? Japanese Toy Gallery of Love:

…………………..
.
Sie sind zwar oft Spielzeuge, aber nicht unbedingt nur für Kinder: Spielzeugroboter begeistern Kids ebenso wie Kybernetiker. Inzwischen können sie fußballspielen, lernen und herumfliegen - ohne dass ihnen jemand sagt, wohin.
? Als ich letztes Jahr in New York war, habe ich den gläsernen Kubus des Apple Stores in der Fifth Avenue links liegen lassen, denn direkt dahinter ist ein riesiges Spielzeuggeschäft: FAO Schwartz. Am Eingang empfangen einen Angestellte, die als Zinnsoldaten verkleidet sind - die Vorform dessen, was ich suchte. Einen schönen Spielzeugroboter. Das gelbe Blechwesen mit Uhrwerkantrieb, für das ich mich schließlich entschied, hat einen bei Roboterfreunden berühmten Urahn. Es ist eine Replik von “Liliput”, dem ersten Spielzeugroboter überhaupt, der Ende der dreissiger Jahre in Japan gebaut wurde.
Nach dem zweiten Weltkrieg sollten die Japaner ihre Wirtschaft mit Produkten wieder in Gang bringen, die den USA keine Konkurrenz machten, beispielsweise mit billigem Blechspielzeug. Wer einen alten japanischen Spielzeugroboter öffnet, wird auf der Innenseite des Blechs häufig den Aufdruck von Sardinenbüchsen finden - Ausschußmaterial, das für die Spielzeugherstellung verwendet wurde.
Heute ersteigern Robotersammler (“Robotheads”) solche Blechfiguren, die vor 40 Jahren 3 Dollar gekostet haben, bei Auktionen nicht selten für zwischen 10.000 und 50.000 Dollar. Die Firma Metal House aus Tokio, von der die meisten japanischen Spielzeugroboter stammen, gibt es übrigens nach wie vor.
? Ähnlich wie Modelleisenbahnen sind kleine Roboter zwar oft Spielzeug, aber nicht unbedingt für Kinder. Das wußte schon Friedrich Nietzsche: “Reife des Mannes: Das heißt, den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte beim Spiel.” Die ersten Spielzeugroboter konnte man aufziehen und sie liefen ein Stück. Modernere Versionen haben eine Batterie und Lämpchen, noch modernere sagen etwas, und die allermodernsten kann man programmieren.
Schon ein einfacher Blechroboter mit Aufziehschlüssel aber übt eine Faszination aus, die etwas mit Zauberei zu tun hat. Alle Kinder können zaubern und unbelebte Gegenstände mit ihrer Phantasie zum Leben erwecken. Kleine Roboter aber haben eine eigene Magie. Man zieht sie auf und sie machen sich selbständig. Später als Erwachsener freut man sich am Äußeren der Roboter, aber immer, wenn sie anfangen sich zu bewegen, streift einen wieder die Faszination der kleinen Maschinen.
? Nachdem lange Zeit das Schachspiel als Herausforderung für Maschinenintelligenz angesehen worden war, wurde 1997 in der japanischen Stadt Nagoya das erste Roboter-Fußballturnier ausgetragen. Ein komplexes Mannschaftsspiel wie Fußball eignet sich hervorragend dazu, Probleme wie die Entscheidungsfindung in vernetzten Systemen zu erforschen.
Inzwischen gibt es internationale Wettbewerbe, etwa den jährlichen RoboCup. (In den Jahren, in denen eine FIFA-Fußballweltmeisterschaft stattfindet, wird der RoboCup jeweils im Gastgeberland der Weltmeisterschaft veranstaltet). Ziel der Konstrukteure ist es, im Jahr 2050 den menschlichen Weltmeister in einem Spiel zu schlagen. Fußball läßt auch rationale Wissenschaftler nicht kalt. Als Robocup-Mitinitiator Hiroaki Kitano erstmals ankündigte, Roboter gegen richtige Fußballer antreten lassen zu wollen, gab er die brasilianische Nationalmannschaft als Wunschgegner an. Prompt hagelte es Proteste italienischer Forscher: Der Maßstab könne einzig ihre Squadra Azurra sein.
? Ausgeklügelte Spielzeugroboter bilden heute in der Forschung die Grundlage einer fröhlichen Wissenschaft. Angetrieben von Spiel- und Bastelfreude werden intelligente Spielzeugroboter wie Sonys Roboterhund Aibo, die kybernetischen Lego Mindstorms-Klötzchen oder der beeindruckende 60 Zentimeter große Robosapien aufgebohrt und umprogrammert.
