Monatsarchiv für November 2009

See you translater

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Durch Konrad Lischka und seine prima Sammlung “Gaga-Vorschläge von Google” bin ich gestern darauf aufmerksam geamacht worden, dass Google Voice aus “Hey Michael Collins, go fuck yourself” ein “hey michael problems go yourself” macht.

Worauf mir eingefallen ist, dass ich vor ein paar Wochen ein bißchen mit der als Dichterspielzeug benutzbaren Site Translation Party herumexperimentiert habe. Eine eingegebene Phrase wird dort aus dem Englischen ins Japanische und dann wieder zurück ins Englische, und das Ganze ein paar Mal hin und her übersetzt – so lange, bis ein Equilibrium oder Gleichgewicht gefunden ist und die Übersetzung auf beiden Seiten immer dasselbe ergibt. Im Fahrtwind der Hin- und Rückübersetzung, für die Translation Party die Dienste von Google Translate in Anspruch nimmt, verwandeln sich die Sätze oft und nehmen im günstigen Fall poetische Qualitäten an.

Hier das erstaunliche Equilibrium, das sich aus der Eingangsphrase “google is really shit” hervormendelt:

Und wer sich noch weiter wundern will, kann dasselbe ? jetzt eingeben und wird sehen, dass das Ergebnis nun ein ganz anderes ist. |

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Ich hab auch wieder ein bißchen herumgespielt. Als Dichter darf ich ja alles. Also habe ich, obwohl eigentlich nur englische oder japanische Phrasen eingegeben werden sollen, einen deutschen Satz eingegeben. Das Ergebnis ist stark:

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• Hierzu siehe auch:

Die Übersetzungsparty. |
Googeldichten. |

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Mädchen, das ist doch klasse

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(Via Thisisnthappiness)

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Instrument des Tages (97): Kardiographen

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Der litauische Regisseur Rimantas Lukavicius hat ein ebenso schlichtes wie meisterliches Video zu dem angenehmen Stück “I’ll be gone” von Mario Basanov & Vidis feat. Jazzu gedreht: vier Kardiographen zeichnen ihre Linien auf Papier. Sehen, hören:

Hier Rimantas Lukavicius Website KORB. |

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(Via Geeks Are Sexy)

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Konsum: zwei Meinungen

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(Via isnichwahr)

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Relentless, The REV

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Was zum Teufel ist das? Feuer im Meskalinrausch? Eine hochglanzpolierte Seeanemone, die Tango gelernt hat? Der Imponiertanz einer n-dimensionalen Geometrie? Was auch immer es sein mag, es ist natürlich von Robert Hodgin drüben von Flight404, dem Mozart unter den Processing-Programmierern. Es ist noch nichtmal ein richtiges Video, sondern nur ein Test, um zu sehen, ob die Audio-Reaktionen ok verlaufen. Mann, laß uns die richtigen Videos sehen.

Musik: The Flashbulb, “Six Months Without Light” (aus dem Album “Kirlian Selections”). | Hier mehr über The Flashbulb. |

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Vorsicht

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Aus einem Katalog für Warnschilder und -plakate der Firma Heinrich Klor (1961):

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(Via Vintage Advertising-Pool auf Flickr)

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Atomfarbe

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Ein paar Jahre später begann Jimmy einzusehen, dass es keine gute Idee gewesen war, sein Fahrrad mit der Radiumfarbe zu streichen.

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(Via Paul Malons Flickr-Photostream)

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Die Tampax-Astronautin

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Ride Your Space Horse With Confidence:

“Woman’s Day”, September 1966

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(Via Vintage Advertising auf Flickr)

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Auf genau diese großartige, neue Weise

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Die Bilder in diesen zunehmend virtuosen Clips, in denen Sprache auf neue Art anschaulich wird, sind voller Poesie und kühler Eleganz; und ich meine damit nicht nur diese Visuals von Jorinna Scherle für die dmexco’09. Aber wie oft in Experimentierphasen neigt das Formale zur Übergröße, die Sprache erschöpft sich in einzelnen Worten. Einem Werbespot gegenüber mag das eine ungerechte Forderung sein, aber ich will Sätze sehen, und Sätze, die sich verbinden zu Text und Geschichten, und zwar auf genau diese großartige, neue Weise. Hört mich jemand?

