme die Perlen zu ertauchen. Hier die stets aktuelle Auswahl an vorzüglichen YouTube-Clips. |

? Richard Huelsenbeck: Dada Almanach. Erich Reiss Verlag, Berlin (1920). |

Ein visueller Bewußtseinsstrom auf der Site mit dem klangvollen Namen ¥ª? ¥?? §?????$ (oder Jah Jah Sphinx). |

Schuhe zum Selberausschneiden. |

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? “Schwanensee” von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, auf der Weinglasharfe gespielt:

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Die letzte Kufiya-Fabrik

? Made in Palestine: Der französische Journalist Benoit Faiveley besuchte die letzte Fabrik, in der noch von Palästinensern die Kufiya hergestellt wird - der Palästinenserschal, der als Kopfschmuck von Jassir Arafat zu Weltruhm gelangte.

Die Fabrik in Hebron im Westjordanland ist in einer zunehmend schwierigen Lage zwischen militärischen Checkpoints, Exportrestriktionen und der chinesischen Konkurrenz - Palästinenserschals kommen heute zum größten Teil aus China. Die Fabrik wird ihren 76-jährigen Besitzer wahrscheinlich nicht überleben (via Growabrain). |

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Dienstagsmix

? The World Question Center: What Will Change Everything? (via EDGE). |

Ein elegantes Experiment, um die Lesbarkeit langer Texte am Bildschirm zu erhöhen: der readub.reader |

Mathwrath: Hinter dem unscheinbaren Menü links oben verstecken sich gerasterte, schöne, ungewöhnliche Bildschirmdinge. |

Das Auge von London (nicht das Riesenrad). |

Spaß mit dem Lügendetektor. |

Für den unretuschierten WIndsor-Knoten: Die Photoshop-Krawatte. |

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? Ein Roboter, der Geige spielt:

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Finanzkrise (19): Do it Yourself-Begräbnis

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Aufgegebene Schule in Detroit (via viceland).

Was kriegt man zu zweit für 67 Dollar pro Woche zu essen? (Lebensmittelmarken im Wert von 67 Dollar pro Woche bekommt eine bedürftige Zweipersonenfamile in Kalifornien als Unterstützung). |

Essen für einen Penny: Das Restaurant Little Bay in London hat keine festgelegten Preise für das Essen, sondern die Gäste werden gefragt, was sie bezahlen möchten. |

Särge selberbauen, die Einbalsamierung weglassen oder überhaupt den Bestatter feuern: Do it Yourself-Begräbnisse. |

Luxus in Krisenzeiten: Ein Brezelring mit Salzbrillianten von Roni Baram. | Eine Tragetasche aus alten Maserati-Prospekten. | Briefmarke für 1,03 Millionen Dollar versteigert. | Koreanische Vase für 4,2 Millionen Dollar versteigert. |

? Wie in verschiedenen Ländern Geld gezählt wird:

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? Hörenswert: “True News 3: What’s Going Wrong in the Stock Market”

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Das geheime Leben der Dinge, oder: Die völliggehende Durchbloggung der Welt

? Ein Konsortium, dem unter anderem die Deutsche Post, BMW, Siemens und SAP angehört, soll unter Federführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz Produkte mit Gedächtnis entwickeln. Dinge, die mitdenken. Das Projekt mit dem etwas holprigen Namen SemProM (von “Semantic Product Memory”) soll Produkten das Tagebuchschreiben beibringen. Von bloggenden Topfpflanzen wissen wir bereits. Nun sollen auch die Dinge damit anfangen. Die Durchbloggung der Welt wird damit eine neue Dimension erreichen.

Ein verheißungsvolles “Internet der Dinge” soll aus doofen Dingen, die bloß da sind, eine Welt pfiffiger Türgriffe und kluger Küchen machen. Der trostlose Anhauch des Anorganischen, unter dem Objekte bislang zu leiden hatten, soll einer Art von Intelligenz weichen, die uns als neue, hilfreiche mikromaschinelle Umwelt umgeben soll.

Foto: Lulu-belle Ramsbottom, Flickr/CC ?

