Tagesarchiv für 6. Oktober 2009

Randis

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Arbeiten des Künstlers Randis, der sich entweder in Berlin oder in Bangkok aufhält und unter “Interessen” angibt: woman, woman, woman, woman, woman, woman, woman, woman, woman, woman, woman. Seine Bilder sind alles andere als monothematisch.

Hier eine Auswahl von Randis-Sachen auf DeviantART. |
Hier seine Website HD-Fortress. |

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(Via designlenta)

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Stevan Dohanos

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Die Bilder des amerikanischen Zeichners Stevan Dohanos (1907-1994), der aus der Schule des Sozialen Realismus hervorging und Edward Hopper und Grant Wood als seine großen Inspiratoren nannte.

Dohanos fertigte unter anderem mehr als 100 Cover-Zeichnungen für das amerikanische Magazin “The Saturday Evening Post”. Auf der Website des American Art Archive findet sich eine eindrucksvolle Galerie seiner Arbeit.

Die Wikipedia über Stevan Dohanos. | Über die Saturday Evening Post. |

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Spraytracing: Dosn Ding!

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Eine Feder-Sprühdose von dem Fotografen Horacio Salinas (via Today and Tomorrow)

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KlapperSchepperKlickerPffft:
Sprühdosen-Soundeffekte
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Die Sprühdosen-Deckenlampen CAN-DELIGHT aus recycelten Sprühdosen von der ZEK Crew, ein Beitrag für die Light Guerilla Competition.

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Die LED-Sprühdose: Eine Mischung aus Graffiti und Lichtmalerei von Aïssa Logerot.

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Street Art-Schmuck: Spraydosen-Halskette aus Sterlingsilber von Darkcloud Silver DJ jewellery. |

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Trailer: Bomb It ist eine Dokumentation über die Welt der Graffiti, mit Street Artists und den besten Graffitischreibern von fünf Kontinenten. Der Film verfolgt mit Interviews und Guerilla-Recherchen die Spuren der globalen Entwicklung von Street Art – von Paris über Sao Paulo bis Cape Town und New York, Tokyo, Barcelona. | Hier das Blog zum Film.

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Der Löschhund

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Rude Magnets (Foto: johansonin, Flickr/CC) ?

Am 31. August 2009 berichtete United Press International von dem Hirtenhund einer Australierin, dem bei einer Notoperation 1000 Magnete aus dem Bauch entfernt worden waren. Die Halterin Cathy James sagte, dass der Hund, der Polly heißt, die Magnete am Nachmittag des 11. August in ihrem Büro verschluckt habe und sich am nächsten Tag komisch zu benehmen begann.

James dachte erst, der Hund habe einen irren neuen Trick gelernt, als sie ihn an der Kühlschranktür haftend fand, an ihm noch ein Schnellkochtopf sowie der blecherne Briefkasten des Nachbarn. Ok, die beiden letzten Sachen sind erfunden.

Erstaunlicher Weise war im Magen von Polly noch Platz für andere Dinge. James erzählte der Melbourne Herald Sun, der Veterinär habe bei der Operation auch noch Steine gefunden, und dass ihr Hund seit jeher Dinge schlucken würde, die nicht einmal ein Müllschlucker schlucken würde. Zu diesen Dingen gehörten unter anderem Gartenhandschuhe, ein großes Gummiband, mehrere Rollen Faxpapier und eine Computermaus. Eine Festplatte, neben der Polly sich eine Zeitlang aufhielt, wurde gelöscht.

(Via Technabob)

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Komm zum Tanz mit Magnetresonanz

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Dr. Pek Van Andel, Physiologe am Laboratorium für Zellbiologie und Elektronenmikroskopie an der Universitätsklinik in Groningen, der bereits den Ig Nobelpreis für die erste Magnetresonanzaufnahme der menschlichen Geschlechtsorgane in Nutzung erhalten hat, hat das Ganze auch in bewegter Form der Wissenschaft in die Hände gelegt. Die Weltpremiere auf Video:

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Spoiler: Ab Minute 2:20.

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(Via Kottke)

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An der Flüchtigkeitsfront

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Wir leben in merkwürdigen Zeiten: Zeitungen werden durch zu viel Liebe zerstört, die Kulturflatrate ist längst da und der Kommunismus könnte mit digitaler Hilfe doch noch siegen.

VOR 30 JAHREN war die Softwareindustrie als neuer Player auf den Plan getreten – heute sind es Google, Wikipedia, Facebook & Co.  Und mit der Virtualisierung der Kulturdinge verlieren auch die damit verbundenen Begriffe ihre Festigkeit. Für Vertreter der Piratenpartei beispielsweise ist geistiges Eigentum “das falsche Konzept”.

In seinem Essay “Zeitungen – Nachdenken über das Undenkbare” beschreibt Clay Shirky, wie bei dem Zeitungsverlag Knight-Ridder 1993 Nachforschungen angestellt wurden, als die populäre Kolumne des Humoristen und Pulitzer-Preisträgers Dave Berry unlizensiert verbreitet wurde. Im Netz fanden sich unter anderem eine eigene Dave Berry-Newsgroup und eine Mailingliste, die ein paar tausend Leute lasen. Und es fand sich ein Teenager aus dem mittleren Westen, der die Kolumnen von Hand im Internet verbreitete. Er liebte die Sachen von Berry so sehr, dass er dafür zu sorgen versuchte, dass möglichst jeder sie lesen konnte. Shirky erinnert sich an eine Bemerkung des damaligen Online-Chefs der New York Times, Gordy Thompson, zu diesem Phänomen: “Wenn ein 14-jähriger Junge dein Business in seiner Freizeit hochgehen lassen kann – und zwar nicht, weil er dich haßt, sondern weil er dich liebt –, dann hast du ein Problem.”

