.
.
(Via retro-space’s photostream auf Flickr)
…………………..
.
.
Klare Linien, schlichte Farben, Glasfassade: Bei dem Hundehaus “Cubix” des deutschen Luxus-Hundehüttenanbieters Best Friend’s Home handelt es sich um eine von einem Architekten entworfene Hundehütte in Bauhaus-Anmutung. Sie ist erhältlich in drei Größen ab 3.950 Euro:
.
(Via PicoCool)
…………………..
.
.
Lautsprecher im klassischen VW-Bus-Design mit Anschlußmöglichkeit für den iPod. Über USB kann man das Fahrzeug auch als Box für den Rechner verwenden. Ebenfalls an Bord ein Radio, das Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und UKW empfängt, sowie eine Digitaluhr (im Rückfenster):
.
(Via PicoCool)
.
Einen kleinen VW-Bus gibt es bekanntlich auch als wunderlichen Plattenspieler (hier eine Bling-Version). Dabei ruht die Schallplatte und der Plattenspieler in Gestalt des kleinen VW-Busses fährt die Plattenrille entlang:
.
.
• Bonus-Spielkram: die Legostein-Boombox:
(Via PicoCool)
…………………..
.
.
Der Tetris-Stuhl des mexikanischen Designers Gabriel Cañas. Es gibt ihn auch in schwarzweiß. Beide Stühle sind Prototypen aus Fiberglas und leider nicht zu kaufen:
.
(Via Neatorama)
.
Erin McKean ist Lexikographin, sie lebt in Chicago und betreibt das Blog A Dress A Day. Dort schreibt sie über Kleider, die sie gesehen oder selbst gemacht hat, aktuell dieses Tetris-inspirierte Stück:
.
(Via Neatorama)
.
• Hierzu siehe auch:
Alle lieben ???????????. |
Tetris-Obsessiva. |
Der Fotograf Marc Da Cunha Lopes zeigt in dem Magazin Amusement, wo die Klötzchen für Tetris hergestellt werden. |
Tetris-Eiswürfelförmchen. |
…………………..
.
.
Würde jemand das, was ein Hersteller als die Zukunft des Klavierlernens propagiert, an Kriegsgefangenen ausprobieren, er würde sich wohl umgehend vor einem UN-Tribunal wiederfinden.
.
ES GIBT ETLICHE Kunstwerke, die ihre Entstehung der Tatsache zu verdanken haben, dass der Künstler als Kind dazu gezwungen wurde, Klavierspielen zu lernen. Der Roman “Die Klavierspielerin” der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek etwa erzählt die Leidensgeschichte einer Klavierlehrerin, die von ihrer diktatorischen Mutter zur Pianistin gedrillt wird und als emotionales Wrack endet.
Auch Daisuke Tsutsumi, Art Director in den Pixar Animation Studios, kennt die Abgründe, in die einen das unerwünschte Erlernen dieses klassischen Tasteninstruments führen kann. Sein düsteres Gemälde “My Piano Teacher, Mrs. Asaoka”, das er für eine Ausstellung unter dem Motto “Monster?” anfertigte, beruht auf seinen Erfahrungen als klavierlernender kleiner Junge – “Mann, ich bin sicher, ich würde heute in der Carnegie Hall spielen, statt Cartoons zu zeichnen”, so Tsutsumi, “wenn mein Musiktalent durch diese traumatische Erfahrung nicht zerstört worden wäre.”
.
DIESE MARTIALISCHE ART der Ausbildung musikalischer Fertigkeit wird nicht ohne Grund mit dem Drill verglichen, den Soldaten während einer militärischen Spezialausbildung erhalten. Wobei schon angesichts der Dauer die Kampfausbildung gegenüber dem Klavierunterricht als die glimpflichere Übung erscheint. Der herkömmlichen Vorstellung von Virtuosität haben monate- und jahrelanges Auswendiglernen, akrobatische Fingerübungen und Tonleiternklettereien wie im Leichtathletiktraining voranzugehen; das alles, bloß um hinterher superschwierige Kompositionen absolvieren zu können, die jemand anderer sich ausgedacht hat.
In den siebziger Jahren traten mit dem Aufkommen halbautomatischer und programmierbarer Instrumente Pioniere wie die Herren von “Kraftwerk” gegen diese Auffassung an. Wozu auswendiglernen, was eine Maschine viel unangestrengter kann? Sequencing, Sampling & Co. haben sich inzwischen zu einem weit gefächerten Formenreichtum computergetragener Musik entwickelt. Natürlich gibt es dessen ungeachtet nach wie vor von Hand gespielte Klaviere und den dazugehörigen Klavierunterricht. Mit eingebauten Rhythmusmaschinen, Tasten, die zu dem gewünschten Ton aufleuchten und digitalen Aufzeichnungsverfahren zur Spielkontrolle nutzen moderne Klaviaturen eine Vielzahl technischer Möglichkeiten, um das Klavierlernen versuchsweise zu erleichtern.
