Tagesarchiv für 27. Juli 2009

Die Quadratkarotte

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I’d love to see a good set of believable scenarios on how Google eventually gets sidelined.

Kevin Kelly

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Seit Twitter und das knappe 140-Zeichen-Textformat boomt, boomen auch URL-Verkürzer wie is.gd oder bit.ly, mit denen man bei langen URLs die Luft zwischen den Atomen rausnehmen kann. Als Schriftsteller finde ich das zwar des Dichterischen wegens attraktiv – aber mein Herz gehört dem neuen URL-Verlängerer DickensURL.com. Der Service nimmt eine lange URL und verlängert sie mit einem Zitat von Charles Dickens. |

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Carrot² ist eine neue Meta-Suchmaschine, das heißt, sie führt die Ergebnisse verschiedener anderer Suchmaschinen zusammen. Carrot² strukturiert die Ergebnisse in Unterbegriffen (”cluster”) und sucht unter anderem nach Wikis, Bildern, News, Jobs und Blogs. Und Carrot² ist Open Source.

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Dieses Sortierprinzip, das übersichtlicher ist als die endlosen Trefferlisten von Google, bieten auch andere Suchmaschinen an, etwa Clusty (vormals Vivisimo).

Verschiedene Suchmaschinen miteinander vergleichen kann man mit SearchBoth. Dabei werden die Treffer von jeweils zwei Suchmaschinen nebeneinander in zwei Fenstern angezeigt. Miteinander vergleichen lassen sich Google, Yahoo, MSNsearch, Ask, DogPile, MetaCrawler, AltaVista, LookSmart und WebSearch.

Wer Google und die neue Microsoft-Suchmaschine Bing miteinander vergleichen möchte, kann das bei Google vs. Bing tun. |

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Geoff Peters hat einen netten kleinen Webservice für die Suche bei Yahoo eingerichtet: Instant Color Schemes erzeugt die passenden Farben zur Suchanfrage. Das Programm sucht sich fünf zum erfragten Begriff passende Bilder bei Yahoo Images, destilliert die sechs augenfälligsten Farben daraus und liefert sie in Form einer kleinen Palette dazu. (via BoingBoing). |

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Und auf PutItOn.com kann man die neuesten Arbeiten der noch unentdeckten Künstler dieser Welt suchen – Grafik und Malerei, Musik, Mode und Film:

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Schießfinger

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Anfang Juni zeigte Ubisoft auf der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles den neuen Real-time Shooter R.U.S.E. – gespielt auf einem vielfingerfähigen Multitouch-Tisch:

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• Hierzu siehe auch:

? HI - das Human Interface. |

? Guten Touch, eine interaktive Kunstinstallation, die eine natürliche Beziehung zur Technik herstellen möchte. |

? Der Gummibildschirm. |

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Grafik-Karaoke

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Jen Hui Liao zeigt am Londoner Royal College of Art seine ungewöhnliche Selbstporträt-Maschine, mit der man sowas wie Grafik-Karaoke machen kann. Die Maschine nimmt ein Foto des Benutzers auf und führt dann seine Hände, die in Zwingen befestigt werden, um das Bild auf Papier zu zeichnen. Die diktatorische Version von Malen nach Zahlen. Hier die Maschine in Aktion. (Via We Make Money Not Art). |

Foto: Jen Hui Liao

Aus einem bei Ebay angebotenen Schwung Star Trek-Memorabilia: ein ungeöffnetes Set von 1967, Star Trek – Malen nach Zahlen. Für gerade mal 1.800 Dollar zu haben. (Via BoingBoing). |

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• Und hier das vollkommene Gegenteil gefesselten Abzeichnens: James Paterson skizziert etwas mit dem fantastischen 3D-Zeichenstift Rhonda, den Amit Pitaru erfunden hat:.

(Via SwissMiss)

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Frühstück

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Die Künstler und Fotografen Norman Beierle und Hester Keijser (hier ihr Blog Mrs. Deane) haben mit einer großartigen Typologie begonnen: Joghurtbecher (”our special summertime project”):

“Es ist auf Deutsch ein albernes Wortspiel – Becher bedeutet auch Behälter –, aber wir konnten einfach nicht widerstehen. Wir durchkämmen alle Läden, um sämtliche verfügbaren Größen und Formen zu finden, die sich zu einer anwachsenden Hommage an Bernd and Hilla Becher summieren. Angesichts ihrer Arbeit ist es nicht mehr möglich, einfach ganz naiv eine neue Typologie zu machen und auch von den Betrachtern kann man nicht erwarten, dass sie deren Einfluß ignorieren.” (Via lensculture). |

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? Alexander J. Rybol und Michael Neubauer von dem Designstudio q.e.d. aus Aschaffenburg haben die elegante Gestalt des iPod in eine Reihe von ? farbenfrohen Eierbechern transformiert – den eiPOTT:

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? Dein Auto legt ein Ei: “You Auto Lay an Egg” alias “It’s a Bird” ist ein 1930 entstandener Kurzfilm des Cartoonisten Charley Bowers. Ein freaktiger, plappernder Vogel legt ein Ei, aus dem sich ein Auto in voller Größe entwickelt…

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(Via Neatorama)

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