Monatsarchiv für August 2009

Miezmomente

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Hohe Niedlichkeitswerte gemessen. Schutzbrille aufsetzen.

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Datendurst

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ES WAR in einer dunklen Vorzeit, als das Fernsehen nach Mitternacht noch sein Programm beendete (“Sendeschluß”), Telefone hießen damals noch Telephone und waren mit runden Wählscheiben ausgestattet, in die man seinen Finger stecken und drehen musste. Und es gab zwar schon ein Internet, aber noch keine Suchmaschinen.

Wer in diesen Frühzeiten im Netz etwas finden wollte, mußte vor allem auf seine Neugierde zurückgreifen – oder auf ein paar verstreute Listen (beispielsweise Yankos Media Monster). Sie wurden von digitalen Pfadfindern erstellt, die das unwegsame Netz durchstreiften und sammelten, was ihnen besonders gefiel. So konnte man interessante Dinge finden (die man meist gar nicht gesucht hatte). Was es zu dieser Zeit gab, waren spezielle Formen der Suche, die sich mit einem der mächtigsten menschlichen Antriebe verbunden hatten: der Faulheit. Eine der bemerkenswertesten dieser Listen im Archäointernet hieß “Interesting Devices Connected to the Net” (”Interessante Geräte, die an das Netz angeschlossen sind”), und einer der Einträge darin verwies auf eine Kaffeemaschine in England.

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Das letzte Bild, das die Trojan Room Coffee Cam aufnahm: Der Server wird abgeschaltet

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1991, ALS DAS WORLD WIDE WEB gerade einmal eine Handvoll Computer miteinander verband, gab es im Computerlabor der britischen Universität Cambridge eine Gruppe von Netzwerktechnikern, von denen einige im sogenannten Trojan Room im zweiten Stock arbeiteten. Am Gang stand eine Kaffeemaschine von Krups. Die Wissenschaftler, die in anderen Teilen des Gebäudes untergebracht waren, mußten etliche Treppen steigen, um an die Kaffeemaschine zu kommen, und wenn dann kein Kaffee mehr in der Kanne war, war das enttäuschend. Also wurde - innerhalb eines Tages - eine technische Lösung entwickelt: XCoffee.

Der Informatiker Quentin Stafford-Fraser befestigte eine Videokamera an einem Retortenstativ neben der Kaffeemaschine und sein Kollege Paul Jardetzky schrieb ein Programm, das alle 20 Sekunden ein aktuelles Bild der Kaffeekanne auf einen Server holte (“Nur Graustufen, wie der Kaffee”). Nun konnte man bequem von überallher den Füllstand der Kaffeekanne checken. Im Sommer 2001 sollte das Computerlabor umziehen und die Coffee Cam nach einem Jahrzehnt treuer Dienste abgeschaltet werden. Gekränkt stellte die Maschine bereits im Frühjahr die Arbeit ein. Bei einer nachfolgenden Auktion ersteigerte die Online-Redaktion des Hamburger Magazins “Der Spiegel” das Gerät für damals 10.452,70 D-Mark (etwa 1.500 Euro).

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DIE PIONIERLEISTUNGEN auf dem Gebiet lagen da allerdings bereits über ein Vierteljahrhundert zurück. Seit den siebziger Jahren hatte es in der Abteilung für Informatik an der Carnegie Mellon-Universität in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania einen Cola-Automaten gegeben, in dem die Getränke ein paar Cent billiger waren als anderswo auf dem Campus. Da echte Programmierer ohne Koffein nicht funktionieren, war der Automat ziemlich beliebt. In unregelmäßigen Abständen wurde er von Studenten nachgefüllt. Mitte der Siebziger wurde die Informatik-Abteilung erweitert und etliche Büros an Orte verlegt, die weit von dem Raum entfernt waren, in dem der Cola-Automat stand. Es war frustrierend, drei Stockwerke runterzulaufen, bloß um zu sehen, dass der Automat leer war oder man für sein Geld nur eine warme Cola bekam.

