Monatsarchiv für August 2009

Die Eisguerilla

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Schnell, noch ist Sommer. Nochmal von einer ganz anderen Ecke her als beispielsweise die Japaner mit ihrem Walfischeis rollen die britischen Icecreamists (”Agents of Cool”) die Eiskremfrage auf – mit Geschmacksrichtungen wie etwa Eis mit Viagrastreuseln.

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Das Rad von morgen

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Der ehemalige englische Radrennfahrer und Olympiasieger Chris Boardman zeigt das Fahrraddesign der Zukunft. In dem Kohlefaser-Rahmen stecken ein Computer, ein zuschaltbarer, solargetriebener Motor und Meßinstrumente für die körperliche Leistungsfähigkeit. Natürlich kann man mit diesem Fahrrad auch Musik hören. In den kommenden Jahren soll das Rad zu einem integralen Teil unseres Lebens werden:

(Via Notcot)

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?Holzweg” von Arndt Menke aus Berlin: Ein Fahrrad mit Holzrahmen.

(Via core.form-ula)

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? Ein wunderbares Fahrradspiel von Yo!

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? eROCKIT, ein Motorrad-Fahrrad-Hybride:

Ein Interview mit dem Berliner eROCKIT-Designer Stefan Gulas. |

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? Kevin Cyr aus Brooklyn und sein Camper Bike:

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? Eine neue Dimension jenseits von Trailer und Luxus-Caravan: Rolling Huts.

(Via PicoCool)

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? Vintage Trailers:

jsilverek - View my most interesting photos on Flickriver

? The Vintage Travel Trailers Pool:

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Retuschiert, automatisiert

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Drüben bei Mashable berichtet Stan Schroeder über zwei bis auf ein denkwürdiges Detail identische Fotos aus der Werbekampagne “Empower your people” von Microsoft.

Das eine Foto, auf dem ein Asiate, ein Schwarzer und eine Weiße an einem Konferenztisch sitzen, ist auf der US-Site zu sehen. Das andere Foto, auf dem der Schwarze per Photoshop enthauptet und mit dem Kopf eines Weißen versehen wurde, war auf der polnischen Version der Website zu sehen. Die Hand und der Oberkörper des Schwarzen waren unverändert geblieben.

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Zu einem Posting über den Vorfall drüben in dem Blog black.in.NRW blendet Google AdSense geschmackvoll diese Kleinanzeigen ein:

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Microsoft-Sprecher Lou Gellos hat sich für das Vorgefallene entschuldigt. Darüber hat unter anderem Associated Press (AP) berichtet. Zu der Nachricht blendet Google AdSense geschmackvoll jene Kleinanzeigen ein:

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Die Foto-Retusche wurde inzwischen rückgängig gemacht.

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Instrument des Tages (17): Die Seidensaiten-Zither Qin (??)

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Die Qin ist die klassische chinesische Griffbrett-Zither. Sie zu spielen galt im alten China als eine der Vier Künste (neben dem Schachspiel, der Kalligraphie und der Malerei). Die Bezeichnung Seideninstrument kommt daher, dass Saiten früher nicht wie heute aus Stahl oder Nylon gefertigt wurden, sondern aus Seide.

Der Legende zufolge reicht die Geschichte des Instruments mehr als 5000 Jahre zurück. Die ältesten Aufzeichnungen, in denen die Qin genannt wird, sind immerhin 3000 Jahre alt.

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? Tao Chu-Shen spielt die klassische Qin:

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? Hier im Verband gespielt in einer Taoisten-Bigband, zusammen mit interessanten Blasinstrumenten, die aussehen wie Modelle des Kölner Doms:

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? tanukitime hat die Bünde aus dem Steg einer alten E-Gitarre rausgenommen und sie mit einer Kombination aus Bass-Saiten, Saiten für akustische Gitarre und E-Gitarrensaiten so präpariert, dass sie sich wie eine Qin stimmen läßt: “Ich bin kein Qin-Spieler und das ist auch kein klassisches Qin-Stück. Ich wollte nur mal zeigen, wie man dieses Instrument genauso klingen lassen kann wie die Qin.”

