Tagesarchiv für 23. April 2009

Die Rückkehr der reitenden Medien

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Papierpost im Computer bekommen - mit einer Computer-Mailbox (via Craziestgadgets) ?

Echte Schnecken bringen E-Mails: Muriel, Austin und Cecil waren Schnecken für das elektronische Zeitalter. Die Gastropoden wurden mit RFID-Chips ausgerüstet, die es ihnen erlaubten, auf Anweisung von Besuchern einer Website E-Mails zu senden. Statt augenblicklich reisten die Nachrichten allerdings mit 0,05 km/h. Es konnte Tage oder sogar Monate dauern, bis eine Mail ihren Empfänger erreichte. Real Snail Mail war Teil eines slow art-Projekts an der britischen Bournemouth University und wurde im August letzten Jahres auf der Siggraph in Los Angeles zum Einsatz gebracht (via Weekendamerica). |

SnailMail online checken: Ron Wiener hat Earth Class Mail erfunden. Als erstes bekommt man eine neue Adresse, an die künftig die Briefpost geschickt wird. Der Clou: die (verschlossenen) Umschläge werden eingescannt und man kann sich erstmal ansehen, wer einem Post geschickt hat. Dann kann man sich seine Post wohin auch immer nachschicken lassen - ohne Reklamemüll. Wiener sagt, dass er mit der Post das macht, was das Handy mit dem Festnetz gemacht hat, nämlich es zu mobilisieren.

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Ein Insasse des Gefängnisses im nordrhein-westfälischen Willich konnte entkommen, indem er sich selbst in einem Karton per Expresspost verschickte. |

Das Hyper-Handy: ein tragbares, drahtloses Wählscheibentelefon (Bloetooth). Endlich. ?

Nein, ich will keinen Brief schreiben!”, ruft Matthias Plüss in dem schönen Magazin mit dem Titel Das Magazin in die digitale Welt hinaus. |

Basics: Wie man zu einer fast leeren Inbox kommt (via New York Times). |

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Drüben im Britannica Blog gibt es eine melancholische Betrachtung über das Schicksal des Briefmarkensammelns im Internet-Zeitalter. |

Die neuen Simpsons-Briefmarken der amerikanischen Post. Wird die Blaue Bart in absehbarer Zeit die Blaue Mauritius ablösen? | Briefmarken mit Monstern drauf. |

Bei Telegramstop kann man ein klassisches Telegramm nach überallhin senden (”schicket gelder stop darbe stop sohn”). Ihr wißt schon, eines dieser Papierformulare, auf denen man E-Mails verschickt hat, ehe es E-Mails gab. Es dauert allerdings etwas länger als zu den Zeiten, als das Telegramm die schnellste schriftliche Benachrichtigungsmethode war. ?

Ein Friedhof für Zeitungsselbstbedienungsautomaten. | Ein Friedhof für Neonschriftzüge in Las Vegas. | Wohin gehen Dinge wenn sie sterben? |

Tiger Mike will es getippt. |

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Die 10 gewissermaßen unglaublichsten Gadgets

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01 - Der Not-Jodelknopf: Kaum etwas hebt den Geist so sehr wie ein guter Jodler, leider haben nicht alle das Talent dazu. Hier möchte der Not-Jodelknopf, der an der Rückseite auch über ein kleines Loch zur Wandbefestigung verfügt, helfen. |

02 - Der Schleimhund Biri Biri Kaze Hiki Wanko: Klapp ihm das Schädeldach auf, befülle ihn mit Schleim und fisch die kleinen Plastikbakterien aus dem Getrief. Wenn man die falsche Bakterie erwischt, gibt’s einen kleinen Stromstoß. Ein schönes Kinderspiel, W.C. Fields¹ hätte seine Freude gehabt (ausführlich hier). |

03 - Das Kondom mit Maßband: Ein praktisches Mittel gegen die Maßlosigkeit. Condometric helps us flaunt what we’ve got, wie der Lateiner sagt. |

04 - Die Fleisch-Täschchen von Ted Noten: Accessoires für besondere Gelegenheiten. Auf einer Veganer-Redoute sollte man sich damit jedoch zurückhalten. |

05 - Der Bier-Diebstahlswarner: Nun, wo in den zunehmend wärmeren Jahreszeiten draussen wieder der Bierdiebstahl grassiert, gibt es endlich Abhilfe. Dieser an das Bierglas ansaugbare Alarm verfügt zudem über konfektionierbare Warntöne: entweder eine Sirene oder eine Mafioso-Stimme. |

06 - Schlechte Haltung - das Warngerät: Dieser am Bildschirm anzubringende USB-Sensor tritt in Aktion, wenn die davor sitzende Person zu gekrümmt sitzt oder einnickt. Der kleine Galeerentrommler für zwischendurch. |

07 - Die Gasmasken-Pfeife: Die Maske aus schwarzem Acryl mit integrierter Rauchröhre ist leicht zu reinigen und erinnert mich an meine Idee, durch Preßrauch in Druckflaschen auch Tauchern das Rauchen zu ermöglichen. |

08 - Der Kokain/Heroin-Salz/Pfefferstreuer: Die von David Shringley entworfenen aparten Ojekte werden von Limoges in Frankreich hergestellt. |

09 - Die sorgfältig nutzlos gemachten Designobjekte von Joe Velluto (JVLT) werden jeden, der glaubt, dass man Dinge benutzen können muß, eines Besseren belehren. |

10 - Der Büstenhaltertrockner: Und zwar nicht einfach nur eine Wäscheform oder derlei, sondern ein solide gearbeitetes und gefällig gestaltetes Gerät. Eine Art Düsenbusen. |

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? Glaser, das Netztrüffelschwein - weitere Listen:

Die 10 bizarrsten Kleinigkeiten aus Japan
Die 10 vermutlich vermischtesten Informationen der Welt
Die 10 sonderbarsten Gesetze des Globus
Die 10 ungewöhnlichsten Uhren des Zeitalters
Die 10 erstaunlichsten Regenschirm-Innovationen aus Japan

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¹ W. C. Fields auf die Frage, ob er Kinder möge: “Ja, am liebsten gebraten”.

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