Im Jahr 1982 beschlossen die Studenten Mike Kazar, David Nichols, John Zsarnay und Ivor Durham, diesem Zustand mit modernsten Mitteln ein Ende zu bereiten. Sie installierten Sensoren in den sechs Automatenschächten und verkabelten sie mit dem Hauptrechner der Abteilung, einer Maschine namens CMUA. Einer schrieb ein kleines Programm, das anzeigte, wie viele Flaschen Cola in jedem der Schächte lagen, und wie lange sie schon drin waren (das heißt, ob sie auch schon kalt genug waren). Das Programm benutzte für die Abfrage das Internet-Protkoll, und als das Netz Mitte der neunziger Jahre seinen Auftritt in der Öffentlichkeit hatte, begannen User aus aller Welt den Füllstand des Cola-Automaten in Pittsburgh abzufragen.

Sein vorläufiges Ende kam mit der Einführung der nicht mehr colaflaschenförmigen Plastikflaschen, mit denen die alte Maschine nicht umgehen konnte. Sie wurde durch einen neuen Getränkeautomaten ersetzt. Die Cola-Liebhaber an der Carnegie Mellon-Universität hat das so verstimmt, dass sich jahrelang keiner dazu durchringen konnte, den neuen Automaten ans Netz anzuschließen. Zwischen September 2007 und Februar 2008 konnte der Automatenstatus wieder abgefragt werden; seither ist das Projekt wieder in progress.

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EIN WEITERER EINTRAG aus der Liste der “Interesting Devices…” ist noch erwähnenswert. Er lautet “Paul’s Hottub status” und verweist auf Paul Haas aus der Kleinstadt Ypsilanti in der Nähe von Detroit, genauer gesagt, auf Pauls Badewanne, die er ans Internet angeschlossen hatte, und auf seinen Kühlschrank, der gleichfalls online war. Der Kühlschrank, ein General Electric TB14SBM, gab darüber Auskunft, ob das Licht in seinem Inneren an war und ob eine von Pauls Diätcola-Dosen gerade gekühlt wurde. Das war damals fundamental neu. Es war cooler als die Erfindung des tiefen Tellers. Von der Badewanne konnte man Füllstand und Temperatur des gegebenenfalls gerade darin befindlichen Badewassers erfahren. Daneben hatte Paul noch eine Papphand an einem Elektromotor online, mit der man seinen beiden Katzen im Wohnzimmer unterschiedlich intensiv zuwinken konnte (die zurückhaltende Winkform war mit “royal” bezeichnet).

Pauls Website inspirierte im Frühjahr 1995 zwei Studenten, mit dem Aufbau eines umfangreicheren Verzeichnisses für bemerkenswerte Websites zu beginnen. Die beiden Studenten hießen David Filo und Jerry Young. Ihr Verzeichnis heißt Yahoo.

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USA Generated Content

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Von 1945 bis 1956 publizierte das amerikanische Magazin “Profitable Hobbies” zahlreiche Möglichkeiten, wie Männer und Frauen ihre Hobbies zu Geld machen können:

“Profitable Hobbies”, November 1954

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Hier eine Sammlung von Artikeln aus “Profitable Hobbies”. |

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Handgemorpht

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Die ukrainische Sandmalerin Kseniya Simonova live. Die Musik ist streckenweise eine Prüfung, aber der handgemalte Sandfilm entschädigt für manches:

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(Via animationarchive)

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Alles nur ein Irrtum

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Aus dem Online-Portfolio von Flux Labs: notes from a drowning |
fluxismo twittert.

(Via thisisnthappiness)

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Batman beim Rasterfahnden

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(Via comicallyvintage | sacomics)

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Hier noch Batman mit seiner privaten Lochkartensortiermaschine in einer Geschichte aus dem Jahr 1956 in “Detective Comics”, Heft 229: “10.000 Secrets of Batman.” |

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Das Telefon-Haus

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Das Gebäude der Bell Telephone Company an der West Seventh Street in Cincinnati, Ohio wurde 1931 erbaut. Der Entwurf für das Art Deco-Bauwerk stammt von dem einheimischen Architekten Harry Hake. Die Etagen des 12-geschossigen Gebäudes hatten jeweils über dreieinhalb Meter Deckenhöhe, um die neueste Telefontechnik unterbringen zu können.

Die zweite Etage entlang verläuft ein Schmuckfries mit Nischen, in denen sich steinerne Telefone¹ abwechseln mit Kopfhörern, gleichfalls aus Stein.