Hier die Website von Jorinna Scherle. |

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Populuxe

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Populuxe (PAWP.yuh.luks, -looks) n. Low-cost consumer goods that are also perceived as being stylish or fashionable; a style that is reminiscent of or based on 1950s architecture and design. Also: Populuxe. — adj.

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Einen Eintrag zu dem Begriff auf Deutsch gibt es bemerkenswerter Weise im Wörterbuch der Immobilienwirtschaft. Das Wort ist eine Schöpfung des Autors und Historikers Thomas Hine, der 1986 ein Buch unter dem Titel Populuxe veröffentlicht hat:

“Populuxe is a synthetic word, created in the spirit of the many coined words of the time. Madison Avenue kept inventing words like “autodynamic,” which described a shape of car which made no sense aerodynamically. Gardol was an invisible shield that stopped bullets and hard-hit baseballs to dramatize the effectiveness of a toothpaste. It was more a metaphor than an ingredient. Slenderella was a way to lose weight, and maybe meet a prince besides. Like these synthetic words, Populuxe has readfly identifiable roots, and it reaches toward an ineffable emotion. It derives, of course, from populism and popularity, with just a fleeting allusion to pop art, which took Populuxe imagery and attitudes as subject matter. And it has luxury, popular luxury, luxury for all. This may be a contradiction in terms, but it is an expression of the spirit of the time and the rationale for many of the products that were produced. And, finally, Populuxe contains a thoroughly unnecessary “e,” to give it class. That final embellishment of a practical and straightforward invention is what makes the word Populuxe, well, Populuxe.” (Thomas Hine)

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Aus den prima Flickr-Sammlungen von x-ray delta one a.k.a. James Vaughan:

x-ray delta one - View my 'POPULUXE' set on Flickriver

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• Scripto Satellite-Kugelschreiber (1958):

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• Babes’ cook with gas (1947):

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• Lionel Trains – wie Männer einander kennenlernen (1954):

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- Hierzu siehe auch:

• Traumwohnen mit Motorola. | 
Der Googie-Stil. |

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Die lausigen Pennies

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Warum das Geldausgeben im Netz ausgerechnet bei Kleinbeträgen so schwierig ist:

DAS BEMERKENSWERTESTE an der zunehmenden Diskussion um Bezahlinhalte im Netz ist die Tatsache, dass es im Internet kein Geld gibt. Bei etwas größeren Beträgen fällt das nicht so auf. Der ganze E-Kommerz hat einfach die altbewährten Überweisungsmodelle des Versandhandels übernommen, und für materielle Waren funktioniert das auch ganz gut. Bei digitalen Gütern hat sich eine Neigung herausgebildet, es erst einmal umsonst zu versuchen. Bei Software oder Musik ist das manchmal verboten, ein Geschäftsmodell wie Apples iTunes Store zeigt aber auch, dass es erfolgreich anders geht. News und Zeitungsartikel dagegen stehen weitgehend frei im Netz - noch.

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Münzen
(Foto: Joe Shlabotnik,
Flickr/CC-Lizenz)

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DAS NETZ ist das erste Massenmedium in der Geschichte, das nicht aus einem kommerziellen Zusammenhang hervorgegangen ist. Das WWW war ursprünglich als Werkzeug zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit gedacht. Das, was manche heute als “Geburtsfehler” des Internet sehen wollen, hat zu tun mit der ethisch bedingten antikommerziellen Grundhaltung von Wissenschaftlern, die das Netz in den ersten Jahren getragen haben. Ein studentisches Lieblingsprojekt zur Weltverbesserung, nämlich die Abschaffung des Geldes, ist, wie wir nun sehen, erstaunlich erfolgreich verlaufen – zumindest was das Kleingeld betrifft.

