Monatsarchiv für Juli 2009

Blumenesserinnen, Kopfkicker

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Realität ist was für Leute, die nicht mit solchen Filmen klarkommen: Surrealistische 3D-Animation, inspiriert vom Universum des französischen Zeichners Muzo, gemacht vom Muzorama Team der (ich trau mich’s schon fast nicht mehr zu sagen) Supinfocom in Arles:

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• Weitere an der Supinfocom entstandene Animationen aus dem Archiv:

From The Hoop
Great Glutton Island

Virgile

Oceansize

Eole

Café Serré

Yankee Girl

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Der Käse und die Kathedrale


SPÄTESTENS seit Wallace & Gromit wissen wir, dass der Mond aus Käse besteht. Wir wissen ebenfalls, dass etliche Bekanntgaben und Nachrichten aus Käse bestehen. Nun ist der Käse in die Kunst vorgedrungen.

Die amerikanische Künstlerin Sarah Kaufmann, die auch mal in einer Molkerei gearbeitet hat, schnitzt zum Teil lebensgroße Plastiken aus Käseblocks. Die Abbildung zeigt ihre Käseskulptur des Astronauten Neil Armstrong:

(Via “Popped Culture zu sehen u.a. ein Video mit der Käsekünstlerin).

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WAS MIR DAZU sofort einfällt, ist → der Astronaut an der Kathedrale von Salamanca. Erstaunlich. Die Kathedrale in der spanischen Stadt wurde 1102 gebaut, zu einer Zeit also, als die Raumfahrt sich noch sehr in den Anfängen befand:

Ein Fall für Erich von Däniken?


Aufklärung und ein paar weitere Fotos der Kathedrale drüben bei Snopes.com (einer Website, die jeder in seinen Bookmarks oder seinem FeedReader haben sollte). |

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Googeldichten

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War ich je hier?

Ingeborg Bachmann, “Abschied von England”

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Justin Talbott hat auf Question Suggestions (”small voyages into the collective psyche of humans who ask google questions“) eine neue Literaturgattung begründet, die ich Google Suggest-Lyrik (GSL) nennen will. Sie ist hypermodern und mindestens so lustig wie die konkrete poesie in den besten Zeiten von Ernst Jandl, H. C. Artmann oder Gerhard Rühm.

Wie ich das sehe, besteht ein GSL-Gedicht aus einem Auslöser und dem von Google Suggest daraufhin zugespielten Gedichtkorpus. Bei dem Auslöser sollte es sich um eine in möglichster dichterischer Knappheit gehaltene Suchphrase handeln, die in den Google-Schlitz eingetippt wird, worauf sich wie ein zum Auslüften aus dem Fenster geworfenes, weißes Leintuch darunter ein Textfenster entfaltet, in dem Google Suggest seine Vorschläge zur Feinsteuerung der Suche unterbreitet.

Das Neue an dieser Art von Dichtung ist, dass man einen Algorithmus dazu reizt, Gedichte zu verfassen, wobei man ihm einen ebenfalls bereits lyrisch verknappten Auslöser hinhält. Die Ergebnisse haben nichts mit herkömmlichen Maschinengedichten zu tun. Die der Poesie eigene Vieldeutigkeit findet bei Google Suggest ihre Entsprechung in der mysteriösen Reihenfolge, mit der die Einflüsterung der Vorschläge (Souffleurs du Mal – Don’t be evil) abfolgt.

Die Sortierung der von Suggest empfohlenen Zeilen erfolgt weder alphabetisch noch nach dem angegebenen Treffervolumen. Laut Google werden die Begriffe aufgrund einer Vielzahl an Informationen prognostiziert (”Our algorithms use a wide range of information to predict the queries users are most likely to want to see”). Wie auch sonst bei Google und bei ernstzunehmender Lyrik üblich, bleibt das Geheimnis also in sich geschlossen.

Eine Rolle spielen geografische Faktoren. “So soll”, berichtet Katja drüben bei antscd.de, “dem User in den USA bei der Eingabe von liver so etwas wie Lebererkrankung angezeigt werden. In den UK hingegen Liverpool.” Ob es auch innerhalb Deutschlands Unterschiede gibt, ist bis jetzt nicht bekannt. Gedichte lassen sich damit also auf eine bislang unbekannte Weise auch nach Weltorten variieren.