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Kommunikation ist darüber hinaus durch verschiedene Reliefs symbolisiert – einen antiken Läufer, das erste Telefon von Alexander Bell, nautische Flaggensignale und die konventionelle Darstellung einer Frau mit einem Hasen, einem Schwan und einem Falken. |

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¹ Und zwar “French telephones” – laut Webster’s “a telephone apparatus consisting of an often ornate boxlike base having a pronged cradle holding the handset containing a microphone and speaker at either end.”

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• Hierzu siehe auch:

Der geheimnisvolle Astronaut in den Steinverzierungen der Kathedrale von Salamanca (und ein Käse-Astronaut). |

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Sesamstraße mit Phil Glass

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1979 schrieb der Komponist Philip Glass unter dem Titel Geometry of Circleseine Reihe von kurzen Vokal- und Instrumentalstücken für die Sesamstraße (Hier weitere Auskünfte zu Phil Glass im Muppet Wiki):

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(Via this isn’t happiness)

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• Hierzu siehe auch:

Sehnsucht auf Speed: “Angesichts dieser Nacht voller Zeichen und Sterne wurde ich zum ersten Mal empfänglich für die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt” (Albert Camus).

Rush Hour London” von Chris Searson, ein experimenteller Zeitrafferfilm, inspiriert von Koyaanisqatsi.

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Während ich weg war

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Ein Kommunikationsdrama. Ist das Handy auch an? –

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Musik:
Klint, “Diamond”; Mirwais, “Disco Science”; Wir Sind Helden, “Guten Tag”. |

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(Via Kottke)

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Instrument des Tages (9): der, ich sag mal: Pentaplayer

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Yuri Suzuki hat einen Plattenspieler mit fünf Tonarmen ausgestattet, von denen jeder einen eigenen Regler für die Lautstärke hat. Die Turntable wird so deutlich kompositionsförmiger und verspielter. Sie ist die analoge Antwort auf den digitalisierten DJ:

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Ein Interview mit Yuri Suzuki in der CLEAR GALLERY in Tokio (Eine Einführung in seine Arbeit). |

Ergänzend zu den fünf Tonarmen: Die neun Augen von Google Street View. |

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[Update:]

Dank an goncourt für den Hinweis auf den dreiarmigen Plattenspieler der Zeitansage der Deutschen Bundespost. Hier der Wikipedia-Artikel über die Zeitansage.|

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Wie die Nacht schmilzt und fließt

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Großstädtische Gummidunkelheit: Ungewöhnliche Nachtaufnahmen von Luis Simione und Marcelo Demari. | Musik: “Everything” von Jonca.

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FanTastisch

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Eine Hochblüte der Fan-Kultur: Ilustrationen und ein fantastischer Videoclip zu Sokos “I’ll kill her” von Joerg Barton:

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(Via fubiz)

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Tastatortur

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Nicht nur Elfriede Jelinek hat unter ihrer Klavierlehrerin gelitten.

My Piano Teacher, Mrs. Asaoka: Dieses Bild war der Beitrag von Daisuke ‘Dice’ Tsutsumi zu einer im Juli eröffneten Ausstellung in Santa Monica unter dem Motto “Monster? (siehe auch ? hier):

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“Das Bild beruht auf meinen Erfahrungen als ich klein war und Klavierstunden von dieser Dame namens Mrs. Asaoka bekam. Sie hat mir jedesmal auf die Finger geklopft, wenn ich eine Taste verfehlt habe (gut, ich hab nie zu Hause geübt…). Und sie hat mir erklärt, dass ich mich wie ein kleines Ferkel anhöre, wenn ich singe (das hat sie wirklich gesagt!).

Sie war möglicherweise ein netter Mensch und wollte bloß, dass ich gut Klavier spiele, aber meine kindlichen Instinkte hatten etwas gegen ihre auffälligen Kleider und die marmornen Engelsfiguren neben dem Eingang zu ihrem Haus.. Mann, ich bin sicher, ich würde heute in der Carnegie Hall spielen, statt Cartoons zu zeichnen, wenn mein Musiktalent durch diese traumatische Erfahrung nicht zerstört worden wäre.”