Ein Buch um 15 Euro bei Amazon zu kaufen - kein Problem. Aber wenn es darum geht, schnell mal einen Zeitungsartikel für 30 Cent mitzunehmen, wird es unerwartet schwierig. Dieses digitale Kleingeld aber, die “lousy pennies”, wie der Verleger Hubert Burda sie nennt, ist der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg im Netz. Eines der wesentlichen Merkmale des Medienwandels ist nämlich, dass sich Massenmedien nun in Medienmassen verwandeln. Die Angebote werden vielfältiger und zugleich kleinteiliger. Und niemand will sich, nur um 30 Cent zu bezahlen, erst hier und da und dort umständlich registrieren müssen.

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Papiergeld
(Foto: AMagill,
Flickr/CC-Lizenz)

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BESTES BEISPIEL für den Makro-Erfolg dieser neuen Mikrokultur ist die SMS. Die besten Abrechnungsmodelle für Kleinbeträge haben die Netzprovider und Telekoms in der Hand, da der Netzzugriff prinzipiell kostenpflichtig und die monatliche Abrechnung standardisiert ist. Und ob ein Online-Anbieter eine Provision an eine Kreditkartenfirma, an PayPal oder an einen Netzbetreiber entrichtet, ist eher zweitrangig, wenn dadurch ein solches System für Nutzer überhaupt akzeptabel würde.

Stattdessen will nun erst einmal die Deutsche Post Verlagen dabei helfen, Bezahlmodelle im Internet zu entwickeln. Das soll mit Hilfe des sogenannten “Online-Briefs” geschehen, mit dem sich rechtsverbindlich E-Mails und damit natürlich auch Zahlungsanweisungen verschicken lassen. Na, mal sehen.

Außer dem Kleingeld fehlen übrigens im Netz auch weitere fundamentale Einrichtungen, die uns heraußen in der Welt der Dinge selbstverständlich sind, etwa der Zeitungskiosk. Aber das nur am Rand. |

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Instrument des Tages (96): The Uberorgan

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Tim Hawkinsons Uberorgan ist eine aus Polyäthylen-Ballons, Nylon, Pappröhren, mechanischen Komponenten und Luft verwobene, großmusikalische Einrichtung der besonderen Art. Hier Fotografien und Erläuterungen, welche die Weiträumigkeit des Uberorgan anschaulich machen.

Die Wikipedia über Tim Hawkinson. | PBS über Tim Hawkinson. |

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? The Uberorgan, hier im Paul Getty-Museum in Los Angeles:

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? The Uberorgan im Atrium des IBM-Buildings in New York:

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Rosita…!

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(Via Comically Vintage)

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Scharfe Schönheit

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Die detailreichen, klaren Gemälde von Adam Haynes aus Oregon, in denen auf unglaubliche Art und Weise der Wurm sitzt.

Hier die Website von Adam Haynes. | Hier sein Portfolio auf dem BehanceNetwork. |

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(Via Abduzeedo)

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Happiness Is…

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Ein Werbespot für die größte Schokoladefirma Nordamerikas von Christopher Bahry und Alexandre Torres, zugleich ein originelles Beispiel für modernste Formen der Sprachbewegung und des Vordringens der Worte in die Nichtpapiersphäre. | Musik: John Black, Cypheraudio.

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Der verkehrte Feldstecher

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Viele Technologien sind nicht deshalb so erfolgreich, weil durch sie irgend etwas einfacher wird, sondern, weil dadurch etwas schwieriger wird.

ES ÜBERRASCHTE MICH. Ich war ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass Software in neuen Versionen  auch mit neuen und verfeinerten Möglichkeiten ausgestattet ist. Dass ein Effekt, der in Vorabversionen den Nutzern bereits Appetit gemacht hat, plötzlich wieder entfernt wird, erstaunte mich - so geschehen in Previews des Spiels Diablo 3, in denen man erst noch eine virtuelle Kamera sehen konnte, mit der man das Bild drehen und reinzoomen kann. In der fertigen Fassung des Spiels wird das nicht mehr gehen. Ein Sprecher des Herstellers begründet das damit, dass “es zu nervig war, der Spielfluss gestoppt wurde … und es sich schlicht nach zu viel” angefühlt habe.