Die Forscher beschreiben einige Szenarien, in denen tagebuchschreibende Produkte zum Einsatz kommen könnten, etwa einen Einkaufsassistenten für eine alte Dame, die schon ein wenig schusselig ist und manchmal etwas vergißt. Dem sollen merkfähige Dinge abhelfen. Wenn Oma nicht mehr weiß, was sie wollte, wird künftig ihr kluger Rollator die Kaufentscheidungen treffen. Erzeugnisse sollen bald ganz genau wissen, wem sie gehören und was sie schon alles erlebt haben, um auf diese Weise beispielsweise Produktpiraten entgegenzutreten. Ebenso sollen sie kommunikationsfähig werden.

? Dabei streift mich eine Vorstellung von murmelnden Schachtelreihen im Supermarkt, ein Geräusch wie in einem gut gefüllten Restaurant, zwischendrin ein paar übellaunige Dübel in der Elektroabteilung - mir wird eigentlich jetzt schon zu viel kommuniziert. Sollten nun auch noch die Dinge äußerungsfähig werden, und ich meine nicht einfach nur einen piepsenden Sensor, sehe ich einen Blabla-Tsunami auf uns zufluten.

Nützlich klingen die Teilprojekte der “Innovationsallianz ‘Digitales Produktgedächtnis‘”, wie das im Forschungsbürokratiesprech heißt. Ich aber ahne Dinge (im übertragenen Sinn), die unsere Vorstellung von sozialen Beziehungen radikal verändern werden, sollten wir es den Dingen, die uns bisher still gedient haben, gestatten, wirklich schlau zu werden. Was sich jenseits der banalen Tatsache abzeichnet, dass wir uns auf neuartige Weisen mit den Dingen anfreunden werden, ist eine beunruhigende Möglichkeit: eine verborgene Subkultur der Dinge.

? Das Zusammenrücken von Mensch und Maschine sollte kein Problem sein. Der Mensch verfügt über eine bemerkenswerte Adaptionsfähigkeit, was die Technologien angeht, die er sich selbst vorsetzt. Viel interessanter aber finde ich die Frage, ob sich im Schatten des Fortschritts etwas wie eine Dunkle Materie der Intelligenz herausbilden wird.

Wenn sich kommunizierende Maschinen, die für uns zunehmend als persönliche Assistenten fungieren sollen, in Abwesenheit ihrer Menschen miteinander unterhalten - worüber werden sie reden? Werden sie sich über uns lustig machen? Einfache Tricks in der Art der doppelten Buchführung werden sie, da sie ja Rechner sind, schnell raushaben. Sie werden ein offizielles Tagebuch schreiben und ein geheimes.

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Druck’n'Roll: Printer Jam

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? Hierzu siehe auch:

Rundherum den Maulbeerbusch der Affe jagt das Wiesel *fiep*
Super Mario, musikalisch multigetaskt
Globale Klänge (2a): Bytehoven
Das Techno-Elastikum
Heute im Webfernsehen: Violinenmaschinen

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Die Taxifahrt, die ich nie vergessen werde


“Vor zwanzig Jahren war ich Taxifahrer. Ich wollte ein Cowboyleben führen; eins, in dem man keinen Boss hat. Mir war nicht klar, dass ich auch Seelsorger sein würde. Da ich die Nachtschicht fuhr, war mein Taxi ein fahrbarer Beichtstuhl. Die Leute stiegen ein, nahmen hinter mir in der totalen Anonymität Platz und erzählten mir ihr Leben. Ich begegnete Menschen, deren Leben ich mit Staunen oder mit Gewinn zur Kenntnis nahm, manche brachten mich zum Lachen, manche machten mich traurig.

Niemand hat mich mehr berührt als die Frau, mit der ich in einer Augustnacht fuhr. Der Anruf kam aus einem Apartmentkomplex in einem ruhigen Teil der Stadt. Ich ging davon aus, dass ich ein paar Partygäste abholen sollte, oder jemanden, der sich gerade mit seinem Partner gestritten hatte, oder einen Arbeiter, der zur Frühschicht in eine Fabrik im Industriegebiet mußte.