Justin Talbotts GSL-Sammlung ist eine unbedingte Leseempfehlung. Diese Art Dichtung verrät uns erstaunlich viel über uns, unsere Zeit und das Sehnen und Trachten der suchenden Klasse – wie außerordentlich modern. Fand ich so anregend, dass ich gleich mal eine halbe Sunde suggestgedichtet habe. Macht immens Spaß. Hier mein erster GSL-Zyklus:

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Super Baozi gegen den Sushi Man

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Die heitere Handkante – ein Tribut an Bruce Lee von Sun Haipeng: Super Baozi ist gelangweilt von einem Job in der Gastronomie und sehnt sich nach etwas Freizeitgestaltung. Der versierte Umgang mit dem Würgeholz kommt ihm zupass, als der Sushi Man angreift:

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Katzenmusik (grandiose Version)

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In den Staub, ihr Troglodyten¹! DAS hier ist ganz große Kunst: Cory Arcangel aus Brooklyn hat in monatelanger Kleinarbeit Arnold Schönbergs Opus 11 “Drei Klavierstücke” von 1909 Ton für Ton aus Videos von Katzen, die Klavier spielen, neu arrangiert:

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Hier noch das zweite und hier das dritte Klavierstück. |

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Schönbergs Drei Klavierstücke waren die Geburtststunde der atonalen Musik. Um Vergleiche zuzulassen, hat Arcangel auch eine von Glenn Gould eingespielte Interpretation der Drei Stücke zum Anhören bereitgestellt: auf dem linken Kanal Gould, auf dem rechten die Katzen (siehe unter Technical info). |

Hier die Partituren der ersten Niederschrift von Schönberg. |

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¹ frei nach einer an den Yeti gerichteten Schimpfkanonade von Kapitän Haddock aus: Hergé, “Tim und der Blaue Lotos” (1936). Auf Deutsch handelt es sich bei einem Troglodyten um einen Höhlenbewohner. |

Hier noch der Kapitän Haddock-Fluchgenerator, allerdings auf Englisch: The Captain Haddock Insult Generator V 0.9 von CmdrFire. | Hier ein Verzeichnis aller von Kapitän Haddock jemals verwendeten Schimpfwörter von A-Z. |

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Kindesmiß-Brauch

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In den USA startet die zweiten Staffel der Reality TV-Show “Toddlers and Tiaras” (etwa “Kinder und Krönchen”) und schlägt Wellen. Der zum Discovery Network gehörende Sender TLC begleitet Kinder und ihre, tja, wie soll man das nennen? - ehrgierigen Eltern zu Kinder-Schönheitswettbewerben.

Die Fotografin Susan Anderson ist in diese bizarre Welt eingetaucht: High Glitz - The Extravagant World of Child Beauty Pagants:

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1000

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Dies ist das eintausendste Posting in der Glaserei; das erste ist vom 7. Juli 2008. Ein Dank an die beste Leserschaft von allen, die den neueren Formen des Qualitätsjournalismus ihr wachsendes Interesse schenkt; ein Dank an die besten Kommentarinnen und Kommentare von allen, und an die Anreger, Zuträger und Inspiratoren; und ein besonderer Dank an die unermüdlichen Menschen im Maschinenraum der Stuttgarter Zeitung, die all die ölverschmierten Bits am Laufen halten.

Zugestiegen!, Zugestiegen! – Es sind noch Plätze frei!

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Handgetwittert

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Jake Bronstein hat erfolgreich eine Nachricht per Stiller Post über 59 nicht instruierte und einander unbekannte Menschen weiterflüstern lassen und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Seine Freundin Kristina Hoge, die keine Ahnung hatte, war komplett geschockt, als ihr die Nachricht, durch einen Saal voller fremder Leute hindurchübermittelt, vom 59sten Zuträger ins Ohr geflüstert wurde: “Kristina, will you marry me?” Sie nahm den Antrag auf offener Bühne vor einer jubelnden und rührungstränenumflorten Menge an. Der Hochzeitstermin steht noch nicht fest. Bronstein stelle den Rekord am 14. Juli 2009 auf einer Veranstaltung der “Gesellschaft zur Wertschätzung von Weltrekorden” (”World Record Appreciation Society“) in New York auf. |

(Via SwissMiss)

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Täuschungen

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The Hoax Photo Archive – ein umfangreiches Verzeichnis fotografischer Fakes von 1840 bis in die Gegenwart:

1906: Eine Gruppe von Männern präsentiert an einem Strand in der Nähe von Seattle eine Seeschlange, die einem Baumstamm verdächtig ähnlich sieht.

