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Brian Moore aka Lane Winfield hat eine Serie von Twitter-Propagandapostern nach Vorlagen aus dem II. Weltkrieg gemacht (via laughingsquid). Ich hab mal drei der Originale dazu gesucht. Eine Gegenüberstellung:
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Brian Moore aka Lane Winfield hat eine Serie von Twitter-Propagandapostern nach Vorlagen aus dem II. Weltkrieg gemacht (via laughingsquid). Ich hab mal drei der Originale dazu gesucht. Eine Gegenüberstellung:
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The Movie Title Stills Collection von Christian Annyas,
nach Jahren durchsuchbar (1920-2009):
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(Via designyoutrust)
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Die Betreiber der amerikanischen Sandwich Shop-Kette Erbert and Gerbert’s haben anläßlich des 20-jährigen Firmenjubiläums die weltgrößte Rauchringkanone gebaut:
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• Hierzu siehe (R)auch:
Eckige Rauchwolken. |
Aus gutem Grund ist Juno rund. |
Der Künstler als kosmischer Raucher. |
Der Zigarettenregenschirm für ausquartierte Raucher. |
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Ein für den Sommer vorzüglich geeignetes Designkonzept: externe Festplatten in Form von Eis am Stiel (der Stiel ist ein USB-Stick). |
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• Hierzu siehe auch:
Der Eiskrem-Underground von Los Angeles. |
Tetris-Eiswürfelförmchen. |
Ice-Invaders: Vintage Game on the rocks (via Neatorama). |
Pi-Eiswürfelform für Freunde mathematisch exakter Abkühlung. |
Ice, the final frontier: Astronauten-Eiscreme. |
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Mythos I: Blogger sind Sonderlinge | Dieser Mythos entstand aus bekannt gewordenen Umfragen, die keinerlei repräsentativen Charakter haben. Tatsache ist: 66% der BloggerInnen sind weiblich. Auch wenn diese in den Rankings diverser männlich dominierter Business-Blog-Charts nicht vertreten sind.
Der Public Relations Verband Austria über den Medienforscher Dr. Jan Schmidt (Universität Bamberg) und seine auf der re:publica 2007 vorgestellt Umfrage “Wie ich blogge”.
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? The Something Horrible Happened Here Pool auf Flickr:
? Die größte Briefmarkenkugel der Welt:
? Alte Fotos, auf denen Menschen Fische zeigen. |
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? Weird Food:

? I am Blogging this! (This is a public group where there are no rules!):
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? Die Flickr-Group arab bloggers photos hat 238 Mitglieder und enthält kein einziges Foto. |
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Nur noch ein Drittel aller S-Bahn-Züge in der Hauptstadt ist einsatzfähig, der Rest zur Sicherheitsüberprüfung in der Werkstatt. Es ist der bislang größte Ausfall in der deutschen Nahverkehrsgeschichte. Die Berliner ertragen die Situation mit erstaunlicher Gelassenheit. Die Geschäftsführung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist bereits entlassen. Nun kümmern sich BVG-Mitarbeiter darum, den Fahrgästen metropoles Lebensgefühl zu vermitteln.
Hierzu der Bericht «U-Bahnfahrerin verweigert Rollstuhlfahrer Mitnahme mit “Halt die Fresse!”» von Raúl aus seinem Blog raul.de:
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Heute hatte ich Stress mit der BVG. Hier meine Beschwerde-Mail:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich mich beschweren:
Heute (Mittwoch, 22. Juli 2009) um ca. 00:20 weigerte sich am U-Bahnhof Mehringdamm eine U-Bahnfahrerin mich mitzunehmen. Ich würde mit meinem Rollstuhl für eine Verspätung ihres Zuges sorgen, wenn sie die Rampe rausholen müsste, so ihre Argumentation.
Auf meinen höflichen Einwand, dass die U7 Richtung Spandau offensichtlich noch auf die verspätete U6 warten würde, und es genug Zeit gäbe, um eine Rampe anzulegen, entgegnete sie mir mit “halt die Fresse!” (krass).
Erst als ich drohte, dass ich mir die Wagennummer (2996) notieren werde und es in Erwägung ziehe die Weiterfahrt des Zuges durch ein ‘In die Tür stellen’ zu verhindern, bis sie die Rampe holt, gab sie nach. Sie fluchte irgendwas mit “Ich hole die Polizei” (wogegen ich keinen Einwand hatte), “kleiner Mann” (das ich noch als objektive Beschreibung durchgehen lasse) und “nur weil Sie im Rollstuhl sitzen…” (wirkt schon irgendwie beleidigend auf mich) und holte murrend endlich die Rampe. Mehrere Zeugen können das bestätigen.
Das Ende vom Lied: Die U6 fuhr ein, Leute stiegen um, ich war drin und die Dame konnte losfahren. Die Verspätung lag also nicht an mir, sondern an der U6.