Lego Mindstorms wurde am MIT unter Mitwirkung des Mathematikers und Erziehungswissenschaftlers Seymour Papert entwickelt. Es basiert auf einem programmierbaren Legostein, Elektromotoren und Sensoren. Damit kann man Roboter konstruieren und programmieren. Natürlich gibt es inzwischen auch unter den Spielzeugrobotern finstere Gesellen, etwa “Ogre”, einen mit Katapulten ausgerüsteten Mindstorms-Panzer, dem man nicht in einer dunklen Straße begegnen möchte.
Aibo, ursprünglich als Haustier-Ersatz für Allergiker gedacht, wurde bereits bei seiner Einführung im Jahr 1999 zum Phänomen. Obwohl der E-Hund umgerechnet 2500 Euro kostete, waren die 3000 Exemplare der ersten Baureihe innerhalb einer Viertelstunde vergriffen. 2006 wurde die Weiterentwicklung des Aibo nach 150.000 verkauften Stück eingestellt. Das Tier hat Pionierarbeit bei der Einführung von Robotern im Alltag geleistet und einen Boom bei Robo-Kleingetier ausgelöst. Neben Hunden gibt es inzwischen auch Roboterkatzen, Libellen und natürlich auch Saurier.
? Das neue Zauberwort heißt soziale Robotik. Gefühlvolle Roboter mit sozialer Kompetenz sollen uns bald als kostengünstige Gefährten unterstützen. Die elektromechanischen Wesen können inzwischen beeindruckende Leistungen vorweisen. Während ihre Vorgänger noch monoton einherwackelten, sind die Neuentwicklungen vielseitig. Robosapien etwa kann Bierdosen aufheben, rappen, Karate, er wirft, pfeift und – sehr zur Freude seiner jugendlichen Fans – er furzt und rülpst.
Wohin die Reise geht, zeigen die erwachsenen Roboterspiele von Forschern wie Verena Hafner, Juniorprofessorin für Kognitive Robotik an der Humbold-Universität in Berlin. Sie arbeitet mit ihren Studenten an “Edgar”, einem autonomen Flugroboter, der wie eine Biene selbständig herumfliegen und auch wieder nach Hause finden soll. Menschenähnliche Intelligenz in Maschinen zu implantieren, ist für Verena Hafner eine faszinierende Herausforderung. Seit ihr Sohn Merlin auf der Welt ist, weiß sie aber, wie weit die schlichte Technik vom richtigen Leben entfernt ist.
.
? Dieser Text ist Teil einer großen Roboter-Serie der Stuttgarter Zeitung:
.
Welt der Roboter (Übersicht)
Roboter für Groß und Klein: Spielzeugroboter in Aktion (Videos)
Humanoide Roboter: Eine Lady aus Blech kann keine Gefühle haben
Eine Frage der Definition: Diener, Spielzeug oder Superintelligenz?
Roboter in Aktion: faszinierende Videos
Die Evolution der Roboter: Chronik
…………………..
.
Sowjet-Unterzögersdorf ist die letzte existierende Teilrepublik der UdSSR. Der Staat unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu der ihn umschliessenden (sogenannten) “Republik Österreich” oder zur Festung “Europäische Union”. Das Zerfallen des Kernlandes der Sowjetunion in den frühen 1990ern wirkte sich schlecht auf die innerökonomische Situation der Enklave aus. Doch auch direkte externe Einflussnahme durch reaktionäre Kräfte bedroht die Rest-Konföderation. Erst letztens wurde der Parteisekretär Wladislav Gomulka nach US-Oberzögersdorf verschleppt. Dem Genossen muss geholfen werden! Denn Kommunismus ist keine Meinung, sondern ein Versprechen.
? Gerade wurde Sowjet-Unterzögersdorf - das Adventure Game / Zone 2 freigegeben (für Windwos, OS X und Linux). Unter den Special Guests unter anderem Jello Biafra, Bruce Sterling, Cory Doctorow, Emmanuel Goldstein und Christian ‘plomlompom’ Heller.
Mit dem Projekt “Sowjet-Unterzögersdorf / Das Adventure” arbeitet das österreichische Kunstkollektiv monochrom, motorisiert von dem hyperumtriebigen Energiebündel Johannes Grenzfurthner, an der Implantierung einer “falschen Erinnerung” in das österreichische Kulturgedächtnis - ein fiktives Land in Form eines Computerspiel-Adventures. Die alternative Geschichte der Enklave Sowjet-Unterzögersdorf, der letzten verbliebenen Teilrepublik der UdSSR, im österreichischen Weinviertel gelegen, wird durch monochrom von langer Hand gestaltet.
? Die Gruppe monochrom über sich selbst: “Wien-Bamberger Kunstneigungsgruppe mit diversen Volontariaten in zahlreichen Realitäten: internationale Kunstszene, Apfelsortenzucht, Powerpointoperetten, Feldgottesdienste, Beweisführungen, Schirmherrschaften, soziale Praxis, Game- und Schämshows, Theorie, Internet, Dübel und Schnittchen. v.a. das Sammeln, Gruppieren, Registrieren und Befragen (Befreien?) von alltagskulturellen Vernarbungen ist monochrom Passion und Quasi-ontologischer Auftrag.”
