Monatsarchiv für August 2009

Ein wunderbares Blog

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Im September 2005 begann Paul K. (oder PK) aus Sydney sein Blog BibliOdyssey, in dem er obskure, alte Bücher in klugen Kurzfassungen beschrieb und dazu jeweils eine Galerie hervorragend gescannter Bildtafeln präsentierte. Inzwischen ist daraus eine reiche und preisgekrönte digitale Bibliothek geworden. “Die Bilder sind ein Köder, um etwas zu lernen”, sagt Mr. K. “Ich glaube daran, dass das Web große Möglichkeiten für die Bildung mit sich bringt.”

Gerade gab es das Tausendste Posting bei Bibliodyssey, das ich hier einfach weiterreiche - “The Best of BibliOdyssey“. Gratulation! Was für ein wunderbares Blog. Nehmt euch in Acht vor der Liste, sie wird euch eine Menge Zeit kosten:

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Vermischte gutaussehende Dinge

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? Italienisches Grafikdesign der 20er- bis 40er-Jahre:

A Journey Round My Skull - View my most interesting photos on Flickriver

? Der Modernitätsakkumulator:

The Modern Accumulator - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Vintage Pin-up ArtCalendar Girls:

I Love My Calendar Girl *** Vintage Pin Up Art Only *** - View this group's most interesting photos on Flickriver

? The Decorative Endpapers¹ Pool:

Decorative endpapers - View this group's most interesting photos on Flickriver

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¹ auf Deutsch Vorsatzpapier, es verbindet den Buchblock mit dem Buchdeckel. |

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Instrument des Tages (13): Der Kinderkram

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Robert Mahar drüben bei Junior Society schreibt über Caroline Horowitz’ Kinderbuch “A Treasury of Play Ideas for Tiny Tots” von 1947, das er bei den alten Büchern in seiner Bibliothek ausgegraben hat. Darin gibt es Vorschläge für Kinder, wie man Musik machen kann – zum Beispiel, indem man einen Knopf in eine Streichholzschachtel steckt und sie schüttelt.

Mahar ist der Auffassung, dass Kinder sich mit sowas 1947 stundenlang die Zeit vertreiben konnten; heute stünde das allerdings in Frage. Ich glaube nicht daran, weil diese Betrachtungsweise, wie so oft, davon ausgeht, dass etwas Altes von etwas Neuem verdrängt wird. In Wahrheit ist es so, dass sehr viele alte Dinge bleiben und Neue hinzukommen. Dieses nennen wir Kultur.

Herr Kapellmeister, bitte –

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(Via juniorsociety)

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Der Psychoanrufentgegennehmer

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Wieder einmal ein hypermodernes Gedicht: “Psychatric Answering Machine” von Michalforcer, eine typographische Animation (Typoesie):

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(Dank für den Tip an Sascha Lobo)

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Klasse Papierautomaten

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Bei Cool4Cats gibt es unglaublich angenehme Papier-Automaten. Dieser hier beispielsweise, “Feeding Time at the Zoo“, produziert eine beruhigende Form von Horror:

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? Hier noch der Skelett-Automat:

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(Via drawn.ca)

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Narcotektur

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P.J. Tobia ist Autor und Reporter, er lebt in Kabul. Mr. Tobia hat eine Tour durch die Stadt gemacht und ein paar der sogenannten Mohn-Paläste fotografiert. Die Fotos sind aus dem fahrenden Auto aufgenommen, “weil die mit AK-47 bewaffneten Wachen, die auf diese Paläste aufpassen, ziemlich ungehalten werden, wenn man Fotos macht.”

Tobia schreibt: “Hier in Kabul leben die Armen unter unvorstellbaren Bedingungen, und die Reichen leben wie Könige – Könige in richtig häßlichen Schlössern. Wir nennen sie Poppy Palaces oder Narcotektur, denn viel von dem Geld, mit dem sie errichtet wurden, stammt aus Afghanistans reichster Ernte. Ich habe auch den Verdacht, dass einiges an Geldern der UN, von NGOs und von USAID in diese Verbrechen an Geschmack und Design gehen. Man findet diese Monstrositäten überall in der Stadt, ich habe nur mal ein paar der Schlimmsten fotografiert. Man beachte die sehr hohen Mauern und die Metallarmierungen auf einigen von ihnen.”