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Das Hoax Photo Archive ist Teil des Museum of Hoaxes, das Alex Boese seit 1997 betreibt. Das Hoax Museum Blog behandelt aktuell unter anderem die Behauptung, Wissenschaftler hätten herausgefunden, die Evolution führe dazu, dass Frauen immer schöner werden. |

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• Bonus Tracks:

Top 15 Web Hoaxes of All Time (Via Mashable). |

Mit ihrer Fotoreportage über studentische Armut in Frankreich haben zwei Studenten der Straßburger Kunsthochschule den Wettbewerb Grand Prix Paris Match gewonnen. Ihre Bilder sorgten erst für Begeisterung - und dann für Diskussionen: Denn sie waren gestellt. (Via Tagesschau.de). |

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Die Überkämmung

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Drüben bei Now That’s Nifty (”Das ist aber hübsch”) gibt es eine bilderreich belegte Betrachtung eines aus der Not geborenen Frisurstils: der Überkämmung (engl. Combover). Dabei lassen Männer mit angehender Glatze ihr verbleibendes Haar auf einer Seite lang wachsen, um es mit unterschiedlichem Geschick über die kahle Mitte zu frisieren:

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Die Wikipedia über Combover. | Zu dem Begriff gibt es in der Wikipedia übrigens auch einen lateinischen Eintrag: Suprapectitura. | Interessant in dem Zusammenhang ist die religiöse Willkürform dessen, was der Überkämmer mit allen Mitteln zu verhindern sucht: die Tonsur. |

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Das Überkämmen ist offenbar von weitreichendem Interesse. 2006 wurde dazu ein einstündiger Dokumentarfilm gedreht: Combover – The Movie. | Wenn schon Combover, dann immer einen Kamm mitnehmen:

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? Combovers auf Flickr:
COMBOVERS!!! - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Comb over:
Comb Over - View this group's most interesting photos on Flickriver

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? Hierzu siehe auch den zeitlos schönen Werbespot für Hamlet-Zigarren
aus den achtziger Jahren, “Photo Booth” (Der Paßfotoautomat):

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Das Muschelhaus

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Das Haus steht in Karuizawa in der japanischen Präfektur Nagano. Es wurde von dem Architekten Kotaro Ide für Herrn Kunimoto entworfen und im Mai 2008 fertiggestellt. Das Haus sollte um die große Tanne in der Mitte herum erbaut werden:

(Via Notcot | Quelle: noticiasarquitectura)

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Dumm gelaufen (DG): Blauer als das Schaukelpferd

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“Heute habe ich herausgefunden, dass mein Mann unsere Familie in The Sims 3 repliziert hat. Ich habe ebenfalls herausgefunden, dass er mich vor ein paar Wochen gekillt und sich eine neue Frau namens KiKi gemacht hat. DG.”

- von nosrepamai82, USA

“Heute hab ich den Bus nach Boston genommen. Mein Fahrrad ist in Boston. Mein Fahrradschloß ist in Boston. Der Schlüssel ist in New York. DG.”

- von zinka, USA

“Heute hat mein Freund Geburtstag und ich sah, dass er bei ooVoo eingeloggt ist. Er schickte mir eine Einladung in einen Videochat und ich zog mich aus, um ihn zu überraschen. Little did I know – seine ganze Familie war bei ihm zu Hause und saß vor dem Computer, weil er ihnen zeigen wollte, was für eine wunderbare Freundin ich bin. DG.”

- von Anonymous, USA

“Heute habe ich Farbe auf ein Schaukelpferd für meine Kinder gesprüht und die Farbsprühdose draußen in der Sonne gelassen. Als ich sie später wieder nehmen wollte, war sie so heiß, dass ich sie fallenließ. Am Boden explodierte sie und nun bin ich bedeutend blauer als das Schaukelpferd. DG.”

- von usafprog, USA

“Heute hab ich rausgefunden, dass mein Bruder Fotos von mir beim Duschen verkauft hat. Wofür? Um Geld für World of Warcraft zu kriegen. DG.”

- von Anon, Singapore

“Heute hab ich meiner achtjährigen Tochter gesagt, dass sie ihrer Mami ziemlich ähnlich sieht. Jetzt will sie nicht mehr aus ihrem Zimmer kommen. DG.”

- von loserwithlice

“Heute war ich auf dem Begräbnis des Vaters eines Kollegen. Mein Vater war mit, irgendwann klingelte sein Handy und er ging ein Stück weg, um zu telefonieren. Ich sagte zu meinem Bruder “Ich kann’s nicht glauben, dass er sein Handy hierher mitgenommen hat”, und er flüsterte “Ich kann’s nicht glauben, dass er Empfang hat. Das hier ist ein Funkloch.” Ich mußte laut lachen. Auf einer Beisetzung. DG.”

- von Anonymous, Frankreich

“Heute hat mein Freund meiner Mitbewohnerin den Trick verraten, Nagellöcher in der Wand mit Zahnpasta zu kaschieren, ehe man auszieht. Als ich mit etwas Gips nach Hause kam, um die Löcher zu füllen, waren überall blaue Punkte an der Wand. Sie hatte sie mit blauer Gel-Zahnpasta gefüllt. Jetzt muß ich die Wand auch noch frisch streichen. DG.”

