Heute ausnahmsweise ein Werbespot, weil er mich meinem immer noch unerfüllten Wunsch, einen Science Fiction-Film von Ikea zu sehen, ein Stück näher bringt – Selbstbau-Raumschiffe in klarbunten Farben (BILLY the Kit), Astronauten mit großen Inbus-Schlüsseln, die im All schweben und ein Bordcomputer namens HÅL:
Der Internationale Frühschoppen vom 30.11.1969: Der Krieg in Vietnam nach My Lai. Mit George Bailey (USA), Theo Sommer (D), Peter Scholl-Latour (D), Peter Range (USA), Vu Duy-Tu (Vietnam); Gastgeber: Werner Höfer. .
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ABC Programmvorschau 1969: .
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Trabant 601, Werbefilm (1969): .
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2 CV Citroen, Réclame (1969): .
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Ford Mustang Mach 1, Commercial (1969): .
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Wonderbra Television Commercial (1969):
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Paco Rabanne Modekollektion 1969. Musik: Alan Hawkshaw, “Transcendental Meditation” aus dem Album “Arp Odyssey”. .
Es waren nicht alle in Woodstock oder auf dem Mond. Der Internet-Pionier Leonard Kleinrock erzählt, wie 1969 die erste Internet-Verbindung zustandekam: .
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Leonard Kleinrock führt den ersten Internet-Router alias “Switch” vor, den Interface Message Processor (IMP), und erzählt, wie am 29. Oktober 1969 die erste Nachricht über’s Internet geschickt wurde (mehr hier): .
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Das 1969 in der DDR gebaute Computer-Spielzeug PIKO dat: .
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Die Programmierung des PIKO dat vermittels Stecken von Kabelbrücken: .
Manchmal will man wissen, wie groß die Welt ist oder wie groß ein Gefühl dafür sein könnte. Manchmal ist Pathos genau das Richtige. ? ”Steel Life“, die Abschlußarbeit von Mathieu Gérard an der Université Paris 8 – ein Meisterwerk:
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Musik von Mathieu Alvado, interpretiert vom Star Pop Orchestra am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris.
Für kommerzielle Aktivitäten ist er nicht gerade vielversprechend. Mag sein, dass die Wissenschaften noch Interesse haben, auch dass er strategisch wichtig ist, ich glaube aber nicht, dass es notwendig für die Amerikaner ist, auf dem Mond wieder präsent zu sein. Wir müssen nicht noch einmal hin, um uns die Ressourcen zunutze zu machen. Das können auch Roboter für uns machen.
Liftoff 1957-1960: Eine umfangreiche Sammlung aus den Anfängen den frühen Jahren des Space Race:Scans von Buchumschlägen und Illustrationen aus dem prosperierenden Genre der Weltraumliteratur. Flight And Touchdown: 1961-1974. |
Meer der Röte: Illustration von Adolf Hoffmeister für die tschechische Übersetzung von H. G. Wells Roman “Die ersten Menschen auf dem Mond” (erschienen 1901, übersetzt 1964). |
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Apollo-11-Erinnerungs-Schrankkoffer “Malle Mars” von Louis Vuitton (hier in geöffnetem Zustand. Via hypebeast). |
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Originelle Modelle der Mondlandefähre, hier von 1967. (Via core77). |
ALS DER ASTRONAUT Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat, sagte er nicht nur sein berühmtes “one small step for man, one giant leap for mankind”. Kurz bevor er wieder in die Landefähre zurückkletterte, machte er die rätselhafte Anmerkung “Good Luck, Mr. Gorsky”. Bei der NASA dachten die meisten, das sei eine kleine Stichelei, die einem der rivalisierenden sowjetischen Kosmonauten zugedacht war. Immer wieder wurde Armstrong später gefragt, was der Satz zu bedeuten habe, aber Armstrong lächelte immer nur.