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Und hier die ganze Tour bei trueslant

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Japanische Bildschönheiten

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? The Vintage Japanese Advertising Pool:
Vintage Japanese Advertising - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Japanische Buch- und Magazin-Umschläge auf Flickr:
A Journey Round My Skull - View my most interesting photos on Flickriver

Die beien Sets stammen aus den wundervollen Bildersammlungen
des Flickr-Users A Journey Round My Skull
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Visual Effects: 100 Jahre Augenzauber

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Mmmusik

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Laß dich sachte in den Samstag singen – ein paar Stücke zum Reinhören respektive zum Reinlegen: Spending Spree. Musik aus der Zeit, als die Supermärkte noch in Pastellfarben gehalten waren und die Muzak mild wie ein Sommerabend durch die Gänge murmelte –

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(Via totalrod)

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Instrument des Tages (12): Das Antiinstrument

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Concert Hands” von Rubato Productions ist ein Gadget, das herkömmliche Klavier-Lehrgänge und -Instruktionen obsolet machen möchte. Das Ding kontrolliert musikgesteuert beide Hände und die Fingerbewegungen des Benutzers. Vor der Klaviertastaur ist der Wrist Pilot installiert – eine Schiene, auf der ein Schlitten mit den Händen dorthin fährt, wo es die Musik verlangt.

Gruselig. Sowas sollte besser in einem Reha-Zentrum eingesetzt werden.

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(Via Neatorama)

• Hierzu siehe auch:

Grafik-Karaoke - Zeichnen mit festgeschnallten Händen. |

Stanton Burns “Slip Grips – für Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten der Hand. |

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Sauber bleiben mit dem iPhone

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Zum Händewaschen, damit der Touchscreen unbefleckt bleibt: iPhone-Seife von twoeggplants auf Etsy (riecht nach Nutella?!):

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(Via likecool)

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• Hierzu siehe auch:

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Ein Schlagring aus Seife von SpyDesign aus New York. |

Für saubere Schreibhände: Typographie-Seife von Soap Lab. |

Seifenringe (Schmuck), Seifenhandies und ein Seifenstuhl von Nancy Wu. |

Space Invader-inspirierte Miniaturseife mit Zitronengeruch von Digitalsoap. |

Digitale Seife: schlüpfrige Game Controller zum Händewaschen. |

Eine Seifenmaus. |

Süßigkeitenseifen: Cupcakesoap. |

Pistolenseife von Andreas Kraeftner. |

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Seifenblasenkunst. |

Gefrorene Seifenblasen. Wunderbar. |

Makro-Fotografien von Lichtschlieren auf der Oberfläche von Seifenblasen, ein Langzeitprojekt des Fotografen Bogdan Chesaru. |

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“Auch bei den Seifenkistenrennen am Stuttgarter Killesberg in der Robert-Mayer-Strasse ging ein selbst gebautes Gefährt der Firma “Leisten Buhl” an den Start - gefahren von meinem drei Jahre jüngeren Bruder. Um starten zu dürfen musste ein Satz Opel-Räder verwendet werden. Das wurmte meinen Vater, der ursprünglich beim Daimler Automechaniker gelernt hatte, solange, bis er einen ‘Mercedes’ baute und an den Start schickte.” (Manfred Buhl in “Von Zeit zu Zeit”, der Geschichtswerkstatt der Stuttgarter Zeitung)

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Die Ameise

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Jörg Brönnimannsant-views“: der Spaziergang einer Ameise durch die Makro-Welt. So nah! Musik: Nebulo, “Ant”, gefilmt mit einer Canon Mark II.

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• Weitere Ameisen-Ressourcen aus dem Archiv:

Die dritte Natur: Ameise im Garten. |
Ein Ameisenbriefmarkenblock. |  
Lange Nacht der Ameisen
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Von Ameise bis Elvis
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Sehr ungewöhnliche Nahrungs- und Genussmittel bei edible. Es gibt beispielsweise getoastete Riesenameisen, thailändische Curry-Grillen oder mit belgischer Schokolade überzogene, ofengebackene Skorpione. |

Ameisen (und welche, die nur so tun)
Etliche Updates hierzu.