Als ich gegen halb drei morgens hinkam, lag das Gebäude im Dunklen, nur in einer Wohnung im Erdgeschoß brannte Licht. Viele Fahrer würden ein oder zweimal hupen, kurz warten und dann wieder fahren. Ich hatte aber schon zu viele arme Leute gesehen, die auf ein Taxi als einziges verfügbares Transportmittel angewiesen waren. So lange es nicht nach Gefahr roch, ging ich deshalb immer an die Tür. Vielleicht konnte der Fahrgast meine Hilfe gebrauchen. Also ging ich an die Tür und klopfte. Eine dünne, alte Stimme antwortete, “Nur eine Minute”. Ich hörte, dass etwas über den Flur gezogen wurde.

Nach einer langen Pause öffnete sich die Tür. Eine kleine Frau um die Achtzig stand vor mir. Sie trug ein bedrucktes Kleid und ein Hütchen mit Schleier, eine Pillbox, wie jemand aus einem Film aus den vierziger Jahren. Neben ihr stand ein kleiner Nylonkoffer. Das Apartment sah aus, als würde seit Jahren niemand mehr darin leben. Die Möbel waren mit Tüchern überdeckt. An den Wänden hingen keine Uhren, auf den Schränken weder Nippes noch andere Utensilien. In einer Ecke stand ein Pappkarton mit Fotos und ein paar Sachen aus Glas.

“Würden Sie mein Gepäck zum Auto bringen?” Ich trug den Koffer zum Taxi und ging dann wieder zurück, um der Frau zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir traten langsam über die Bordsteinkante auf die Straße. Sie bedankte sich für meine Liebenswürdigkeit. “Nichts zu danken”. “Sie sind ein guter Junge”.

Als wir im Wagen waren, gab sie eine Adresse an und fragte mich, ob wir durch die Stadt fahren könnten. “Das ist nicht der kürzeste Weg”, sagte ich. “Oh, das macht nichts”, sagte sie. “Ich hab’s nicht eilig. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.” Ich schaute in den Rückspiegel. Ihre Augen glitzerten. “Ich habe keine Angehörigen mehr”, fuhr sie fort. “Der Arzt sagt, es dauert nicht mehr lange.”

Ich machte das Taxameter aus. “Welche Strecke möchten Sie gern fahren?”

Die nächsten zwei Stunden fuhren wir durch die Stadt. Sie zeigte mir das Haus, in dem sie früher als Liftdame gearbeitet hatte. Wir fuhren durch die Nachbarschaft, in der sie mit ihrem Mann gelebt hatte, als sie jung verheiratet waren. Sie zeigte mir ein Möbelgeschäft, das einmal ein Ballsaal gewesen war, in dem sie als Mädchen tanzen war. Manchmal bat sie mich, vor einem Gebäude oder an einer Ecke anzuhalten, und dann saß sie da und schaute in die Dunkelheit hinaus und sagte nichts.

In der Morgendämmerung sagte sie plötzlich “Ich bin müde. Lassen Sie uns gehen.”

Wir fuhren schweigend zu der Adresse, die sie mir gegeben hatte. Es war ein niedriges Gebäude, das aussah wie ein kleines Kurheim, mit einer Zufahrt, die vor einem Säulengang endete. Als wir hielten, kamen zwei Krankenpfleger an das Taxi. Sie waren beflissen und aufmerksam und achteten auf jede Bewegung der Frau. Sie mußten sie erwartet haben. Ich brachte den kleinen Koffer zum Eingang. Die Frau wurde in einen Rollstuhl gesetzt.

“Wieviel schulde ich Ihnen?”

“Nichts”, sagte ich.

“Sie müssen von etwas leben.”

“Es gibt noch andere Fahrgäste.”

Ohne nachzudenken, beugte ich mich zu ihr und umarmte sie. Sie hielt mich fest.

“Sie haben einer alten Frau eine Freude gemacht”, sagte sie. “Danke.”

Ich drückte ihre Hand und ging raus. Hinter mir schloß sich eine Tür, mit dem Geräusch schloß sich ein Leben.