? Google Maps, Unterzögersdorf:
Größere Kartenansicht
…………………..
.
Was sind Computerfehler? Institutionalisierte menschliche Schwächen. Bislang gibt es keine mathematische Methode, um zu beweisen, dass Software fehlerfrei funktioniert. “Die meisten gegenwärtig verfügbaren Computerprogramme, vor allem die umfangreichsten und wichtigsten unter ihnen, sind nicht ausreichend theoretisch fundiert”, schrieb Joseph Weizenbaum 1976 in seinem Standardwerk “Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft”.
Ihre Bauweise folgt Faustregeln, die unter den meisten vorhersehbaren Umständen zu “funktionieren” scheinen, und auf anderen Mechanismen, die von Zeit zu Zeit zusätzlich eingebaut werden: “Fast alle großen Computerprogramme … gehören dazu. Diese gigantischen Computersysteme sind in der Regel von Programmiererteams zusammengestoppelt worden (man kann wohl kaum sagen: konstruiert), deren Arbeit sich oft über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstreckt. Wenn das System gebrauchsfertig ist, haben die meisten der ursprünglichen Programmierer gekündigt oder ihr Interesse anderen Projekten zugewandt, so dass, wenn diese gigantischen Systeme schließlich benutzt werden, ihr innerer Ablauf von einem einzelnen oder einem kleinen Team nicht mehr verstanden werden kann.”
Auf eine bestimmtze Art erinnern diese Programme auch an die großen Epen aus der Frühgeschichte der Menschheit, die mündlichen Überlieferungen und wie die Mythen sich dabei veränderten, und natürlich auch Übertragungsfehler und Stellen, deren ursprünglicher Sinn im Lauf der Geschichte verlorengegangen ist.
Das erste Lebewesen, das durch einen Computer zu Tode kam, war eine Motte. Im Juli 1944 hatte die damals 37jährige Grace Murray Hopper, Mathematikerin und US Navy Lieutenant, an der Universität Harward, mit dem ersten elektronischen Computer MARK I zu arbeiten begonnen. Sie war der dritte Mensch in den Vereinigten Staaten, der einen Computer programmierte und die erste Frau überhaupt. Das Elektronengehirn war mehr als 15 Meter lang, hatte 72 Byte Speicherplatz und konnte drei Additionen pro Sekunde ausführen. An einem heißen Augustnachmittag des Jahres 1945 fand Grace Hopper den ersten Bug.
“Wir hatten keine Klimaanlage”, erinnert sie sich, “und die Fenster standen offen.” Im Protokollbuch des MARK I-Nachfolgers MARK II ist um 15.25 Uhr der Start eines “Multi-Additions-Tests” verzeichnet. Neben dem nächsten Eintrag um 15.45 ist mit Klebstreifen ein Tier fixiert: “First actual case of bug being found. Relais #70, Schalttafel F - Motte im Relais.” Das Insekt hatte einen Kurzschluß zwischen zwei Röhren ausgelöst. “Dann kam unser Vorgesetzter ins Zimmer und fragte, ob wir wohl auch ordentlich Zahlen schaufeln würden. Von da an sagten wir immer, wenn der Computer gerade nicht lief, wir seien dabei, bugs zu entfernen.” Schon Ingenieure wie Edison hatten ihre Konstruktionsfehler “bugs” genannt. Seit Mrs. Hopper die Motte kriegte, tragen Software-Fehler die Bezeichnung und mit ihr die Fackel der Fehlerhaftigkeit weiter durch die Geschichte der Technik. Die Protokollbuch-Seite mit der Motte liegt heute im Marinemuseum in Dahlgren, Virginia.
1978 trat der Kampf “Bits gegen Atome” weitgehend unbemerkt in ein neues Zeitalter. In Japan wurde erstmals ein Mensch von einem Industrie-Roboter getötet; er hatte ohne Befehl plötzlich wild um sich geschlagen. 1979 kam der Arbeiter Robert Williams in einer Fabrik der Firma Ford durch einen Roboter ums Leben. 1981 wurde der Arbeiter Kanji Urata im japanischen Hyogo von einem im amerikanischen Connecticut unter Lizenz der Firma Kawasaki gebauten Roboter getötet – der Mann hatte den Sicherheitszzaun, der den Roboter umgab, übersprungen. Hätte er den Zaun geöffnet, hätte sich die Maschine automatisch abgeschaltet.