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Das war teuer

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This Was Expensive“: Die teuersten Domains der Welt als begehbare Infografik:

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Der 40-Sekunden-Film dazu erschließt die tatsächlichen Dimensionen des Ganzen erst richtig:

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(Via infosthetics)

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Die Zeichnung lebt

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Das Portfolio von Matt Langton – ein Füllhorn visueller Effekte.
Muntere Mischung aus realem und animiertem Material:

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(Via Notcot)

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Warum Karotten orange sind? Aus politischen Gründen.

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Wie auf dem Foto zu sehen ist, gibt es Karotten in einem Fächer von Farben. In manchen Gegenden der Welt gibt es weiße, gelbe, rote oder violette Karotten. In den meisten Ländern sind die Karotten heute aber orange. Wie kommt das?

Im 17. Jahrhundert züchteten holländische Gärtner orange Karotten – als Ehrung für Wilhelm von Oranien. Oranien ist der Name des regierenden Königshauses der Niederlande. Ursprünglich stammt der Name Oranien von der burgundischen Grafschaft Oranien (franz. Orange), dem späteren Fürstentum Orange, in der Rhôneebene im heutigen Frankreich.

Die Farbe blieb hängen. Tausend Jahre Gelb, Weiß und Violett waren innerhalb einer Generation wie weggewischt. Wahrscheinlich führte eine Kreuzung aus der asiatischen (violetten) und der europäischen (weißen und roten) Karotte, möglicherweise noch mit Wildkarotten, zur Entstehung der orangen Subspezies. Oft wird die Türkei als Geburtsstätte der Mutation angeführt.

Woher auch immer sie stammt, die 1721 zum ersten Mal beschriebene Lange Orange Holländer-Karotte (in Deutschland als Brunswicker bezeichnet) ist der Urahn der heute verbreiteten orangen Karottensorten, zu denen noch die intensiv orange Hornmöhre gehört. |

(Via Next Nature | Quelle: Das Karottenmuseum)

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Spielzeugsoldaten. Doch keine.

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Toy Soldiers” von Alta Media Productions – Paris, getilt-shiftet:

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(Via likecool)

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• Hierzu siehe auch:

Das Spielzeuggrauen. |

Bathtub IV: Die erstaunliche Miniaturisierung der Welt vermittels Tilt-Shift und Zeitraffer. |

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Der Neonritter tanzt (aber wie!)

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Dance of the Neon Knight” – Wenn man diesen brillianten Kurzfilm von Paul Rayment sieht, wünscht man sich sofort ein Videospiel in genau dieser Anmutung. Die grandiose Musik, ihr Banausen, ist von Prokofiew:

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Neulich auf dem Mars

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Aufnahme des Victoria-Kraters in der Region Meridiani Planum vom 11. August 2009. Am 25. Januar war die Marssonde Opportunity auf dieser Hochebene gelandet. Im März 2006 brach der Rover zum Victoria-Krater auf. Mit guten Augen kann man im linken Kraterrand, etwas über der Mitte, die Spuren erkennen, die er hinterlassen hat.

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(Via | Foto: NASA)

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Der Mann vor dem Panzer

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Michael Mandiberg ist Künstler, Programmierer, Designer, Radfahrer und lebt in Brooklyn. In seinem Blog beschreibt er ein bemerkenswertes Projekt zum zwanzigsten Jahrestag des Tiananmen-Massakers.

Vor vier Jahren fragte Mandiberg, zur Vorbereitung eines Besuchs in Dafen in der Sonderwirtschaftszone Shenzen, bei etwa einem Dutzend chinesischer Ölgemälde-Kopisten nach einer gemalten Version des berühmten Fotos an, auf dem während der Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni 1989 in Peking ein Mann vor einem Panzer steht.

Sein Interesse galt den Reproduktionen und wie sie handwerklich gefertigt werden. Dafen, eine Einwohnergemeinschaft in einem Straßenviertel in Shenzen, hat sich innerhalb weniger Jahre zur weltweit größten Fälscherwerkstatt für Ölgemälde entwickelt. Mandiberg hatte erfahren, dass das Bild in China wegen der Zensur praktisch unbekannt war. Er war neugierig, ob sie es malen würden.

