Monatsarchiv für Dezember 2009

Wie man Probleme löst

.

.

(Gefunden bei pureblog)

…………………..

.

Katz und Maus

.

Die Katze Dot und die Maus Matilda zeigen, dass es auch gewaltfrei geht:

.

(Gefunden bei urlesque)

…………………..

.


Die Beauty-Demo

.

Außerordentlich mondäne Arbeitsprobe für die Visual Effects-Spezalisten von Mikros Image, unter der Regie von Stephane Pivron:

.

.

(Gefunden bei like cool)

…………………..

.


Die dunkle Seite der Natur

.

Der norwegische Fotograf Simen Johan lebt in New York. Er verwendet für seine Fotos keine Digitalkamera, sondern fotografiert auf Film. Die Bilder, in denen sich Größe und Düsternis der Natur ausdrücken, werden aus hunderten von Negativen zusammengesetzt, die eingescannt und digital weiter bearbeitet werden. Es ist Malerei mit Fotos.

“Many of my landscapes, characters or animals don’t actually exist, but are combinations of several different places, people or animals. The process involves using digital tools like brushes, pencils and color adjustments, requiring the user to have knowledge of light, perspective, color and composition, and to have rendering/illustrating skills that photographers generally don’t have.”

Die Website von Simen Johan. |

.

.

.

.

(Gefunden bei my moder nmet)

…………………..

.


Jugend froscht

.

Oh weiaweia:.

.

(Gefunden bei like cool)

…………………..

.


Sammeln Sie Hirnchen?

.

Frank Schirrmacher hat ein mäßig aufregendes Gruselbuch über die Gefahren des Informationszeitalters geschrieben: “Payback”.

.

1962 verlor die Nasa ihre erste interplanetarische Raumsonde Mariner 1, da im Programmcode der Raketensteuerung ein Querstrich fehlte. Knapp fünf Minuten nach dem Start wurde die Selbstzerstörung der Trägerrakete ausgelöst. In “Payback”, dem neuen Buch des FAZ-Mitherausgebers Frank Schirrmacher, passiert das im zweiten Satz. “Ich dirigiere meinen Datenverkehr”, heißt es da, “meine SMS, E-Mails, Feeds, Tweeds…” Aber was sich nach schottischem Textilgewebe anhört, heißt in Wirklichkeit “Tweets” und bezeichnet das, was dabei rauskommt, wenn man twittert. Der Versuch, sich nach einer Eloge vom “Aufstieg der Nerds”, die im September zu lesen war, dem digitalen Mainstream insgesamt als Auskenner anzuempfehlen, ist damit schon schiefgegangen.

.

Schirrmacher hat eine Art Skript für ein intellektuelles B-Movie vorgelegt, in dem sich gehirnfressende Maschinensysteme, verbunden über das Internet, über unser Bewußtsein und unsere Aufmerksamkeit hermachen. Da das entsprechende Grusel-Oevre nicht neu ist - in den sechziger Jahren hieß es wahlweise “Reizüberflutung” oder “Managerkrankheit”, später “Information Overload” oder “Trödelfaktor” -, bedient Schirrmacher sich eines rhetorischen Tricks. Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Waldspaziergang zu beschreiben. Man kann sich von der Wahrnehmung einer Unzahl von Blättern und Tannennadeln überfordert sehen und eine Rückkehr zur humanistischen Gehölzwahrnehmungstechnologie fordern. Man kann aber auch einen Spaziergang durch einen Wald machen und einfach erholt wieder nach Haus kommen.

Weshalb er sein Buch nach dem Kundenbindungssystem “Payback” betitelt hat, läßt Schirrmacher offen. “Die Frage ist nur, ob wir selbst überhaupt noch imstande sind, zu unterscheiden, was wichtig ist und was unwichtig?” Kein Lebewesen ist von der Natur dazu besser ausgestattet als wir. “Was not tut”, schrieb Lewis Mumford 1970 in seinem Standardwerk “Mythos der Maschine”, “ist eine Technologie, die so mannigfaltig, so vielseitig, so flexibel ist und auf menschliche Bedürfnisse so schnell reagiert, daß sie jedem legitimen menschlichen Zweck dienen kann. Das wahre Multimedium ist der menschliche Organismus selbst.”