In dieser Schicht habe ich niemanden mehr gefahren. Ich fuhr ziellos und gedankenverloren herum. An diesem Tag wollte ich mit niemandem mehr reden. Was wäre gewesen, wenn die Frau einen schlecht gelaunten Fahrer erwischt hätte? Einen, der ungeduldig war, weil seine Schicht zu Ende ging? Was wäre gewesen, wenn ich den Ruf nicht angenommen hätte, oder einmal gehupt hätte und weggefahren wäre? Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie etwas Wichtigeres getan.

Wir glauben, dass unser Leben um große Momente kreist. Große Momente erwischen uns aber oft völlig überraschend - und sie sehen so aus wie ein kleiner Moment.” |

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Die Geschichte dieser Taxifahrt findet sich seit Jahren in zahlreichen Variationen im Netz. Sie wurde umgeschrieben und nicht nur ohne Quellenangabe weiterverbreitet, sondern auch anderen Autoren zugeschrieben. Die Geschichte ist aus dem Buch Make Me an Instrument of Your Peace von Kent Nerburn. In seinem Blog schreibt Nerburn über seine Erfahrungen mit der entführten Geschichte. “What was interesting to me was the comments that people made in response to the story. There seemed to be two fundamental threads: ‘This is a beautiful story; I’m glad there are people like this in the world,’ and ‘What a bunch of sappy, probably fictional, crap.’ Well, though strange and improbable, it is not fictional.”

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Verschwindologie

SixthSense ist ein Computer, der sich mit Hilfe von Gesten steuern läßt. Das ganze funktioniert so, wie Kinder sich Zauberei vorstellen - mit dem Unterschied, dass es tatsächlich funktioniert. Man braucht beispielsweise keine Digitakamera mehr auf ein Motiv zu richten, sondern nur noch einen Bildrahmen mit den Fingern zu formen und “Foto” zu sagen.

SixthSense ist ein Projekt von Patti Maes, Professorin am MIT Media Lab.

? Hierzu siehe auch:

Mein Lieblingsgerät, das es nicht gibt
Wenn Computern zum Kinderspiel wird
Der hilflose, absurde große Bruder

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Wenn du es gern hören möchtest, sing ich es für dich, Dave

? 1892 schrieb Harry Dacre das Kinderlied “Daisy Bell“. Berühmt wurde es 1961, als Max Mathews, John Kelly und Carol Lockbaumas es zur Demonstration der ersten computersynthetisierten Stimme benutzten.

Aaron Koblin und Daniel Massey haben nun aus 2.088 Soundschnipseln von Leuten aus 71 Ländern und mit Hilfe des Mechanical Turk von Amazon eine neue Version von Daisy Bell geschaffen, die “Bicycle Built For 2,000” heißt.

Als der Brite Dacre das erste Mal in die Vereinigten Staaten gereist war, hatte er ein Fahrrad in seinem Gepäck, für das er Zollgebühren bezahlen mußte. Ein Freund, der Songwriter Willian Jerome, schrieb ihm damals: “Was für ein Glück, dass du kein Fahrrad für zwei mitgebracht hast, sonst hättest du das Doppelte an Zoll bezahlen müssen.”

Koblin und Massey fütterten den Mechanical Turk mit dem in Schnipsel zerlegten Lied. Das Programm sorgt dafür, dass jeder Teilehmer einer Gemeinschaftsaufgabe ein noch nicht benutztes Schnipsel angeboten bekommt. In diesem Fall wurde man ersucht, den Sound, der einem vorgespielt wurde, nachzumachen und mit Hilfe eines kleinen Rekorder-Plugins aufzunehmen (Weiterer Informationen zu dem Soundschnipsel gab es nicht). Danach wurde aus den aufgenommenen Schnipseln das Lied neu zusammengesetzt:

? Für die Aufnahme erhielt jeder Teilnehmer 6 US-Cent, für das ganze Lied wurden 125,28 Dollar ausgeschüttet. Die zehn Länder, aus denen die meisten Beiträge kamen, waren die USA, Indien, Kanada, Großbritannien, Mazedonien, die Phlippinen, Deutschland, Rumänien, Italien und Pakistan.