Ich kann es ja verstehen, wenn U-Bahnfahren um diese Uhrzeit kein angenehmer Beruf ist.
Ich kann auch verstehen, dass eine Rampe mehr Zeit benötigt als ein nicht behinderter Fahrgast beim Einsteigen.
Ich würde auch nicht nach einem “zurück bleiben bitte!” um eine Rampe bitten.Aber:
Betrachten Sie Rollstuhlfahrer, die eine Rampe benötigen, als “Verspätung”-Verursacher?
Finden Sie es in Ordnung, wenn U-Bahnfahrer(innen) Fahrgäste mit “halt die Fresse!” abweisen und dikriminierend beleidigen?
Was sagen Sie dazu?
.Mit freundlichen Grüßen,
Raul Krauthausen
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Auf die Antwort der BVG bin ich gespannt.
Drüben im Stuttgart-Blog gab es übrigens erst vor ein paar Tagen eine Betrachtung (”Was es in Stuttgart nicht gibt aber dafür in Berlin: ÖPNV-Chaos”) mit interessanten Anmerkungen in den Kommentaren. |
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Zum Niedergang der amerikanischen Eisenbahn seit den fünfziger Jahren siehe beispielsweise den ausführlichen Wikipedia-Artikel Geschichte der Eisenbahn in Nordamerika. |
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Wir untersuchen das Atom… für Dich. Die grenzenlose Energie des Uran-Atoms verspricht eine leuchtendere Zukunft. Anzeige von Union Carbide von 1959.
Union Carbide ist eines der ältesten Chemieunternehmen der USA. 1984 ereignete sich in einer Fabrik von Union Carbide im indischen Bhopal eine Katastrophe, bei der 40 Tonnen Methylisocyanat freigesetzt wurden und als ätzende Wolke durch ein angrenzendes Elendsviertel trieben. Nach offiziellen Angaben starben 1.600 Menschen sofort und rund 6.000 weitere an den unmittelbaren Nachwirkungen der Chemikalie.
In Bhopal wurde 1935 Abdul Kadir Khan geboren, der Vater des pakistanischen Atomwaffenprogramms. |
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Helicopthair¹:
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¹ Dank für den Bildtip an Oliver Groove Digger Schmidt; für das Wortspiel an Bastian El-Zohbi. |
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.Der Luxuriant Flowing Hair Club for Scientists™ (LFHCfS) nimmt ausschließlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (sowie Studenten) als Mitglieder auf, die über eine außergewöhnliche Haarpracht verfügen. Hier, hier, hier und hier Fotogalerien mit den wissenschaftlichen Fließhaarverfügern.
Hier das LFHCfS-Mitglied Wayne Gray, Professor für Kognitionswissenschaft am Renssalaer Polytechnic Institute in Troy im US-Bundesstaat New York →
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Die Homepage der Europäischen Gesellschaft für Haarforschung (EHRS). |
Hair Force One - Michelle Obama hat → eine neue Frisur (via Perlentaucher). |
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← Das Gemälde “The Duchess of Deauville” von matteart (via Etsy).
Share your hair scare with the world! Epische Frisuren, versammelt drüben bei Don’t Judge My Hair. →
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Die erstaunlichen Hutfrisuren des französischen Hairstylisten Olivier Chomienne (via Design You Trust). →
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Perfekt. Das Kammwort des texanischen Designkünstlers Woody Pirtle:
• Mehr Haariges aus dem Archiv der Glaserei:
Ebenso, wie es eine kleine Gruppe von Menschen gibt, die sich Gesichter nicht merken können, könnten wieder andere unter → Frisurblindheit leiden, weiß der New Scientist. |
Jean Shrimpton und ihr mehr als bemerkenswerter fernseherförmiger Haaraufbau. |
Erst hießen Frisöre Friseure, später Haarsalon oder Coiffeur. In den achtziger Jahren ging es los mit Haargenau, Directors Cut und hört heute mit Hairtie noch immer nicht auf. Eine Deutschlandkarte mit den Ausbreitungsgebieten beliebter Friseurnamen wie Haarmonie und Haareszeiten bei zeit.de |
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→ Friseurnamen - schlechte Wortspiele. Ein Flickr-Pool:
→ Hairdressers with Supposedly Funny Pun Names. Noch ein Flickr-Pool:
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“what is green” von editxfx – eine einfache, universelle grüne Kampagne, die er über’s Wochenende mit Cinema 4D und Garageband gemacht hat:
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(Via abduzeedo)
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Neun kluge Aufsätze aus biologisch abbaubarem Kunststoff von dem britischen Designer Jack Bresnahan. Sie verschaffen gebrauchten Weissblechdosen ein nützliches Comeback. Hier ein Köcher für Kochlöffel:
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(Via Notcot)
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Während der von dem britischen Maler Billy Childish initiierten National Art Hate Week war das Publikum zu einer stillen Revolte aufgerufen. Die Leute sollten eine Galerie in ihrer Gegend besuchen, sich genau ansehen, was da hängt oder steht und es dann aktiv hassen. |
(Via Artinfo)
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• Hierzu siehe auch: Künstler nerven. |
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“Angel” von Simon Cook alias Cookie, einem britischen Designer, Illustrator, Schöpfer von Sockenmonstern und Gelegenheitsreisenden. Seine Arbeiten schweben vor Vergnügen und sein Blog heißt Made in England.
