Tagesarchiv für 26. September 2009

Cunstvolle Cover

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Extraordinäre japanische Magazin-Titelseiten aus dem frühen 20. Jahrhundert:

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(Via A Journey Round My Skull, wo noch bedeutend mehr japanische Titelseiten zu sehen sind.)

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• Hierzu siehe auch:

Extraordinäre japanische Buchumschläge aus dem frühen 20. Jahrhundert. | 
Japanische Bildschönheiten
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Angestaubte Buchumschläge
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Indische Buchumschläge
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Wunderbare Wegwerfwarenkunst
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Kambodschanische Groschenromanumschläge
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Windows, hohe Schule

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Seile mit Weile: Fensterputzen am höchsten Gebäude der Welt

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(Via Gizmodo)

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Vorderlos

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Das Fahrrad ohne Gabel von Olli Erkkila vom Design-Institut im finnischen Lahti:

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(Via Core77)

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• Hierzu siehe auch:

Das Rad von morgen. |

Fahr out. |

Angedachtes ? Fahrrad von Morgen der bekannten Fahrradfirma Schwinn aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. |

Ein ganz früher Frank Zappa (aus der Zeit vor dem Bärtchen) zeigt ? in dieser Aufzeichnung der Steve Allen-Show von 1963, dass man ein Fahrrad ohne weiteres als Musikinstrument benutzen kann. |

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Platonische Körper

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Michael Hansmeyer drüben bei Vague Terrain schreibt:

“In den zurückliegenden Jahren drehte sich die Diskussion über generative Kunst [bei der weniger das Endprodukt, als vielmehr der Entstehungsprozeß im Zentrum steht] vor allem um komplexe Systeme und agentenbasierte Modelle. Man kann damit beeindruckende Ergebnisse erzielen. Unsere Absicht ist es aber, einfache, deterministische und nachvollziehbare generative Prozesse zu entwickeln. Diese einfachen Prozesse haben den Vorteil, gut kontrollierbar zu sein: da sie hochgradig determiniert sind, sind die Ergebnisse vorhersagbar und können durch detaillierte Anpassungen sehr einfach verfeinert werden. Wir versuchen zu zeigen, dass ein einzelner, deterministischer Prozeß eine heterogene Form mit einem erstaunlichen Grad an Komplexität hervorbringen kann.”

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? Dodekaeder:

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? Tetraeder:

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? Hexaeder:

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Die platonischen Körper sind die nach dem griechischen Philosophen Platon benannten fünf besonders regelmäßigen konvexen Polyeder (Vielflächner). Ihre Seitenflächen sind zueinander kongruente regelmäßige Vielecke, von denen in jeder Ecke jeweils gleich viele zusammentreffen.

Ihre Namen beziehen sich auf die Anzahl ihrer Flächen: Tetraeder (Vierflächner aus vier Dreiecken), Hexaeder (Sechsflächner bzw. Würfel aus sechs Quadraten), Oktaeder (Achtflächner aus acht Dreiecken), Dodekaeder (Zwölfflächner aus zwölf Fünfecken) und Ikosaeder (Zwanzigflächner aus zwanzig Dreiecken).

(Frei nach dem Wikipedia-Eintrag “Platonische Körper“).

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Letzten Sommer, plötzlich

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Ein bemerkenswertes Experimentalvideo des Filmemachers Leonardo Dalessandri, aufgenommen in Moliterno in der zwischen Kampanien, Apulien und Kalabrien gelegenen Region Basilicata. In dem Film müßte es eine Tür zum Reingehen geben.

Musik: Flashbulb, “Alice’s Garden

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• Herzu siehe auch:

Leonardo Dalessandri: Ein Tag wie heute

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Die Sendung mit dem Googelguck

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Die Leute von Google in Japan erläutern in einem niedlichen Stop Motion-Trickfilm, wie Google Street View funktioniert:

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• Hierzu siehe auch:

? Dezember 2008:
Japanese call for Google Street View ban
after ‘love hotels’ filmed. |

? Mai 2009:
Nach zahlreichen Beschwerden
muss Google in Japan alle bereits gemachten Bilder für Street View neu schießen. Die Kamera auf den Foto-Fahrzeugen sei zu hoch angebracht und könne in die Gärten und Fenster der japanischen Häuser sehen. |

? Intimitätsfestes Glas. |

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Das Wow!-Signal

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Am 15. August 1977 verzeichnete das Big Ear-Radioteleskop an der Ohio State University in Columbus, Ohio ein starkes schmalbandiges Radiosignal aus Richtung des Sternbilds Schütze – und zwar ein so ungewöhnliches Signal, dass der Astronom Jerry Ehman auf den Ausdruck mit den Meßwerten eine Ausrufung malte.

Das Signal wurde 72 Sekunden lang aufgezeichnet und wiederholte sich offenbar nicht; alle späteren Nachforschungen – durch Ehman selbst und durch andere – konnten es nicht mehr ausfindig machen.

Da das Radioteleskop auf den Himmel fixiert war und sich daher mit der Erdrotation mitbewegte, kann man davon ausgehen, dass ein interstellares Signal lediglich für 72 Sekunden aufgezeichnet worden und dabei zuerst in seiner Intensität angestiegen wäre, nach 36 Sekunden seinen Höhepunkt erreicht und sich danach wieder abgeschwächt hätte. Da das Signal dem exakt entsprach, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich tatsächlich um ein interstellares Signal handelte, extrem hoch.

Allerdings wurde damals ein zweiter Lauschstrahl exakt drei Minuten vor bzw. nach jenem Hauptstrahl nachgeführt und hätte das Signal entsprechend drei Minuten vorher bzw. nachher ebenfalls empfangen müssen. Das war jedoch nicht der Fall.

Da das Signal kein zweites Mal aufgefangen wurde, gibt es keine Möglichkeit, herauszufinden, was Ehmans Teleskop in dieser Sommernacht gehört hat. Es ist ein winziger Spritzer in einem gigantischen, stillen Ozean.

Das 1963 errichtete Big Ear-Radioteleskop mußte 1998 der Erweiterung eines benachbarten Golfplatzes weichen.

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(Via Futility Closet)

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Oh Shit, It’s A Ghost!

Der Pac Man Rap, Mann.
Von Duane and Brando, Mann.

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The Adventures of Duane and Bando, “Pac Man” (LP of Devastation)

BLINKY / INKY - Michael Crane
PINKY - Danielle Curavo
CLYDE - BrandO
PACMAN - Duane

(Via das Blog mit dem schönen Namen yesbutnobutyes)

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Instrument des Tages (43): Das Oszilloskop

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Modern Mechanix, November 1936:
Sounds sehen mit einem selbstgebauten Oszillographen

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Die Wikipedia über den Oszillographen (im Gegensatz zum Oszilloskop). |

(Via Modern Mechanix)

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