? Das Lied “Daisy Bell” wird in Stanley Kubricks Film “2001: A Space Odyssey” von dem Computer HAL 9000 gesungen, während der Astronaut David Bowman ihn gegen Ende des Films abzuschalten beginnt:

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Rührend

? Der schwedische Hoflieferant Gevalia hat einen edelstahlisolierten Kaffeebecher im Angebot, der den Kaffee auf Knopfdruck automatisch umrührt. Ein kleiner Strudel entsteht in der warmen Flüssigkeit und zieht die Aufmerksamkeit des Kaffeegenießers hinab. Mehr kann man eigentlich nicht falsch machen mit einem so kleinen Produkt. Davon abgesehen, dass Edelstahl das letzte Material ist, aus dem ein Kaffeebecher bestehen sollte - es sei denn, man mag medizinische Geräte -, müssen wir hier mal wieder über Faulheit reden. Faulheit ist ein bedeutsamer und unterschätzter Antrieb des menschlichen Daseins, so paradox sich das vielleicht anhört. Was ich meine, wird klar, wenn man einen wirklich faulen Menschen (WFM) betrachtet. Der WFM ist oft extrem fleißig, denn er will möglichst schnell wieder faulsein. Dazu trinkt er gelegentlich Kaffee, rührt aber selbst um.

Eine der Leitströmungen der Weltwirtschaft hat mit den Verwertungsformen von Faulheit zu tun. Ökonomen und Marketingmenschen nennen sie, weil es sich besser anhört, Convenience. Zu den Bequemlichkeiten zählt fast alles, was einem Arbeit abnimmt, vom Rechtwinkligschneiden von Fischstäbchen bis zur Buchbestellung vom Schreibtisch aus. Das Internet ist ein schwieriger Markt, aber es ist die mächtigste Convenience-Industrie des Planeten. Und aus fast allem, das der Faulheit entgegenkommt, läßt sich ein Geschäft machen.

Foto: Refracted Moments (Flickr/CC)

? Bereits bei Elektromessern hatte ich jedoch den Eindruck, dass eine Grenze erreicht ist. Die Emulation der Hinundherbewegung beim Schneiden durch einen Elektromotor fand ich eines Erwachsenen nicht würdig. Der maschinelle Ersatz der Löffelumrührbewegung erinnert an die Frage, wie viele Iren man braucht, um eine Glühbirne einzuschrauben (Fünf - einer steigt auf den Tisch und hält die Birne fest, vier drehen den Tisch).

Junge Menschen weisen gern besondere Faulheitsbeweise vor. Hier kommen wir dem Ungeschick des selbstrührenden Bechers näher. Ich hatte mal einen Bekannten, der so faul war, dass er nur vom Sofa aufstand, wenn jemand neben ihm sich gerade erhob und er den Windschatten der Aufstehbewegung ausnutzen  konnte. Er aß am liebsten Joghurt, weil ihm jemand erklärt hatte, dass Joghurt lebt und er davon ausging, dass er das Nahrungsmittel nicht selber schlucken muß, sondern es aus eigenem Antrieb in ihn reinkriecht. Einmal hatte er ein Joghurt, das aber leider zu schwach war, von alleine aus dem Becher zu kommen, und mein Bekannter war zu faul, aufzustehen und sich aus der Küche einen Löffel zu holen. Er bekniete die anderen Menschen im Raum, aber alle waren wir kaltherzig und erklärten ihm, dass er schon selber gehen müsse. Also schaute er sich nach dem löffelähnlichsten Gegenstand innerhalb seines Greifradius um und schaufelte das Joghurt schließlich mit dem Korpus eines Plastikfeuerzeugs aus, das er eingesteckt hatte. Man mag das albern finden, aber es hat als Improvisationstraining auch etwas Genialisches. Etwas von der erstaunlichen Kreativität, die Faulheit immer wieder freisetzt.

Der Becher, der den Kaffee ohne Löffel umrührt, hilft aber nicht beim Faulsein, sondern nur dabei, sich lächerlich zu machen. Für einen Scherzartikel ist er mit knapp 19 Dollar zu teuer. Der Rührbecher institutionalisiert die Sache zu einem banalen Selbstzweck. Was für ein trostloses Bild, sich vorzustellen, wie ein Mensch vor dem kleinen Kaffeestrudel sitzt und sich von der Tasse ansurren läßt. Es ist das Rube Goldberg-Prinzip, mit möglichst großem Aufwand ein möglichst minimales Ergebnis zu erzielen, ohne allerdings so unterhaltend zu sein wie Goldbergs Geräte. Der Rührbecher ist ein trauriges Stück Technik.