Nach zu viel angefühlt - ist das nun Möglichkeitenzensur oder ist weniger tatsächlich mehr? In den achtziger Jahren bechrieb mir ein Bekannter den Eindruck, der sich ihm vermittelte, wenn er Texte am Bildschirm las. Ich solle mir vorstellen, man würde eine großformatige Zeitung aufgeschlagen auf einen Tisch legen und sie dann mit einer Pappschablone verdecken, in der ein Fenster ausgeschnitten sei, das eine Zeitungsspalte breit und 24 Zeilen hoch wäre (40×24 war ein damals übliches Textformat am Bildschirm). Um die Zeitung zu lesen, müsse man die Schablone mit dem kleinen Fenster über der Zeitung verschieben. Das Lesen von Text am Bildschirm stellte sich ihm also als eine Einschränkung und eine Zunahme an Umständlickeit dar, und nicht etwa als eine Vereinfachung. Aber darum scheint es beim Fortschritt der Computer-und Kommunikationstechnik auch gar nicht zu gehen - im Gegenteil.

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Hacking VGA-Signals
(Foto:
CabFabLab, Flickr/CC-Lizenz)

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BETRACHTET MAN Dienste wie etwa SMS, Chat oder Twitter, stellt man fest, dass es sich dabei um mit Absicht teils extrem reduzierte Ausdrucksmöglichkeiten handelt. Mit dem selben Telefon, mit dem man sich in gesprochener Sprache und den zusätzlichen Feinheiten im Tonfall miteinander verständigen kann, lassen sich auch 160 Zeichen lange Winzmitteilungen verschicken. SMS kam auf zu einer Zeit, als Computer ständig schneller, bunter, multimedialer wurden und weithin Konsens darüber herrschte, dass eine zunehmend visuelle Komponente den Mainstream der Kommunikationsentwicklung bestimmen würde. Dann, und das auch noch zu einer Zeit, in der in immer mehr Ländern der Telegrammdienst eingestellt wurde, begann der triumphale Siegeszug der SMS, der inzwischen längst zu einem Milliardengeschäft geworden ist.

Der Spaß daran war der auf technischem Weg erzeugte Mangel, die Reduktion auf zwei, drei Sätze. Menschen, die SMS schreiben, müssen dichten, also einer hohen kulturellen Anfordeung genügen. SMS ist, wie viele andere Technologien, nicht deshalb so erfolgreich, weil dadurch irgend etwas einfacher würde, sondern weil dadurch etwas schwieriger wird. Der Mensch liebt Schwierigkeiten - “Kultur ist Reichtum an Problemen”, wußte bereits der Autor Egon Friedell -, vor allem liebt der Mensch Schwierigkeiten, die ihn vor kommunikative und spielerische Herausforderungen stellen. Ein Telefonat zu führen oder eine in der Länge unbeschränkte E-Mail zu schreiben, kann jeder; das ganze in zwei, drei Sätze zu packen, ist schon um einiges schwieriger. Ähnlich beim Chat, wo man seine Individualität reduziert und eine Person weder an Handschrift noch an Stimme,  Aussehen oder Mimik zu identifizieren ist. Die Herausforderung besteht darin, aus den in unpersönlicher Schrift über den Bildschirm fließenden Äußerungen das Bild einer Person zusammenzusetzten, eine Art psychologischer Version des U-Boote-Versenkens.

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AUCH DIE COMPUTERBEDIENUNG ist erst durch die mutwillige Reduktion und Erschwernis der Bedienung - durch Maus und Bildschirmsymbole - zur Massentauglichkeit gelangt.  Jeder Programmierer, der die volle Ausdrucksbreite einer Unix-Commandline zu nutzen weiß, wirft noch heute gelegentlich schale Blicke auf das kleine Fahrkästchen, das die ungreifbaren Räume, die sich zwischen den vernetzten Maschinen eröffnet haben, auf eine zweidimensionale Bildschirmmetaphorik reduziert, die man mit dem bekannten Pfeilsymbol auf dem Weg von einem klickbaren Objekt zum nächsten durchfuchteln muß.

Nach eine Spielphase, in der die neuen Fertigkeiten versammelt werden, die man beim Umgang mit einer neuen Technologieerschwernis gewonnen hat, nehmen diese unterschiedlichen weiteren Verlauf. Während das Chatten wieder ein bißchen aus der Mode gekommen ist, hält man an Maus und Screen-Metapher fest (allerdings notgedrungen, weil der gestengesteuerte Tablettrechner, auf den alle warten, noch nicht auf den Markt kommen möchte), während Twitter zeigt, dass milliardenfacher Traffic auch mit 140 Zeichen zu machen ist.

