Tagesarchiv für 19. Oktober 2009

Erika feuert nur untreue Fakire

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Auf den ersten Blick brilliantEin Video-Gedicht a la Palindrom – das heißt, es geht von vorn wie von hinten und ist also sozusagen re-usable.

Die gelungene Form ist allerdings um einiges interessanter als die pseudospirituelle Geschäftsidee von Barbara Simon und Regina Cates, die viral hinter der Quelle “Romancing Your Soul” (RYS™, Inc.) steckt.

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Dank für den Tip an Ken Ulrich Pasche!

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Eine schöne Video-Antwort auf den Clip findet sich bei YouTube – eine Animation mit Ambigrammen von Mara Ang Chong Lai. Den Begriff “Ambigramm” hat Douglas R. Hofstadter geprägt. Er bezeichnet damit Worte, die auf mehr als eine Weise gelesen werden können, etwa wenn man sie auf den Kopf stellt, spiegelt, von rechts nach links dreht, etc.

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? Hierzu auch:

Der PCcalc-Taschenrechner für’s iPhone zensiert automatisch unerwünschte Worte, die man mit etwas Spielfreude aus Ziffern bilden kann – “to appease the iPhone app police”, wie es drüben bei Worship the Glitch heißt: “Geben Sie einfach eine Zahl wie 5318008 ein und drehen Sie den Rechner bzw. das iPhone dann um 180 Grad. Das unanständige Wort, das eigentlich sichtbar werden sollte, wird diskret zensiert.”

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Realitätsberechnungen

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Rasantes Showreel von Gabe Askew, einem kalifornischen Computergrafik-Virtuosen. Hier ein Interview mit Gabe Askew und Einblicke in seine Arbeit. |

Musik: Animal Collective, “Brother Sport“.

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“A majority of the work done on this reel was done entirely by me for a number of clients. A couple clips include modeling or lighting by other people.”

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(Via Abduzeedo)

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Nierdlich

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(Via Mudwerks)

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Fezbook

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(Via Pulp Serenade)

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We Sing The Forest Electric

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Nach der blöden Bärenband (siehe unten) hier eine aufs tragischkomischste anverwandte Animation von Graham Annable:

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Dank für den Tip an felix!

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• Hierzu siehe auch:

Die blöde Bärenband
Die blöde Bärenband (2): The Moon

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Angebissen

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Drüben bei Dilidoo gibt es eine Sammlung mit aufgemalten Halloween-Kostümen. Die anderen fallen zum Teil etwas ab – aber das hier ist über jeden Zweifel erhaben:

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(Via Mudwerks)

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Chicks’n'Computers

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? Chicks’n'Computers:
retro-space - View my 'Chicks 'n' Computers' set on Flickriver

? For Woman Only:
retro-space - View my 'For Women Only' set on Flickriver

? Vintage Electronics:
retro-space - View my 'Vintage Electronics' set on Flickriver

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(Via retro-space’s photostream)

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Instrument des Tages (63): Ein PET

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James Grahame drüben von Retro Thing ist über das PetSynth-Projekt von Chiron Bramberger gestolpert (Hier die Projekt-Homepage). Bramberger hat ein bißchen ziemlich gute Software geschrieben, die einen alten Commodore PET in einen spielbaren Synthesizer verwandelt. Der PET hatte keinen eigenen Soundchip – trotzdem Vibrato, Verzerrung und Drum-Sounds hinzukriegen, ist dem Hackertalent Brambergers zu danken.

Hier eine Audio-Demo, angesichts der Hardware-Beschränkungen eine ziemliche Leistung.

“Man, how I wish this had been available in 1984 when my school had a couple of PET 4032s in a large closet that had been hastily converted into a computer lab”, schreibt James Grahame.

Der PET 4032 kam 1980 als gehobene Version des PET 2001 auf den Markt und kostete 1.295 Dollar. Die Audio-Kapazitäten der Maschine waren auf einen kleinen piezoelektrischen Summer beschränkt.

Es ist ein Jahr her, dass Chiron Bramberger merkte, dass sich sein PET inzwischen großartig anhörte und er längst mehr spielte als programmierte. Nun hat er die PetSynth-Software als Open Source unter GPL-Lizenz freigegeben (und zwar hier). – Why? ‘Cause I like you!

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Der Commodore PET 4032, auf dem PetSynth läuft:

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Zugehörig: das Commodore-Bandlaufwerk für die Datasetten

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Zugehörig: die Commodore 1541 Diskettenstation

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Frühstückswissenschaft

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Der britische Wissenschaftler Ian Simmons demonstriert, wie man mit in flüssigen Sauerstoff getauchten Würstchen in einer Gurkensicherheitshülle ein Blech durchschweißt:

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(Via Mudwerks)

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