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(Via isnichwahr)
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Was zum Teufel ist das? Feuer im Meskalinrausch? Eine hochglanzpolierte Seeanemone, die Tango gelernt hat? Der Imponiertanz einer n-dimensionalen Geometrie? Was auch immer es sein mag, es ist natürlich von Robert Hodgin drüben von Flight404, dem Mozart unter den Processing-Programmierern. Es ist noch nichtmal ein richtiges Video, sondern nur ein Test, um zu sehen, ob die Audio-Reaktionen ok verlaufen. Mann, laß uns die richtigen Videos sehen.
Musik: The Flashbulb, “Six Months Without Light” (aus dem Album “Kirlian Selections”). | Hier mehr über The Flashbulb. |
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Aus einem Katalog für Warnschilder und -plakate der Firma Heinrich Klor (1961):
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(Via Vintage Advertising-Pool auf Flickr)
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Ein paar Jahre später begann Jimmy einzusehen, dass es keine gute Idee gewesen war, sein Fahrrad mit der Radiumfarbe zu streichen.
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(Via Paul Malons Flickr-Photostream)
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Ride Your Space Horse With Confidence:
“Woman’s Day”, September 1966
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(Via Vintage Advertising auf Flickr)
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Die Bilder in diesen zunehmend virtuosen Clips, in denen Sprache auf neue Art anschaulich wird, sind voller Poesie und kühler Eleganz; und ich meine damit nicht nur diese Visuals von Jorinna Scherle für die dmexco’09. Aber wie oft in Experimentierphasen neigt das Formale zur Übergröße, die Sprache erschöpft sich in einzelnen Worten. Einem Werbespot gegenüber mag das eine ungerechte Forderung sein, aber ich will Sätze sehen, und Sätze, die sich verbinden zu Text und Geschichten, und zwar auf genau diese großartige, neue Weise. Hört mich jemand?
Hier die Website von Jorinna Scherle. |
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Populuxe (PAWP.yuh.luks, -looks) n. Low-cost consumer goods that are also perceived as being stylish or fashionable; a style that is reminiscent of or based on 1950s architecture and design. Also: Populuxe. — adj.
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Einen Eintrag zu dem Begriff auf Deutsch gibt es bemerkenswerter Weise im Wörterbuch der Immobilienwirtschaft. Das Wort ist eine Schöpfung des Autors und Historikers Thomas Hine, der 1986 ein Buch unter dem Titel Populuxe veröffentlicht hat:
“Populuxe is a synthetic word, created in the spirit of the many coined words of the time. Madison Avenue kept inventing words like “autodynamic,” which described a shape of car which made no sense aerodynamically. Gardol was an invisible shield that stopped bullets and hard-hit baseballs to dramatize the effectiveness of a toothpaste. It was more a metaphor than an ingredient. Slenderella was a way to lose weight, and maybe meet a prince besides. Like these synthetic words, Populuxe has readfly identifiable roots, and it reaches toward an ineffable emotion. It derives, of course, from populism and popularity, with just a fleeting allusion to pop art, which took Populuxe imagery and attitudes as subject matter. And it has luxury, popular luxury, luxury for all. This may be a contradiction in terms, but it is an expression of the spirit of the time and the rationale for many of the products that were produced. And, finally, Populuxe contains a thoroughly unnecessary “e,” to give it class. That final embellishment of a practical and straightforward invention is what makes the word Populuxe, well, Populuxe.” (Thomas Hine)
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• Aus den prima Flickr-Sammlungen von x-ray delta one a.k.a. James Vaughan:
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• Scripto Satellite-Kugelschreiber (1958):
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• Babes’ cook with gas (1947):
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• Lionel Trains – wie Männer einander kennenlernen (1954):
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- Hierzu siehe auch:
• Traumwohnen mit Motorola. |
• Der Googie-Stil. |
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Warum das Geldausgeben im Netz ausgerechnet bei Kleinbeträgen so schwierig ist:
DAS BEMERKENSWERTESTE an der zunehmenden Diskussion um Bezahlinhalte im Netz ist die Tatsache, dass es im Internet kein Geld gibt. Bei etwas größeren Beträgen fällt das nicht so auf. Der ganze E-Kommerz hat einfach die altbewährten Überweisungsmodelle des Versandhandels übernommen, und für materielle Waren funktioniert das auch ganz gut. Bei digitalen Gütern hat sich eine Neigung herausgebildet, es erst einmal umsonst zu versuchen. Bei Software oder Musik ist das manchmal verboten, ein Geschäftsmodell wie Apples iTunes Store zeigt aber auch, dass es erfolgreich anders geht. News und Zeitungsartikel dagegen stehen weitgehend frei im Netz - noch.