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facebook (Foto: benstein, Flickr/CC-Lizenz)

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IN EINER ANDEREN populären Reduktionstechnologie, nämlich Facebook, rappelt es inzwischen kräftig im Karton, weil viele Nutzer sich nicht mehr nur mit den verfügbaren, extrem beschränkten Aktionsmöglichkeiten zufriedengeben wollen. Die per Klick aktivierbare Fertigteil-Äußerung “gefällt mir” ist zweifellos als algorithmisch fixierte Version des amerikanischen Optimismus gedacht (eine andere Art von Äußerung ist bei Facebook nicht vorgesehen); dieser Optimismus stellt einen aber beispielsweise, wenn jemand einen Trauerfall bekanntgibt, vor unlösbare Probleme.

Auch eine rasch anschwellende Sammlungsbewegung auf Facebook, die einen “gefällt mir nicht”-Button fordert, greift wohl ein wenig zu kurz. Wie wäre es mit dem gesamten menschlichen Ausdrucksvariantenreichtum? Warum künstlich beschränken? Weil die Leute bescheuert sind und ihnen sonst alles zu kompliziert wird? Weil die Programmierer zu faul sind? Weil die Nutzer kurz gehalten werden sollen und lieber virtuelle Geschenke von irgendwelchen Applikatoren kaufen sollen? Nein, denn das absichtlich Wenige, das die Maschine zu bieten hat, gibt dem Menschen das Gefühl, dass er derjenige ist, der dieser Apparatur zeigt, wo der Bartl den Most holt.

Als Kinder haben wir manchmal ein Spiel gespielt, für das man einen Feldstecher umdrehen muß, um damit dann auf seine Beine hinunter zu schauen. Durch den umgekehrten Strahlverlauf sehen die Füße aus, als wären sie meterweit weg und die Beine erscheinen dünn und lang wie Stelzen. Dann muß man einen Teppichrand entlanggehen, und da man wegen des verkehrten Feldstechers wie auf Stelzen geht, kommt man rasch ins Stolpern. Wer es am weitesten schafft, hat gewonnen. Würde man ohne den Feldstecher losmarschieren, könnte man problemlos tagelang den Rand entlanggehen. Aber das wäre nicht innovativ.

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Aluminium

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Werbeanzeigen für die Bohn Aluminium & Brass Corp. aus Detroit von dem Illustrator Arthur C. Radebaugh (1906-1974). Radebaugh arbeitete für Firmen wie Chrysler und Coca Cola, er experimentierte mit speziellen Farben, die unter UV-Licht leuchten und er hat seine Arbeit einmal beschrieben als “halfway between science fiction and designs for modern living”.

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The Art of A.C.Radebaugh:

x-ray delta one - View my 'art of A.C. Radebaugh' set on Flickriver

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• 1944, Rocket Plane:

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• 1946, Superliner:

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• 1947, Bagger:

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(Via x-ray delta one)

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Game Lapse

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Mal keine grandiosen Zeitrafferaufnahmen von realen Landschaften, sondern grandiose Zeitrafferaufnahmen aus Liberty City – 15 Tage Spielzeit in Grand Theft Auto IV, kompiliert auf viereinhalb Minuten:

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(Video: EuroGamer.net)

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Zuvielisation

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Geht auch mobil: Fahrbare Version des Wahrnehmungszentrums von Frank Schirrmacher (”Payback”):

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Sauber bleiben

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Dell Comics gab es von 1929 bis 1973, zu den bekanntesten Zeichnern der Firma gehörten Walt Kelly und Carl Barks (Im Oktober 1942 erschien in der Dell-Reihe Four Color Comics die erste von Barks gezeichnete Donald Duck-Story, die für ein amerikanisches Comic Book produziert wurde).

