Tagesarchiv für 9. Oktober 2009

Simon Cook

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Die geradezu japanisch angeniedlichten, aber ebenso ein bißchen amerikanisch abgefahrenen und natürlich europäisch ironisierten Zeichnungen von Simon Cook aka Cookie aus London (hier eine Kurzbiographie):

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(Via fubiz)

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Energie aus Neugierde

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Der britische Designer Peter Dalton arbeitet mit der menschlichen Neugierde als Kraftstrom. Seine rätselhaften Touch Intrigue-Stangen werden auf Straßen oder in belebten Einkaufszentren aufgestellt und es zeigt sich, dass die Vorbeigehenden oft gar nicht anders können, als eine der Stangen anzufassen und daran ein bißchen rumzuspielen. Warum treten Männer gern mit der Schuhspitze gegen die Reifen abgestellter Autos? Warum fassen Leute gern die Knubbelspitze einer herumstehenden Stange an?

Im Fuß jeder Touch Intrigue-Stange befinden sich piezokeramische Elemente, die die Energie der Berührungen ernten. Der entstehende Strom wird in elektrolumineszenten Draht geleitet, der den Kopf der berührten Stange zum Leuchten bringt.

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(Via Yanko Design)

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Plattenspiele

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? Vintage Vinyl:
retro-space - View my 'vintage vinyl' set on Flickriver

? Verschiedenartiger alter Kram:
retro-space - View my 'misc vintage stuff' set on Flickriver

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Rosarobot

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Do Robots Dream of Bunnies?“: schnuckelige Animation von Jesse Hill und Piotr Karwas vom Studiengang Sound Design for Visual Media an der Vancouver Film School:

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(Via Nerdbots)

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Eine Anmerkung zum Friedensnobelpreis

Der vom Erfinder des Dynamits gestiftete Friedens-Nobelpreis ist bei Barack Obama in guten Händen. Keiner der Kandidaten, die in den letzten Jahren für den Friedensnobelpreis nominiert worden sind, verfolgt so glaubwürdig Absichten, die zu etwas wie einer friedlicheren Welt führen wollen.

Aber Obama steht erst am Anfang seiner Regierungszeit und des Marschs durch die tiefe Ebene der Verwirklichungsversuche. Und ich bin der Meinung, dass ein Friedensnobelpreis in Form von Vorschußlorbeeren seine Bemühungen eher schwächt, als ihnen zu nützen – sie erscheinen dadurch auf falsche Weise hilfsbedürftig.

Zumal, wenn man die Begründung liest, der Friedensnobelpreis eher an das Internet hätte vergeben werden müssen: “The Nobel Peace Prize 2009 is awarded to Barack Obama ‘for his extraordinary efforts to strengthen international diplomacy and cooperation between peoples’” .

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Dicksitz

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Extrabreiter Sitz für Übergewichtige in einer brasilianischen U-Bahnstation. Die Sitze tragen die Aufschrift Diesen Sitzplatz für übergewichtige Menschen freihalten. Bahnangestellte berichten, dass Übergewichtige die Sitze zumeist aus Scham ignorieren.

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(Via Trendhunter)

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Witzige Anzeigen und Werbemittel, um Menschen zum Abnehmen zu bewegen
hier bei Crooked Brains
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Malen mit Moskitos

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Eine Kampagne der spanischen Werbeagentur Sra. Rushmore für die Hilfsorganisation Africa Directo, um auf die ungebrochene Gefährlichkeit von Malaria aufmerksam zu machen: “Nothing and no one takes as many lives as malaria”, dazu Bilder berüchtigter Diktatoren – gemalt aus Hunderten von Moskitos.

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(Via arabaquarius)

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Roboter, aktueller Stand

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Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Holland, Deutschland, der Schweiz, Serbien und Frankreich arbeitet unter Leitung von Owen Holland von der englischen Universitätat Sussex daran, Science Fiction in Wissenschaft zu verwandeln und den ersten tatsächlich menschenähnlichen Roboter zu bauen.

Der ECCEROBOT (”Embodied Cognition in a Compliantly Engineered Robot”) ist das bisher aktuellste Ergebnis der Versuche, einen Roboter mit menschlichen Bewegungsabläufen zu konstruieren. Der ECCEROBOT verfügt über Plastikknochen, Drachenschnursehnen und Gummibandmuskeln, um das menschliche Gewebe möglichst realistisch nachzuahmen. Die Maschine kann darüber hinaus ihre Umgebung erkennen und mit ihr in Austausch treten. Issac Asimov wäre stolz gewesen.

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(Via Trendhunter)

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Instrument des Tages (54): Ohio is a Piano

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Im Juli 2009 schrieb der Kartograph Andy Woodruff einen kleinen Aufsatz: The Music of Geography: Ohio is a Piano“:

“Im Juni bin ich durch Ohio gefahren, um die letzten drei Counties in diesem Bundesstaat einzusammeln, als mir etwas dämmerte: Es gibt 88 Counties in Ohio. Und es gibt 88 Tasten auf einem Klavier. Ich verstehe nichts von Musik, aber verdammt nochmal, ich mußte eine Karte machen, die auf dieser Übereinstimmung basiert. Und das habe ich gemacht, Bit für Bit, wobei ich gelegentlich an den Rand des Wahnsinns geraten bin. Das Ganze hat keinen weiteren Zweck, außer dass es ein Experiment in einer Art irrer musikalischer Kartographie ist.”

Hier mehr über das Projekt Ohio is a Piano. |

Und ? hier kann man auf Ohio Klavier spielen.

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Verschiedene Möglichkeiten, auf Ohio Klavier zu spielen:

ASSIGN NOTES: Each piano key, from the low end to the high end, is mapped to a particular county depending on a data attribute. This affects what you see and hear in the following actions.

PLAY A SONG: See what the geography of an example song excerpt looks like. Counties darken as they are played, and the red bullseye tracks the average location of counties (notes) in the song.

PLAY THE DATA: Play through the ’scale’ of an attribute (from low to high).

PLAY A METRO AREA: Hear the chord that a metropolitan area (as defined by the Census) comprises.

PLAY A ROUTE: Choose two county seats and, based on Google Maps, listen to the sequence of counties in a route between them. Just to make it more interesting, these routes use the ‘avoid highways’ option.

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(Via cartogrammar)

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