Daisuke Tsutsumi lebt in San Francisco. Er ist Animator und Illustrator – und Art Director in den Pixar Animation Studios. Hier sein Blog.

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Skizzig

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Leidenschaft, in farbenfrohen Flächen gebändigt – aus dem Artichoque-Buch “Kamasutra 1” des spanischen Illustrators Roberto Maján:

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Was ist das?

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Nein, das ist kein Sockenspanner für Träger holländischer Holzschuhe. Es ist das Pininfarina Giulia Big - Giulia Small.

Ein Tip: Sowas in der Art gab’s hier schon vor ein paar Tagen; sogar zusammen mit dem Hinweis auf einen Vorläufer und eine Motorrad-Version. |

Hier ? die Antwort. |

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Der Mann mit der Papierrose

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Anfang August war der Filmemacher Donald Kilgore mit ein paar Freunden zu einem Dreh in Downtown Huston. An der Main Street begegneten sie diesem Mann. Sie kamen ins Gespräch, und der Mann erzählte von seinem Leben und seiner einzigartigen Kunst. Dieser Mann, der obdachlos ist, fertigt Papierblumen aus Taschentüchern und anderen Papierresten, die er im Papiermüll findet. Seine Papierblumen sind außerordentlich detailliert. Er verwandelt Müll in etwas Schönes. Für eine solche Blume braucht er einen Tag.

“Ich habe es bedauert”, schreibt Kilgore in seinem Blog, “dass ich diese Rose nicht gekauft habe. Ich hatte kein Bargeld dabei. Er wollte uns die Rose schenken, aber das wäre nicht recht gewesen. Er hat einen ganzen Tag daran gearbeitet. Ich will versuchen, ihn wiederzufinden und ihm zu zeigen, wie der kurze Film geworden ist. Und ich möchte eine seiner kunstvollen Blumen kaufen.

Er war sehr fotogen und hatte Spaß daran, dass wir ihn fotografiert und gefilmt haben. Ich wünschte, mehr Menschen wären so offen vor der Kamera. Eine solche Begegnung hat man nicht oft. Als wir am Gehen waren, sagte er, dass er für uns etwas singen wolle. Der Song erzählt seine Geschichte, woran er glaubt, seine Erfahrungen und seine Überlebensphilosophie.”

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Reality – what a concept!

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(Via Tons of Land)

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Markus Beckedahl: Man glaubt ja gar nicht, wieviele Mails man täglich von verwirrten Menschen bekommt, wenn man ein gut gelesenes Blog betreibt.Eben wars wieder die CIA. Das las sich dann so:

“Hallo, Ich glaube nicht, daß Sie in der Lage sind, die beginnende Netzkontrolle abzuwenden. China ist nahezu perfekt. Hatte Google nur zugelassen, wenn alle gewünschten Filter und Verknüpfungen greifen. Die Microprozessoren, die Ihnen die Arbeit ermöglichen, sind so programmiert, daß die Autorisierten jederzeit in Ihre Systeme eingreifen können, ohne das Ihre firewalls etwas merken.

Sie haben keine Chance gegen die US Privatbanken, CIA und andere Nachrichtendienste, Konzerne, die lügenden Politiker, angepaßten Medien und die im Delirium befindlichen TV Massen. Das Schiff geht unter, die erste Klasse sitzt schon in den Rettungsbooten, allle anderen werden absaufen. Wenn Sie den o. a. zu gefährlich, gehts nach Untertage. Sie sollten das beiliegende lesen und weiterverbreiten. Bitte keine Antwort schicken. Ihr E-mail werde ich nicht annehmen. Mit freundlichen Grüßen”

Peter Glaser: Dummheit ist eines der gefürchtetsten Rechte in einer Demokratie.

Markus Beckedahl: Von dem heutigen Anruf des etwas gestörten älteren Mannes, der gegen die BRD klagen will (oder so) und mich anrief, weil ich doch Politikerkontakte hätte, hab ich keine Aufzeichnung.

Peter Glaser: Ich hatte mal eine Nachbarin, die ab und zu mit einer Weihnachtslichterkette das Wort HILFE in ihr Fenster drapiert hat.

