Tagesarchiv für 17. August 2009

Den Zufall herausfordern

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Nitipak Samsen hat neun manuell bedienbare beziehungsweise motorisierte Münzwerfer-Prototypen gebaut. Es sind Maschinen, mit denen man Münzen werfen kann, und zwar kontrolliert (einigermaßen jedenfalls):

“Wenn wir uns nicht entscheiden können, lassen wir uns normalerweise vom Zufall helfen. Einige Entscheidungen sind so schwierig, dass wir sie ganz dem Zufall überlassen. Eine der beliebtesten Methoden ist ein Münzwurf. … Wie sieht es mit unserer wahren Absicht hinter einer Entscheidung aus? Mit den Münzwurf-Automaten versuche ich, den Zufall herauszufordern und die wahre Absicht erkennbar zu machen.”

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(Via likecool)

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Ein Sommertag

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Noch sind da welche. Hier ein schöner: “Summers Day” von Marco Aslan“Ein bißchen recyceltes Material von einer sommerlichen Reise.”

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Die Spielefabrik

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Der Fotograf und Grafikkünstler Marc Da Cunha Lopes (”aisakie“) zeigt in dem französischen Magazin Amusement, wo die Klötzchen für Tetris, die Mushrooms für Super Mario und die Ziffern und Striche für Pong hergestellt werden:

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(Via offworld)

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Telefonsex mit Zahnpastalächeln

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? Ich liebe meine elektrischen Haushaltsgeräte! (Glückliche Menschen in Werbeanzeigen):
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? The Vintage Futuristic & Female Spies Pool:
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? The Cheesecake Phone Sex Pool:
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It’s Not a Bug

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(gefunden bei crossthebreeze)

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• Hierzu ein paar Programmiererwitze:

Frage: Wie kann man einen introvertierten Programmierer von einem extrovertierten unterscheiden?
Antwort: Der Extrovertierte wird auf deine Schuhe starren, während er mit dir redet.

Ein Programmierer sitzt mit seinem Laptop unter einem Baum und programmiert. Kommt ein zweiter Programmierer mit einem nagelneuen Fahrrad vorbei.
“Wo hast du das her?”
“Ich war draußen, um ein bißchen zu programmieren, als dieses schöne Mädchen mit dem Fahrrad vorbeikam. Sie zog ihre Kleider aus und sagte: ‘Du kannst alles haben, was du möchtest’.”
“Gute Wahl! Ihre Kleider hätten dir sicher nicht gepaßt.”

Zwei Programmierer beim Smalltalk.
“Wie ist das Wetter bei euch?”
“Caps Lock.”
“?”
“Shift ohne Ende.”


• Welche, die nur auf Englisch gehen:

Programming is like sex: One mistake and you have to support it for the rest of your life.

["hip","hip"] ¹

Q: Why do programmers always mix up Halloween and Christmas?
A: Because Oct 31 == Dec 25! ²

There are 10 types of people in the world. Those who understand binary and those who have regular sex.

A SQL query goes into a bar, walks up to two tables and says, “Can I join you?”

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¹ hip hip array!

² Octal 31 = Decimal 25 (siehe ? Oktalsystem).

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(gefunden bei Stackoverflow)

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Instrument des Tages (7): Das Hammond Novachord

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Das Hammond Novachord kam 1938 auf den Markt. Es war der erste kommerziell in Serie gebaute Synthesizer mit Klaviertastatur. Zur Tonerzeugung (polyphon) wurden unter anderem 12 Röhren-Oszillatoren und 169 Vakuumröhren eingesetzt. Aufgeklappt sieht das ganze aus, als ob ein Piano mit dem Steckpult einer Telephon-Handvermittlung kollidiert wäre. Die Orgelfirma Hammond stellte zwischen 1938 und 1942 insgesamt 1069 Exemplare des Novachord her.

Besonders beliebt war das Gerät in der Filmmusik, da man damit hervorragende Gruselgeräusche erzeugen kann (hier eine Hörprobe, die kleinen Kindern Angst einjagen könnte). Der deutsche Wikipedia-Artikel zum Novachord nennt eine Reihe von Filmkomponisten und Filmen, die das Novachord eingesetzt haben.

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Die Produktion wurde im Zweiten Weltkrieg eingestellt und danach nicht wieder aufgenommen. Es existieren nur noch wenige spielbare Instrumente. Im Netz gibt es zwei interessante, ausführlich dokumentierte Restaurationsprojekte, jeweils ausgehend von einem in bejammernswertestem Zustand befindlichen Novachord. Das eine ist das Hammond Novachord Restoration Project eines namenlosen Synthomanen, der den etwa über ein Jahr laufenden Restaurationsprozess des Novachords mit der Seriennummer 1536 dokumentiert (”someone crazier than me removed the caps, carefully cut one end open, and removed the guts”).

Das andere ist The Novachord Restoration Project von Phil Cirocco (opulent bebildert, sehenswert), der eine Leidenschaft für alte Analog-Synthesizer und die kitschigen Soundtracks alter Science Fiction-Filme hat: “Ich habe mein Hammond Novachord im Oktober 2004 in Connecticut gekauft. Nachdem ich mich mit den paar Versprengten unterhalten habe, die schon mal versucht hatten, so ein Biest zu reparieren, realisierte ich, dass ich sämtliche passiven Komponenten austauschen mußte, wenn das Instrument wieder verläßlich und stabil funktionieren sollte. Die schiere Zahl an Komponenten und ihre Komplexität machten die Restauration des Novachord zu einer Herkulesaufgabe.”

(Via Mudwerks)

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ANLÄSSLICH DER ERÖFFNUNG der Weltausstellung in New York vermochte die Welt am 30. April 1939 das erste elektrische Orchester zu hören. Es war die Premiere des von Henry Ford gesponserten “New World Ensemble”, das aus dem leitenden Hammond-Orgelspieler Ferde Grofe und vier Novachord-Spielerinnen und -Spielern bestand. Das Ensemble gab tägliche Konzerte im Garten des Ford-Pavillons,

Laurens Hammond hatte Henry Ford von seiner neuesten Erfindung erzählt, einem vollkommen neuen Mittel musikalischen Ausdrucks – ein Instrument, mit dem sich die Klänge von vielen verschiedenen Orchesterinstrumenten produzieren und im Handumdrehen verändern ließen. Die Ford-Leute hörten sich das Novachord an und die Idee des “New World Ensemble” war geboren. Ford war der Ansicht, mit einer Kombination aus Hammond-Orgel und Novachord könne man ganze Symphonien spielen.

(Live-Konzert des ”New World Ensemble” mit vier Novachords ab Minute 2:40)

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Eine Website für ? Novachord-Sichtungen. |

Electronic Music And Instruments” von Benjamin F. Miessner (November 1936). |

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