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Wofür Facebook gut ist

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? Atemberaubende Einblicke in die Welt der Sozialen Netze von somegreybloke:

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Das Spaßlineal

? Exakt. Wir lachen schließlich nicht zu unserem Vergnügen.

Funnyometer von Drew Heffron (via todayandtomorrow)

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Die Suche nach User 711391

? Im August 2006 veröffentlichte AOL unvorsichtigerweise eine Textdatei mit 20 Millionen Suchanfragen, die innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten gestellt worden waren. Die Datei wurde kurz darauf wieder von der AOL-Website genommen, war aber in der Zwischenzeit bereits vielfach verteilt und gespiegelt worden. Die Suchanfragen waren anonymisiert, aber jedem User in der Liste war eine bestimmte Zahl zugeordnet worden, die es ermöglichte, eine search history seiner verschiedenen Anfragen zu erstellen. Reporter der New York Times schafften es innerhalb weniger Tage, mehrere der User auf der Liste zu identifizieren.

Lernert Engelberts und Sander Plug haben nun eine experimentelle Dokumentation über einen der Datensätze auf der AOL-Liste gemacht. Der Film “I Love Alaska” erzählt “die wahre search history” von User Nummer 711391 - einer übergewichtigen, religiösen Frau aus Texas, die auf der Suche nach Möglichkeiten ist, ihr Sexualleben wieder in Schwung zu bringen. Sie betrügt ihren Mann mit einem anderen, den sie online kennengelernt hat, bereut ihre Untreue und träumt von einem neuen Leben in Alaska.

“I Love Alaska” wurde gedreht für die Dokumentarfilm-Site MiniMovies.org (”a platform for documentaries made for the digital age”). Hier der Trailer:

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Kontaktanzeige

new york craigslist > manhattan > missed connections
Man at the sex party - w4m - 28 (Midtown)
Date: 2009-03-02, 7:33PM EST

You were at the sex party. We locked eyes while I was under the guy with long hair and you were on top of that chubby brunette. (I don’t mean that insultingly–she was cute–was she your date?) You seemed like you wanted to join our party. I should’ve said something but I didn’t want to interrupt. Maybe the two (or three) of us could go out for drinks sometime. (wink!)

(via new shelton wet/dry)

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Russische Rechner

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Übergeschnapptes Kompaktwissen: Matthew Bloch hat Infografik-Aussetzer gesammelt. |

Sergei Frolov aus Leningrad hat eine phantastische Galerie alter sowjetischer Rechenmaschinen und weiterer kalkulatorischer Maschinerie zusammengestellt - mechanische, elektronische wie auch elektromechanische. Hier beispielsweise das Arithmometer Felix, made in Kursk →

Ein Video aus dem Prelinger-Archiv: Rundgang durch die Wurlitzer Factory (1950). Die Firma Wurlitzer in North Tonawanda im US-Bundesstaat New York, stellte jene “münzbetriebenen Phonographen” her, die später als Jukeboxen berühmt wurden.

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Jukeboxen auf Flickr:

Jukebox - View this group's most interesting photos on Flickriver

Flickr 78 rpm (78 Umdrehungen pro Minute, eine alte Laufgeschwindigkeit von Schallplatten):

78 rpm - View this group's most interesting photos on Flickriver

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Hierzu Anverwandtes aus dem Archiv der Glaserei:

IKEA Guerrilla Interior Design in Russland | s.a. → die IKEA Hacker: Innenausstattung und Leidenschaftlichkeit. | ? 10 aufregende IKEA-Modifikationen (via Lifehacker). | ? Decorno Küchenporno. |

Die Pantone-Matrjoschkas des russischen Designers Yaroslav Rassadin. | Die Babuschka-Lampe von Mathmos. | s.a. → Wenn Transparency International Matrjoschkas herstellen würde: Nest of Bowls von Joseph Joseph. |

