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Der TV-Spot aus den sechziger Jahren
für die Mutter aller Popkulturspiralfedern – Slinky:
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Der TV-Spot aus den sechziger Jahren
für die Mutter aller Popkulturspiralfedern – Slinky:
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Diamonds are forever? Denkste. Sie sind entzündlich und brennen lichterloh, wenn man etwa eine Lötlampe zu Hilfe nimmt. Wenn man überlegt, dass sie aus Kohlenstoff bestehen, der mit Sauerstoff reagiert und Kohlendioxid bildet, macht das auch Sinn (statt “reagiert mit Sauerstoff” kann man auch sagen “brennt”.
Im übrigen ist fast alles, was über Diamanten bekannt ist, gelogen. Weder sind sie selten noch wirklich wertvoll und auch nicht einzigartig romantisch. Diese Ideen sind Erfindungen der Diamentenindustrie.
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(Via Geeks Are Sexy)
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Werbeanzeigen des Bademodehauses Jantzen aus den frühen fünfziger Jahren. Das Red Diving Girl der 1910 in Portland, Oregon gegründeten Firma ist weltweit bekannt.
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Aus dem Flickr-Pool Vintage Advertising.
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Lustig (ziemlich): Der Browser als Theater, Kulissenschieben inklusive. ? Hier klicken und das Browserfenster in Ruhe lassen, also nicht vergrößern oder verkleinern. Zurücklehnen und genießen.
Erinnert mich daran, dass es eine Standardszene in Filmen a la Zorro bis Indiana Jones gibt, in der der Held in einem Raum eingesperrt ist und plötzlich die Wände auf ihn zukommen.
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(Via Blogs optimieren)
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Ein Blog verschwindet spurlos und geräuschlos. Eine digitale Nahtod-Erfahrung.
Eines meiner Lieblingsblogs heißt “the New Shelton Wet/Dry” (siehe auch the blogroll rechts am Rand). Ich mag es sehr, weil es klug, erwachsen und seltsam ist. Es ist eine Melange aus außergewöhnlichen Links, frechen Illustrationen und kurzen Artikelauszügen, die einen oft in lange Originalbeiträge locken, von denen einem viele sonst nie in die Hände geraten wären.
“Sie zitieren sogar häufig Nietzsche!”, schreibt hingerissen ein amerikanischer Leser. Aber was wie das Pensum einer Gruppe anmutet, ist die Arbeit eines Einzelnen. Er nennt sich JC und lebt in Brooklyn. Im Oktober 2007 fing er mit täglichen Einträgen an, später kamen die Lieferungen wöchentlich, und das ist gut so. Im Netz funktioniert die Informationsverteilung zwar nach dem Naturprinzip der Verschwendung - zweihundert Flugsamen, damit zwei überleben -, aber wie viel verschwendet werden muss, läßt sich optimieren.
Herauszufinden, was es mit diesem Blog auf sich hat, war nicht ganz einfach. Nach einigem Suchen stellte sich nicht nur heraus, dass der Shelton Wet/Dry ein Wassersauger ist, sondern dass der Ex-Popgroßkünstler Jeff Koons 1981 eine Serie mit Objekten angefertigt hatte, von denen eines “New Shelton Wet/Dry Doubledecker” heißt. Es steht im New Yorker Museum of Modern Art und besteht aus zwei übereinandergestapelten Plexiglasboxen, darin jeweils ein neuer Wassersauger. ?
Ein weiteres Objekt aus dieser Serie mit nur einem Wassersauger, dafür aber zwei Hoover-Staubsaugern wurde 2004 bei Christies für 2.6 Millionen Dollar versteigert. Offenbar versucht JC in seinem Blog etwas ähnliches wie Koons. Er packt News und Interessantes in virtuelle Plexiglasboxen und gibt den Dingern reizvolle Titel.
Dann, vor zwei Wochen, war das Lieblingsblog plötzlich weg.