- von Anonymous, USA

Und hier noch ein Verweis auf ein dreiteiliges Ultra-Dumm gelaufen drüben bei monstropolis, das zu lang zum Zitieren ist, und aber unbedingt lesenwert – es geht um Körpergewichtsdreistigkeiten (Dank für den Tip an Max A.!). |

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• Hierzu siehe auch:

Dumm gelaufen: Sie sagte Steve
Dumm gelaufen: Falsch verbunden
Dumm gelaufen: Omas sexuelle Vorlieben
Dumm gelaufen: Unglaublich Nasenbluten
Dumm gelaufen: Eine ziemliche Menge Wodka
Dumm gelaufen: Der furzende Mann ist aufgewacht
Dumm gelaufen: Als wäre nichts gewesen
Dumm gelaufen: Dumme Nuss
Zwei Tunnel

Herr Nash und Herr Dutu

Glück gehabt

Die Killer-SMS

Unglaublich gut gelaufen (UGG)

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Klorollenohrringe

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(Via izismile)

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Die Faceburg

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Einblicke in das neue Hauptquartier von Facebook im Stanford Research Park im kalifornischen Palo Alto. Das 14.000 Quadratmeter große ehemalige Labor von Agilent Technologies versammelt die über 800 Facebook-Mitarbeiter, die bisher über 10 verschiedene Örtlichkeiten in Palo Alto verstreut waren, an einem Ort. Die Leute von Studio O+A aus San Francisco haben das Ganze in eine hippe Hallenlandschaft umgestaltet:

Hier ein virtueller Spaziergang durch eine Reihe von Detailaufnahmen. |

(Via Notcot | Quelle: otto-otto.com)

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Der Geist von Twitter

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Eine hübsche Sammlung von Werbeanzeigen amerikanischer Telefonfirmen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts: Classic Rotary Phones. |

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Gibt es intelligentes Leben auf der Erde?

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(Via ffffound)

Drüben bei Netzpolitik.org hat Markus Beckedahl auf ein kleines Juwel hingewiesen: die Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich (Drucksache 16/13570, Seite 18), wie hoch die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit für die “Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen” einschätzt und wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass diese auf dem ”Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen”:

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Angesichts der astronomischen (sic!) Kosten für Mond- oder Mars-Missionen ist der Ansatz von Hettlich zu begrüßen, das eigentlich Neugierdeerregende am Kosmos auf eigene Kosten anreisen zu lassen.

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Wahre Größe kommt von innen

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I am rich and I’m tall
You are poor and you’re small

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Die Polizei im britischen Kent hat einen Fotografen verhaftet – “weil er zu groß ist“. Einer der beiden Beamten einer Zivilstreife fühlte sich bei einer Ausweiskontrolle durch die Körpergröße des Manns bedroht. (Via The Register). |

? Eine Website für zu große Blondinen (zwei davon): TooTallBlondes.com |

? Die Website des Baseballstars Ed “Too Tall” Jones. Die WIkipedia über Ed. |

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Das Thema berührt, wie uns an diesem Heftchenbeitrag anschaulich gemacht wird, Menschen jedweden Geschlechtes:

(Via comicallyvintage)

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? Ein Ausblick in die Zukunft (von 1954):

(Via mudwerks)

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? Und hier schließlich und endlich die Rock’n'Roll-Version: She’s Too Tall For Love von den Warblers. |

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Der gute Geschmaque

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Die mit Ameisenfleiß erjagte und weiter anwachsende Sammlung von Fotos von Fliesentischen im Fernsehen in dem vom lieben Dirk betriebenen virtuellen Deutschen Fliesentischmuseum wirft ein Licht in die schattigen Regionen zwischen Genie und Wohn, über die wir viel zu wenig wissen wollen:

Edel anmutende Basis und Fliesen in der Saisonfarbe “Eierschale”.
RTL, “Die Super Nanny” (Via
kompetenzcenter.dirknet)

(Dank für den Tip an Karin S.!)

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? Es geht um ein deutsches Zentralmöbel. Mit dem Fliesentisch öffnet der Blick sich hin nach weiteren innenarchitektonischen Horizonten. Um die ganze Breite des Tischthemas anzudeuten hier noch ein paar Anmerkungen zu Kurbeltischen und Rauchglastischen:

“Sport-Thieme Variotisch: Der universell einsetzbare Kurbeltisch ist ohne Hindernisse voll unterfahrbar.”