Die meisten der Anfragen wurden mit einem Preisvorschlag und dem Hinweis beantwortet, dass es eine Freude sei, miteinander ins Geschäft zu kommen. Ein paar der Maler schlugen vor, den Mann und die Straßenlaternene wegzulassen; unklar war, ob aus politischen oder ästhetischen Gründen. Einer der Maler sagte geradeheraus, dass er das Bild nicht malen könne.

Mandibergs Übersetzerin und Problemlöserin in China, die ihm auch half, in die Mal-Fabriken zu kommen, sagte, dass sie das Bild noch nie gesehen habe. Eine gutausgebildete Journalistin. Sie hatte von irgendwelchen Geschichten gehört, sie aber nicht geglaubt; Geschichten von Freunden der Familie, deren Kinder an dem Tag vor 20 Jahren verschwunden waren.

Michael Mandiberg schreibt: “I send images of these paintings out now as a quiet memorial, and an attempt to reseed this image of strength in the face of threats to humanity, tyranny, and the freedom of information.”

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Hier die vollständige Galerie. Und hier Mandibergs Photostream auf Flickr. |

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? Hier das Original: Jeff Wideners Foto “The Unknown Rebel / Tank Man” (1989).

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? Die Nachschöpfung von Wideners Foto in Lego, von Flickr-User Balakov:

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(Via Bigfun)

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? Amnesty International, “Digital Truth In Tian An Men“:

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?Ich erinnere mich vage an das Geräusch von Schüssen“: Erinnerungen chinesischer Bürger an den 3. und 4. Juni 1989. |

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Flash.

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Groovy! ? Life Is Flashing Before Your Eyes,
aus Acidburn Flashback Tabu von Tony Vegas (1991):

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(Via thisisnthappiness)

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The Illustrated Bill of Rights:

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(Via thisisnthappiness | Die Wikipedia über die Bill of Rights)

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Instrument des Tages (11): Die Quallen-Ätherwellengeige

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Yuri Suzuki ist Musiker und Künstler, er lebt in Großbritannien und er hat ein ziemlich abgefahrenes Musikinstrument entwickelt - ein Quallen-Theremin.

Das Theremin ist ein elektronisches Instrument, das in den zwanziger Jahren erfunden wurde und im Deutschen manchmal auch Ätherwellengeige oder Ätherophon hieß. Es ist eines von wenigen Musikinstrumenten, die vom Musiker ohne körperliche Berührung gespielt werden. Das Theremin wird durch den Abstand der Hände zu zwei Antennen berührungslos aktiviert.

In Yuri Suzukis Theremin schwimmen die Quallen in einem speziellen Tank. Sensoren nehmen ihre Bewegungen auf und setzen sie in Musik und Licht um (und um die Air Condition zu steuern).

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Herr Suzuki sagt: “Wasser ist das Element, welches für Menschen sehr entspannende Charakteristika hat. Quallen sind diejenigen Lebewesen, die dem Wasser am ähnlichsten sind. Ich habe Quallen zur Steuerung verwendet, weil sie zu 98% aus Wasser bestehen, und ich habe mir vorgestellt, dass der Willen des Wassers sich in den Bewegungen der Quallen widerfindet, ein kleines bißchen zumindest. Wenn es uns gelingen würde, einen Raum zu schaffen, der von Quallen beherrscht wird – wäre das nicht ein ultimativ entspannender Ort? Das Theremin ist das älteste elektronische Instrument der Welt, es hat mich zu diesem System inspiriert. Zumal das Theremin ebenso geheimnisvoll ist wie die Qualle.”

In dem Video wird die Funktionsweise des Quallen-Theremins veranschaulicht:

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(Via synthgear)

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Ein Hauch von Supernova

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Was passiert, wenn man zwei unterschiedlich gefärbte Rauchringe genau der selben Größe kollidieren läßt? Etwas Phantastisches:

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(Via Neatorama)

• Hierzu siehe auch:

Puff: Die weltgrößte Rauchringkanone in Aktion

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Der Jane Russell-Roboter

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Ja, mein Kommandant!: Aus Snarf, Heft 7 (1977) von Trina Robbins. Die Underground-Comics Snarf wurden in den frühen siebziger Jahren von Denis Kitchen herausgegeben.