Am 5. Oktober 2007 wurde in einem texanischen Gefängnis der zum Tod verurteilte 49-jährige Michael Richard exekutiert, nachdem eine Berufung wegen eines Computerfehlers nicht mehr pünktlich zugestellt werden konnte. Die zuständige Richterin war nicht bereit gewesen, die Deadline - in diesem Fall ein schaurig zutreffender Begriff - zu verschieben. Am selben Tag hatte eine höchstrichterliche Entscheidung in einem anderen Verfahren angestanden. Es wurde die Frage verhandelt, ob die Todesspritze der US-Verfassung widerspreche.
In dem für Richards zuständigen Gericht in Texas ging man davon aus, dass seine Anwälte im Anschluß an die Entscheidung in einer Berufung neue Argumente gegen die Hinrichtung vorbringen werden – einige der Richter blieben deshalb bis spät abends in ihren Büros. Die vorsitzende Richterin Sharon Keller legte allerdings, ohne sich mit ihren Kollegen zu beraten, den spätestmöglichen Termin für eine Berufung auf 17 Uhr fest. Richards Anwälte berichten, dass sie durch ein Computerproblem nicht in der Lage waren, die Unterlagen rechtzeitig auszudrucken und es nicht mehr schafften, sie bis Fünf ins Gericht zu bringen. Sie kamen 20 Minuten zu spät. Eine Berufung per E-Mail zuzustellen, ist nicht zulässig. Michael Richard wurde noch am Abend des selben Tags hingerichtet.
Niemand ist vor der fehleranfälligen Maschinerie sicher. In Österreich wurde ein 80-jähriger Priester von einem elektrisch betätigten Fenster eines Glashauses erdrückt. Als er sich an der Außenwand eines Glashauses stehend durch ein geöffnetes Fenster beugte, hatte sich der elektronisch gesteuerte Fensterflügel geschlossen. Und wenn es auch keine Motten mehr sind, so haben sich doch die still störenden Tiere in der Hardware eingerichtet. Als der Servicetechniker Mark Taylor aus der englischen Grafschaft Somerset im Februar einen Laptop nach einem Crash öffnete, fand er einen Regenwurm, der die Maschine gekillt hatte; der Wurm selbst war durch das überhitzte Gerät seinerseits entleibt worden. Taylor vermutet, dass ihn eine seiner beiden Katzen aus dem Garten mitgebracht hatte.
…………………..
Ende der achtziger Jahre gab es einen neuen Modebegriff in der Computerei: Desktop Publishing. Auf einer Computermesse danach befragt, was das denn auf Deutsch hieße, antwortete ein Aussteller: “Na, Schreibtischoberflächenveröffentlichung.” Einer Mitbewohnerin, der ich von den neuen Möglichkeiten der Druckvorbereitung am Bildschirm erzählt hatte, träumte nachts von etwas Unerklärlichem, das Teststop Publishing hieß.
Zwanzig Jahre später werden nun tatsächlich Schreibtischoberflächen veröffentlicht. Hier ein vorzügliches Exemplar einschließlich eingetrocknetem Kaffee auf der Dateiliste von Sabrina “Bree” L. alias Design Hobo:
(via Lifehacker)
Abstract City: Weitere Kaffeekunst auf Servietten von Christoph Niemann (via New York Times). | Eine Serviettenaufschrift. | Sieben auf Papierservietten oder Klopapier notierte, geniale Ideen (via neatorama). |
Wenn Photoshop aus richtigen Dingen bestehen würde - Poster für eine Softwarefirma von der Werbeagentur Bates141 aus Jakarta:
Tell a lie using Photoshop. | 38 Beispiele extrem photogeshoppter Promis (via Trendhunter). | Photoshop-Desaster. |
…………………..
.
.
? Bodo Wartke singt vor Freude von seiner neuen Maschine. Er hat jetzt einen Computer, der funktioniert.
.
(via Schockwellenreiter)
.
? Mac Music-Video: Again and Again
.
? Bytehoven live: Ein gehackter HP ScanJet 5100c spielt die “Ode an die Freude“.
…………………..
.
Die Schirme des Modefotografen Gregoire Alexandre ?.
? Ein hydrochromatischer Schirm der Firma SquidLondon. Hydrochromatisch bedeutet: der Schirm wechselt die Farbe, wenn er nass ist. | Ein Lilienblattschirm von Fred Home. | In einer Schirmfabrik in Asien. |
Ein Schwertgriff-Schirm für gelegentliche Straßenkämpfe oder gegen Regen (via designyoutrust). |
Ein Baum voller blühender Regenschirme (via swissmiss). | Parapluie Bouh Sentou: der Augenschirm. |
Ein Regenschirm in Woodstock (1969). | 1978 gründete Judith Hoffberg das Kunstmagazin “Umbrella“. Als das Magazin 2005 eingestellt wurde, erhielt die Universität von Illinois die Erlaubnis, alle Ausgaben zu digitalsiseren. |
.
? “Rains“, ein kleines Animations-Meisterwerk von David Coquard-Dassault (Trailer):
.