“Noch ein Genauso-wars-Film. Was mit “Cabinet”-Rauchern, alten Häusern, Wartburgs, Schrankwänden und braungelb gestreiften Ostsofas. Sie hoffen, dass dieser komische Wohnzimmertisch mit der Kurbel wieder mitspielt. Das wäre schau, wenn der Tisch wieder mitmachte.” (Alexander Osang, “Helden wie wir: Eine Packung Ostpralinen“, Der Spiegel)

“Nun kommt der schlimme Teil jedes unangemeldeten Zahnarztbesuches: Ich muss auf den Stühlen des schwedischen Möbelhauses Platz nehmen und warten, und zwar, so die weisse Frau, bis man meinen Rahmen aufruft. … Es fehlt mir der Rauchglastisch, auf dem angstvoll zerlesene Zeitschriften liegen. An den Wänden den üblichen Rothko, früher Picasso und die plakatgrosse Fotografie eines karibischen Strandes.” (Daniel Disler, “Zahnschmerz“)

Ein Rauchglastisch mit Humidor und Sektkühler, dunkles Sattelleder, Hochflorteppich und Nussbaumholz - die neue Mercedes-Coupéstudie “Concept Fascination”, die beim Pariser Autosalon debütieren soll, lässt sich von britischem Pferdesport-Luxus inspirieren.” (Jürgen Pander, “Rauchglastisch und Humidor“, Manager Magazin)

“Die Verachtung für traditionelle Materialien, Stile, Farben zeigt sich in den meisten malaysischen Wohnzimmern: Kunstledersofas und Schleiflack-Schränke, dazu der Rauchglastisch mit einer Kleenex-Packung obendrauf. Teakholz, Rattanmöbel, Handgewebtes, das ist für Ausländer.” (Charlotte Wiedemann, “120 Armenian Street, Penang)

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? Und hier zur Erholung noch ein paar ganz andere Tische:

• Der autokannibalistische Tisch von Ate Atema und Amy Campos ist aus Eierkartons und biologisch abbaubarem Kleber gefertigt und wird mit Gewürzen bepflanzt, die den Tisch “aufessen”, während sie wachsen. (Via Inhabitat). |

• The Big Giant Chaos Table: Ein Tisch, den man ausziehen kann, ohne zusätzliche Tischplattenteile einsetzen und hinterher weder irgendwo unterbringen zu müssen. (Via Yankodesign). |

• Die Tentakel-Tische des koreanischen Designers Chul An Kwak. (Via Weburbanist). |

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? Schließlich als Kontrast etwas ins Bild gesetzter schlechter Geschmack:

Bad Taste-Clusters auf Flickr. |

Bad Taste:

Bad Taste - View this group's most interesting photos on Flickriver

GOOD TASTE is dead (concours en cours soon):

GOOD TASTE is dead (concours en cours soon) - View this group's most interesting photos on Flickriver

Bad Taste Russia Photosteam:

Bad Taste Russia - View my most interesting photos on Flickriver

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Fly Guy

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Eine Freude: Simon’s Cat ist wieder da. Diesmal versucht sie, eine Fliege zu fangen; kleine Kollateralschäden obligat:

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(Via Neatorama)

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Für alle, die in den letzten Monaten verschüttet oder in einer Marsreisesimulation vom Rest der Welt isoliert waren, hier nochmal, wie alles anfing: Simon Tofield, Simon’s Cat – Cat Man Do:

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Danach kamen noch Let Me In und TV Dinner. |

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• Hierzu siehe auch:

? Erste Mohnlandung für Katzen

? Die Technologie der Katze

? Twitternde Katzen

? Fernsehende und an den Blumen riechende Katzen

? Die Krise des Katers Henri

? Das Katzen-Bermudadreieck

? Der Katzencompiler

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Die Quadratkarotte

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I’d love to see a good set of believable scenarios on how Google eventually gets sidelined.

Kevin Kelly

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Seit Twitter und das knappe 140-Zeichen-Textformat boomt, boomen auch URL-Verkürzer wie is.gd oder bit.ly, mit denen man bei langen URLs die Luft zwischen den Atomen rausnehmen kann. Als Schriftsteller finde ich das zwar des Dichterischen wegens attraktiv – aber mein Herz gehört dem neuen URL-Verlängerer DickensURL.com. Der Service nimmt eine lange URL und verlängert sie mit einem Zitat von Charles Dickens. |

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Carrot² ist eine neue Meta-Suchmaschine, das heißt, sie führt die Ergebnisse verschiedener anderer Suchmaschinen zusammen. Carrot² strukturiert die Ergebnisse in Unterbegriffen (”cluster”) und sucht unter anderem nach Wikis, Bildern, News, Jobs und Blogs. Und Carrot² ist Open Source.

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Dieses Sortierprinzip, das übersichtlicher ist als die endlosen Trefferlisten von Google, bieten auch andere Suchmaschinen an, etwa Clusty (vormals Vivisimo).

Verschiedene Suchmaschinen miteinander vergleichen kann man mit SearchBoth. Dabei werden die Treffer von jeweils zwei Suchmaschinen nebeneinander in zwei Fenstern angezeigt. Miteinander vergleichen lassen sich Google, Yahoo, MSNsearch, Ask, DogPile, MetaCrawler, AltaVista, LookSmart und WebSearch.