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Drüben bei MetaFilter haben wieder ein paar kundige Leute ihr Wissen zusammengelegt: The Guqin Silk String Zither. |

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Vormals

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? Vintage Home Movies:
the owls go - View my most interesting photos on Flickriver

? Die fünfziger Jahre:
1950s - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Vintage Graphics:
allerleirau - View my most interesting photos on Flickriver

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Menschenbilder

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2001 produzierte Michael Andrews zusammen mit Sänger Gary Jules für den Film Donnie Darko eine Coverversion des Tears For Fears-Stücks “Mad World“; zwei Jahre später startete der Titel international durch. Hier das großartig choreographierte Originalvideo (Regie: Michel Gondry):

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Dank für den Tip an Gabriele Ermen!

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→ Hierzu siehe auch:

Philip Toledano hat die Gesichter von Videospielern in Action fotografiert. |
• Die Papierschattengesichter der brasilianischen Designerin Renata Fernandes. |
• Schönheitschirurgie war gestern. Heute gibt’s Face Editing. |
• Die Gesichter von Gegenständen. |
• Die Künstlerin Wendy White hat Gesichter im Essen gefilmt. |
• “Alter Ego”: Digitale Gesichtsschöpfungen des Animationsstudios
Pendulum. |
• Der brasilianische Photoshop-Künstler Mataleone verleiht berühmten Porträts mehr Realismus. |
• Wie Betrüger versuchen, ein ehrenwertes Gesicht zu machen. |
• Vier und mehr Gesichter. |
• Die Tütengesichter
von Paul Graves. |
• Wie aus Fotos eines Gesichts eine Gesichtswolke in 3D entsteht [Video]. |
• Riesengesichtskleider
von Jean-Charles de Castelbajac. |
• Gesichtskunst: Betrachtungen und Beispiele im Blog von Jacques de Beaufort. |
• Die bepflanzten, befilzten, bekugelschreiberten Gesichter von Levi van Weluv. |
• Ein japanischer Experte demonstriert die Geheimnisse des Gesichtsyogas. |
• “Was ist mit dir geschehen?” – “Ins Gesicht geschossen“, sagt Kevin. |

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Killer Application

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Die Glühbirne ist tot. Mintselect@mintpass schlägt als Alternative diese Lampe mit Namen “Mint Light #5 You Only Live Once” vor:

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(Via Yanko Design)

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If it moves, shoot it. If it don’t move, blast it.

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Es gibt eine Geschichte, in der Donald Duck von Gundel Gaukeley behext oder hypnotisiert und von dem unbezähmbaren Bedürfnis befallen wird, in die Mangrovensümpfe zu fahren. Genauso ist es mir heute ergangen, nur dass ich - so wie James Grahame drüben bei Retro Thing - von dem unbezähmbaren Bedürfnis befallen wurde, nach zwanzig Jahren mal wieder Loderunner zu spielen.

1400 Spiele für den Apple ][ im Browser spielen
mit dem ? Virtual Apple ][.

The Original Apple II  ?
(Foto:
Ballistik Coffee Boy, Flickr/CC-Lizenz)

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Verdächtig

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Das tut mir echt leid jetzt, der muß sein – auch die Albernheit ist angemessen im 21. Jahrhundert angelangt: der mit → ACHTUNG [Griffmulde] VERDÄCHTIG AUSSEHENDER KOFFER beschriftete, verdächtig aussehende Koffer, dankenswerter Weise dokumentiert von webdoktor in dem verdächtig aussehenden Blog netzherpes (”Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch”):

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Dank für den Tip an Mani Langer!

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Die WortVespa

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Der italienische Illustrator, Journalist und Zeitungsgründer
Leo Longanesi
(1905-1957) für Vespa:

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(Via thisisnthappiness | laura@popdesign auf Flickr)

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? Italienisches Grafikdesign aus der Jahrhundertmitte:

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Rauchender Himmel. Schatten, größer als die Nacht.

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David Coiffier von Pixel’s Revenge aus Paris zeigt, was sie so draufhaben an visuellen Weltbetrachtungsmethoden:

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Ich möchte berühmt und glücklich sein

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Der Trailer zu einer Dokumentation über “Afghan Star“, die afghanische Version von TV-Shows wie “American Idol”, “Pop Idol” in Großbritannien oder “Deutschland sucht den Superstar”. Für die erste Staffel im September 2005 ließen sich über 1000 afghanische Sangeshoffnungen casten. Sieger wurde Shakeb Hamdard aus Kabul. 2007 erschien sein Album-Debut “Mashalla“, das in den Studios von Barbud Music in Kabul aufgenommen wurde.