Nach einem Vortrag am 5. Juli 1995 in Tampa (Florida) brachte ein Reporter die 26 Jahre alte Frage wieder aufs Tapet – und Armstrong beantwortete sie endlich. Mr. Gorsky war verstorben und der erste Mensch auf dem Mond wußte, dass er nun Auskunft zu der Frage geben konnte.
Als Kind hatte Armstrong mit einem Nachbarsjungen im Garten Baseball gespielt. Sein Freund schlug einen Ball so, dass er unter dem Schlafzimmerfenster des Nachbarhauses landete. Die Nachbarn waren Mr. und Mrs. Gorsky. Als er den Ball aufhob, hörte der kleine Armstrong, wie Mrs. Gorsky ihren Mann anschrie: “Oral sex! You want oral sex?! You’ll get oral sex when the kid next door walks on the moon!”
Eine Folge von sechs Computeranimationen der Leute von Zeitguised für die Zirkel Gallery in London: “Desorientierte Systeme, die eine katastrophische Wendung nehmen, einschließlich der Evolution herangezogener Pflanzen-Körper-Maschinen sowie flüssiger Baustoffe.” – Sieht aber viel besser aus, als es sich anhört:
Drüben bei Urlesque gibt es eine mitreißende kleine Sammlung von Coverversionen beliebter Melodien, gespielt von mexikanischen Mariachi-Bands. Hier ein feuriger Tribut an den König des Pop selig - Michael Jacksons “Beat It!” in einer famosen Neben-dem-Tisch-im-Restaurant-Fassung:
Die Darbietung fand im Acapulco Mexican Restaurant in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama statt. |
Leonardo Dalessandri hat im italienischen Parma einen Tag gestreift;
fühlt sich an, als wäre es das Wesentliche.
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Die Aufnahmen sind mit einer Canon 5D Mark II und Nikon-Linsen gemacht worden. ? Music: “La Javanaise” von Juliette Greco. Hier ? die Website von Leonardo Dalessandri – Thanks to every face in the video.
Tsukioka Yoshitoshi, “Der Geist des Wasserfalls“, 1892 (aus der Serie “36 Geister”). Auf dem Druck zu sehen ist das Kindermädchen Otsuji, das den Gott Kompira bittet, das Leben eines Jungen namens Botaro zu retten. (Via Pureblog). |
Das Düsenfahrrad des japanischen Fahraddesigners ? Shukuno Rintendo heißt FAIYATORIKKUBOBU (”Fire Trick Bob”), hat einen zuschaltbaren 4,4-PS-Motor mit Düsentreibstoff für sieben Minuten kraftvollen Abflug und kostet eine Million Yen (etwa 7.500 Euro). |
Angedachtes ?Fahrrad von Morgen der bekannten Fahrradfirma Schwinn aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. |
Ein ganz früher ?Frank Zappa (aus der Zeit vor dem Bärtchen) zeigt in dieser Aufzeichnung der Steve Allen-Show von 1963, dass man ein Fahrrad ohne weiteres als Musikinstrument benutzen kann. |
Im spanischen Zamora wurde ? ein Computerkiosk gehackt, an dem man für gewöhnlich Fahrräder für jedermann mieten kann. Auf dem Bildschirm war danach ein Pornofilm zu sehen, der zur raschen Ansammlung einer größeren Menschenmenge führte. Zwei ältere Damen beschimpfteen einen Unschuldigen, den sie für den Verursacher des Vorgangs hielten. Da die Filmvorführung sich auf technischem Weg nicht unterbrechen ließ, überklebten Polizisten schließlich den Bildschirm mit zwei Lagen Papier. (Via Gizmodo). |
Dieser immense Fischtank befindet sich im ? Churaumi-Aquarium in Okinawa. Das Hauptbecken, das Kuroshio-Meer genannt, faßt 7.500 Kubikmeter Wasser und verfügt über die zweitgrößte Acrylglaswand der Welt. Sie ist 80 Zentimeter dick, 8,2 Meter hoch und 22,5 Meter breit. | Musik: Barcelona, “Please don’t go“
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(Die ? größte Acrylglaswand der Welt steht im Guinnes Buch der Rekorde und befindet sich im Dubai Aquarium & Discovery Center in der Dubai Mall). |
“Making of Milk“: Der New Yorker Computergrafik-Virtuose ? Florian Witzel läßt sich bei der modernsten Form von Zauberei in die Karten schauen. Mit Witzels Clip “Vestige” wird die diesjährige Siggraph, Pilgerstätte aller Computergrafikmenschen, eröffnet.