Wer Google und die neue Microsoft-Suchmaschine Bing miteinander vergleichen möchte, kann das bei Google vs. Bing tun. |

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Geoff Peters hat einen netten kleinen Webservice für die Suche bei Yahoo eingerichtet: Instant Color Schemes erzeugt die passenden Farben zur Suchanfrage. Das Programm sucht sich fünf zum erfragten Begriff passende Bilder bei Yahoo Images, destilliert die sechs augenfälligsten Farben daraus und liefert sie in Form einer kleinen Palette dazu. (via BoingBoing). |

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Und auf PutItOn.com kann man die neuesten Arbeiten der noch unentdeckten Künstler dieser Welt suchen – Grafik und Malerei, Musik, Mode und Film:

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Schießfinger

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Anfang Juni zeigte Ubisoft auf der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles den neuen Real-time Shooter R.U.S.E. – gespielt auf einem vielfingerfähigen Multitouch-Tisch:

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• Hierzu siehe auch:

? HI - das Human Interface. |

? Guten Touch, eine interaktive Kunstinstallation, die eine natürliche Beziehung zur Technik herstellen möchte. |

? Der Gummibildschirm. |

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Grafik-Karaoke

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Jen Hui Liao zeigt am Londoner Royal College of Art seine ungewöhnliche Selbstporträt-Maschine, mit der man sowas wie Grafik-Karaoke machen kann. Die Maschine nimmt ein Foto des Benutzers auf und führt dann seine Hände, die in Zwingen befestigt werden, um das Bild auf Papier zu zeichnen. Die diktatorische Version von Malen nach Zahlen. Hier die Maschine in Aktion. (Via We Make Money Not Art). |

Foto: Jen Hui Liao

Aus einem bei Ebay angebotenen Schwung Star Trek-Memorabilia: ein ungeöffnetes Set von 1967, Star Trek – Malen nach Zahlen. Für gerade mal 1.800 Dollar zu haben. (Via BoingBoing). |

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• Und hier das vollkommene Gegenteil gefesselten Abzeichnens: James Paterson skizziert etwas mit dem fantastischen 3D-Zeichenstift Rhonda, den Amit Pitaru erfunden hat:.

(Via SwissMiss)

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Frühstück

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Die Künstler und Fotografen Norman Beierle und Hester Keijser (hier ihr Blog Mrs. Deane) haben mit einer großartigen Typologie begonnen: Joghurtbecher (”our special summertime project”):

“Es ist auf Deutsch ein albernes Wortspiel – Becher bedeutet auch Behälter –, aber wir konnten einfach nicht widerstehen. Wir durchkämmen alle Läden, um sämtliche verfügbaren Größen und Formen zu finden, die sich zu einer anwachsenden Hommage an Bernd and Hilla Becher summieren. Angesichts ihrer Arbeit ist es nicht mehr möglich, einfach ganz naiv eine neue Typologie zu machen und auch von den Betrachtern kann man nicht erwarten, dass sie deren Einfluß ignorieren.” (Via lensculture). |

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? Alexander J. Rybol und Michael Neubauer von dem Designstudio q.e.d. aus Aschaffenburg haben die elegante Gestalt des iPod in eine Reihe von ? farbenfrohen Eierbechern transformiert – den eiPOTT:

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? Dein Auto legt ein Ei: “You Auto Lay an Egg” alias “It’s a Bird” ist ein 1930 entstandener Kurzfilm des Cartoonisten Charley Bowers. Ein freaktiger, plappernder Vogel legt ein Ei, aus dem sich ein Auto in voller Größe entwickelt…

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(Via Neatorama)

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Ruhende Roboter

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LANGEWEILE bedroht Japans Roboter, die weltgrößte Armada automatischer Arbeiter. Überall geben die Menschen weniger Geld für Autos und Gadgets aus, die Industrienation durchleidet die tiefste Rezession seit Jahrzehnten. In hypermodernen Fabriken wie der von Yaskawa Electric auf der japanischen Südinsel Kyushu, wo Roboter früher am Fließband noch mehr Roboter produzierten, bewegt sich eine einsame stählerne Maschine und testet ihre Servomotoren für den Tag, an dem neue Aufträge kommen. Ihre abgeschalteten Kollegen stehen still in Reihen, die Arme wie mitten in einer Bewegung eingefroren.

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Führung in die Lehrwerkstatt
(Foto:
jimcnb, Flickr/CC-Lizenz) ?