? Mehr zu Schirmen aus dem Archiv der Glaserei:
Schirme: Möge der Griff mit dir sein Leuchtschirme, Illusionsmalerei Es regnet Schirme…………………..
.
Nun endlich sucht auch der Onlinejournalismus den Anschluß an das Konzept der Bewußtseinserweiterung. Zwei Berichte vom Automobilsalon in Genf:
? FOCUS Online, 05.03.09
MONEY-Börse
Luxus läuft nicht mehrAuch die Macher von Luxusautos haben keinen Airbag gegen die Folgen der Finanzkrise. Sie müssen jetzt Möbel bauen, arbeiten kurz – oder werden ganz von der Bildfläche verschwinden.
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Helmut Achatz
.
? SPIEGEL Online, 06. März 2009
NEUHEITEN IN DER LUXUS-LIGA
Schick, schnell und sündhaft teuerAus Genf berichtet Tom Grünweg
Offenbar lässt sich Luxus in der Autoindustrie noch immer verkaufen. Während Hersteller von Otto-Normal-Autos um die Existenz ringen, stehen die Nobelmarken noch vergleichsweise gut da. Auf der Messe in Genf zeigen sie die rasanten Träume, für die man ein gut gefülltes Bankkonto braucht.
…………………..
.
.
Meinen Frau Gräfin nicht auch, daß dies ein rechtes Scheißwetter sein dürfte?
Kurt Tucholsky, Deutsch für Amerikaner (1929)
…………………..
.
? Eine gottverdammte, beschissene Wettervorhersage:
.
? Eine lateinische Wettervorhersage :
.
? Die einfachste Wettervorhersage im Web (leider nur USA):
…………………..
.
“World Builder”: Ein wunderbarer Kurzfilm von Bruce Branit über ein zukünftiges Interface, mit dem sich künstliche Welten schaffen lassen.
.
(via Kevin Kelly)
…………………..
.
.
? Ein kniffliges Puzzle von Bruce Stewart:
Die Lösung gibt’s drüben bei BoingBoing (in den Kommentaren). Erst selber denken. |
…………………..
.
Die Firma TatAD.com vermittelt den Kontakt zwischen Firmen und Menschen, die dafür Geld bekommen, sich das Firmen-Logo auf ihren Körper tätowieren zu lassen. Für abwaschbare Tätowierungen wird natürlich weniger bezahlt (via Guerrila Innovation). |
.
? Die Muttermal-Tatoos der holländischen Designer Julia Müller, Arjan Groot und Menno Wittebrood machen es zum Beispiel möglich, Muttermale mit seinem Partner zu synchronisieren oder auf seiner Haut eine geheime Botschaft in Blindenschrift anzubringen (via Next Nature).
Eine Sammlung von Barcode-Tatoos. |
.
? Die Tatookunft: Gesteuert von Neigungen und Leidenschaften, bewegen sich elektronische Tatoos über die Haut:
(via Philips Design Probes)
…………………..
.
Im Internet-Zeitalter werden Informationen immer nachgiebiger und geben scheinbar widersprüchlichen Bedürfnissen statt. Bereits der Urahn der toleranten analogen Dinge, der legendäre Montagekleber “Fixogum“, klebte Papier unverrückbar fest, bei Bedarf konnte man es aber auch spurlos und ohne Gefrickel wieder ablösen. Farbige Tätowierungen, die einige Tage lang selbst Seife und Schweiß widerstehen, lassen sich auf der Haut anbringen, “Auf ewig Dein” - bis übermorgen. Schreibprogramme gestatten es, nach Herzenslust herumzuschmieren und einen Text dennoch stets im Zustand der scheinbaren Reinschrift vor sich zu haben. Die modernen virtuellen Dinge geben immer stärker dem launischen Wandel des menschlichen Wollens nach. Digitale Dinge versprechen die Strapazierbarkeit von Realitäten bis zum Paradox. Dinge, die verzeihen. Undo forever.
Die Dinge, so der stille Wunsch, sollen sich wie Katzen sachte an uns reiben. Sie sollen eine Witterung hinterlassen, ein kleines Behagen. Den Unterschied zwischen Information und Unterhaltung machte bisher aus, dass Unterhaltung sozusagen folgenlose Information war. Inzwischen wandelt sich aber von Information ausgelöster Tatendrang mehr und mehr in Datendrang. Zwar sind wir, im Gegensatz zu den in ihrer Nährlösung treibenden Gehirnen der TV-Ära, als Netzmenschen inzwischen interaktiv geworden. Ein Großteil dieser Aktivität aber bleibt in bester TV-Tradition konsumistisch: klicken, gucken, saugen. Die hypermedial herangeschaffte Realität fühlt sich an wie ein Frühlingslüftchen und purrt ein bißchen: Katzencontent total.