Münzen
(Foto: Joe Shlabotnik, Flickr/CC-Lizenz)
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DAS NETZ ist das erste Massenmedium in der Geschichte, das nicht aus einem kommerziellen Zusammenhang hervorgegangen ist. Das WWW war ursprünglich als Werkzeug zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit gedacht. Das, was manche heute als “Geburtsfehler” des Internet sehen wollen, hat zu tun mit der ethisch bedingten antikommerziellen Grundhaltung von Wissenschaftlern, die das Netz in den ersten Jahren getragen haben. Ein studentisches Lieblingsprojekt zur Weltverbesserung, nämlich die Abschaffung des Geldes, ist, wie wir nun sehen, erstaunlich erfolgreich verlaufen – zumindest was das Kleingeld betrifft.
Ein Buch um 15 Euro bei Amazon zu kaufen - kein Problem. Aber wenn es darum geht, schnell mal einen Zeitungsartikel für 30 Cent mitzunehmen, wird es unerwartet schwierig. Dieses digitale Kleingeld aber, die “lousy pennies”, wie der Verleger Hubert Burda sie nennt, ist der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg im Netz. Eines der wesentlichen Merkmale des Medienwandels ist nämlich, dass sich Massenmedien nun in Medienmassen verwandeln. Die Angebote werden vielfältiger und zugleich kleinteiliger. Und niemand will sich, nur um 30 Cent zu bezahlen, erst hier und da und dort umständlich registrieren müssen.
Papiergeld
(Foto: AMagill, Flickr/CC-Lizenz)
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BESTES BEISPIEL für den Makro-Erfolg dieser neuen Mikrokultur ist die SMS. Die besten Abrechnungsmodelle für Kleinbeträge haben die Netzprovider und Telekoms in der Hand, da der Netzzugriff prinzipiell kostenpflichtig und die monatliche Abrechnung standardisiert ist. Und ob ein Online-Anbieter eine Provision an eine Kreditkartenfirma, an PayPal oder an einen Netzbetreiber entrichtet, ist eher zweitrangig, wenn dadurch ein solches System für Nutzer überhaupt akzeptabel würde.
Stattdessen will nun erst einmal die Deutsche Post Verlagen dabei helfen, Bezahlmodelle im Internet zu entwickeln. Das soll mit Hilfe des sogenannten “Online-Briefs” geschehen, mit dem sich rechtsverbindlich E-Mails und damit natürlich auch Zahlungsanweisungen verschicken lassen. Na, mal sehen.
Außer dem Kleingeld fehlen übrigens im Netz auch weitere fundamentale Einrichtungen, die uns heraußen in der Welt der Dinge selbstverständlich sind, etwa der Zeitungskiosk. Aber das nur am Rand. |
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Tim Hawkinsons Uberorgan ist eine aus Polyäthylen-Ballons, Nylon, Pappröhren, mechanischen Komponenten und Luft verwobene, großmusikalische Einrichtung der besonderen Art. Hier Fotografien und Erläuterungen, welche die Weiträumigkeit des Uberorgan anschaulich machen.
Die Wikipedia über Tim Hawkinson. | PBS über Tim Hawkinson. |
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? The Uberorgan, hier im Paul Getty-Museum in Los Angeles:
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? The Uberorgan im Atrium des IBM-Buildings in New York:
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