Die japanische Industrieproduktion ist um 40 Prozent eingebrochen, und mit ihr der Bedarf an Robotern. Die Zeit der Lebensstellung für Arbeiter und Angestellte, in der etwa der japanische Roboterhersteller Fanuc auf seinem Gelände einen eigenen Firmenfriedhof für verstorbene Mitarbeiter unterhielt, ist vorbei. Galt der Vormarsch der Automaten nicht als unaufhaltsam? Hatten nicht kühne Künder wie Hans Moravec, Kevin Warwick oder Nick Bostrom bereits ein postbiologisches Zeitalter im Blick, in dem die Schöpfungen digitaler Natur die alte Natur spektakulär hinter sich lassen sollten? Radikale Vertreter der Harten KI sehen in der Fortentwicklung der Maschinen den nächsten Schritt der Evolution.

“OBWOHL DIE AUTOMATION schon seit längerem stetig an Boden gewinnt”, schrieb Lewis Mumford schon 1967 in seinem Buch Mythos der Maschine, “ist seltsamerweise erst in jüngster Zeit das Problem aufgetaucht, welche Bedeutung es hätte, wenn der Großteil des menschlichen Arbeitslebens ausradiert würde. Auch heute erkennen nur wenige, daß dieses Problem, einmal ehrlich ausgesprochen, das Endziel der Automation ernsthaft in Frage stellt. Was die mögliche Schaffung einer vollautomatisierten Welt betrifft, so können nur Ahnungslose ein solches Ziel als den höchsten Gipfel menschlicher Entwicklung ansehen. Es wäre eine Endlösung der Menschheitsprobleme nur in dem Sinne, in dem Hitlers Vernichtungsprogramm eine Endlösung des Judenproblems war.”

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Nein! Ein Roboter wird dir weichen, köstlichen Kuchen reichen (Foto: sylvar, Flickr/CC-Lizenz) ?

Die düstere Perspektive, die Mumford noch zu seinem dramatischen Vergleich veranlaßte, scheint sich in eine - um nichts weniger dramatische - Banalität aufzulösen. Dass ausgerechnet die Finanzkrise den dystopischen Visionen einer Maschinenzukunft den Schneid abkauft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Als eine Erhebung des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung vor acht Jahren überraschend ergab, dass über ein Drittel von etwa 1000 untersuchten Unternehmen mit hoch automatisieren Anlagen das Niveau der Automatisierung in ihrer Produktion gesenkt hatte oder das plante, war der wichtigste Grund dafür noch die zu geringe Flexibilität der Anlagen. Den Ansprüchen einer vom technologischen Wandel geprägten Wirtschaft, unter anderem maßgeschneiderte Produkte in kleinen Serien, konnten die kybernetischen Klötze nicht mehr genügen. Die Rede war von Overengineering.

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Handgearbeiteter Robot
(Foto:
à voir etc…, Flickr/CC-Lizenz) ?

NUN MACHEN die globalen Auswirkungen der Finanzkrise dem Durchmarsch der Automatisierung einen ebenso ernsthaften wie profanen Strich durch die Rechnung. Auch in Deutschland sind vor allem wegen des Auftragsrückgangs aus der Autoindustrie die Geschäfte von Roboterherstellern wie der Augsburger Firma Kuka in Mitleidenschaft gezogen. Im ersten Quartal gingen dort die Aufträge um 47 Prozent zurück, Einschnitte bei der Stammbelegschaft sind geplant. Seit Kurzem arbeiten 400 der gut 2200 Mitarbeiter der Robotersparte kurz.

Nicht einmal mit Spielzeugrobotern ist momentan ein Stich zu machen. Die amerikanische Firma Ugobe aus Idaho, die große Hoffnungen in ihren grünen Robo-Saurier Pleo gesetzt hatte, meldete im April Konkurs an. Auch die Robot Factory im japanischen Osaka, einst ein Mekka für Roboterfans, hat ihre Tore geschlossen, nachdem die Verkäufe dramatisch zurückgegangen waren. “Letzten Endes”, sagt ein Ladeninhaber, der Lagerbestände der Robot Factory gekauft hat, “sind Roboter immer noch teuer und tun nicht wirklich viel.”

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(Erstveröffentlicht im ? Blog der Technology Review). |

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Die Schreie

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Der Schrei von Edward Munch als Speiserest drüben bei gondaba:

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Das expressionistische Meisterwerk Der Schrei ist das berühmteste Werk des norwegischen Malers Edvard Munch (1863-1944) und neben Leonardo da Vincis Mona Lisa und Vincent van Goghs Sonnenblumen eines der bekanntesten Gemälde weltweit. Munch malte zwischen 1892 bis 1910 vier verschiedene Bilder mit dem Titel “Der Schrei”.