Das folgenlose Herumplätschern in den Wissens-, Nachrichten- und Unterhaltungsströmen des Netzdatenozeans ist zu einer Grundstimmung geworden. Das Ganze erinnert an die Avantgardeliteratur der sechziger Jahre, als das Experimentieren zum Selbstzweck verkam. Ein Experiment mißlingt entweder, dann kann man ein neues versuchen; oder aber es gelingt und ist fortan kein Experiment mehr. Da das ergebnisoffene Herumprobieren aber zum zentralen Betriebsmodus ausgerufen wurde, stellte sich im Fall der Experimentalliteratur in den siebziger Jahren eine Dekadenz ein. Heute mehren sich die Zeichen einer Informations-Dekadenz.
Information wird die Welt retten, lautete die Vision der neunziger Jahre, das Wissen der Menschheit liege vor uns im Zugriff. Wo stehen wir heute? Noch sind nicht ganz so viele Menschen wie im Mittelalter wieder davon überzeugt, dass sich die Sonne um die Erde dreht, aber es wird daran gearbeitet. Die Globalisierung der Dummheit macht erstaunliche Fortschritte. Begriffe wie “Lebenslanges Lernen” sagen uns zudem, dass Wissen und Erfahrung immer schneller von Entwertung bedroht sind. Google läßt ganze Bibliotheken einscannen, um ein schönes Werbeumfeld für seine Anzeigen zu haben.
Wissen mit einem Klick? Natürlich ist nichts gegen einfachen Zugang zu Information einzuwenden. Aber allzu leichter Gewinn verdirbt die Freude am Spiel. William James sagte einmal, wenn das einzige Ziel des Fußballspiels darin bestünde, den Ball ins Tor zu bringen, wäre die einfachste Art zu gewinnen, den Ball nachts heimlich dorthin zu tragen. Wissen beruht auf Anstrengung, Interesse und aktiver Teilnahme.
…………………..
? Gucken. Ansehen. Hier: Los. |
Übersicht: Die Finanzkrise in der EU. | Finanzkrise: die Timeline. | Deutschland hat 1.500.000.000.000 Euro Schulden. |
? Das 819-Milliarden-Dollar-Konjunkturpaket der US-Regierung in einer unglaublich übersichtlichen Infografik der Washington Post. | Was man für 787 Milliarden Dollar kaufen könnte (via Britannica Blog). | So viel Geld: Eine Visualisierung des 780-Milliarden-Dollar-Konjunkturpakets (via PSFK). |
? Wirtschaftskrisen-Chic: verschiedene Magazintitel. | Schmuck als optimistische Antwort auf die Rezession. | 30 Trends: Rezession in Mode und Kunst. | Inspirationsmotor Wirtschaftskrise: Gürtel zum Engerschnallen (via Gizmodo). | Die Rezession ist gut für’s Design. Ist sie nicht. (via myrtlestreet) |
Toyota mietet ein Schiff im Hafen von Malmö zur Zwischenlagerung von 2.500 unverkauften Autos. |
.
? “Fotografiere die Rezession“: Ein Projekt des Online-Magazins Slate auf Flickr:

? Während der Hyperinflation 1923 ausgegebenes deutsches Notgeld:

.
? Coinstar: Münzen machen sich auf die Socken
.
…………………..
.
…………………..
.
Björn Frankes “Traces of an Imaginary Affair” ist ein solide gearbeitetes Holzköfferchen, in dem sich neun Stahl-Instrumente befinden, mit denen sich die Spuren einer imaginären Affäre erzeugen lassen, beispielsweise Knutschflecken, leidenschaftliche Kratzspuren, Fesselungsspuren, aber auch Haare und Parfum, die Anlaß zu Mißtrauen oder Träumereien geben.
Who needs the real deal when you can fake it? (via Playmedesign).
…………………..
.
• A is for Atom: Die Geschichte der Atombombe als Zeichentrickfilm (1953):
• A Missile Named Mac: die nette Interkontinentalrakete. Kurzfilm aus der Zeit, in der die Bell Corporation auch ihren Beitrag zur atomaren Aufrüstung zu liefern versuchte (1961):
…………………..
Antique attic: Der Antiquitäten-Dachboden von IBM, voller wunderbarer alter Kalkulationsmaschinen und Rechner. Ebenfalls im Firmenarchiv eine Reihe von interessanten Dokumenten, unter anderem die IBM Highlights von 1885 bis 2006. |
Der IBM Selective Sequence Electronic Calculator (SSEC) wurde 1948 am IBM-Firmenhauptsitz in der Madison Avenue in New York aufgestellt. Er hatte eine Speicherkapazität von 400.000 Zahlen und konnte irre schnell rechnen. |
…………………..