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HIERZU UNVERMEIDLICH der Hinweis auf das Blog ? Emails From Crazy People (”You can type in a straightjacket?”): “We are looking for crazy Emails, Screencaps, Voicemails, Text Messages and Tweets. People be crazy. Share with us.”

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• Bonus-Track:

Polizeiberichte aus dem “Arcata Eye” (”The mildly objectionable weekly newspaper for Arcata, California”):

2:12 a.m. A Janes Road motel clerk wouldn’t rent a room to a drunken woman, so she resorted to her only logical alternative – throwing a phone at the hotel door.

2:23 a.m. An Eye Street roommate was reported “going nuts” in the house. He had a knife, and was last seen in the bathtub.

12:34 pm: 911 call from baby. Called back and mom will lock the numbers.

4:18 p.m. Two entrepreneurs enacted a short-lived marketing plan that involved standing in front of the Skate Park with a DiGiorno Pizza box full of “weed.” [mehr...]

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• Hierzu assoziativ passend:

Großfliegenpapier gegen Einbrecher. |

Robert Musil, “Das Fliegenpapier“. | Zu Robert Musils “Fliegenpapier”, aus Schüleraufsätzen. | Ein Sonett nach Musils Fliegenfänger (plus Reklamebild für Aeroxon Fliegenfänger). | Definition “Fliegenpapier” aus Lueger, “Lexikon der gesamten Technik” (1904). |

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Instrument des Tages (8): Das Scratchophone

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Thierry Alari war mit dem klassischen DJ-Equipment nicht zufrieden. Man kann es nicht einfach mitnehmen, um mit anderen Musikern zusammenzuspielen. Also mußte er das Scratchophone erfinden. Es ist ein portables Scratch-Instrument. Alles dran, was man braucht. Man ist autonom – the Scratchophone pushes Turntablism to the next level!

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Den Zufall herausfordern

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Nitipak Samsen hat neun manuell bedienbare beziehungsweise motorisierte Münzwerfer-Prototypen gebaut. Es sind Maschinen, mit denen man Münzen werfen kann, und zwar kontrolliert (einigermaßen jedenfalls):

“Wenn wir uns nicht entscheiden können, lassen wir uns normalerweise vom Zufall helfen. Einige Entscheidungen sind so schwierig, dass wir sie ganz dem Zufall überlassen. Eine der beliebtesten Methoden ist ein Münzwurf. … Wie sieht es mit unserer wahren Absicht hinter einer Entscheidung aus? Mit den Münzwurf-Automaten versuche ich, den Zufall herauszufordern und die wahre Absicht erkennbar zu machen.”

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(Via likecool)

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Ein Sommertag

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Noch sind da welche. Hier ein schöner: “Summers Day” von Marco Aslan“Ein bißchen recyceltes Material von einer sommerlichen Reise.”

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Die Spielefabrik

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Der Fotograf und Grafikkünstler Marc Da Cunha Lopes (”aisakie“) zeigt in dem französischen Magazin Amusement, wo die Klötzchen für Tetris, die Mushrooms für Super Mario und die Ziffern und Striche für Pong hergestellt werden:

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(Via offworld)

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Telefonsex mit Zahnpastalächeln

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? Ich liebe meine elektrischen Haushaltsgeräte! (Glückliche Menschen in Werbeanzeigen):
I Love My Electric Appliance!! [Happy People in Vintage Ads] - View this group's most interesting photos on Flickriver

? The Vintage Futuristic & Female Spies Pool:
Vintage Futuristic & Female Spies - View this group's most interesting photos on Flickriver

? The Cheesecake Phone Sex Pool:
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It’s Not a Bug

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(gefunden bei crossthebreeze)

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• Hierzu ein paar Programmiererwitze:

Frage: Wie kann man einen introvertierten Programmierer von einem extrovertierten unterscheiden?
Antwort: Der Extrovertierte wird auf deine Schuhe starren, während er mit dir redet.

Ein Programmierer sitzt mit seinem Laptop unter einem Baum und programmiert. Kommt ein zweiter Programmierer mit einem nagelneuen Fahrrad vorbei.
“Wo hast du das her?”
“Ich war draußen, um ein bißchen zu programmieren, als dieses schöne Mädchen mit dem Fahrrad vorbeikam. Sie zog ihre Kleider aus und sagte: ‘Du kannst alles haben, was du möchtest’.”
“Gute Wahl! Ihre Kleider hätten dir sicher nicht gepaßt.”