Gebetsmühlenhaft beteuert Schirrmacher, kein Kulturpessimist sein zu wollen, aber auch das ist nur Rhetorik. Bereits fünf Jahre vor dem gescheiterten Start von Mariner I war das Buch “Die geheimen Verführer” erschienen, in dem Vance Packard über Techniken berichtete, mit denen Werber Konsumenten zu manipulieren versuchten. Der Bestseller prägte ein Menschenbild, in dem sich Mediennutzer als Opfer sehen sollen. Mit der Erfindung der Fernbedienung, die dem Zuschauer die Bildregie in die eigenen Hände legte, und der des vernetzten Computers änderte sich das. Nun möchte Schirrmacher uns neuerlich eingemeinden in das Gefühl, mühsam und informationsbeladen zu sein. Als Beleg angeführt wird beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2003, wonach “auf allen bekannten Datenträgern … 5 Exabyte Informationen gespeichert” wurden. Das jungsmäßige Auftrumpfen mit großen Zahlen liefert aber keinen Erkenntnisgewinn – es geht bloß um Daten und nicht um Wissen.

So ist es mit vielen der fleißig aufgehäufelten Factoids in dem Buch. Manches ist schlicht Quatsch, etwa dass die beiden Google-Gründer “den ersten Server der Welt” gebaut haben. Und manchmal ist es ein Geplapper, das sich so hektisch hingesagt liest, als habe der Autor Angst, verstanden zu werden: “Bilder von Golden Retrievern, die in Zeitlupe durch Springbrunnen laufen, Menschen, die winken und lächeln und überall Spielzeug. So, das sagen übereinstimmend alle, die Google vor dem Börsengang besucht haben, muß es gewesen sein, als im antiken Griechenland das Denken und im zwölften Jahrhundert in Europa die ersten Kathedralen gebaut wurden.”

Geht man zurück bis an den Anfang der Informationsaufzeichnung, findet man bereits im alten Ägypten ein etwas klareres Bild für die Zumutungen der Digitalisierung: Die höchste hieroglyphisch darstellbare Zahl zeigt einen Mann, der zu Boden gesunken ist und die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.

.

…………………..

.

Danny MacAskill kann besser fahrradfahren als du

.

Danny MacAskill ist einer der Fahrer im Team der Inspired Bicycles, einer britischen Firma, die das Mountainbiken vermarktet. Er zeigt, was möglich ist, wenn man ein Mountainbike, eine Stadt und ein paar unglaublich gute Tricks miteinaner verbindet.

Musik: Band of Horses, “The Funeral” (Everything All the Time)

.

.

(Gefunden bei the donut project)

…………………..

.


Instrument des Tages (122): Die Broccoli-Okarina

.

Das Weihnachtslied “Angels We Have Heard On High” gespielt auf der Broccoli-Okarina:

.

(Vielen Dank für den Tip an Gabriele Ermen!)

…………………..

.


Fluchtpunkte

.

.

.

.

(Gefunden bei abduzeedo)

…………………..

.


Der dynamische Lebenslauf

.

Interessante Anwendung für eine typographische Animation:
die Kurzbiographie von Jordi Pages

.

.

(Gefunden bei abduzeedo)

…………………..

.

Navy Computer

.

Illustration von Boris Artzybasheff (1899-1965)

.

(Gefunden im Flickr-Photostream von x-ray delta one)

.

• Hierzu siehe auch:

Artzybasheffs Maschinenräume. |

…………………..

.

Die Klänge, die Räume und wie das aussieht

.

Richy Bevan, “Syn Emergence”.

Syn Emergence is a project which examines my own associative relationships between sound, form and space. The project is constructed according to a range of specific sonic and spatial scale rule sets (micro, component, meso and macro) which I designed as part of a cross-disciplinary notation/cartographic system.”

Sounddesign: posthuman. |
Musik: Philip Glass, “Symphony 3 Movt 3″. |

.

.

(Gefunden bei abduzeedo)

…………………..

.


Eisbär

.

.

(Gefunden bei gatekeeper)

…………………..

.

Alphabet City

.

Der New Yorker Künstler Scott Teplin, mit Alphaville bereits in dem Thema heimisch, hat mit Alphabet City eine Serie von Traumhäusern entworfen, die nach den Buchstaben des Alphabets gestaltet sind:

.

.

(Gefunden bei x-ingbooks)

…………………..

.

SXE Phil

.

Jahanzeb Khalid hat eine typograpisch animierte Fassung von Spokesmaynes “SXE Phil” zusammengebaut. Hier und hier der Song pur.

“i know i made a few spelling errors but … ‘Meh”:

.

.

(Gefunden bei abduzeedo)

…………………..

.


Das chinesische Raumfahrtprogramm

.

.

