Tagesarchiv für 1. Oktober 2009

An den Nebenflüssen des Klickstreams

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Facebook and Twitter are tools. Frameworks wherein individuals place their content, not for everyone, but for their accumulated mass, which could be two or three or a few thousand, but which is rarely millions. If Whitney Houston can be all over mainstream media and only sell three hundred thousand albums in a country of three hundred million, do you really think the mainstream counts? The mainstream has become a sideshow!

Bob Lefsetz

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Alex Horner, “Urban Nature“:
“Every week, I am going to try to film a new environment.”

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Sounddesign: hornermusic.com. |

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IBM System/360

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Man weiß dann auch wieder, weshalb es Großrechenanlage hieß.

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Der S/360 war der erste Universalrechner. Davor waren Computer entweder für militärische, kaufmännische oder naturwissenschaftlich-technische Zwecke optimiert. Der IBM System/360 Model 20 wurde ab 1964 mit 4 Kilobyte Speicher ausgeliefert.

Das System hatte den Anspruch allumfassend zu sein. Daher wählte man die Zahl 360 als Hinweis auf den maximalen Grad eines Winkels. Der Anspruch konnte allerdings nicht erfüllt werden, sodass im Nachhinein die Zahl anders definiert wurde: 3 wurde als IBM-Standard gewertet und 60 für ein in den 1960ern entwickeltes Produkt. Daher hießen die Nachfolger S/370 und S/390. |

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Die Wikipedia über das System/360. |

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Melanchopol

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Die Bilder der amerikanischen Künstlerin ? Lindsey Warren
sind voller Verlorenheit und Ruhe, menschenleer und klar:

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Townhouse.

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Travel

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Valley Lights

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(Via designworklife)

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Das Problem mit den jungen Leuten heute

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Drüben in seinem Knarzblog “The Problem With Young People Today Is…” hat Donald Mills, zum Teufel nochmal, zu dem bevorstehenden “International Day of Older Persons” (”Internationaler Tag der älteren Menschen“) am 1. Oktober einen gottverdammten Brief an UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon geschrieben:

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(Via Crabby Old Fart)

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Vergoldet

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? Ein paar der beschlagnahmten Besitztümer mexikanischer Drogenbosse:

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(Via allpics4u)

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? All golden weapons in Call of Duty 4:

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“All golden weapons in Call of Duty 4 Clan: Wir sind ein Deutscher Clan und suchen noch viele Member für CoD 4 einfach unter Xfire bei the14punisher oder master188 melden!!!!”

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• Hierzu siehe auch:

Die Sammlung goldener Pistolen von Saddam Hussein. |

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Kubische Kumpels

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Der Schwarze Ritter aus Monty Pythons “Die Ritter der Kokosnuß”, beide Arme abgehackt (”Ist nur eine Fleischwunde”), von Reasonable Clever Chris auf Flickr. |

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? Noppige Desperados: Die Cube Dudes – Legomännchen jenseits der Spießigkeit
CubeDudes - View this group's most interesting photos on Flickriver

Dank für den Tip an Rene Fischer (via Twitter). |

(Via Streaming Minds)

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Ein bewegtes Bild

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Tao Ruspoli, Moving Photos: “Olivia Wilde 2″

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Das Film- und Foto-Blog von Tao Ruspoli. | ”
“Olivia Wilde 1
” | Die Wikipedia über Olivia Wilde. |

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(Via Worship The Glitch)

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Gläserne Schuhe

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DIE SCHUHE müssen natürlich schon mal des Materials wegen hierher: Aschenputtel hat sie zu einer märchenhaften Unvermeidlichkeit gemacht und Martin Magiela hat sie nun in die profane Wirklichkeit rausrealisiert – gläserne Pumps, das Paar zu 19.999 Hongkong-Dollar (1750 Euro):

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(Via Cool Hunting)

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DIE URSPRÜNGE DER GESCHICHTE mit dem verlorenen Schuh reichen übrigens weitaus tiefer zurück als nur bis zu den Gebrüdern Grimm. Der griechische Geschichtsschreiber Strabon erzählt in einer “Beschreibung der Pyramiden bei Memphis, nebst Fabelsagen über die dritte” von einer Hetäre namens Rhodopis (”die Rosige”), die auch der Historiker Herodot erwähnt; die Dichterin Sappho nennt sie Doricha. Sie soll eine legendäre Schönheit gewesen sein und um die erste Hälfte des 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in Ägypten gelebt haben.

