Tagesarchiv für 12. November 2009

Planetchen

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Die irdischen Winz-Planeten des französischen Fotografen Alexandre Duret-Lutz, die er mit Hilfe stereographischer Software und Retusche-Tools aus alltäglichen Panoramen entstehen läßt.

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Bei Imagekind gibt es die Bilder, die zeigen, wie klein unsere Welt ist, als Prints.

Die Bilder auf der Flickr-Seite von Alexandre Duret-Lutz stehen unter einer Creative Commons-Lizenz und können frei ausgedruckt werden:

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? Wee Planets:
gadl - View my 'Wee planets' set on Flickriver

? Macau 2009-10:
gadl - View my 'Macau 2009-10' set on Flickriver

? MBC Paris 2009:
gadl - View my 'MBC Paris 2009' set on Flickriver

? Noël 2008:
gadl - View my 'Noël 2008' set on Flickriver

(Via Cool Hunting)

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The Perfect Girl

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Flotter Typo-Clip von Jimmy Fisher: “I wanted to convey the mechanical style of thinking that Vince Vaughn’s character from Wedding Crashers has when discussing women. Everything was done in After Effects.”

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Blue Beauty

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Auch lange vor Steve Jobs gab es schon Rechner, die klasse aussahen. Hier die Konsole eines PDP-10 Model KL-10 Minicomputers aus den späten sechziger Jahren. PDP-10 steht für Programmed Data Processor model 10:

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Hier ein Teil einer DECsystem-1090 Großrecherumgebung, in der Mitte das Herzstück, die PDP-10 Model KL-10 sowie MH10 Speicherschränke. (Foto: Wikimedia / Michael L. Umbricht, The Retro-Computing Society of R):

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Momente

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Der New Yorker Filmemacher William Hoffman hat sich gefragt, ob man zeigen kann, was ein Moment ist. Kann man. | Hier die Website von William Hoffman.

“A celebration of life that was inspired by David Eagleman’s book, Sum.”

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(Via Neatorama)

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Lockungen

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Aus dem Flickr-Pool “Mid-Century Illustrated” (s.u.)

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Anzeige für Wandfarben aus “Better Homes and Gardens”, Oktober 1947.

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Anzeige für Kaffee (keine Marke, nur einfach Kaffee) aus “Life” vom 27. März 1950.

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? Mid-Century Illustrated:
mid-century illustrated - View this group's most interesting photos on Flickriver

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Ein Kännchen Luftkaffee

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Millionengeschäfte mit Waren, die es nicht gibt: Im Netz boomt der Handel mit virtuellem Gut. |

“VIELLEICHT HAT MAN JETZT im Silicon Valley das perfekte Business entdeckt: Geld für Produkte zu kassieren, die nicht existieren”, schreibt die New York Times über einen Boom, den virtuelle Waren im Netz erleben. Es handelt sich dabei um kleine Bildchen – bunte Drinks oder Blumen beispielsweise, die es für einen Dollar bei Facebook gibt, oder etwa ein Karnevalskostüm für 2 Dollar 50 in “Sorority Life”, einer Art von digitalem Mädchenwohneim.

Die Vorstellung, dass jemand bereit ist, für ein scheinbares Objekt reales Geld zu bezahlen, ist vielen noch ungewohnt. Heute wird immer weniger Geld für physische Güter ausgegeben und immer mehr für Mediennutzung, Dienstleistungen und Erlebnisse. Dazu zählen auch solche, die eine Spielfigur stellvertretend für ihren Besitzer macht. Der Avatar wird in Online-Rollenspielen als Teil der eigenen Persönlichkeit angesehen (Wer weniger als ein Drittel des Tages online ist, gilt etwa in dem Online-Rollenspiel ”World of Warcraft“ bereits als passiv). In China locken Geschäftemacher Jugendliche mit dem Versprechen, ihnen für das Spielen am Computer Geld zu zahlen. Wer sich darauf einläßt, der schuftet 12 Stunden pro Tag in World of Warcraft und anderen Spielen, um virtuelles “Gold” zu schürfen, das dann über Online-Auktionshäuser wie eBay für echtes Geld weiter verkauft wird.

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DIE VIRTUELLEN KLEINIGKEITEN haben sich inzwischen zu einem ziemlichen Markt ausgewachsen. Experten schätzen den Gewinn aus virtuellen Waren in den USA in diesem Jahr auf eine Milliarde Dollar, weltweit auf fünf Milliarden. An Produktionskosten fällt nichts an außer dem Honorar für einen Grafiker und einen Programmierer. “Es ist ein fantastisches Geschäft”, schwärmt Jeremy Liew, dessen Firma Lightspeed Venture Partners Risikokapital vergibt - 10 Millionen Dollar davon an verschiedene Unternehmen, die virtuelle Waren herstellen. “Da alles digital ist, liegen die Herstellungskosten für alles, was man auf diese Weise herstellt, bei nahe Null”, sagt Liew. “Man hat eine Gewinnspanne von 100 Prozent.”

Die Käufer von virtuellen Blumensträußen in sozialen Netzen wie Facebook sehen sich nicht als Spieler. Sie möchten sich die Zeit vertreiben und ein bißchen Spaß haben. Funktionieren kann diese virtuelle Warenwirtschaft nur unter zwei Voraussetzungen: künstliche Verknappung und informatische Infantilität.

Verknappung bedeutet, dass eine Eigenschaft ausgeschlossen wird, über die jede Software üblicherweise verfügt: das Kopieren. Im Unterschied zum offenen Netz sind solche Restriktionen in einem Datenkäfig wie Facebook realisierbar. Und wie schon in der 3D-Welt Second Life erinnert das Ganze an das Kinderspiel, bei dem man aus leeren Puppentassen Luftkaffee trinkt. Wenn dann ein Erwachsener kommt und sagt, dass da ja gar kein Kaffee drin sei, sind die Kinder traurig.

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Wandwunder

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Die Acrylbilder des kalifornischen Malers Ragnar a.k.a. Brandon Ragnar Johnson, die meine weitestgehende Zustimmung finden. Bilder, vor die man sich wie vor einen offenen Kamin setzen kann, um sich an ihnen zu wärmen:

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? ”The Pearl In The Well”:

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? ”The Bad One”:

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? ”Harmonium #4″:

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(Via Notcot)

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Instrument des Tages (83): Die Finger-Steel Drums

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Wer gerne mal Steel Drums spielen möchte, ohne gleich scheppertaugliche Ölfässer ins Haus schleppen zu müssen, der könnte mit diesen thunfischdosengroßen Finger-Steel Drums von Vat19 gut bedient sein:

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(Via Technabob)

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