(Gefunden bei This Isn’t Happiness)

…………………..

.

Die binäre Pusteblume

.

Animation von Sennep in Zusammenarbeit mit Yoke.

.

(Gefunden bei It’s Nice That)

…………………..

.

10 wissenschaftliche Tricks für Weihnachtsparties

.

…von Professor Richard Wiseman von der Universität Hertfordshire in England.
Mehr muntere Wissenschaft hier in seinem Blog.

.

.

(Gefunden bei Geeks Are Sexy)

…………………..

.


Instrument des Tages (122): Bierflaschen

.

Und zwar in Bigband-Dimension, gegeben von der Bowen Beer Bottle Band, arrangiert von Matt Bowen:

.

.

(Gefunden bei Neatorama)

…………………..

.


Auch die Katze soll’s warm haben

.

“Family Circle”, Dezember 1956

.

(Gefunden im Flickr-Photostream von Charm and Poise)

…………………..

.

Yosemite

.

Der Yosemite-Nationalpark liegt in Kalifornien, etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco und erstreckt sich über 3081 Quadratkilometer entlang der Sierra Nevada. Jährlich zieht der Yosemite-Nationalpark drei Millionen Besucher an, von denen ein Großteil lediglich den zentralen Teil des Parks, das etwa 10 Kilometer lange Yosemite Valley, besichtigt.

Steven Bumgardner hat 20 Jahre in Nationalparks gearbeitet. Er fotografiert und filmt gern und er findet es wichtig, nicht nur die Natur zu zeigen, sondern auch den Einfluß des Menschen darauf, der sich diese Natur reintut – das Yosemite Valley ist ein ziemlich belebter Ort:

.

.

(Gefunden bei Urlesque)

…………………..

.


Surfen, früher

.

.

.

.

(Gefunden bei Pour 15 minutes d’Amour)

…………………..

.

Schattenspiele

.

.

Weihnachtlicher Werbespot für ein japanisches Hotel.

.

(Gefunden bei Dark Roasted Blend)

…………………..

.

Umrisse der Heimat

.

Bemerkenswerte Falschfarben-Aufnahmen der Erde vom Satelliten Landsat 7 aus:

.

Fächerförmiger Alluvialboden zwischen den Gebirgszügen Kunlun und Altun in der chinesischen Provinz XinJiang am Südrand der Wüste Taklamakan.

.

Das Brandbergmassiv in Namibia.

.

Garden City, Kansas. Kreisförmige Bewässerungssysteme. Die Farbe Rot zeigt gesunde Vegetation an.

.

Der Himalaya besteht aus drei Gebirgszügen mit einer Gesamtlänge von 2900 Kilometern.

.

Das Delta der Lena in Russland. Mit 4.400 Kilometern ist die Lena einer der längsten Flüsse der Welt.

.

.

(Gefunden bei Webdesigner Depot,
wo es noch 55 weitere Aufnahmen zu sehen gibt)

…………………..

.


Instrument des Tages (121): Flaschen und ein ferngesteuertes Auto

.

Das Super Mario-Thema, gespielt von einem ferngesteuerten Modellauto im Vorbeifahren auf mit unterschiedlichen Mengen Wasser gefüllten Flaschen:

.

.

(Gefunden bei seehere)

…………………..

.


Auch wenn du vergißt

.

1950: Fotos erinnern sich - auch wenn du vergißt

.

(Gefunden im Flickr-Photostream von Jon Williamson)

.

.

1953: Was jede Frau zu Weihnachten wünscht

.

(Gefunden im Flickr-Photostream von retro-space)

.

.

1955: Big Color by RCA Victor

.

(Gefunden im Flickr-Photostream von Paul Malon)

…………………..

.

Glühstrumpf

.

.

(Gefunden bei worship the glitch)

…………………..

.

Digitale Weihnachtskarte

.

.

(Gefunden bei Man vs. Machine | British Telecom)

…………………..

.

Der untergegangene Weihnachtsmann

.

Im Aquarium der japanischen Stadt Osaka wurde anläßlich der beginnenden Weihnachtssaison ein Mitarbeiter in passender Ausstattung unter Wasser verbracht:

.

.

(Gefunden bei Japan Probe)

…………………..

.

Merry Christmas aus den Achtzigern

.

Ryuichi Sakamoto spielt “Merry Christmas Mr. Lawrence” (den Soundtrack zu dem gleichnamigen Film von 1983 mit David Bowie in der Hauptrolle):

.

.

(Gefunden bei Black Eiffel)

…………………..

.