Aus dem Portfolio von Chad Hagen, der einen außerordentlich angenehmen Stil hat. Seine Zeichnungen fühlen sich, unter anderem, an wie Bedienungsanleitungen für unerklärliche Geräte:
“Die K. F. (auch Kleinscher Schlauch), benannt nach dem deutschen Mathematiker Felix Klein, ist ein geometrisches Objekt. Umgangssprachlich formuliert hat sie die Eigenschaft, dass innen und außen nicht unterschieden werden können, oder anders formuliert, dass sie nur eine einzige Seite besitzt, die gleichzeitig innen und außen ist. Dies wird in der Mathematik eine nicht-orientierbare Fläche genannt.
Wie auch das Möbiusband ist die Kleinsche Flasche eine zweidimensionale differenzierbare Mannigfaltigkeit, die nicht orientierbar ist. Im Gegensatz zum Möbiusband kann die Kleinsche Flasche nur mit Selbstdurchdringung in den dreidimensionalen Euklidischen Raum R3 eingebettet werden. Ohne Selbstdurchdringung ist dies aber für den R3 und höhere Dimensionen möglich.
Der Name “Kleinsche Flasche“ soll aus einem Übersetzungsfehler ins Englische entstanden sein. Ursprünglich soll dieses Objekt im Deutschen Kleinsche Fläche geheißen haben, und durch eine Verwechslung von Flasche und Flaeche als Klein Bottle übersetzt worden sein. Nachdem sich diese anschauliche Bezeichnung durchgesetzt hat, wird nun auch im Deutschen der Begriff Flasche verwendet.”
“Ich habe nur ganz wenig Draht und Kleber verwendet, um die Teile möglichst pur zu lassen und weniger wuchtig. Ich habe auch neue Details hinzugefügt, eine klappbare Zunge und Nike-Logos. Bei den vorangehenden Modellen habe ich eine echte Nike-Sohle als Grundlage verwendet. Bei diesem Exemplar habe ich von Grund auf alles selbst gemacht, die Sohne ist aus alten Leiterplatten.”
Am 9. September 2009 wurde Istanbul von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Unter den überfluteten Gebäuden war auch ein Data Center von Vodafone. Die Springflut wurde von Überwachungskameras aufgenommen:
Eine Minidokumentation über den deutschen Künstler Julius Popp, der in St. Louis, Missouri seinen Bit.Fall installiert hat – eine Mischung aus einem Inkjet und einem Wasserfall.
Eine Software wählt nach statistischen Vorgaben aktuelle Schlagworte von verschiedenen Nachrichten-Sites im Netz. Diese digitale Information wird analogisiert: Die Düsen eines installierten Wasserfalls werden so gesteuert, dass im herabströmenden Wasser die Worte zu lesen sind – Information Flow:
.
Die Technologie hinter dem Bit.Fall wird unter dem Namen Aquascript bereits vermarktet. |
? Der Aquajector der japanischen Firma Koei funktioniert nach dem selben Prinzip. Hier eine spektakuläre Installation in Canal City Hakata, einem großen Shopping- und Entertainmentkomplex im japanischen Fukuoka.
Joris Klerkx vom Departement Computerwetenschappen (schönes Wort) im belgischen Heverlee hat ein Programm geschrieben, das Gefühle in Songtexten visualisiert. Integriert sind ein Karaoke-Player und Synesketch, ein System, mit dem sich sechs Grundempfindungen visualisieren lassen (Glück, Ärger, Angst, Überraschung, Traurigkeit, Abscheu).
Während ein Stück in dem Player spielt, wird für jede Songtextzeile das jeweils stärkste Gefühl sichtbar gemacht. Hier zwei Videos, die den Gefühlsvisualisierer bei der Arbeit zeigen, einmal zu Michael Jacksons ? Thriller und einmal zu ? Shiny Happy People von REM (dauert ein bißchen, ehe sich der visuelle Reiz voll entfaltet).
Neue Kommentare:
RSS