Im Februar 1994 wurde eine rot-orange Version des Bilds aus der norwegischen Nationalgalerie gestohlen. Im August 2004 raubten maskierte Bewaffnete eine hell-orange Version des Bilds aus dem Osloer Munch-Museum. Der Süßigkeitenhersteller Mars bot in einer Werbekampagne zwei Millionen Schokolinsen als Belohnung für denjenigen, der das 2004  gestohlene Gemälde wiederbeschafft. Im August 2006 wurden beide Bilder bei einer Razzia sichergestellt.

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← Der Schrei in Lego. |

Der Schrei als Pappskulptur von Mark Langan. →

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← Der Schrei als Plüschpuppe. |

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Yotsuba & “The Scream” (Yotsuba to! ist eine Manga-Serie des japanischen Zeichners Kiyohiko Azuma). →

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Die “Der Schrei”-Actionfigur:

The Scream: die Illusion. |

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Schlüsselanhänger “Der Schrei”. |

“Der Schrei” in der bekannten Version als Aufblaspuppe – ein Souvenir aus Åsgårdstrand, der Kleinstadt, in der Munch den Sommer über lebte und malte. |

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“Der Schrei”, Sesamstraße-Style: →

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← Street Art-Schrei. |

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TM™

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Logo-Mashups des brasilianischen Grafikprofis Mario Amaya:

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Die Idee gab’s auch schon mal 1976 in einer deutschen Version – auf dem Cover der LP “Tango Fango” der Krautrockband Guru Guru
(”Der Geiselgangster tanzt den Tango Fango /
Er steht so schaurig auf den weichen Klango”). ?

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Mehr Amaya-Markenmix:

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Hier noch mehr der Markenspielereien. |

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Leuchtspuren

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flight patterns” von Charlie McCarthy: Langzeitaufnahmen von Insekten im Lichtkegel einer Straßenlampe.

Musik: Telefon Tel Aviv, “What’s The Use Of Feet If We Haven’t Got Legs”

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Der Ratterrobot

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Osamu Kanda hat schon eine Reihe von interessanten Automaten gebaut - hier ein unglaublicher, traktorierbarer Roboter aus Holz mit einer Reihe reizvoll ratternder Gummigewehre im Brustkasten:

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(Via dugnorth)

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Hier von Osamu Kanda ein ? Modell eines Kompaßwagens aus der chinesischen Antike. Er trägt eine richtungszeigende Figur, die mittels eines Differentialgetriebes die einmal vorgegebene Zeigerichtung auch bei Kurvenfahrt beibehält (via Kugelbahn-Blog). |

Osamu Kanda ist auf Facebook. |

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Hotel Deutschland

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Das Hotel Deutschland wurde 1964 eröffnet. Von 1965 bis 1990 gehörte es zu Interhotel DDR, bis 1992 zur Interhotel AG. Zum Jahreswechsel 1972/73 wurde es in Hotel Am Ring umbenannt, ab 1990 hieß es wieder Hotel Deutschland. Seit 1992 wird es von einem französischen Hotelunternehmen betrieben.

Aus dem Hotelführer der Vereinigung Interhotel, 1969:

430 Betten, Moderne Zimmer und Appartements, Radio und Telefon in jedem Zimmer, Fernsehgeräte auf Wunsch, Jedes Zimmer mit Wannenbad oder Dusche, Hotelhalle mit kleiner Bar, Frühstückszimmer, Hotelrestaurant mit internationaler Küche, Grillroom, Konzert-Café, Nachtbar mit attraktivem Programm, Hotelgarten mit Springbrunnen, Konferenz- und Gesellschaftsräume, Umfassender Hotelservice, Zahlreiche Veranstaltungen, Interhotel-Shop, Friseur- und Kosmetiksalon, Parkplatz.

(Via ddr-wissen.de)

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Twitterstickerei

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Vor fünf Jahren hat Craig Robinson 800 Popstars verpixelt. Er gehört zu den Virtuosen einer neuen Form von visueller Lyrik, von kunstvoll verdichteten Kleinstbildern. Die Kunst besteht darin, mit einem Minimum an Pixeln nicht einfach nur ein Maximum an Erkennbarkeit zu erreichen, sondern dazu noch eine eigene, moderne Schönheit.

Inspiriert von Robinsons Minipop-Bildchen hat Kristin aka rubykhan sowas als Kreuzstichstickerei (ein Wort, das nicht ganz so kantig ist wie beispielsweise Schnittstellensteckerkreuzschlitzschraubenzieher) gefertigt:

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(Via donttouchmymoleskine)

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? rubykhans Minipop Cross Stitch-Set auf Flickr:

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? Pixel Art & Sprites:

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? Cross Stitch:

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? The Subversive Cross Stitch Pool:

Subversive Cross Stitch - View this group's most interesting photos on Flickriver

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Hervorheben aus dem Subversive Cross Stitch Pool möchte ich nerdgirljulies Tweetstitches:

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