(Via ffffound)
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Lets Put All Our Cares Behind Us
And Go Where They’ll Never Find Us
I Just Want To Be There Beside You
When The Night ComesJoe Cocker, When The Night Comes
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Architektonisch Angenehmes im Abendlicht:
Die Mid-Century Marvels des amerikanischen Fotografen Michael Lundgren. |
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• Europa bei Nacht:

• UK Night Photography:

• Polaroid Night:

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• Hierzu siehe auch:
Elegante Abbildungen aus der Jahrhundertmitte. |
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Don’t these city lights light these streets to life
All these crazy nights bring us together
Any rainy day, you can dance your blues away
Don’t these city lights bring us togetherLou Reed, City Lights
• City Nights:
• Stuttgart bei Nacht (HDR):
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Warum man besser Lebensmittel aus regionalem (hier: kanadischem) Anbau kauft: Ein hervorragend gemachter Spot von Ogilvy in Toronto. – Sowas würde ich wirklich gern mal ? für deutsche Bauern und Lebensmittelproduzenten sehen.
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Bean Maxwell möchte, dass das Bild an seiner Wohnzimmerwand gerade hängt. Dabei verliert er ein bißchen die Übersicht. – “On the Level” von Michael Rutter:
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? Hier ein Interview mit Michael Rutter. |
(Via Drommels)
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? Das Flickr-Set “Geom” von void (Gwen Vanhee) zeigt die Anwendung von transluzenten natürlichen Farben bei der Schaffung quasi-kubistischer Formen, die sich entlang dreidimensionaler Pfade bewegen (”The output of a brush is based on mouse-gestures & random parameters, Colours are taken from pictures, in conjunction with pre-defined pallets”). Anders gesagt: Sieht richtig gut aus:
? Die farbenfrohen Nonsens-Infografiken von 1chord & a fib (Chad Hagen):
? Das Flickr-Set “Pleat Technique“ (Faltungstechnik) von Cedison zeigt interessante und ungewöhnliche Origami-Strukturen, organische, muschel-artige Objekte und aztekische Tempelarchitekturen, die aus algorithmischen Faltungen entstanden sind. Cedison ist inspiriert von den Arbeiten von Goran Konjevod (hier einige sehr interessante Flickr-Links von Konjevod):
(Via Data Is Nature, Flickr Fruits)
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Die kubistische Betonkatze von Sadeh I.D. Sadeh hat unter anderem auch ein Keramik-Auto und einen Basalt-Hocker entworfen.
(Via Notcot)
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Einfach sterben geht nicht. Vor der Himmelspforte gibt es noch eine Art Einbürgerungstest. Funny! – ”Heavenly Appeals” von David Lisbe:
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Wieder Florian Witzel, der hier neulich schon mit einer Welle vertreten war: ? Making of Sprint - Speedway. |
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? James Watson, Dartmoor:
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? Paul Davix, New York - “But For A Moment, Home”:
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? Bastetta, Beuningen und Nijmegen -”Morning at the Floodplain”:
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? Am 24 Mai 2004 zerstörte ein Feuer ein Lagerhaus in London, in dem sich zahlreiche Kunstwerke aus dem Besitz des Kunstsammlers Charles Saatchi befanden, darunter die Skulptur Hell der Brüder Jake und Dinos Chapman.
Die Hölle der Chapmans hatte aus grauenhaften Nazi-Szenarios bestanden, mit Miniaturfiguren in neun Glaskästen aufgebaut, die in Form eines Hakenkreuzes aufgestellt waren.
Nach dem Brand schufen die Brüder eine neue Skulptur, Fucking Hell:
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? Ein russischer Hobbyist hat aus Actionfiguren von Weltkriegssoldaten ein Diorama geschaffen, in dem Sowjetsoldaten einen Terminator bauen, um die Deutschen zu besiegen:
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(via Neatorama)
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Zwei Typographen (Pierre und Damien) und ein Rennfahrer (Stef van Campenhoudt) haben gemeinsam ? eine neue Schrifttype mit einem fahrenden Auto geschaffen. Für die Aufnahmen der Fahrzeugbewegungen hat der Interaktionskünstler Zachary Lieberman spezielle Software geschrieben.