Nach 30 Jahren Krieg und Taliban-Herrschaft hat “Afghan Star” die Herzen der Fernsehzuschauer am Hindukusch im Sturm genommen. Aber das ganze ist mehr als nur eine TV-Show. In Afghanistan riskiert man sein Leben, wenn  man singt.

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(Dank für den Tip an Jinnah Komatsu!)

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Instrument des Tages (16): Die Keytarre

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Bananabananapeter demonstriert den Qwerty-Synt:

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Ghost Town

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Philip Bloom nimmt uns mit in die Geisterstadt Rhyolite in Nevada.
Musik von Ennio Morricone aus dem Film “Spiel mir das Lied vom Tod”:

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Steingutsofortbildbeschwerer

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Denkmal einer vordigitalen Ablichtungsära: Eine Polaroid-Kamera aus Keramik von Artisans in Oregon. Sie läßt sich als Briefbeschwerer oder mysteriöse Trophäe verwenden:

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(Via SwissMiss)

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Schöne Strahlenpistolen

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Der Pyrotomic Disintegrator von Pyro Plastics aus dem Jahr 1952:

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(Via Retro Thing | Quelle: Astounding Artifacts)

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• Hierzu siehe auch:

Greg Broadmores Entwurf einer hypereleganten Kühlerfigur für das Citroen Coupe von Richard Taylor: Raygun Princess Deuce. |

Die Strahlenpistolen des italienischen Spielzeugwaffenherstellers Edison Giacattoli. |

Ein Geheimplan für eine Strahlenpistole (via bigfun). |

Wir basteln uns eine Strahlenpistole. |

Ein Strahlenpistolenkettchenanhänger. |

23 schöne Strahlenpistolen. |

Thomas Brehl berichtet von einem Raumpatrouille-Fanfilmprojekt für das zwei der auf dem Schnellen Raumkreuzer Orion gebräuchliche Handlaser HM-4 liebevoll nachgearbeitet wurden, wie man hier auf Flickr sehen kann. |

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Ray Guns auf Flickr:
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Für die tropfenförmige Kraftfahrt

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Das Delahaye 165 Cabriolet von Figoni et Falaschi (1938):

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(Via americanshaft)

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Mit oder ohne

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Im Anbeginn der PC-Ära traten zwei Stämme gegeneinander an – die Freunde und die Feinde von Gehäusen.

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MEIN ERSTES MODEM hat mir ein Freund aus dem Chaos Computer Club gebaut, das war Mitte der achtziger Jahre. Das Gerät war der Nachfolger des legendären Datenklos. Das Datenklo war die erste Bauanleitung für einen Selbstbau-Akustikkoppler gewesen. Bei dieser Apparatur mußte man im Unterschied zu einem Modem die Verbindung zwischen dem Computer und dem Telefon noch gewissermaßen handvermittelt herstellen, indem man den Telefonhörer in zwei passende Gummimuffen koppelte respektive stopfte. Die aparte Bezeichnung Datenklo kommt daher, dass diese Muffen in der Selbstbauanleitung aus zwei Dichtungsringen für Waschbeckenabflüsse aus dem Sanitärfachhandel den Kloschüssel-Wasserzulauf bestanden.

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Das CCC-Datenklo (Foto: Johann H. Addicks/Wikimedia) ?

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Das Modem bedeutete fantastischen Fortschritt. Es stellte die Verbindung zum Telefonnetz ganz von selbst her. Darüber hinaus beherrschte es das Wunder der Wahlwiederholung. Um Datenfernübertragung zu betreiben, wie das Onlinesein damals noch etwas spröde genannt wurde, hatte man gemeinhin die gewünschte Gegenstelle anzurufen, und zwar vermittels fleissigen Drehens der Wählscheibe am Telefon. Das Modem erledigte das nun automatisch.