Zwei Programmierer beim Smalltalk.
“Wie ist das Wetter bei euch?”
“Caps Lock.”
“?”
“Shift ohne Ende.”


• Welche, die nur auf Englisch gehen:

Programming is like sex: One mistake and you have to support it for the rest of your life.

["hip","hip"] ¹

Q: Why do programmers always mix up Halloween and Christmas?
A: Because Oct 31 == Dec 25! ²

There are 10 types of people in the world. Those who understand binary and those who have regular sex.

A SQL query goes into a bar, walks up to two tables and says, “Can I join you?”

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¹ hip hip array!

² Octal 31 = Decimal 25 (siehe ? Oktalsystem).

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(gefunden bei Stackoverflow)

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Instrument des Tages (7): Das Hammond Novachord

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Das Hammond Novachord kam 1938 auf den Markt. Es war der erste kommerziell in Serie gebaute Synthesizer mit Klaviertastatur. Zur Tonerzeugung (polyphon) wurden unter anderem 12 Röhren-Oszillatoren und 169 Vakuumröhren eingesetzt. Aufgeklappt sieht das ganze aus, als ob ein Piano mit dem Steckpult einer Telephon-Handvermittlung kollidiert wäre. Die Orgelfirma Hammond stellte zwischen 1938 und 1942 insgesamt 1069 Exemplare des Novachord her.

Besonders beliebt war das Gerät in der Filmmusik, da man damit hervorragende Gruselgeräusche erzeugen kann (hier eine Hörprobe, die kleinen Kindern Angst einjagen könnte). Der deutsche Wikipedia-Artikel zum Novachord nennt eine Reihe von Filmkomponisten und Filmen, die das Novachord eingesetzt haben.

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Die Produktion wurde im Zweiten Weltkrieg eingestellt und danach nicht wieder aufgenommen. Es existieren nur noch wenige spielbare Instrumente. Im Netz gibt es zwei interessante, ausführlich dokumentierte Restaurationsprojekte, jeweils ausgehend von einem in bejammernswertestem Zustand befindlichen Novachord. Das eine ist das Hammond Novachord Restoration Project eines namenlosen Synthomanen, der den etwa über ein Jahr laufenden Restaurationsprozess des Novachords mit der Seriennummer 1536 dokumentiert (”someone crazier than me removed the caps, carefully cut one end open, and removed the guts”).

Das andere ist The Novachord Restoration Project von Phil Cirocco (opulent bebildert, sehenswert), der eine Leidenschaft für alte Analog-Synthesizer und die kitschigen Soundtracks alter Science Fiction-Filme hat: “Ich habe mein Hammond Novachord im Oktober 2004 in Connecticut gekauft. Nachdem ich mich mit den paar Versprengten unterhalten habe, die schon mal versucht hatten, so ein Biest zu reparieren, realisierte ich, dass ich sämtliche passiven Komponenten austauschen mußte, wenn das Instrument wieder verläßlich und stabil funktionieren sollte. Die schiere Zahl an Komponenten und ihre Komplexität machten die Restauration des Novachord zu einer Herkulesaufgabe.”

(Via Mudwerks)

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ANLÄSSLICH DER ERÖFFNUNG der Weltausstellung in New York vermochte die Welt am 30. April 1939 das erste elektrische Orchester zu hören. Es war die Premiere des von Henry Ford gesponserten “New World Ensemble”, das aus dem leitenden Hammond-Orgelspieler Ferde Grofe und vier Novachord-Spielerinnen und -Spielern bestand. Das Ensemble gab tägliche Konzerte im Garten des Ford-Pavillons,

Laurens Hammond hatte Henry Ford von seiner neuesten Erfindung erzählt, einem vollkommen neuen Mittel musikalischen Ausdrucks – ein Instrument, mit dem sich die Klänge von vielen verschiedenen Orchesterinstrumenten produzieren und im Handumdrehen verändern ließen. Die Ford-Leute hörten sich das Novachord an und die Idee des “New World Ensemble” war geboren. Ford war der Ansicht, mit einer Kombination aus Hammond-Orgel und Novachord könne man ganze Symphonien spielen.

