Tagesarchiv für 17. Juni 2009

Die Pixelwurst hat den Sommerhit: PAPI

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Music von Rigo Pex + Pixels von Entter = die spanische Zweimanncombo *MENEO:

(Via colectiva.tv)

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Wunderbar wildwestig

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Eine Partitur beginnt zu leben: Hoedown aus der Rodeo Suite des amerikanischen Komponisten Aaron Copeland (1900-1990). Die Stoptrick-Animation von Eleanor Stewart war ihre Abschlußarbeit an der Glasgow School of Art:

(Via drawn)

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Silhouettensound

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Eine eindrucksvolle Silhouetten-Animation von Emil Goodman, mit Baumaschinen on the beat und zügig vorwärtsdrehenden Zahnrädern. Musik von der ungarischen Band Beat Dis: “Just Like”

(Via Daily Inspiration)

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Social Media, analoge Frühformen

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Eine Whisky-Schütteinrichtung zur Förderung des geselligen Beisammenseins oder von Party-Baccanalien: “Orgy“, ein Spiel von Gaylord James Inc. aus Chicago:

(Via Retrozone)

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Supermarx und seine Sendbotin

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S. Wagenknecht übt das Packende an einer Rede zu den Massen:

(Via pureblog)

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Locknloll

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Japanischer Rock’n'Roll von 1963:  Hirota Mieko, “Kanashiki Heart” (????? - ??????), dankenswerter Weise gepostet von Tengokue (Aregato!):

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Zwei Tunnel

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DER EINE TUNNEL. Der Prospektor William Schmidt war überglücklich, als er im kalifornischen Copper Mountain auf Gold stieß. Aber es gab ein Problem: Er war auf der Nordseite des Bergs und die Straße zur Metallhütte war auf der Südseite. Also grub Schmidt einen Tunnel. Er begann 1906 im Alter von 35 Jahren. Er arbeitet mit einer Spitzhacke, einem Vorschlaghammer, einem Handbohrer und Dynamit. Als er auf der Südseite an Tageslicht durchbrach, war es 1938 und Schmidt war 66 Jahre alt. Er hatte nur mit seinen Händen einen 570 Meter langen Tunnel gegraben und 2600 Tonnen Granit beiseitegeschafft. Der Erfolg hatte seinen Preis. Während Schmidt grub, waren eine Straße und eine Bahnlinie um den Berg herum gebaut worden. Der Tunnel war nicht mehr nötig (via futilitycloset). |

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DER ANDERE TUNNEL. Vage fiel mir ein, dass irgendwann Ende der achtziger Jahre in dem Nachrichtenmagazin “Newsweek” eine Geschichte über Seymour Cray gestanden hatte. Cray, der Vater der Supercomputer, soll im Keller seines Hauses in Chippewa Falls jahrelang an einem mit Holz verschalten Tunnel gegraben haben. Immer wenn er mit der Arbeit an seinem neuesten Supercomputer nicht weiterkam, ging er in den Keller und grub - während, so Cray, die Elfen aus dem benachbarten Wald in seinem Arbeitszimmer das Problem lösten.

Ich überlegte, wo die Seite aus Newsweek sein konnte; ich wußte, dass ich sie damals rausgerissen hatte. Ich wußte auch, dass in meiner Garage etwa ein Kubikmeter nicht indizierter Zettel liegt. Zum Glück leben wir in modernsten Zeiten. Einige Blogs hatten die Geschichte von Cray und seinem Tunnel übernommen. Ein Kommentator wußte auch, dass nicht Cray selbst die Geschichte erzählt hatte, sondern sein Geschäftspartner John Rollwagen. Kurz darauf gab es ein Update zu der Anmerkung in dem Blog. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Cray schrieb, dass Rollwagen die Geschichte weitgehend erfunden habe, um den Ruf des visionäres Genies Seymour Cray zu fördern.

Weitgehend? Ich fing auch an zu graben. In einer alten Ausgabe von “Business Week” fand ich - nichts ist, wie es scheint - die Realität hinter der Legende: “Was Cray tatsächlich mal gegraben hat, war ein dreieinhalb Meter tiefer, verschalter Schacht in ein Seeufer. Es war eine sportliche Übung für ihn, und er brauchte Platz für seine Windsurfing-Ausrüstung.”

Interessant an dem ganzen sind nicht allein die Anekdoten, sondern ein neues Phänomen, das man den Wissensmagnetismus des Web nennen könnte. In kürzester Zeit akkumulieren nun manchmal um ein Nachrichtenschnipsel weitere Teile - es ist Data Minig von Hand, eine Form der Informationsveredelung. Wenn man dabei, wie im Fall der hübschen Cray-Legenden, noch kleine Detektivarbeit und Aufklärung betreiben kann, zeigt sich das Netz in seinem Glanz. |

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Erste Mohnlandung für Miezen

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Die verheerenden Folgen des Katzenminze-Anbaus in Afghanistan:

(Via Arbroath)

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