Einer an Eltern gerichteten Selbstverpflichtung von Dell zufolge hatte man sich zum Ziel gesetzt, “fragwürdiges Material nicht zu regulieren, sondern zu eliminieren”:

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(Via Comically Vintage)

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I keep the conversation clean – Kleenex-Werbung von 1940:

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(Via Mudwerks)

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Der Codex

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Seiten aus dem Codex Seraphinianus, einem zweibändigen Werk des italienischen Künstlers, Architekten und Industriedesigners Luigi Serafini. Manche halten den Codex für das seltsamste Buch der Welt. Douglas “Ich bin zwei Schleifen” Hofstadter hat es 1985 in seinem Buch “Metamagicum” erwähnt. Der Codex ist, wie auch immer, ein Fenster in fremde Welten:

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(Via Pureblog | Hier weitere Abbildungen und eine Besprechung)

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Instrument des Tages (95): Die Waschbrett-Krawatte

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Es gibt einen zunehmenden und erstaunlichen Reichtum an Krawatten-Instrumenten.

Erst neulich konnte ich hier von den Klangkrawatten von Alice Santoro und Julio Cesar berichten. Sie bestehen aus einem von den beiden entwickelten Textilgewebe (”Sonic Fabric“), darin bespieltes Audio-Cassettenband mit gewöhnlichen Textilfasern gemischt, das über einen Tonkopf hörbar gemacht werden kann.

Etwas weiter zurück liegt der Hinweis auf die legendäre Sprechkrawatte (”Talking Tie”) des amerikanischen Poeten Ed Sanders, die bereits in den sechziger Jahren ihre ersten Einsätze absoviert hat.

Nun gibt es die Waschbrett-Krawatte. Sie wird drüben bei Craziest Gadgets ein wenig ungerecht unter dem Titel “Nerve deine Kollegen” vorgestellt und besteht aus in die Kawatte eingearbeiteten Metallbünden, die mit zwei Fingerhüten bespielt werden können. Formale Kleidung mit einem Musikinstrument zu kombinieren, ist eine korrekte Idee.

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(Via Craziest Gadgets)

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Die Stimmgabel des Teufels

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Devil’s Tuning Fork ist ein ungewöhnliches - und ungewöhnlich schönes - Spiel, bei dem man die Welt mit den Ohren erkundet. Ein Team am College of Computing & Digital Media der DePaul University in Chicago hat sich dazu von den klassischen optischen Illusionen von M. C. Escher und der Echolot-Orientierung der Delphine inspirieren lassen.

Die Story: “As a mysterious epidemic causes children everywhere to fall into comas, one child wakes up in an alternate reality. It is up to this child, the player, to determine the cause of the epidemic and save the other children trapped here. By way of the devil’s tuning fork, a magical instrument that allows the player to perceive sound waves, the player must find all the children and successfully escape this alternate reality, thereby waking up from the coma.”

Hier kann man das Spiel kostenlos downloaden (leider nur Windows). | Hier die offizielle DTF-Website. |

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(Via New shelton wet/dry)

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Verspieltes

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? Der Klopapier-Pixelboy von Beru Betto (die Idee läßt sich auf jede Menge andere Grundformen übertragen):

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? Die Wand-Tätowierung “Pong” – Ruhe nach einem langen Tag in apokalyptischen 3D-Szenarios:

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? Tetris-Geschenkeschachteln aus dem Etsy-Shop von littlewhitedog:

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(Via Technabob)

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Atomares und Welträumliches

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Kernsprengkuckuckseier | “Blue Peacock” war die Codebezeichnung für ein britisches Nuklearwaffen-Projekt in den fünfziger Jahren. In der Presse wurde es als “the chicken-powered nuclear bomb” apostrophiert. Ziel des Projekts sollte es sein, für den Fall eines Kriegs eine Anzahl von Nuklearminen mit einer Sprengkraft von jeweils zehn Kilotonnen an bestimmten Punkten der norddeutschen Tiefebene unterzubringen. Die Nuklearwaffen sollten ferngezündet oder über einen Acht-Tages-Zeitzünder ausgelöst werden. |