Nicht mehr erreichbar. Ich hatte kein gutes Gefühl. Im digitalen Zeitalter verschwinden Dinge unspektakulär. Früher mußten, um etwa ein Telefonbuch kaputtzukriegen, Muskelmänner ran. Dann kam der Computer und die Vernichtung lästiger Romanmanuskripte und Diplomarbeiten war auf einmal ganz einfach. Vor einer Woche gab es wieder Nachricht von JC: “Der Server, auf dem das Blog zu Gast war, ist hinüber. Alles, was da drauf war, ist weg. Es gibt kein Backup, nur den Google Cache. Ich fange wieder ganz von vorn an.”
Bislang war the New Shelton Wet/Dry ein Blog mit viel gutem Stoff und wenig Kommentaren. Nun meldeten sich die vielen still Begeisterten: “Was für ein Glück, dass du wieder zurück bist” - “Das originellste Blog im Internet, oh, und mein Name ist Andrew.”
Dann kamen die Hinweise, wo Kopien des Blogs zu finden seien. Es gibt ein Backup der Inhalte von 2007 und 2008 in der Wayback Machine des gemeinnützigen “Internet Archive”. Und dann noch, anrührend, ein alessandro: “Ich hab deine eindeutigen Bilder gesammelt. Wenn du sie wiederhaben möchtest, schick mir einfach eine Mail.”
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Ein gebleichtes Museumsskelett (Foto: Gaetan Lee, unter Creative Commons) ?
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? Leckere Lebkuchenskelette. | Eine Elfenmumie. | Wie man sich aus einer Wassermelone ein Gehirn schnitzt (via BoingBoing). |
Tessa Farmer und ihre kolibrikleinen Elfenskelette. ?
? Auch am Rücken hat man’s gern schön: Wirbelsäulenschmuck von Molly Epstein. ? Eine Designer-Schädelarmbanduhr von Marc Jacobs zu etwa 200 Dollar. | Knochenschmuck von Vivienne Westwood, fast schon wieder aus der Mode (auch hier). |
Eine Skeletthalskette (Brustkorb) aus Acryl, auf etsy gefunden. ?
Das Kreuz mit den zierlichen Gadgets: Ein Exoskelett für’s iPhone (via uncrate). |
Ein handtuchweicher Rippenlungenbläschenbär. |
? Tick, Trick und Track und die Ewigkeit: Der britische Guardian zeigt Cartoon-Skelette. |
In dem Vergnügungspark Adventureland auf Long Island wurde ein fünfjähriges Mädchen von einem umstürzenden drei Meter großen Skelett verletzt (August 2008). |
Das Audiocassetten-Skelett von Brian Dettmer, der auch Buchautopsien durchführt (via Wacky). ?
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? Alte Schwarzweißfotos aus dem American Museum of Natural History (zum download): Wie die großen Skelettmodelle aufgebaut wurden. |
59 bizarre Skelette, Schädel sowie Knochen (via Trendhunter). |
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Soundstills von Tviga Vasilyeva. | Die weißen Formen auf dem Foto sind Soundskulpturen, die den Frequenzmustern bestimmter Sounds entsprechen. Bei den Sounds handelt es sich um Tondokumente, die Vasilyeva an der russisch-finischen Grenze aufgenommen hat.
Hier stand ein einzigartiger, sehr alter Wald, der Grüngürtel von Fennoskandinavien. Die alten Bäume werden nun wegen ihres wertvollen Holzes gefällt. Alte Wälder dieser Art gibt es in Europa nur noch sehr wenige, die meisten davon im Norden des europäischen Teils von Rußland.
Die Soundskulpturen sind jeweils sech Meter hoch und sollen jeweils an einen hohen Baum erinnern. Ich habe den Wald, als er noch da war, und was darin zu hören war, aufgenommen und habe die Sounds nun wieder dorthin zurückgebracht, wo sie waren. Es sind Sounds, die wie Bäume aussehen und die wir nie mehr hören werden.
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(Via Noise for Airports)
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