Tagesarchiv für 9. Juli 2009

Kopf ab zum Gebet

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Fun mit Fundamentalismus: Jeff Dunham, “Achmed The Dead Terrorist
(mit deutschen Untertiteln):

(Dank an Karin S.!)

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• Bonus Tracks:

Der Klassiker: ? Taliban Telemarketing Attack. |

Ein japanischer Jugendlicher, der unter einer mit schmerzhafter Lichtempfindlichkeit verbundenen Hautkrankheit leidet und deshalb einen Schleier trägt, wurde von einem Polizeibeamten verdächtigt, ? ein Mitglied der Taliban zu sein. Die Polizei hat sich später entschuldigt. Damit ein solcher Vorfall sich nicht wiederholt, werden alle Beamten nun über die Existenz derartiger Krankheiten informiert (via Japanprobe). |

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Power of Katsu

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Wer durch New York läuft, dem grinst von Feuerleitern, Bushaltestellen, Toiletten und Dächern der Strichschädel von Katsu entgegen. Die Filmemacher Nick Poe und Alex Kalman haben sich gemeinsam mit Katsu, der flüchtiger ist als Rauch, an die Arbeit gemacht, die berühmte Kamerafahrt durch das Universum ?Zehn hoch” (”Powers of 10″) von Charles und Ray Eames aus dem Jahr 1977 aus dem Weltraum in die Straßen zu verlegen. Abgefahrenst:

(Via chunnel.tv)

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Die Macht des Teilens

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SHARISM nennt der chinesische Blogger und Finanzexperte Isaac Mao, was die neuen sozialen Medien und die durch sie ermöglichten Gemeinschaften antreibt – die Lust, Dinge mit anderen zu teilen (to share), die immer stärker zunimmt. Oder wie Wilhelm Busch es einige Zeit früher ausdrückte: Doch guter Menschen Hauptbestreben / ist, andern auch was abzugeben.

Ebbsfleet United
(Bild:
Andyrob, Flickr/CC-Lizenz) ?

Neue Formen von Gemeinschaftswucht im Netz zeigen eine erstaunliche Leistungsfähigkeit. Als vor zwei Jahren die Website Myfootballclub eingerichtet wurde, hatten die bis dahin 12.000 Mitglieder bereits 500.000 Pfund (knapp 540.000 Euro) gesammelt. Ein halbes Jahr später begannen die Verhandlungen mit dem britischen Fußballclub Ebbsfleet United und im Februar 2008 war das Geschäft perfekt: Myfootballclub-Mitglieder aus 70 verschiedenen Ländern kauften für 600.000 Pfund einen 75%-Anteil an dem Club und entscheiden nun über Aufstellungen, Transfers und Spielerkäufe. Ebbsfleet United ist, so die stolze Selbstauskunft, the world’s first and only web-community owned football club.

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Google Earth Strange Views
(Bild:
Sir Adavis, Flickr/CC-Lizenz) ?

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DIE DIGITALEN KOMMUNIKATIONSINSTRUMENTE verändern die Art, wie wir leben, wie wir miteinander umgehen, wie wir Geschäfte machen und wie wir uns austauschen. Beruflich und privat bereiten sich inzwischen viele auf reale Begegnungen vor, indem sie Suchmaschinen und soziale Netze zu der Person befragen. Und statt sich für den Aufenthalt in einer fremden Stadt Tips aus dem Reiseführer zu erblättern, kann man sich nun einfach per Mail Placemarks schicken lassen, mit denen Freunde ihre Lieblingsplätze auf Google Earth markiert haben. Inzwischen sind Online-Communities nicht mehr nur Treffpunkte, sie sind in Bewegung geraten. Dienste wie Twitter oder Facebook haben sich dem Lifestreaming verschrieben und lassen einen endlosen Fluß kleiner Nachrichten von überallher auf Bildschirm oder Smartphone-Display strömen – anstelle eines Agenturtickers mit Weltnachrichten laufen nun per Echtzeit-Nachrichtenfluss Meldungsschnipsel von (echten oder virtuellen) Freunden oder Kollegen ein. Die ganze Welt wird zur WG. Alle Freunde sind immerzu da.

“Kultur ist Vielfalt an Problemen”, schrieb Egon Friedell vor hundert Jahren. Online verwandelt sich sozialer Austausch heute in das Management von Kommunikationskonfetti. Und ständig finden kreative Geister neue Anwendungsmöglichkeiten für die neuen Techniken. Guy Kawasaki, der bei Apple als “Evangelist” mit der die Vermarktung des Macintosh erfolgreich war, ist heute Venture Capitalist im Silicon Valley und hilft Unternehmensgründern auf dem Weg nach vorn. Kawasaki hat eine Methode gefunden, mit der man mit Hilfe dessen, was eine Netzgemeinschaft miteinander teilt, einschätzen kann, ob man es mit einem guten oder einem schlechten Risikokapitalisten zu tun hat. Einmal gab es ein Meeting in seiner Firma Garage Technology Ventures und einer der Teilnehmer projizierte nebenbei zum Spaß die Website einer Online-Community an die Wand – das Golf Handicap Information System. Diese Website gibt Auskunft über das Handicap eines Golfspielers, also über seine Spielstärke. Alle Golfclubs melden die Spielergebnisse ihrer Plätze inzwischen an dieses Netzforum.