.
NUN PRÄSENTIERT die amerikanische Firma Rubato Productions Inc. ein neues Verfahren, das sich auf atemberaubende Weise von den bisherigen pädagogischen Zusatzmaßnahmen unterscheidet: Concert Hands™, the future of piano learning. Während die herkömmlichen Methoden weiterhin lange Übung erfordern, verhilft einem das neue Produkt laut Rubato-Pressemeldung innerhalb weniger Tage dazu, “mit dem Spielen schöner Songs beginnen zu können.”
Das Geheimnis der zeitgemäßen Lernbeschleunigung liegt in sogenannter Augmented Musical Instrument Technology, die aus einer Software, einem Controller, zehn Aufsteckhülsen für die Finger und zwei Steuerungsmanschetten für die Handgelenke besteht, “giving you the most exciting piano playing experience possible” – und das ist wahrscheinlich nicht einmal untertrieben. Würde jemand auf die Idee kommen, das, was hier als die Zukunft des Klavierlernens propagiert wird, beispielsweise an Kriegsgefangenen auszuprobieren, er würde sich mit ziemlicher Sicherheit umgehend vor einem UN-Tribunal wiederfinden.
Die Software verwandelt Stücke, die man ihr von CD vorspielt, in ein proprietäres Datenformat, das die Töne in Signale verwandelt, die an die Fingerhülsen und die beiden Fesselklammern geschickt werden. Vor der Klaviertastaur ist der Wrist Pilot installiert – eine Schiene, auf der ein Schlitten per Elektromotor mit den Händen dorthin fährt, wo es die Musik verlangt. Anschließend üben die entsprechendenen Fingerhülsen etwas Druck auf die jeweils benötigten Finger aus. Die Idee dahinter ist, dass sich nach einer Weile die Kombination aus Drucksignalen und Bewegungswiederholung zu einer “muskulären Erinnerung” verfestigt, “die es dem Nutzer möglich macht, seine Lieblingssongs ganz von alleine zu spielen.”
Das mit dem Nutzer abfuhrwerkende Klavier ist hier in einem Promotion-Video zu sehen (man beachte auch die dem kürzlich dahingegangenen Michael Jackson verblüffend verwandte Tonlage der Sprecherin):
.
.
Der Klaviertrainer, der aussieht wie ein aufwendiges Gerät zur Rehabilitation von Oberkörperverletzungen, erinnert fatal an Stanley Kubricks Verfilmung des SF-Romans “Uhrwerk Orange” von Anthony Burgess. Darin landet der zu Gewaltexzessen neigende jugendliche Beethoven-Liebhaber Alex im Gefängnis, wo er sich in der Hoffnung auf vorzeitige Entlassung als Versuchsobjekt für eine neuartige Aversionstherapie zur Verfügung stellt. Damit soll die schnellere Resozialisierung von Kriminellen erreicht werden. Nach vierzehn Tagen gilt Alex als geheilt. Die Auswirkungen der Therapie aber sind verheerend: Beim geringsten Gedanken an Gewalt oder Sex befallen ihn extreme Übelkeit und Schmerzen. Als unbeabsichtigter Nebeneffekt treten diese Symptome auch beim Hören von Beethovens 9. Sinfonie auf, die während der Therapie im Hintergrund lief.
…………………..
.
.
Darek Sepiolo, Tauchgänge vor Galapagos. Ein siebenminütiges Video, inspiriert von der Musik des Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer. Am besten auf den ganzen Bildschirm hochvergrößern und mitschweben:
.
.
…………………..
.
.
Kulturpiktogramme für globale Dorfbewohner: Die klaren, einleuchenden Infografiken der Designerin Yang Liu aus Berlin.
Ein Interview mit Yang Liu (via Notcot). |
.
..
..
Perception: How Germans and the Chinese see one another
..
..
..
The evolution of transportation over the last three decades.
.
The volume of sound in a restaurant
..
(Via PicoCool | Brainpickings)
…………………..
.
.
Partnerschaftsprobleme? So geht das: Cecilia Siqueira und Fernando Lima - das Duo Siqueira Lima - spielen den unvergleichlichen Tico-Tico no Fubá gemeinsam auf einer Gitarre, vierhändig:
.
.
(Via Neatorama)
…………………..
.
.
Der britische Maler und Illustrator Walter Wyles.
Bilder von Wyles und Fotos von ihm und seiner Frau. |
Leifpeng’s Walter Wyles Flickr-Set. |
.
.
(Via Today’s Inspiration)
.
• Hierzu siehe auch
Walter Wyles: “…something out of the ordinary”
Walter Wyles: “he decided that he wanted to be a magazine illustrator”
Walter Wyles: “…my oldest and closest friend.”
…………………..
.
Neue Kommentare:
RSS