Eine Festplatte wird entladen. Wir schreiben das Jahr 1956. Im September hat die Firma IBM den ersten Computer mit Hard Disk Drive (HDD) auf den Markt gebracht, den 305 RAMAC. Das HDD wog über eine Tonne und konnte 5 MB Daten speichern:
Der britische Designer und Motorradenthusiast Barend Hemmes hat ein ‘Rad entwickelt, das von der Jaguar-Kühlerfigur inspiriert ist. Die 360 Kilogramm schwere Katze mit angepasstem Lufteinlass, speziell gefertigtem Auspuff und Fiberglasverkleidung ist für umgerechnet 325.000 Euro zu haben.
Kunden, die japanische Getränkeautomaten, überraschende nächtliche musikalische Betörungen und lakonische Geschichten mögen, haben sich bevorzugt für “Unitxt” des Soundspezialisten Alva Noto (alias Carsten Nicolai) entschieden:
Über zehn Jahre hat der in Berlin ansässige Künstler Frank Buchwaldan seinen Maschinenleuchten gearbeitet: “Dem wachen Beobachter wird nicht entgehen, dass auch die Maschinenleuchten aus einer anderen Quelle leben, als aus der Hand des Menschen. … Ich betrachte sie eigentlich nicht als mein Werk. Es sind Wesen mit einer eigenen Natur.”
“Binde dir einen Computer mit blinkenden Lichtern um das Handgelenk – Pulsar, die erste Uhr der Welt ohne bewegliche Teile!”
“Pulsar (benannt nach rätselhaften astronomischen Objekten, die außerordentlich präzise Radiopulse aussenden) wurde von der Hamilton Watch Company in Zusammenarbeit mit Electro/Data, Inc. entwickelt. Die Uhr wird 1971 verfügbar sein und 1.500 Dollar kosten.”
Diese wunderbare Website spielt uns wieder¹ eine neue Art des Internet-Dichtens in die Hände: ?Translation Party übersetzt eine Phrase aus dem Englischen ins Japanische und dann wieder zurück ins Englische, und das Ganze ein paar Mal hin und her – so lange, bis ein Equilibrium oder Gleichgewicht gefunden ist und die Übersetzung auf beiden Seiten immer dasselbe ergibt. Im Fahrtwind der Hin- und Rückübersetzung, für die Translation Party die Dienste von Google Translate in Anspruch nimmt, verwandeln sich die Sätze oft und nehmen im günstigen Fall poetische Qualitäten an. Dies ist die Stunde des Dichters:
Ich hab mal in meinem dicken Internet nachgeschlagen. Hier ein Foyerfoto zu dem Film. Man sieht, dass die Filmmotorräder deutlich weniger Rückspiegel haben:
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Nicht nur die Leute vom britischen New Forest Scooter Club bauen diesen Scooter-Stil in Variationen gern nach:
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Filmausschnitt mit Motorrad aus “Quadrophenia”. Auch hier kann man sehen, dass sich das Fahrzeug von dem Motorrad auf dem Foto unterscheidet:
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Hier noch eine Collage mit Ausschnitten aus “Quadrophenia” – Motorräder im Konvoi, Nachts und zu anderen Gelegenheiten. |
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