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(Anh Vu: Direction, Compositing. Kim Dulaney: Direction. Andreas Gebhardt: Software Development. Heiko Schneck: 3D-Animation. Jimmy Gaas: Particle Animation. Jeen Lee: Compositing. David Kamp: Musik)
Matt Ryd mit einer großartigen Coverversion von Michael Jacksons “Billie Jean” – auf Spielzeuginstrumenten (der digitalen Spielzeuggitarre Casio DG-10, einem Casio SK-1 Sampling-Keyboard für Streicher und Bläser, einem Dubreq Stylophone für die E-Gitarren-Riffs und einer Suzuki Omnichord E-Autoharp). “This is a “VideoSong”-style vid inspired by the videos of Jack Conte, Nataly Dawn, Pomplamoose and Joel Cathey. If you haven’t seen their videos yet, go start watching!”
Auf elegante Art haben die deutschen Umweltschützer Kai Tiedemann und Anne Lummerich das Problem des Wassermangels in dem peruanischen Dorf Bellavista gelöst. In der kleinen Ansiedlung südlich der Hauptstadt Lima regnet es kaum, dafür gibt es aber jede Menge Nebel. Also haben Tiedemann und Lummer große Kunststoffnetze als Nebelfänger aufgestellt, mit denen sich täglich mehrere hundert Liter Wasser aus der Luft ernten und in Tanks sammeln lassen. Hier ausführliche Informationen zu dem Projekt Green Desert.
Radfahrer treiben Busse an: Der Designer Chiyu Chen hat ein geniales System zur Energie-Umverteilung entworfen: Fahrräder sollen mit Generatoren und Stromspeichern ausgestattet werden und an Fahrradständern wird der Strom dann ins Netz eingespeist, um die Akkus von Hybridbussen zu laden. Der Radfahrer bekommt den erzeugten Strom gutgeschrieben - als Busfahrkarte. (Via Golem). |
Ein ganzes Blog nur mit alter Synthesizer-Werbung: Retrosynthads. ?
Ein Klassiker der nahezu unverständlich, jedoch poetisch übersetzten Bedienungsanleitungen: Das Gedachtnistelephon mit dem freigestellten Singweisengriffer¹. |
? Giuseppe Guerriero hat den Körper-Sequencer geschaffen. Über 56 Sensoren verwandelt er Körperbewegungen in elektronische Musik. |
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?Oh weh: “Venus“, 1970 ein Superhit der niederländischen Rockband Shocking Blue, hier in der quietschigen Version von Claude Denjean (”Moog! Claude Denjean And The Moog Synthesizer”):
¹ Witzerklärung: Mit “Singweise” sind die verschiedenen Klingeltöne des Telefons gemeint. Der Singweisengriffer ist der Schalter, an dem man zwischen verschiedenen Klingeltönen umschalten kann.
Der Illustrator Tim OBrien drüben bei Drawger schreibt: ? “This is Chuck Brown. He is real and I guess, a monster. For a show at Copro Gallery in Santa Monica, I was invited by Travis Louie to offer a piece for a show titled, MONSTERS? – I looked at the list of invites and then imagined all of the usual takes on what a monster is thought to be. Perhaps some will be cute, some ugly. I went in another direction. What if I were to paint a realistic version of something usually thought of as cute and benign? For no particular reason and maybe several, I chose Charlie Brown…” [weiter].
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