Weltraumhuhn | Mit “Astrochicken” wird ein Gedankenexperiment des britisch-amerikanischen Physikers Freeman Dyson bezeichnet. In seinem Buch “Disturbing the Universe” ging Dyson 1979 Überlegungen nach, wie man einen kleinen, selbstreplizierenden Automaten bauen könnte, der den Weltraum wesentlich effizienter erkunden könne als bemannte Raumschiffe. Dyson erweiterete hierzu die Automatentheorie von John von Neumann und fügte eine biologische Komponente hinzu. Astrochicken ist ein Entwurf für ein einzigartiges, ein Kilogramm schweres Raumfahrzeug, in dem sich Biologie, Künstliche Intelligenz und moderne Mikroelektronik kreuzen. Astrochicken würde von einer herkömmlichen Rakate ins All befördert werden, um anschließend Solarenergie und Nähr- und Treibstoffe aus kosmischem Staub zu gewinnen. |

Natürlicher Atomreaktor | Bei einem Naturreaktor wie dem von Oklo im zentralafrikanischen Gabun handelt es sich um eine Uranlagerstätte, in der durch natürlich entstandene Urankonzentration eine nukleare Kettenreaktion eingesetzt hat. Die hohe Urankonzentration in Oklo entstand vor etwa zwei Milliarden Jahren im Proterozoikum. Der Reaktor war ungefähr 500.000 Jahre lang aktiv und setzte während dieses Zeitraums eine Energiemenge frei, die ein durchschnittliches Kernkraftwerk in einem Zeitraum von vier Jahren erzeugt. Dabei wurden mehrere Tonnen Uran nuklear gespalten und eine entsprechende Menge Plutonium erzeugt. |

Zwei Atombomben | Der 1916 geborene Japaner Tsutomu Yamaguchi ist einer der wenigen Menschen, die sowohl den Atombombenabwurf auf Hiroshima als auch den auf Nagasaki erlebt und überlebt haben. Herr Yamaguchi war bereits als Hibakusha registriert - als eine Person also, die von der Atombombenexplosion in Nagasaki am 9. August 1945 betroffen war. Am 24. März 2009 bestätigten ihm japanische Behörden nunmehr offiziell, dass er sich anläßlich einer Geschäftsreise auch während der ersten Atombombenexplosion in Hiroshima aufgehalten hatte. |

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(Via Best of Wikipedia)

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Pulp Fiction-Cover

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Aus den superguten, grabbelkistigen Flickr-Sets von Hang Fire Books:

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? Mystery und Thriller:

Hang Fire Books - View 'Mystery / Thrillers' set on Flickriver

? Science Fiction und Fantasy:

Hang Fire Books - View my 'Science Fiction / Fantasy' set on Flickriver

? Gay / Lesbian:

Hang Fire Books - View my 'Gay / Lesbian' set on Flickriver

? Heißblütige Klassiker:

Hang Fire Books - View my 'Hot-Blooded Classics' set on Flickriver

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(Via hangfirebooks collections)

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Die großen Jäger

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Farbenfrohe Illustrationen aus dem Projekt “The Great Hunters” von Christopher Lee. Sein Lieblingszitat ist von Picasso: “Die Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.”

Die Website von Christopher Lee. |

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(Via Pixel Element)

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Farbalarm

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Eye Candy | Farben auf Streife, hier: Alarmeinsatz. Personen, die colorophob sind, zu Drehschwindel oder zu Buntbandwurm neigen, ist dringend davon abzuraten, den Link anzuklicken.

? New Stripes ist ein “Panoramisches Diorama” von Mitch Trale. Nach ein paar Sekunden Anlauf-Koloratur läßt sich der interaktive 3D-Kubus bedarfsweise auch mit der Maus steuern. Dazu eigenartige Musik.

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(Via Today And Tomorrow)

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Wir und die großen Industrien

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Die dekorative Entfaltung der elektrischen Kräfte (Via scitechantiques). |

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Eine Einschienenbahn (System Alweg) aus der Iitalienischen Ausgabe der Encyclopédie Casterman (1965).
Illustration von Bassani. (Via mondorama 2000). |

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Alltag und Fortschritt: Wir und die großen Industrien (1959).
Illustration von Henri Mercier. (Via mondorama 2000)|

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Spitz und frisch

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Die Arbeiten der norwegischen Illustratorin Esra Røise.
Selected Works:
Eine Galerie mit 44 Bildern. |

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(Via Sexinart)

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