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Die legendären Krimi-Umschlagzeichnungen
des Illustrators R. A. Maguire (1921-2005):
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(Drüben bei → ramaguirecoverart sind 100 betextete Buchumschläge und eine Galerie von Maguires Zeichnungen zu sehen).
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Die legendären Krimi-Umschlagzeichnungen
des Illustrators R. A. Maguire (1921-2005):
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(Drüben bei → ramaguirecoverart sind 100 betextete Buchumschläge und eine Galerie von Maguires Zeichnungen zu sehen).
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In dem Buch “Future Cities: Homes and Living into the 21st Century” von 1979 wird die mehrfunktionsfähige Armbanduhr “risto” vorgestellt, die sich mit sternförmig ausfahrbaren Stiften unter anderem auch zur Verbrechensbekämpfung empfiehlt.
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(Via Martin Klasch | Direktlink: Paleofuture)
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Sil van der Woerd hat den phantastisch animierten Clip zu Lolly Jane Blues “White Swan” umgesetzt: Ein erschöpftes, frierendes Mädchen ist in einer düsteren Maschinenwelt gefangen. Sie flieht – und eine erstaunliche neue Welt tut sich auf…
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(Via Abduzeeo)
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1983 WURDE JEAN MICHEL JARRE, der Vater der Synthiwabermucke, gefragt, ob er die Hintergrundmusik für eine Ausstellung komponieren wolle, in der es um das Thema Supermarkt ging. Zwischen Februar und Mai nahm Jarre Musique pour Supermarché (Musik für Supermärkte) auf.
Die nachfolgende “Orrimbe”-Ausstellung mit Arbeiten junger Künstler und Freunden von Jarre in der Galerie Jean-Claude Riedul in Paris lief vom 2. bis 30. Juni 1983. Die ausgestellten Kunstwerke sollten hinterher versteigert werden. Jarre ließ sich davon inspirieren und produzierte seine Musik ebenfalls als künstlerisches Einzelstück: von der Platte wurde nur ein Exemplar gepresst, danach wurden Masterband und Preßvorlage vernichtet.
(Cover Art: Disques Dreyfus)
Musique pour Supermarché wurde zum Sammlerstück par excellece und zu einer der teuersten Schallplatten, die es gibt. Auf der Innenseite des Covers befinden sich 11 Polaroids, auf denen die Produktionsschritte der Platte zu sehen sind. Der Platz für ein weiteres Polaroid ist freigelassen, um dem letztendlichen Eigentümer Gelegenheit zu geben, sein eigenes Foto dazuzukleben. Das Album wurde auf einer Wohltätigkeitsauktion für 69.000 Francs (10,500 Euro) versteigert. Der neue Besitzer, ein gewisser M. Gerard, war nach einem Autounfall aufgewacht, als im Radio Jean Michel Jarres “Souvenir of China” lief. Bis zum Jahr 2007 wurde das Album noch zweimal verkauft, der gegenwärtige Besitzer ist unbekannt.
Kurz nach dem ersten Verkauf wurde Musique pour Supermarché in voller Länge von Radio Luxembourg gespielt, Jarre leitete das Hör-Ereignis mit den Worten Piratez Moi! ein - kopiert mich!
• Hier ein Bootleg der Radiosendung:
• Hier eine remasterte Fassung:
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? EIN NOCH SELTENERES ALBUM, zugleich das weitestverbreitetste Album der Welt, ist “Keine Platte” von padeluun.
Die 1980 auf dem legendären Düsseldorfer Rondo-Label erschienene “Keine Platte” (Rondo FIT 13, 7″) schaffte es zeitweise auf Platz 1 der Charts in den Musikzeitschriften “Sounds” und “Spex”, da zu der Zeit bereits “über vier Milliarden Menschen keine Platte von padeluun besitzen” (der damalige Musikkritiker Xao Seffcheque).
In einem Telepolis-Interview erzählt padeluun: “Das war klasse, weil der Großhandel die Dinger bestellt hat und die auch berechnet bekam. Die haben sich dann beschwert: “Wo ist denn die Platte?” - Und mein Plattenverlag antwortete: “Haben wir geliefert; steht doch auch auf dem Lieferschein: ‘Keine Platte von padeluun’”.
Die Platte gab es kurioserweise tatsächlich.
padeluun: “Ich habe diese Platte einen Monat in einem der ersten Computer-Studios in Deutschland produziert. Das war nicht nur ein Witz; dafür wurde ganz hart gearbeitet. Wir haben versucht, sowas wie Wahrheit oder Erkenntnis oder Erfahrung auf eine Platte zu bringen. Dabei wurde klar: das geht nicht, schon aus technischen Gründen nicht. Es fehlten die vielen Ebenen der direkten Kommunikation. Also wurde es als “Keine Platte” herausgebracht. Aufgrund dessen, was dann NICHT da war, konnte wenigstens eine Ahnung herüberwehen…”
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• Mit Radium versetzte Kosmetikartikel der britischen Firma Radior
(New York Tribune, November 1918):
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Radium hatte bald nach seiner Entdeckung den Ruf einer fashionablen Sache und eines Wundermittels erlangt. Neben radioaktiven Medikamenten und Hautcremes waren strahlende Produkte - vom Atomlabor für Kinder über Radium-Schokolade bis zur Atom-Limonade und Radiumwasser - sehr beliebt. Hier noch ein Verzeichnis weiterer radioaktiver Konsumgüter, darunter Köstlichkeiten wie Radium-Zwieback (aus dem Reformhaus) und radiokative Zahnpasta. |
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• Das Insektizid DDT (März 1947):
(Via Vintage Ads)
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• “Camel wird von mehr Ärzten geraucht als jede andere Zigarette.” (Fernsehspot von 1949, Anzeige von Anfang der 50er Jahre):
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(Via Pureblog)
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• Union Carbide - “Die Wissenschaft hilft beim Aufbau eines neuen Indien”.