Leider - aus meiner Sicht jedenfalls leider - hatte mein neues Modem kein Gehäuse. Es bestand aus einer kleinen grünen Leiterplatte, auf der sich ein ungaubliches Gewöll von handgelöteten Kabelverbindungen türmte. Ganz vorne ragten zwei Riesen-Leuchtdioden hoch wie die Fühler einer außerirdischen Garnele. Vic, der das Modem für mich gebaut hatte, liebte solche Jumbo-LEDs. Seinen Hackernamen Vic hatte er von einem der ersten Homecomputer übernommen, dem Commodore VC-20 (der eigentlich VIC-20 hieß, aber um die zweideutige Aussprache zu vermeiden, in deutschsprachigen Raum in VC-20 umbenannt worden war). Ich fragte Vic, ob er mir nicht vielleicht noch ein Gehäuse um das Modem herum machen könnte.

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GEHÄUSE? Mein Ansinnen befremdete ihn. Man konnte doch alles so schön sehen ohne Gehäuse. Und man konnte sofort weiter herumbasteln - löten, verdrahten, integrierte Bauteile einstecken -, wenn einem wieder etwas zur technologischen Verbrilliantierung des Ganzen einfiel, und zwar ohne erst irgendwelche lästigen Umhüllungen aufschrauben zu müssen. Gehäuse waren uncool, der Vorwurf stand jedenfalls im Raum. Ich versuchte es mit einem drastischen Vergleich. Wenn das Ding hier so liegt, sagte ich, habe ich das Gefühl, da liegt ein Freund mit geöffneter Bauchdecke.

Mit den Gehäusen war es in den frühen Jahren der PC-Ära ähnlich wie mit den Verkleidungen der Menschen. Es gab zwei Stämme. Die Mitglieder des einen Stamms, die sogenannten “Schrauber”, hatten gerne alles möglichst offenliegend. Sie waren wie die Urwaldindianer, die nackt bis auf Blasrohr und Penis-Köcher durch den Dschungel flitzen, ohne ein Gramm unnötigen Ballast, wendig und effektiv. Die Mitglieder des anderen Stammes kann man mit missionierten Indianern vergleichen, denen bereits erfolgreich nahegelegt worden war, Kleidung zu tragen.

Wobei die Verkleidung in den siebziger und achtziger Jahren keine Frage der Ästhetik war. Es gab keine schönen Gehäuse, sondern nur unterschiedlich häßliche. Großrechner waren häßlich, um das Männliche an ihnen angemessen zum Ausdruck zu bringen. Sie waren in hammerschlaglackierten Blechkästen untergebracht, die sich widerstandlos öffnen ließen, umtost vom kraftvollen Geräusch von Kettendruckern. Frauen, die Nylons trugen, wurden in Rechenzentren nicht gern gesehen, da sie (die Strümpfe) sich reibungselektrisch aufluden und die empfindlichen Elektronengehirne störten. Mikrocomputer und PCs galten dagegen noch jahrelang als Spielzeug, das nicht ganz ernst zu nehmen war. Die Hersteller der Kleinrechner mühten sich also nach Kräften, durch möglichst häßliche Gehäuse erwachsene Virilität zu signalisieren.

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ERST ALS 1984 der Macintosh auf den Markt kam, geriet das digitale Großgeräte-Machotum in die Krise. Der Untergang des Abendlandes stand kurz bevor – nun fingen sogar junge Frauen an, sich massenhaft für kleine Computer zu interessieren. Der Mac war schick und der erste Computer, der ohne die Eingabe undurchsichtiger Zauberformeln zu benutzen war. Maus und grafische Benutzeroberfläche entfachten einen Glaubenskrieg. Die einen sahen die Maus als fahrbare Hilfe-Taste für Doofe, für die anderen war es die tollste Maus seit Minnie.

Bei seinem nächsten Besuch brachte mir mein Freund Vic damals übrigens ein Gehäuse mit. Natürlich war es ein supercooles Gehäuse, nämlich eines, in dem sich normalerweise ein BTX-Decoder befand. Ein selbstgebautes Modem mit dem Telefonnetz zu verbinden, war damals streng verboten. Der BTX-Decoder war erlaubt. Er war eine Art Modem für das Bildschirmtextsystem der Post, mit dem von Amts wegen der Cyberspace zugänglich gemacht werden sollte, nebst Prüfsiegel des fernmeldetechnischen Zentralamts (FTZ), das wirklich so hieß. Sollte eine unerwartete Kontrolle in meiner Wohnung stattfinden, würde man nur ein hellbeiges, legales Kästchen zwischen dem Telefonstecker in der Wand und dem Computer auf meinem Schreibtisch sehen. In seinem Inneren aber tobte das wunderbarste Chaos.