? Twistori ist ein emotion feed, der Tweets anzeigt, in denen die Begriffe “I love“, “I hate”, “I think“, “I believe”, “I feel” oder “I wish” vorkommen. Gibt’s auch als Bildschirmschoner (Mac). |
? Geschichte von Nichts: @TheMime ist ein Twitter-User mit 2,782 Followers (Stand: 5.3.2009, 4:00 Uhr). Er sagt nichts. Seine Tweets, es sind bisher 32, bestehen jeweils nur aus drei Pünktchen.
1976 führte der Pantomime Marcel Marceau den von ihm erfundenen “Marsch gegen den Wind” - der Michael Jackson zu seinem Moonwalk inspirierte - in Mel Brooks Stummfilm Silent Movie auf. In dem Film ist der Pantomime der einzige, der ein Wort spricht: “Non!“ (Nein!). |
? Die Wikipedia über Tweet: “Tweet kam im 1971 als jüngstes Kind der Eheleute Tom and Shirley Keys in Rochester zur Welt. Wie auch ihre ältere Schwester Sundra and ihre drei Brüder Tom, Cedric und Lonnie lernte sie bereits in jungen Jahren als Teil des örtlichen Kirchenchors vor größerem Publikum aufzutreten.” |
…………………..
.
• Die klangvolle Hamburger Traditionseinrichtung Knust, seit 2003 neueröffnet, hat zu ihren aktuellen Acts nun auch ein eigenes Internet-Fernsehprogramm vom Stapel gelassen: Knust TV, berückend moderiert. Unter History sind ein paar überraschende Beiträge zu der Frage versammelt, wie es ist, wenn einen seine Eltern Knust genannt haben. |
• Charley’s Girls: “Testbild“. Hier eine Aufnahme von 1978 (eine öffentliche Probe) aus dem phantastischen Rondo-Blog von Franz Bielmeier. |
Ein Testbildkissen von Henriette Hyldgaard. | Ein Testbild-Pullunder von specialsally. | Testbild-Ohrringe von TheClayCollection. | Eine Testbild-Armbanduhr auf Flickr. | Eine Damen-Testbildarmbanduhr. | Ein schlichtes Testbild-Shirt von redbubble. |
• “New Test Patterns” von Anatoly ‘Batch’ Zenkov, auf einer Seite mit Desktop-Hintergründen von Art.Lebedev. | Eine Sammlung alter australischer Testbilder von Wenlock. | Ein schönes, klares Testbild von Joel Friesen. |
Testbilder auf YouTube. |
.
• Mehr zu Testbildern aus dem Archiv der Glaserei:
Die wilde Welt der Testbilder.
Heute im Webfernsehen: Großartiges
…………………..
.
? Am 4. Februar 2009 veröffentliche die Konkursverwaltung eine 162 Seiten lange offizielle Liste der Klienten und Opfer von Bernhard Madoff, dem vorgeworfen wird, seine Kunden im größten Schneeballsystem der Geschichte um bis zu 50 Milliarden Dollar betrogen zu haben. |
? Hier eine interaktive Karte, auf der die Einträge der Liste suchbar und verzeichnet sind:
Eine reizvolle neue Art, die Bilderunendlichkeit von Flickr zu durchstreifen: Flickr Clock.
…………………..
.
1980 hat Theo Jansen eine Fliegende Untertasse gebaut, die er über der Stadt Delft fliegen ließ, was für große Aufregung sorgte. Vor nunmehr sechzehn Jahren hat er ein Projekt begonnen, das sich die Schaffung neuer Lebensformen zum Ziel gesetzt hat. Jansen demonstriert hier einige seiner kinetischen Skulpturen, die er aus Plastikröhren und Limonadeflaschen baut. Seine Kreaturen sind so geschaffen, dass sie sich selbständig bewegen und überleben können:
.
(danke, Samuel)
…………………..
.
Wir haben hier im Hause ja die sehr beliebte Rubrik Dumm gelaufen (DG).
Nun fragt Joachim Schmid - wie ich finde: nicht ohne guten Grund -, ob man als Anti-Rubrik zu DG nicht eine neue Rubrik “Unglaublich gut gelaufen” einführen sollte:
“Heute bestellte ich bei Amazon eine DVD. Eine Stunde später klingelte die Haustürklingel: “Guten Tag, ich bringe die DVD, die Sie gerade bei Amazon bestellt haben, können Sie mal aufmachen?” UGG.
Wie findet ihr das?
…………………..
.
Kairo am Morgen (Foto: Tscherno, unter Creative Commons) ?.
? Sehenswerter Trailer zu dem Dokumentarfilmprojekt “Sound of Cairo“ von Clemens Becker.
Zusammen mit Janek Romero taucht er in den unglaublichen, unaufhörlichen, unendlich vielfältigen Lärm der Mutter aller Städte ein, spricht mit potentiellen Protagonisten und beobachtet Musiksessions des italienischen Noise-Musikers Massimo Croce, der in Kairo lebt. |
.