(50er Jahre, hier mehr über die “Hand o’ God”-Kampagne):
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1984 ereignete sich in einer Fabrik von Union Carbide im indischen Bhopal eine Katastrophe, bei der 40 Tonnen Methylisocyanat freigesetzt wurden und als ätzende Wolke durch ein angrenzendes Elendsviertel trieben. Nach offiziellen Angaben starben 1.600 Menschen sofort und rund 6.000 weitere an den unmittelbaren Nachwirkungen der Chemikalie. Union Carbide zahlte in den folgenden Jahren insgesamt 690 Millionen Dollar an den indischen Staat. Nur ein kleiner Teil des Geldes kam den Opfern zugute.
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• Auch bei Chesterfield-Zigaretten half die Wissenschaft:
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• Hier & hier eine Reihe weiterer Produktinformationen – von Heroin bis Nembutal. |
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Laufwerk (1): IBM-Bandlaufwerke von 1965
(Via BoingBoing Gadgets)
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Laufwerk (2): mit Laufsprecher!
(Via Cavaz)
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→ (1) Tja:
“Vorspiel” von David Helbich, Shila Anaraki und Tomma Wessel (InterInterInter):
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(Via Aram Bartholl - datenform)
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→ (2) Die Geräusche der Welt: 4′33″
4′33″ ist eine Komposition von John Cage (1912-1992) und ein Schlüsselwerk der neuen Musik. Während des Stücks wird kein einziger Ton gespielt. Die Komposition gliedert sich in drei Sätze ohne Noten; gleichwohl ist von dem Werk eine gedruckte Partitur erhältlich.
In den vierziger Jahren besuchte John Cage die echofreie Kammer der Universität Harvard. Er betrat den Raum und erwartete, rein gar nichts zu hören. Später schrieb er: “…heard two sounds, one high and one low. When I described them to the engineer in charge, he informed me that the high one was my nervous system in operation, the low one my blood in circulation.” Diese Erfahrung führte zu 4′33″.
Der Pianist und Komponist David Tudor (1926-1996) spielte das Stück bei seiner Uraufführung am 29. August 1952 in Woodstock. Die drei Sätze zeigte er durch Schließen und Öffnen des Klavierdeckels an. Er erwürfelte vor der Aufführung als Dauer für die drei Sätze 33 Sekunden, 2:40 Minuten und 1:20 Minuten – was eine Gesamtlänge von 4′33″ ergibt.
John Cage - 4′33″, gespielt von David Tudor (hier die ? David Tudor Pages):
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Am 16. Januar 2004 wurde 4′33″ auf BBC Radio 3 zum ersten Mal im Rundfunk gesendet und gleichzeitig das erste Mal von einem Orchester gespielt. Techniker mussten die Notfallsysteme des Radios ausschalten, die bei auftretenden Störungen (= “Stille“) automatisch die Zuhörer benachrichtigen. “John Cage at the Barbican” - 4′33″ gespielt vom BBC Symphony Orchestra, dirigiert von Lawrence Foster:
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Für Samstag, den 12. September 2009 ist in Berlin eine großangelegte Demonstration gegen ausufernde staatliche Überwachungsmaßnahmen geplant. Die künftigen Regierungsparteien sollen deutliche Signale hören.
Die Demonstration beginnt um 15 Uhr am Potsdamer Platz.
Vorratsdatenspeicherung beispielsweise bedeutet, dass jederzeit nachträglich herausgefunden werden kann, welcher Informant mit welchem Journalisten telefoniert hat. Aber das Thema geht nicht nur Journalistinnen und Journalisten an.
Die Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages “Freedom not Fear – Freiheit statt Angst”, zu dem länderübergreifend Proteste gegen die Überwachung von Bürgerinnen und Bürgern stattfinden.
Wer bei der Demonstration, zu der mehrere zehntausend Demonstranten erwartet werden, aktiv mithelfen möchte, kann sich an das Aktionsbüro “Freiheit statt Angst” wenden:
? Aktionsbüro
“Demonstrationsbündnis Freiheit statt Angst“
Hessische Straße 10
10115 Berlin
Tel: (030) 488 206 40 oder (030) 488 206 41
Fax: (030) 488 206 42
projekt@humanistische-union.de
www.freiheitstattangst.de
? Die Demonstration wird vollständig aus Spendengeldern finanziert.
Das Spendenkonto:
Humanistische Union e.V.
Kto. 30 74 250
BLZ: 100 205 00
Verwendungszweck: “Demo Freiheit statt Angst”
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Der Aktions-Trailer von Alexander Svensson darf & möchte weiterverbreitet werden:
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