Der Currumbin Valley-Naturpark liegt im Hinterland der australischen Goldküste. Ein paar lehmverschmierte Wanderer hatten Geoff Charters gesagt, er solle über den Zaun klettern und dem Fluß ungefähr eine Stunde lang folgen. “Du wirst da wunderbare Aufnahmen machen”, sagten sie. “Und: Es gibt keinen Weg.”
Im September 2005 begann Paul K. (oder PK) aus Sydney sein Blog BibliOdyssey, in dem er obskure, alte Bücher in klugen Kurzfassungen beschrieb und dazu jeweils eine Galerie hervorragend gescannter Bildtafeln präsentierte. Inzwischen ist daraus eine reiche und preisgekrönte digitale Bibliothek geworden. “Die Bilder sind ein Köder, um etwas zu lernen”, sagt Mr. K. “Ich glaube daran, dass das Web große Möglichkeiten für die Bildung mit sich bringt.”
Gerade gab es das Tausendste Posting bei Bibliodyssey, das ich hier einfach weiterreiche - “The Best of BibliOdyssey“. Gratulation! Was für ein wunderbares Blog. Nehmt euch in Acht vor der Liste, sie wird euch eine Menge Zeit kosten:
Robert Mahardrüben bei Junior Society schreibt über Caroline Horowitz’ Kinderbuch “A Treasury of Play Ideas for Tiny Tots” von 1947, das er bei den alten Büchern in seiner Bibliothek ausgegraben hat. Darin gibt es Vorschläge für Kinder, wie man Musik machen kann – zum Beispiel, indem man einen Knopf in eine Streichholzschachtel steckt und sie schüttelt.
Mahar ist der Auffassung, dass Kinder sich mit sowas 1947 stundenlang die Zeit vertreiben konnten; heute stünde das allerdings in Frage. Ich glaube nicht daran, weil diese Betrachtungsweise, wie so oft, davon ausgeht, dass etwas Altes von etwas Neuem verdrängt wird. In Wahrheit ist es so, dass sehr viele alte Dinge bleiben und Neue hinzukommen. Dieses nennen wir Kultur.
Neue Kommentare:
RSS