Es heißt, dass eine der Pyramiden ein von ihren Liebhabern für sie errichtetes Grabmal ist. Einmal, als Rhodopis badete, soll ein Adler einer Dienerin einen ihrer Schuhe entrissen und nach Memphis getragen haben. Dort sprach der Pharao gerade Recht unter freiem Himmel und der Adler ließ ihm den Schuh in den Schoß fallen. Dem Pharao gefiel der Schuh und wie er zu ihm gekommen war, und er schickte Kundschafter aus, die herausfinden sollten, wer die Frau war, der dieser Schuh gehörte. In der Stadt Naukratis fand man sie, und sie wurde zum Pharao gebracht und seine Gattin. Als sie starb, baute man ihr als Grabmal die Pyramide.

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HIER NOCH die Geschichte von Louise Bawn aus Bristol, die ihren Schuh sucht. Er ist ihr in einer Nacht im Sommer 2009 aus ihrer Tasche gefallen, sie war in der Stadt unterwegs gewesen und hatte sich flache Schuhe angezogen und die hochhackigen Pumps in die Tasche gesteckt. Als sie nach Haus kam, war nur noch einer der beiden Schuhe da – leopardierte Pumps von Christian Louboutin, das Paar hatte 400 Pfund gekostet. Was wesentlich wichtiger war: die Schuhe waren ein Geschenk ihres Mannes und bedeuten ihr viel. Sie rief bei Louboutin an, aber diese Schuhe wurden nicht mehr produziert. Sie verteilte Handzettel und setzte eine Belohnung aus. Sie setzte Suchanzeigen mit Foto in die Zeitung. “Es ist ein bißchen wie bei Cinderella”, sagt Louise Bawn, “bloß dass ich meinen Prince Charming schon habe, mir fehlt bloß der Schuh.”

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Dann noch die polygonalen Papierpumps der französischen Grafikdesignergruppe Ndeur (”Make a Paper World”):

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Die Farbstiftschuhe von Lauren Milroy:

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Außerdem der mehr als ungewöhnliche Mojito-Schuh des London Architekten Julian Hakes:

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(Via craziestgadgets | dezeen)

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Instrument des Tages (47): Abfahren mit der GPS-Beatmap

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Der Planet als Mischpult: Die Beatmap haben Rich Pell und Jesse Stiles von Face Removal Services vor drei Jahren zu entwickeln begonnen. Es handelt sich dabei um ein GPS-basiertes Musikinstrument, welches, mit den Worten der Erfinder “das Antlitz des Planeten verändert und ihn in eine gigantische DJ-Koje verwandelt”.

Auf einer Karte werden diverse Loops als kreisförmige Territorien dargestellt. Wenn sich das per GPS eingepeilte Auto dem Zentrum eines solchen Kreises nähert, nimmt die Lautstärke zu. In Überlappungsgebieten erzeugt das Auto dynamische Mischungen der einander überschneidenden musikalischen Phrasen. Die Erkundung einer sehr großen Karte mit zahlreichen Überlappungsgebieten erkundet führt zu komplexen, dynamischen Sound-MashUps.

Durch die Karte kann man sich nicht nur per Auto bewegen, sondern auch zu Fuß, mit dem Flugzeug, einem Boot, per Bahn oder mit einem Fahrrad oder einem Skateboard. In dem Video wird die Musik mit einem Kraftfahrzeug auf dem Bonneville-Salzsee im Nordwesten von Utah erfahren. Hier kann man ungehindert beschleunigen, ausbrechen, schleudern und Vollbremsungen vollführen, um das Instrument optimal auszureizen:

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(Via synthgear)

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