Scratch Golf Ball Rocket
(Foto:
jurvetson, Flickr/CC-Lizenz) ?

DIE TEILNEHMER des Meetings riefen aus Jux die Namen von Konkurrenten, die im Verdacht standen, die meiste Zeit auf dem Golfplatz zu verbringen. Für Kawasaki ist das inzwischen mehr als nur ein Spaß. Er fragt seither regelmäßig in der Golf-Community die Namen von Mitbewerbern oder potentiellen Geschäftspartnern ab. Wenn sich die Spielstärke eines golfenden Risikokapitalisten ungewöhnlich schnell verbessert, geht er davon aus, dass die Person sich lieber auf dem Rasen aufhält als in den Unternehmen, an denen er sich beteiligt.

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Die Todesstrafe. Einige Standpunkte.

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Via Last Words from Death Row:

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“Viva Italia! Goodbye to all poor peoples everywhere! Pusha da button!” 
– Giuseppe Zangara, hingerichtet in Florida am 20. März 1933.

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“See you all on the other side. Warden, murder me … I’m ready to roll. Time to get this party started.” 
– James Lewis Jackson
(Nummer 383), hingerichtet in Texas am 7. Februar 2007.

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“I know you can’t hear me now but I know that it won’t matter what I have to say. I want you to know that I did not kill your sister. If you want to know the truth, and you deserve to know the truth, hire your own investigators. That’s all I have to say.”
– Pedro Muniz, hingerichtet in Texas am 19. Mai 1998.

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“The only thing I want to say is that I appreciate the hospitality you guys have shown me, and the respect. And the last meal was really good. That is about it.” 
– James Collier, hingerichtet in Texas am 11. Dezember 2002.

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Die Wikipedia über die Todesstrafe (weltweit). | Über die Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. |

Das Death Penalty Information Center (DPIC). | Das DPIC auf Facebook. | Hinrichtungen in den USA, Zahlen und Fakten. |

Die Todesstrafe in Japan (aus der Zeitschrift für Japanisches Recht). |

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todesstrafe.de - Das Informationsmagazin zum Thema Todesstrafe
(online seit 1998). |

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. /
German Coalition to Abolish the Death Penalty
(GCADP). |

Todesstrafe-Nachrichten – Aktuelle Nachrichten/News zum Thema Todesstrafe. (Über das Projekt) |

Deutschunterricht: (Text-)erörterung am Bsp. Todesstrafe - Arbeitsblätter und Unterrichtsvorschlag. Bei der Erörterung bieten sich polarisierende Themen an. In höheren Klassen (obere Mittelstufe, Oberstufe) ist das Thema “Todesstrafe” von hoher Motivationskraft (auch fächerübergreifend mit Gemeinschaftskunde/Politik/Religion/Ethik). (Der Lehrerfreund). |

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Für Täter, die unter einem “sadistisch-perversen Tötungsimpuls” leiden, die also nicht therapierbar seien, “sollten wir die Todesstrafe einführen“, sagte der prominente Strafverteidiger Rolf Bossi. (17.8.2008, focus.de)

Todesstrafe-fuer-kinderschaender.de (online seit 1999). |

Obama fordert Todesstrafe für Kinderschänder (Deutsche Welle, 26.6.2008). |

Bündnis 90/Die Grünen Bundespartei, Pressemitteilung Nr.047/09 vom 24.03.2009: “Todesstrafe weltweit ächten.” |

Todesstrafe wieder einführen?” – Eine Umfrage im Forum der Piratenpartei. |

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Werben & sterben – 
einige Trefferbilder zur Suchanfrage “todesstrafe”:

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Quelle: Google / Mister Wong

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Quelle: 123recht.net

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? Dass man durch eine Hinrichtung schnell abnimmt, ist klar; auch dass beispielsweise eine Enthauptung zu dauerhafter Haarentfernung führt. Das mit dem Tagesgeld kann man mit einer Assoziation um zwei Ecken nachvollziehen – steht der Hinrichtungstermin fest, sollte man keine längerfristigen Kontrakte mehr eingehen. Die spezifizierten EDI-Formate verstehe ich nicht. Können die tödlich sein?

Quelle: www.wer-weiss-was.de

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setisbeW ehT dniheB

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Das Projekt Behind The Websites setisbeW ehT dniheB möchte illustrieren, was die Leute über diese oder jene Website denken. Jeden Tag gibt es eine neue Illustration. Be part of it and let me know what you think about “what is behind the site”, schreibt Betreiber Ricardo Gimenes.

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