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(Via comicallyvintage)

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The Las Vegas Story” (1952) –
Jane Russell (die echte) singt “My Resistance Is Low“:

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Der Lego-Keksroller

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Geeignet für Vierknopf-Kekse (auch nicht-steinfeste).
Abrollen, backen - fertig. Legor!

(via Stilsucht)

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• Zu Keksen siehe auch:

Finanzkritische Schokolade-Knusperkekse von Santini: Credit Crunch. |

Sie transportieren meinen Keks ab! |

Der Gesundheitsblogger, der überhaupt sehr zu empfehlen ist, macht mit Hilfe von Google Trends den Zusammenhang zwischen KEKSEN und ABNEHMEN im Jahreslauf deutlich. |

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Ein ehemaliger Direktor der Weltbank erklärte einmal, die Wirtschaft sei der Untergang der Welt. Sie erlaube es, dass die Dänen jedes Jahr tonnenweise Kekse in die USA exportieren, die USA ebenfalls tausende von Tonnen Keksen nach Dänemark. Die Keksfrachtschiffe verbrauchen tausende von Tonnen Erdöl. “Warum“, fragte der Weltbank-Direktor, “tauschen sie nicht einfach ihre Rezepte aus?”

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Wohlgestaltung

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? Eine Flickr-Group feiert den Genius von Dieter Rams,
des ehemaligen Chefdesigners von Braun:

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? Braun Design:
braun - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Hochschule für Gestaltung, Ulm:
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• Hierzu siehe auch:

Bauhaus, Bilder. | 
Der Neubau der Welt: Bauhaus und Bittorrent
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Americas Least Wanted

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Aus dem Flickr-Photostream von “About Least Wanted(Mark Michaelson).
Seine Sammlung von Sets ist Legion:

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(Via americanshaft)

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Der Aufstieg der Übrigen

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The Rise of the Rest” von Chor Pharn Lee ist inspiriert von dem inzwischen berühmten Clip “Did You Know 2.0” von Karl Fisch und wurde ursprünglich für ein internes Brainstorming produziert. Frau Lee ist Strategin des Handels- und Industrieministeriums in Singapur.

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Den Begriff The Rise of the Rest hat Fareed Zakaria als Synonym für eine post-amerikanische Welt geprägt. |

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Leg mich auf, Scotty

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Die USS Enterprise als Plattenspieler. Ein Meisterwerk des Designers Bobby Dixon von Kollective Fusion:

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(Via picocool | Quelle: geek.com)

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Wer ich bin (bei Google)

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Personas zeigt, was das Netz über dich weiß (genauer gesagt: Google). Man gibt seinen Namen ein, sieht auf dekorative Weise der Software beim Rechnen zu und erhält ein Profil aus den Funden.

Personas zeigt, was Computer heute durch Data Mining an Informationen ranschaffen können, aber auch, wie fehlerhaft sie sein können. Wie in meinem Fall kann das Progamm beispielsweise die Datensätze verschiedener Personen, die den gleichen Namen haben, nicht auseinanderhalten.

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Personas ist ein Projekt der Sociable Media Group am MIT Media Lab.

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Instrument des Tages (10): Audio d-touch

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Audio d-touch ist eine Sammlung von Anwendungen, mit denen man Musik in Echtzeit komponieren und aufführen kann. Dazu gibt es sehr spezielle User Interfaces. Zu der Sammlung gehören eine Drum-Maschine und ein Sampling-Sequencer. Beide werden gesteuert, indem man Objekte auf einer interaktiven Fläche positioniert (siehe das Video).

Jedes Objekt repräsentiert einen Sound, und die Position auf der Fläche wirkt sich auf verschiedene Playback-Parameter aus. Das ganze ist ein extremes Low Cost-System – man kann es komplett und kostenlos downloaden. Alles, was man noch braucht, ist ein Rechner (Mac oder PC), eine Webcam und ein Drucker.

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Das Team: Enrico Costanza, Matteo Giaccone, Olivier Küng und Simon Shelley.

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