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Cassettenhüllen, bulgarisches Lego

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? Ein Flickr Set mit Einlegepapieren aus Audiocassettenhüllen:

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? In den Bell Labs, späte 60er Jahre:

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? LEGO Bulgarien:

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Instrument des Tages (15): Das Trommel-UFO alias Die HAPI-Drum

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Man sieht sie auf Open Air-Festivals oder in Fußgängerzonen, wo sie, neben den Baustoffröhren-Didgeridoos, als besonders exotische Klangquelle für Aufmerksamkeit sorgt. Die meisten wissen nicht, wie das Ding heißt und versuchen einen Namen dafür zu finden¹, Trommel-UFO, Schepperlinse, Steel Wok…

→ ”Space Music“, Amsterdam:

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Sie heißt HAPI-Drum (von “Hand Activated Percussion Instrument”) und holt sich ihre Sounds aus vibrierenden Stahlzungen. Das Konzept ähnelt dem der alten, hölzernen Zungentrommel (hier gibt es dazu ein paar Informationen und eine Hörprobe). Um zu verhindern, dass eine Zunge sich verstimmt, ist die HAPI-Drum mit einer Schlagdämpfung ausgestattet. Durch die Anordnung der hohen und tiefen Töne lassen sich aus den Vibrationen bemerkenswerte Obertöne herauslocken:

→ HAPI-Drum, gespielt von John Pascuzzi:

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→ Hierzu siehe auch:

• Eine Reihe eindrucksvoller animierter Violinenmaschinen. |

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• Und hier: What A Clip! →


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[Update]:

Giardino berichtet von dem zungenlosen Vorgänger namens Hang, von dem die HAPI-Drum offenbar abgeleitet wurde. Das Hang wurde von den Schweizer Instrumentenbauern Felix Rohner und Sabina Schärer entwickelt und klingt fast genauso wie die HAPI-Drum. Der Hang-Spieler Manu Delago allerdings ist ein hörenswertes Unikat:

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¹ was mich wiederum an die Zeit Anfang der neunziger Jahre erinnert, als E-Mail populär wurde und Menschen in Verlegenheit kamen, weil sie nicht wußten, wie man @ ausspricht. Als etwa der NDR seine erste für die Fernzuseher erreichbare E-Mail-Adresse bekanntgab, las die Moderatorin sie bis dorthin vor, wo der Klammeraffe steht, “und dann kommt dieser Schwurbel”. Wir alle mußten nochmal kurz in die Schule, um ein neues Zeichen im Alphabet nachzulernen. Interessant war damals wie heute übrigens auch die Frage, wie man den Klammeraffen von Hand schreibt: von außen nach innen oder von innen nach außen? Und klein wie ein a oder bis auf Ober- und Unterlängen ausgreifend?

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Vorfreude auf den nächsten Regen

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Fotos von Naoya Hatakeyama, “Slow Glass”. |

Hier mehr Fotos von Naoya Hatakeyama in der Taka Ishii Gallery. |

Hier ein Regen von 1945. |

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Schmutz und Schund

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? Psychedelic ‘72 Textbook, ein Flickr Set:
A Journey Round My Skull - View my most interesting photos on Flickriver

? Postkarten von B-Movies und Trash-Filmen:
star1950 - View my most interesting photos on Flickriver

? Film Cards:
Truus, Bob & Jan too! - View my most interesting photos on Flickriver

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30 japanische Werbespots mit Arnold Schwarzenegger

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Hasta La Whisky, Baby: Dosenkaffee, Nudelsuppen & beyond –

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(Via Found In Mom’s Basement)

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Gebäude, die wie Lebensmittel aussehen

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Das Kaffeetassengebäude (im Vordergrund), im Hintergrund das Bier-Gebäude der Asahi-Brauerei in Tokio (mit Schaum oben):

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Das Donut-Loch im kalifornischen La Puente:

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Das Orangen-Gebäude:

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(Via Urlesque, hier gibt’s noch mehr davon)