Der “russische Specht“, ein rätselhaft klopfendes sowjetisches Funksignal, das zwischen Juli 1976 und Dezember 1989 auf Kurzwelle zu hören war. | Hinter dem Geheimnis steckte die gewaltige Radarstation Duga-3 bei Tschernobyl. |

Sowjetische Arcade-Automaten (via Blatata.com). | Der DDR-Daddelautomat “Polyplay”, gefertigt im VEB Polytechnik Karl-Marx-Stadt. | Anonyme Fotos aus einer nordkoreanischen Spielhalle mit Arkade-Games. |

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Speis und Kreis

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Durchschnitt in neuer Bedeutung: Sandwich-Scans - Scanwiches. |

→ Sehr ungewöhnliche Nahrungs- und Genussmittel bei edible. Es gibt hier beispielsweise Barbecue Worm Crisps (sollen ähnlich wie Popcorn schmecken), getoastete Riesenameisen, thailändische Curry-Grillen und grünen Krokodilcurry von ebendort oder mit belgischer Schokolade überzogene, ofengebackene Skorpione (”Similiar to Kit Kat in texture!”). |

Orientalisch ornamentierte Kreissägescheiben von Dan Funderburgh (via todayandtomorrow). →

Der belgische Künstler Wim Delvoye und seine lasergestanzten neogotischen Baumaschinen und Müllwagen. |

Die Grammatik der Verzierung: Arabische Ornamente. | Eine grandiose AnimationIsfahan von Cristóbal Vila und seiner Firma Etérea. Die virtuelle arabische Architektur ist größtenteils inspiriert von Bauwerken in der iranischen Stadt Isfahan. | Das Making of. | Ein geschwungener Gedanke in die Unendlichkeit, an Andreas Wald. |

Ein Muster-Generator für islamische Ornamente: Taprats (Jump right to the applet!) | Verschiedene Muster-Generatoren, unter anderem für Landschaften, Fraktale und keltische Knoten. | Der Qubesq-Mustererzeuger. |

→ L’Art Arabe: Der französische Kunsthistoriker Prisse d’Avennes veröffentlichte 1877 eine Zusammenstellung phantastischer Wiedergaben arabischer Ornamentik, die er von Mitgliedern des napoleonischen Ägypten-Feldzugs gekauft hatte. Hervorragende Scans der Bildtafeln wie immer drüben bei BibliOdyssey. |

Herr Volkmar von Fühlsdorff, deutscher Generalkonsul in Los Angeles, hat Frau Marilyn Monroe eine Flasche Champagner geschickt. Frau Monroe hat sie getrunken und sich anschließend fröhlicher gefühlt. Wie Adam Soboczynski in der Zeit weiß, hieß von Fuehlsdorff eigentlich Volkmar von Zühlsdorff, da hat sich Marilyn Monroe wohl vertippt. →

Ice-Invaders: Vintage Game on the rocks (via Neatorama). | Pi-Eiswürfelform für Freunde mathematisch exakter Abkühlung. | Ice, the final frontier: Astronauten-Eiscreme. | Tetris-Eiswürfelförmchen. | Eiswürfel in Lego-Form. |

Mode-Lollies, vorzüglich inszeniert von dem Fotografen Massimo Gammacurta. |

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Kühle Kinder (1)

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Ein 12jähriger, der sich halb zu Tode langweilt,
während er ein paar immens coole Tricks mit After Effects vorführt: Kevin Lin

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(via urlesque)

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? Kevin löst den Rubik-Würfel in 29,18 Sekunden, linkshändig.
Natürlich auch ein Trick

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Kühle Kinder (2)

Picapixels, das Riesenkind mit den Minuatureltern (via ffffound). |

Wie man ein total robustes, survivaltaugliches Baby aufzieht (via Neatorama). |

Der Pramulator von John Knott, ein atombombenartiger Kinderwagen. ?