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AUS DEM DIGITALEN Schlachtengetümmel, mit dem das 21. Jahrhundert seinen Anfang nimmt, ragt das Urheberrecht auf wie Schloß Camelot und soll den Chancen und Fährnissen der digitalen Welt angepaßt werden. Ende 2003 wurde der “erste Korb” zur Reform des aus dem Jahr 1965 stammenden deutschen Urheberrechts verabschiedet. Er beinhaltet unter anderem das Verbot, den Kopierschutz digitaler Datenträger zu knacken – auch dann, wenn die Vervielfältigung eigentlich erlaubt wäre. Eines der umstrittensten Themen des im Juli 2007 verabschiedeten “zweite Korbs” war die Regelung zu Privatkopien, die erlaubt bleiben; ein vorhandener Kopierschutz darf dazu aber nicht umgangen werden. Ebenso ist es nun unzulässig, eine Privatkopie anzufertigen, wenn eine Datei “offensichtlich rechtswidrig” online gestellt wurde. Damit sollen Downloads aus Tauschbörsen verboten werden.

Wie solches Recht durchgesetzt werden soll, ohne eine ganze Generation von Tauschbörsennutzern zu kriminalisieren, kann der zweite Korb nicht beantworten. Auch die Frage, wie man sicherstellen kann, dass Künstler auch künftig für Ihre Kunst angemessen entlohnt werden, bleibt mit Hinweisen auf neue Geschäftsmodelle vorerst abstrakt – wiewohl es mit Apples iTunes Music Store bereits eine erfolgreiche Methode gibt, online Musik zu verkaufen (iTunes wurde zu einem Zeitpunkt gestartet, als Tauschbörsen bereits ein Massenphänomen waren).

Eine große Lösung wäre die Einführung einer Kultur-Flatrate in Form einer Pauschalabgabe auf Internet-Anschlüsse; im Gegenzug könnte die Verbreitung digitaler Kopien legalisiert werden. In einem Gutachten im Auftrag von Bündnis 90/Die Grünen kommt das Institut für Europäisches Medienrecht zu dem Schluß, dass “die gesetzliche Einführung der Kulturflatrate … nicht weniger [sei] als die logische Konsequenz der technologischen Revolution, die durch das Internet erfolgt ist.“ Die Industrie hat längst ihre eigene Art von Pauschalmodellen in Betrieb genommen. Provider in verschiedenen europäischen Ländern bieten ihren Kunden für 5 bis 10 Euro im Monat Zugriff auf mehrere Millionen DRM-gesicherte Musiktitel, die sich in Luft auflösen, wenn das Abo erlischt. “Es geht”, so der Mediensoziologe Volker Grassmuck, “gar nicht mehr um das Ob einer Flatrate, sondern nur noch um die Frage, wie und zu wessen Gunsten.”

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VON WERBEKRISE und Kostenloskultur im Netz attackierte Zeitungsverleger versuchen, für ihre Tätigkeit ein dem Urheberrecht verwandtes Leistungsschutzrecht zu erstreiten. Peter Mühlbauer weist darauf hin, dass das fatale Folgen haben kann. Wenn etwa Google für die gemeinfreien Bücher, die das Unternehmen massenhaft einscannt, Geld nehmen würde, könnte man ein solches Werk herunterladen und einfach anderswo kostenlos anbieten. Verhindern könnte Google das, wenn ein Leistungsschutzrecht auf die Scans geltend gemacht werden kann – womit genau das erreicht wäre, was verhindert werden sollte, nämlich ein Google-Monopol des Weltwissens.

Im Widerspruch zu einem marktwirtschaftlich frei fließenden Datenstrom stehen die Einkapselungen der Inhalte in die Datenkäfige des Digital Rights Management (DRM). “Eigentum ist Diebstahl” erhält auf diese Weise eine ganz neue Bedeutung, denn ginge es nach dem Willen von DRM-Falken, würde es ein Eigentum der Nutzer an digitalem Gut nicht mehr geben. Bücher, Musik, Filme oder Software, die diesen neuen  Beschränkungen unterliegen, kann man quasi nur noch ausleihen, wie ein Kolchosegerät. Bei einer solchen Neubewertung des Urheberrechts scheint es im Kern darum zu gehen, das Privateigentum abzuschaffen. Der Kommunismus ist an dem Versuch gescheitert. Soll der Idee nun mit den Mitteln des digitalen Kapitalismus doch noch zum Sieg verholfen werden?

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*SPRATZEL!*

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Witzig, wendig – Achtung!… Trailer und Mikro-”Making of” zu dem Knetgummi- und Computer-Animationsfilm “The Bronson Maneuver - An Octocore Short“.

Diesen Wettbewerbsbeitrag für die CGChallenge XXIV der Society of Digital Artists haben Ryan Sluman (Animation), Joon Kim (Storyboards), Danny Dahlquist (SFX, Musik) und Mike McCain (Szenarios und Effekte) gemacht.

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Instrument des Tages (51): Der Xylobot

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Den Xylobot haben Ramsey Arnaoot und Robb für den Berlin Music Hack Day im September gebaut (auf der Website sind noch weitere hochinteressante Projekt-Instrumente zu finden).

Es handelt sich bei dem Xylobot, der feine Klänge vernehmen läßt, wie mancher schon vermutet haben dürfte, um ein Monome-kontrolliertes Xylophon. Die ganze Apparatur wurde in weniger als 24 Stunden konstruiert und programmiert. Sie besteht vor allem aus Heißkleber, Holz, etwas Java-Code, Midi-Daten und einer Prise Arduino.

Zum Monome und lustigen Monome-Klones siehe hier. |

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Hier gibt es von Robb noch einen Monome-Tweet Reader aus zwei Monomen. |

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(Via Creative Applications)

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