Tagesarchiv für 11. Juli 2009

Kla4tuosen: Du haust. Dich. Weg.

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Der britische Schauspieler und Comedian Dudley Moore (1935-2002) war auch ein begnadeter Musiker. Nach seinem Musikstudium in Oxford war ihm die Stelle des Organisten am King’s College in Cambridge angeboten worden – Moore lehnte ab und tourte stattdessen als Jazzpianist.

Seine Klaviertuosität demonstriert er hier in der grandiosen Parodie auf eine Pianosonate, die auf dem gepfiffenen River-Kwai-Marsch basiert:

(Via Britannica Blog)

An dieser Stelle möchte ich mal explizit ? das feine Britannica Blog empfehlen. Hier schreiben auf Einladung der Encyclopædia Britannica (genau, der wissensmächtige Möbelfüller aus vorwikipedischer Zeit) schlaue Leute niemals langweilig über eine weite Palette von Themen (”recognised intellectuals and academics who are chosen ‘for their ideas and their ability to think, write, enlighten, and entertain’”). Das überreiche Archiv empfiehlt sich für Tauchfahrten zur Ideenschatzsuche (? “Top Categories”). |

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? Hier das Original aus dem Film Die Brücke am Kwai von 1957 – der Colonel Bogey March. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Marsch in England und den USA gern mit vulgären Spottexten gesungen, wie “Hitler has only got one ball” (”Hitler hat nur ein Ei”):

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• Bonus Track:

Virtuose Virtualisierung oder Der wahre Musiker braucht letztlich kein Instrument – Rowan Atkinson a.k.a. Mr. Bean als “The Piano Player” (für Netizen jvujcic “the greatest comedy bit ever”):

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Vorher, nachher

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Heyki Lee hat ? das iPiano entworfen. Man muß keine Partituren mehr umblättern, die Noten werden auf einem Touchscreen an der Stelle angezeigt, an der früher die Notenblätter standen. Wenn man am Komponieren ist, kann man seine Schöpfungen über das Display aufnehmen. Und Anfänger können sich darüber das Klavierspielen beibringen lassen.

(Via Yanko Design)

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IN DEN SECHZIGER JAHREN brachte die niederländische “Gloeilampenfabrieken Philips” eine der ersten elektrischen Heimorgeln für den Massenmarkt heraus und hielt bereits kurz danach mehr als 60 Prozent Marktanteil mit ihren Instrumenten, die sie ? Philicorda nannte. Der bekannteste deutsche Philicorda-Spieler war der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch.

? Hier die digitalisierte Fassung einer 6-Zoll-Flexidisc (”Wir machen Musik”), mit der für die Philicorda geworben wurde – “Various tunes played on the Philicorda interrupted by a annoying yet funny German speaker”, wie es drüben bei Berlin Beatet Bestes entzückt heißt.

(Via mischalke04)

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From The Hoop


Hoher Maschenzaun klirrt. Scharfe Autoscheinwerfer schneiden durch die Nacht. Earl läuft durch Harlem. Die Verfolgung hat schon begonnen, dann beginnt auch das Spiel. Und was für ein Spiel!

Eine brilliante Animation von Anthony Arnoux, Remi Dessinges und Guillaume Fesquet von der Supinfocom in Arles (”Ecole d’animation 2D/3D, effets spéciaux, court métrage d’animation”):


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Der Hoop ist der eiserne Reifen, an dem das Netz eines Basketballkorbs befestigt ist. Die Geschichte ist inspiriert vom Leben des Earl Manigault a.k.a. “The Goat” (1944-1998), eines der größten Basketballspieler der sechziger Jahre. Er wurde heroinsüchtig, landete mehrfach im Gefängnis und schaffte Ende der siebziger Jahre den Entzug. Danach initiierte er das “Walk Away From Drugs”-Turnier für Kids in Harlem. |

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Der ultimative Flugsimulator

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Der Ort, an dem der Raum sich schneller bewegt als das Licht:
Fahrten im ? Schwarzes-Loch-Flugsimulator mit Professor Andrew Hamilton

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? Das tragbare schwarze Loch:

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Das komplexe Sozialleben der Hühner

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Hühner interagieren auf verschiedenartigste Weise miteinander und formen komplexe soziale Strukturen. Wissenschaftler der Universität Sidney wollen herausgefunden haben, dass Hühner in Legebatterien glücklicher sind. Ihre freilebenden Artgenossen leiden mehr unter Streß und der Angst vor Raubvögeln. Ein Clip der niederländischen Animationskünstler von Studio Smack:

(Dank an Ira S.!)

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? Das komplexe Sozialleben der Stadtmenschen:
Jacques Tati, “Playtime” (”Tatis herrliche Zeiten“):

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? Das komplexe Sozialleben der Bildschirmbewohner
“Little Computer People
“, ein Activision-Spiel von 1985:

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Bonus-Tracks:

? Tanze das technische Huhn!
? Splitscreen-Multitasking-Wahnsinns-Donauwalzer.
? Hühner in der Hölle.
? 2001: A Space Odyssey, the Chicken Cordon Bleu Danube cut.

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