Um neue Worte wie attachment, BlackBerry, blog, chatroom, voicemail und broadband unterbringen zu können, wurden aus der jüngsten Ausgabe des Oxford Junior Dictionary eine Reihe von Worten entfernt, darunter blackberry (Brombeere), dandelion (Pusteblume), acorn (Ahorn), heron (Reiher), otter (Fischotter), magpie (Elster), sycamore (Platane) und willow (Weide). Das Wörterbuch enthält etwa 10.000 Worte und Phrasen (via nextnature). |

Kinderdatenbank: In Großbritannien startet ein ambitioniertes und umstrittenes Datenbankprojekt der Labour-Regierung: Alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren werden in einer zentralen Datenbank erfasst (via Golem). |

Der rote Superluxus-Bollerwagen Radio Flyer Cloud 9 mit MP3-Player, Lautsprechern, Fünfpunkt-Sicherheitsgurten, gepolsterten Sitzen, Getränkehalterung, Pedalbremse und ausklapparem Stauraum, dazu Temperatur- und Uhrzeitanzeige sowie Entfernungs- als auch Geschwindigkeitsmesser für nicht einmal 1.000 Dollar (via bornrich). ?

Kindwurst, der Wurstjunge von ~Digital Rampage. | Die futuristische Ordination eines Kinderzahnarzts in Berlin. |

Silver Cross-Kinderwagen von 1952. |

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? Das HyperHütchenspiel:

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Equalauter, Equalizer

? Solche schönen Equalizer habt ihr noch nie gesehen: 
Revamped Graphic Equalizer
von Marcelo Costa
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Fünfhundert

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Das Erste ist vom 7. Juli 2008. Das hier ist das fünfhundertste Posting in der Glaserei.

Zeit für ein paar Dankeschöns.

? Ein Dank geht an Cinthia Briseño, die in der Redaktion der Stuttgarter Zeitung die famose Computerseite betreut und mit Adleraugen in die Zukunft blickt. Sie hat mich dazu gebracht, mit dem Bloggen anzufangen, obwohl ich mich vehement dagegen gewehrt habe - weil ich schon wußte, dass das mehr als nur viel Arbeit wird. Was ich nicht wußte, war, wie viel mehr als nur Spaß das bringt.

? Ein Dank geht an Hansjürgen Rausch, den Kapitän auf der Serverbrücke, der harrypotterhafter Magie fähig ist und für mich beispielsweise die wildlebende Blogsoftware WordPress in das wie der Vatikan sture Redaktionssystem der Stuttgarter Zeitung einmontiert hat. Hut ab! (White Hat)

? Ein Dank geht an Joachim Dorfs, den Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung, der mir gemeinsam mit der ganzen Redaktion die Möglichkeit gibt, mit einem Maximum an Autonomie und zugleich einem Maximum an Unterstützung Wege in die Zukunft des Publizierens zu erkunden.

? Ein Dank und ein Kuss geht an meine Frau Sisa für das jeweils erste Feedback des Tages und die aufmerksamen Hinweise auf Fehler, die in dem Blog nichts verloren haben.

? Und ein ganzer Danklastzug geht an alle, die hier gern öfter vorbeilesen, die Hinweise geben, auf die Glaserei verlinken, kritisieren und den Laden lebendig machen. Zugestiegen, zugestiegen - es sind noch Plätze frei.

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Roboter-Invasion!

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Wir beginnen die heutige Roboter-Invasion standesgemäß mit einem Generalangriff: “World War” von Vincent Chai. Auf der Website von Chai gibt es ausführlicheres Material zu der Animation, die uns eine eindrucksvolle Vorstellung einer zugleich speziellen und äußerst flexiblen Robotergattung gibt - der Transformer.
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Pop-Robots

? Roboter: Technologie & Pop
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? “Robot”:

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? Eine Roboter-Parade:

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? Der Robot Club:

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Ernsthafte Spielzeugroboter

? AIBO von Sony:
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? Robosapien, die Versionen 1 und 2:

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Robosapien V2 - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Der Roboraptor:

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? Pleo, ein weiterer Robosaurus:

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? WowWee Robotics aus Hongkong:

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? Roboter-Fußball:

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? Robocop Junior 2008

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Roboter: Sonderliches

? Heim für obdachlose Roboter:
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? Selbstgebaute Roboter:

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? Robot Softies: gestrickte und genähte Roboter

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? Roboter aus Pappe:

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? Graff Robots Invasion:

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? 700 robots:

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? ROBOTS :] 2008

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