(Live-Konzert des ”New World Ensemble” mit vier Novachords ab Minute 2:40)

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Eine Website für ? Novachord-Sichtungen. |

Electronic Music And Instruments” von Benjamin F. Miessner (November 1936). |

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Die Lichter von Singapur

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Singapore Lights“: eindrucksvolle Zeitrafferaufnahmen der nächtlichen Metropole von Weehan Yeo. | Musik von Chris Harvey.

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(via black eiffel)

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• Hierzu siehe auch:

When The Night Comes
Städte bei Nacht
Die nächtlichen Fälle
Bladerennen
Leuchtende Zellen und das Glück
Sehnsucht auf Speed
Wie man große Schiffe fährt

Nachtfalken

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Bemerkenswerte Häuser

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Ein Haus nur aus Türen¹:

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¹ Ist übrigens schon mal jemandem aufgefallen, dass es unter Windows nur Fenster gibt und keine Türen? Und dass der Urheber von Windows ausgerechnet Gates heißt (übersetzt soviel wie “Tore”)?

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Ein Haus aus alten Zeitungen:

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Ein Haus aus Flaschen:

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Mehr bemerkenswerte Häuserdrüben bei Zusafun. |

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Nikonfekt

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fsumaria hat von ihrem Mann einen Kamera-Kuchen bekommen (sowie eine nicht eßbare Kamera): “ok, so i probably have the coolest husband. EVER! not only did i get the real thing for my birthday, but he came home and surprised me with this cake! this is by far the coolest birthday cake i’ve ever had. :)

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(via artpixie)

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• Hierzu siehe auch:

Kamera-Hacks. |

Ein vom Wetter schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogenes altes Handy, das Phil Ross an einem Strand fand, inspirierte ihn dazu, ein paar Digitalkameras in einen Zementmixer zu schmeissen und sie dort in futuristische, recycelte Versionen ihrer selbst zu verwandeln. |

Ein spektakulärer Flug aus der Perspektive eines Adlers: Der Spanier Jose Luis Ortiz hat einen Königsadler mit einer kleinen Kamera ausgestattet. Der Fotograf Erwan Grey hat die Bilder-Beizjagd dokumentiert. |

Tim Knowles hat eine Digitalkamera in ein Postpaket gesteckt, ein Guckloch reingemacht und das Paket seine ganze Reise bis zum Ankunftsort fotografieren lassen. |

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Dubugraphisches

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Schlicht, schön und heiter: einfach ? zuschauen
(etwas anderes geht ohnehin nicht).

(Dank an stoertebekr!)

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Instrument des Tages (6): Die türkische Laute

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Süper! O?uzhan Aç?kgöz gibt eine grandiose orientalische Fassung des “Pulp Fiction”-Themas auf der Ba?lama (Dank für den Tip an Jinnah Komatsu!):

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? Hier mehr der Fingerfertigkeiten von O?uzhan Aç?kgöz. |

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Zum Vergleich hier eine Version des Pulp Fiction-Soundtracks von aggroolfen, gespielt ? mit Gitarre und Handmixer (schlechte Bildqualität, macht aber nix):

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Hier der Original-Soundtrack zum Film. |

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Mehr über ? Jinnah Komatsu auf MySpace | Seine Clips auf Vimeo | Jinn-TV auf Twitter | und Jinn-TV als solches. Gucken! |

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Netzgesetz

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“Vor langer Zeit habe ich eines der Grundgesetze des Netzes entdeckt: Die Menschen kommen immer wieder zu Sites zurück, die sie wegschicken. Sites wie Google, Yahoo, Craigslist, YouTube, auch Twitter. Das sind die Hauptumsatzbringer. Man geht da hin, um woanders hinzugehen. Andere Sites versuchen einen einzusaugen und festzuhalten, aber wie pfiffig auch immer sie es anzustellen versuchen – diese Sites verschwinden nach einer Weile wieder. Auf den ersten Blick scheint es ein guter Ansatz zu sein, aber auf lange Sicht kann man damit nur verlieren.”

Dave Winer (Via worshiptheglitch)

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Die Kuppelstadt (als Großform der Schneekugel) ist ein gutes Bild für ein geschlossenes oder proprietäres System. |

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