? Kairo:
.
? Straßenlärm in Kairo:
.
.
? Cairo, a divided City: Eine sehenswerte Reportage über die zunehmende soziale Spaltung in der mit 16 Millionen Einwohnern größten Stadt Afrikas. Inzwischen leben mehr als eine Million wohlhabener Menschen in Gated Communities - ummauerte, speziell gesicherte Gebiete, zu denen nicht jeder Zutritt hat.
(via arabist.net)
…………………..
.
Ein Nutzerkonto einzurichten, erfordert heute nicht mehr als ein paar Mausklicks. Unbenutzte Accounts kosten nichts. Man braucht sich deshalb auch nicht weiter um sie zu kümmern.
Wenn eine neue Idee im Netz sich zu einem Hype entwickelt, heißt das nicht automatisch, dass sie nach der obligaten Phase überdehnter Aufmerksamkeit zwangsläufig kollabieren muß. Sie kann aber von dem befallen werden, was Amerikaner das “Try Me”-Virus nennen. Erst treiben Berichte über wundervolle neue Dinge Neugierige dazu, sich einzuloggen. Dann aber kommt oft kaum einer von ihnen ein zweites Mal wieder.
Jackie Fenn, die für das Marktforschungsunternehmen Gartner arbeitet, prägte 1995 für den Aufmerksamkeitsverlauf bei der Einführung neuer Technologien den Begriff Hype Cycle. Der einfache Hype-Zyklus durchläuft fünf Phasen vom Auslöser über uneinlösbare Erwartungen, die sich aufbauen und in ein Tal der Enttäuschung führen, über einen Pfad der Erleuchtung - realistische Einschätzungen - bis zu einem Plateau der Produktivität, auf dem die Vorteile der neuen Technik endlich anerkannt und akzeptiert werden.
Aber von wie vielen Nutzern? Eine von den amerikanischen Computersoziologen James Caverlee und Steve Webb letztes Jahr durchgeführte Analyse von fast zwei Millionen MySpace-Nutzerprofilen ergab, dass fast die Hälfte der untersuchten Profile Karteileichen waren. Das simple Mitgliederzählen sagt also wenig über den Wert eines Sozialen Netzes.
Digitale Karteileichen sind so ähnlich wie Bierschaum. Sie haben etwas anfangs Frisches, Überquellendes an sich, aber nach einer Weile fallen sie unweigerlich in sich zusammen. Als sich der Hype um Second Life im Jahr 2006 seinem Höhepunkt näherte, stieg die Zahl der Mitglieder innerhalb von zehn Wochen von einer auf zwei Millionen. Heute zählt das digitale Inselreich angeblich 17 Millionen Einwohner, aber die Zahl täuscht: Zwar tummeln sich bis zu 70.000 Avatare gleichzeitig in Second Life - vergleicht man die Zahlen aber mit den 150 Millionen Facebook-Usern, von denen sich die Hälfte täglich einloggt, sind die Nutzerzahlen und damit die Reichweite von Second Life verschwindend klein.
Soziale Netze wie StudiVZ, Facebook oder MySpace sind erfolgreich, vielleicht nicht unbedingt wirtschaftlich, aber jedenfalls was ihre Hauptnutzergruppe angeht: Junge Menschen sind per se sozial. Und während Second Life viel Zeit kostet, wenn man es sinnvoll nutzen will, reicht es bei StudiVZ, Facebook und Co, ab und zu vorbeizuklicken. Facebook gibt seine deutschen Mitglieder aktuell mit zwei Millionen an. Bei StudiVZ sind nach Unternehmensangaben rund 80 Prozent der 5,5 Millionen Mitglieder aktiv. Da die US-Plattform keine Messungen zuläßt, lassen sich die internationalen Daten von Facebook nur schätzen.
Viele Nutzer haben längst vergessen, wo sie sich schon überall angemeldet haben. Sie lassen ihre Nutzerkonten einfach vertrocknen. “Ich bin bei Facebook”, schreibt Jochen-Martin Gutsch in der Berliner Zeitung. “Warum? Ich weiß es nicht mehr. Vielleicht weil alle dabei sind. Auch Barack Obama.” Obama, der digitalste Präsident aller Zeiten, sendet sicherheitshalber gleich auf allen Kanälen. “Wer auf MySpace versagt, wird nicht ins Oval Office kommen. 180 Millionen können nicht irren”, hatte MySpace-Gründer Chris DeWolfe vor der US-Präsidentschaftswahl gesagt. Den alten Quellen politischer Macht hat sich nun endlich auch die bemerkenswerte Massenmacht des Internet hinzugesellt.
…………………..
.
.
Die nächtlichen Abenteuer einer Bettwanze, vorzüglich (mit After Effects) ins Bild gesetzt von Ned Wenlock:
.
…………………..
.
Neue Kommentare:
RSS