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Im Debonair Social Club in Chicago gibt es eine neue Party-Reihe: ? BLOG WARS (”where the top music/lifestyle blogs of Chicago are getting together and battling it out for your listening pleasure”). Gleich mal richtig schön sind die Plakate dafür von Mig Reyes. |
(Via Scott Hansen, ISO50)
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RAMEN SIND IN JAPAN äußerst beliebte Nudelsuppen aus einer speziellen Art von Nudeln. 2003 begann der heute 60-jährige Yoshihira Uchida, der den Ramen-Shop “Momozono Robot Ramen” in der Stadt Minami-Alps (”Südalpen-Stadt”) in der Präfektur Yamanashi betreibt, mit dem Bau eines Ramen-Automaten. An die 20 Millionen Yen (etwa 150.000 Euro) hat Uchida in die Konstruktion investiert.
Einen Topf Nudelsuppe zu kochen, dauert damit zwei Minuten (s.u.). Der Ramen-Robot ersetzt Menschen noch nicht vollständig, sie werden weiterhin benötigt, um die Nudeln herzustellen, die Mahlzeiten zu garnieren – und um sie zu essen. Am Bildschirm können sich die Gäste eine Suppe nach ihrer Wahl zusammenstellen und selbst bestimmen, wie reichhaltig beispielsweise Sojasauce oder Salz darin vorkommen sollen, damit sie perfekt schmeckt. Uchida zufolge sind mehr als 40 Millionen Geschmackskombinationen möglich.
Was auf ein zentrales Problem der Informationsgesellschaft verweist: Ständig nehmen die Optionen zu, eine Inflation von Möglichkeiten überschwemmt uns. Bibliotheken und Archive werfen uns Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in den Schoß. Oft aber scheint es, als werde die Fülle an Kulturschöpfungen und Gütern eher gewogen als wissbar und genießbar gemacht. Große Zahlen interessieren mehr als große Ideen. Sieben Millionen Bücher hat Google bisher einscannen lassen. 40 Millionen Variationen des Suppengeschmacks bietet Herrn Uchidas Roboter. Und weit und breit keine Entscheidungshilfe.
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WAS UNS HEUTE in einem Bogen von Suchmaschinen bis Suppenrobotern mit Übermengen an Choices bestürmt, haben vor einem Vierteljahrhundert als erstes die Musiker scharf ins Auge gefasst. In den siebziger Jahren waren die Synthesizer aufgekommen, elektronische Ausdrucksmittel vor den ersten PCs. Bands wie Emerson, Lake & Palmer und Yes umgaben sich auf der Bühne mit sämtlichen Synthis, derer sie habhaft werden konnten und entlockten ihnen Millionen Variationen des Hubschraubergeräuschs. In der gesamten Rockmusik drückte sich eine bombastische Geschwätzigkeit und Unentschlossenheit aus, die deutliche Züge dessen hatte, was wir heute “Informationsbarock” nennen können. Ein Ton war interessanter, reizvoller, neuer als der vorangehende. Man war immer nur am Suchen, bis hin zu einer Art von nervösem Klangüberdruss. Aber nur suchen, ohne etwas finden zu können ist Religion. Im Umgang mit Maschinen ist das ein Problem.
Denn es geht nicht um die Menge an Möglichkeiten, sondern um die Kunst, sie zu beschränken. Sie zu reduzieren oder zu kompilieren auf das, was man sich so unter Qualität vorstellt. Erst die Gruppe Kraftwerk zeigte, wie man aus dem unüberschaubar Vielen das Richtige wählt – mit einer Musik, die klar ist, mit Melodien wie von Kinderliedern. Dass sie sich für diese einfachen Melodien entschieden haben, brachte damals das Ende einer Ära auf den Punkt.
ABER DIE PROBLEME von damals sind wir noch immer nicht los. Dabei wissen wir eigentlich schon lange, dass keine Maschine dabei helfen kann, darüber zu entscheiden, welcher Klang der Schönste ist – und welche von Herrn Uchidas Suppen die vollkommenste.
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? Herrn Uchidas Ramen-Robot in Aktion:
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Hier noch ? eine viel unglaublichere japanische Maschine zur Herstellung von Ramen:
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Urheber kann kein Deutsch oder möchte sich nicht verständlich machen (aus dem Wiki der Piratenpartei):
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Beispiel
Wenn ein Benutzer z.B. sagen möchte, dass er “kennt den Status quo, sowie einige alternative Modelle. ” kann oder ist, so fügt er [[Kategorie:Benutzer kann Urheberrecht|3]] in seine Nutzerseite ein.
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Das Steve Jobs-Zitat gibt’s als Poster von dem Illustrator und Webdesigner Stéphane Massa-Bidal unter retrofuturs@gmail.com
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