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Unser Signal

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? OurSignal stellt eine Übersicht der populärsten Neuigkeiten auf den Social News-Sites Digg, Reddit, del.icio.us, Yahoo Buzz und Hacker News in Gestalt einer interaktiven Treemap zusammen. Je größer ein Headline-Viereck ist, desto mehr Leser haben der Nachricht ihre Stimme gegeben. Je wärmer die Farbe, desto schneller wird die Geschichte gerade populär; kühlere Farben bezeichnen den umgekehrten Vorgang. Alle 15 Minuten gibt es einen Nachrichten-Refresh:

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Die Karte ähnelt der ehemaligen Google Newsmap, die nach einem Redesign unter ? newsmap.jp in neuem Glanz erstrahlt:

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(Via infosthetics)

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Best of Wikipedia: Bystander Effect

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Mit bystander effect (Zuschauereffekt) oder Genovese-Syndrom wird das Phänomen bezeichnet, dass bei einem Unfall oder Verbrechen Menschen, die sich zufällig in der Nähe befinden, lediglich zuschauen, ohne einzugreifen oder zu helfen. Dabei lässt sich nachweisen: Je mehr Personen zuschauen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand eingreift und aktiv wird.

Das Genovese-Syndrom heißt so nach der US-Amerikanerin Kitty Genovese, die in ihrem eigenem Haus in New York einem Mord zum Opfer fiel. Mindestens 38 Personen aus der Nachbarschaft bemerkten und beobachteten den Überfall, niemand kam der jungen Frau zu Hilfe.

Bystander Effect:
Best of Wikipedia
| Die deutsche Wikipedia | Die englische Wikipedia. |

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Dumm gelaufen (DG): Süße, komm zurück

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Wer zu faul zum Lesen ist und lieber nur Dumm Gelaufen’s gucken möchte, kann sich hier auf Mashable die Top 10 YouTube Fail Videos ansehen. |

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“Heute habe ich mir die Beine mit einer Enthaarungscreme behandelt. Als ich damit fertig war, setzte ich mich an den Computer und ein paar Minuten später bemerkte ich, dass ich mit der Hand, auf der ich die Enthaarungscreme hatte, an meinem Kopf lümmelte. Jetzt hab ich eine kahle Stelle und bin für später auf einer Party verabredet. DG.”

- von Akasunanokai (USA)

“Heute hat mir mein Chef eine Liste mit Telefonnummern in die Hand gedrückt. Ich sollte die Leute anrufen und ihnen sagen, dass ihr Job in der Firma zu Ende ist. Meine Telefonnummer war auch auf der Liste. Ich weiß nicht, was schlimmer ist – dass ich nicht gepeilt habe, dass es meine eigene Nummer ist, bis ich meinen Anrufbeantworter hörte, oder meinen Job zu verlieren. DG.”

- von Cally (USA)

“Heute bin ich draufgekommen, dass die Augentropfen, die ich gegen eine leichte Bindehautentzündung verschrieben bekommen habe, unter UV-Licht fluoreszieren – und zwar als ich auf einer Party auftauchte und meine ganze linke Gesichtshälfte zu glühen anfing. DG.”

- von SummerGirl0009 (USA)

“Heute möchten meine Mutter und mein Vater unbedingt, dass ich mich mit einem deutschen Austauschstudenten verabrede, den sie am Wochenende kennengelernt haben. Warum? Weil wir ähnliche Brillen tragen. DG.”

- von Foureyes (Queensland, Australien)

“Heute war ich bei meinem Großvater und hatte kaum noch Benzin im Tank. Er sagte, ich kann was von seinem Benzin nehmen. Er gab mir irrtümlich einen falschen Kanister und ich befüllte mein Auto mit Flugzeugbenzin. Es fuhr so gut wie noch nie, bis der Motor explodierte. DG.”

- von Boltz719 (USA)

“Heute hat mein Mann beschlossen, die Überreste vom Ölwechsel bei seinem Motorrad in eine leere Flüssigwaschmittelflasche zu gießen. Gleichfalls heute habe ich beschlossen, einen Fleck aus der weißen Bettwäsche zu entfernen, und zwar mit dem Waschmittel, das ich in der Garage gefunden habe. DG.”

- von Anonymous (USA)

“Heute hat mein Freund mit mir Schluß gemacht. Als ich aus seinem Haus lief, hörte ich ihn rufen “Hey! Warte! Süße, komm zurück!” Er redete mit seiner Katze, die hinter mir aus der Tür gelaufen war. DG.”

- von roostergirl (USA)

“Heute hat meine Famile mit mir 20$ gewettet, dass ich es nicht durchhalten würde, bei unserem Ausflug in einen Themenpark den ganzen Tag über einen Disney-Prinzessinenhut zu tragen. Ich bin 17. Wir gingen in eines der Restaurants. Nachdem wir fertiggegessen hatten, gab eine Frau meinen Eltern eine Broschüre über den Umgang mit behinderten Kindern. DG.”

- von Becky (UK, Milton Keynes)

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Der Wilhelmsschrei

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Foto: Darek Fortas (via
worldfamousdesignjunkies
) ?

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Der Wilhelmsschrei (”Wilhelm Scream”) ist ein legendärer Soundeffekt aus einer kommerziellen Soundbibliothek, der zum ersten Mal im Jahr 1951 in dem Film Distant Drums zum Einsatz kam.

Der Schrei tauchte danach in zahllosen weiteren Filmen auf. Zusammen mit einer bestimmten Aufnahme eines Adlerschreis (die in fast jedem Film mit endlosen Weiten oder dem Grand Canyon vorkommt) ist der Wilhelmsschrei das vermutlich berühmteste Soundklischee der Mediengeschichte.

Einen massiven Anschub bekam seine Popularität, nachdem er in Star Wars vorkam, danach in einer Reihe von Blockbuster-Filmen, im Fernsehen und in Videospielen. Der Wilhelmsschrei wird besonders gern verwendet, wenn jemand aus großer Höhe in den Tod stürzt.

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The Wilhelm Scream Compilation: Filmausschnitte aus George Lucas-Filmen, in denen der Wilhelmsschrei verwendet wird (Lucas ist offenbar regelrecht besessen von dem Schrei), zusammengestellt von Pablo Hidalgo:

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(Dank an Joachim Schmid)

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Eine kurze Geschichte des Wilhelmsschreis, erzählt von Steve Lee, dem Gründer von HollywoodLostAndFound.net, und den Regisseuren Joe Dante und Tobe Hooper:

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? Der Wilhelmsschrei: Die ganze Geschichte. |

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• Hierzu siehe auch:

A Wilhelm Scream (kurz: AWS oder Wilhelm) ist eine US-amerikanische Melodic-Hardcore-Band aus New Bedford. Bis 2002 trat die Band unter dem Namen „Smackin’ Isaiah“ auf. |

Berühmte Sounds: Paolo Di Nicolantonio drüben bei Synthmania hat eine lange Liste mit Famous Sounds zusammengestellt – Sounds, die jemand geschaffen hat, die von vielen gemocht und kopiert wurden und die irgendwann den Status “klassisch” erlangten. Inspiriert dazu hat ihn ein Artikel aus der Ausgabe des Keyboard Magazine vom Oktober 1995: “20 Sounds That Must Die”. Der Autor David Battino analysiert darin eine Reihe von Sounds, die mit den Jahren abgenudelt und ausgelutscht worden sind. Paolo versucht da wieder etwas frischen Wind in die Soundsache zu bringen. |

Hier und hier noch einige Comicschreie. |

Edward MunchsDer Schrei” in etlichen & den allerunterschiedlichsten Versionen. |

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Instrument des Tages (14): Die Wetterharfe

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Bei der Weather Harp von David Murphy und Cameron Robbins handelt es sich um eine Soundskulptur, die am Sugden Place im australischen Melbourne installiert war. Das Design der Wetterharfe basiert auf der Fibonacci-Folge und dem Goldenen Schnitt. Die Harfe ist so konstruiert, dass sie bei Wind rhythmische Melodien spielt:

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(Video von Briele Hansen)

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Die digitale Gischt des Wildbachs

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Der Currumbin Valley-Naturpark liegt im Hinterland der australischen Goldküste.  Ein paar lehmverschmierte Wanderer hatten Geoff Charters gesagt, er solle über den Zaun klettern und dem Fluß ungefähr eine Stunde lang folgen. “Du wirst da wunderbare Aufnahmen machen”, sagten sie. “Und: Es gibt keinen Weg.”

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