Monatsarchiv für Januar 2010

Madame Tutli-Putli

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Eine einzigartige, packende, unheimliche Animation von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski – aus den Schätzen des National Film Board of Canada.

Diese 15 Minuten lohnen sich:

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(Gefunden bei Retro Thing)

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Die Bezauberung

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Das wiegt mindestens einen extra angenehmen Sonntagnachmittagsfilm auf: Martin Denny, “The Enchanted Sea”. Die dummen Fische vergißt man am besten gleich. Augen zu, Lautsprecher auf:

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(Gefunden bei pour 15 minutes d’amour)

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Warum liebe ich Al und nicht einen coolen Typen?

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(Gefunden bei Comically Vintage)

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Wie ein Amerikaner guten Espresso zubereitet

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The search for the ultimate tastemakers: Ein Cafe im kalifornischen Venice.

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(Gefunden bei Vimeo)

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Fantastischer Fluchtpunkt

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“Vanishing Point” ist eine detailfeine Musik-Visualisierung des Motiongraphic-Designers Takuya Hosogane.

Musik: cubesato, “Le PetitPrince” | cubesato bei iTunes.
Ein Vanishing Point Flickr-Set. |

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(Gefunden bei Roberto Greco)

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Russischer Holzweg

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(Gefunden bei Dark Roasted Blend)

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Eine kleine, flache Begeisterungsmaschine

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Faszinierende Einladung zur Teilnahme an dem Wettbewerb “Rethink Scholarship” von Rory O’Sullivan und Simon Bruyn:

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(Gefunden bei Share Some Candy)

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Globale Dorfmusik

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Ein bemerkenswerter musikalischer Vorgriff auf globale Dorfmusik: eine Jazz-Interpretation des japanischen Volkslieds “Otemoyan” von der japanischen Altpopsängerin Chiemi Eri (1937-1982), begleitet von den “Tokyo Cuban Boys” unter Leitung von Nobuo Hara aus dem Jahr 1956:

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Anläßlich seiner Abschiedstournee im Jahr 2008 erinnerte sich der Saxophonist und Bigband-Leader Nobuo Hara: “Everybody in the nation was hungry, but those who worked for the Occupation forces were given sandwiches. It seemed to me that sandwiches lured me into jazz. … Looking back on the early days of the Occupation, Hara said there was racial discrimination among American military personnel, with whites and blacks favoring different styles of music — swing and bebop — at their clubs. Hara, a native of the city of Toyama, said his band played both types, adding, “it was good for us as we became able to learn a broad range of music.”

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• Chiemi Eri und die “Tokyo Cuban Boys”: “Sanosa” (aus “Chiemi no Minyou Shu”):

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Apple, gefährlich

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(Gefunden bei thisisnthappiness)

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Rebellion, löffelweise

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Eine Studie für eine Frühstücksflocken-Verpackung von Derek Shumate:

“Ich habe überlegt, was aus der Masse von quietschbunten Cerealien-Schachteln im Supermarkt herausstechen könnte. Die Antwort war: Schwarz. Ich wollte auch, dass man das Ganze mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen in Zusammenhang bringen kann - wie die Zeitung zum Frühstück. Auf der Rückseite der Verpackung sollte deshalb die Adressen verschiedener Websites stehen, auf denen man ausführlichere Informationen bekommen kann.”

(Gefunden bei Derek Shumate | via thisisnthappiness)

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J. D. Salinger (1919-2010)

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Sex is something I really don’t understand too hot. You never know where the hell you are. I keep making up these sex rules for myself, and then I break them right away. Last year I made a rule that I was going to quit horsing around with girls that, deep down, gave me a pain in the ass. I broke it, though, the same week I made it - the same night, as a matter of fact.

The Catcher in the Rye

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I hope to hell that when I do die somebody has the sense to just dump me in the river or something. Anything except sticking me in a goddam cemetary. People coming and putting a bunch of flowers on your stomach on Sunday, and all that crap. Who wants flowers when you’re dead? Nobody.

The Catcher in the Rye

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Hierzu siehe auch:

• Im Oktober 1962, elf Jahre nachdem sein Roman “Der Fänger im Roggen” erschienen war, antwortete Salinger in einem Brief auf eine Bitte um Rat beim Schreiben, mit der sich ein angstzerfressener Erstsemester an ihn gewandt hatte. |

Ein weiterer Brief von Salinger an einen Produzenten mit der Begründung, weshalb “Der Fänger im Roggen” nicht verfilmt werden soll. |

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(Gefunden bei thisisnthappiness)

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Instrument des Tages (152): Das Blitz-Piano

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Here’s your chance to BE POPULAR!

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(Gefunden bei Feasting on Roadkill)

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Und hier die Instrumente des Tages Numero 1 bis 151. |

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Nacht über der Stadt: Tokyo Sky Drive

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Chill out in die letzte Januarnacht hinein: Das Geheimnis der fliegenden Ruhe von Tokio. Vollbildschirmformat (Play; dann unten im Menü von 360p auf 720p umschalten) und Lautsprecher aufdrehen.

Musik: Sugar Plant, “A Furrow Dub”. |

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(Gefunden bei thisisnthappiness)

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Ein glücklicher Mensch

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(Gefunden bei Unique Daily)

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Ein selbstgebauter Rolls Royce Phantom

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Das Herz des 24-jährigen Kasachen Ruslan Moukanov gehört dem Rolls Royce Phantom. Jedesmal wenn er in der Bücherei auf ein Foto eines der britischen Edelfahrzeuge stieß, wuchs die Liebe. Moukanov war klar, dass er sich einen solchen 500.000 Euro teuren Wagen nie würde kaufen können. Also besann er sich seiner Fertigkeiten als Auto-Tuner und baute sich den Phantom selbst – aus seinem alten Mercedes. Die nötigen Teile zu beschaffen, war nicht ganz einfach. Aber am Ende hat ihn sein Traumauto, die Arbeitszeit nicht eingerechnet, umgerechnet etwa 3000 Euro gekostet:

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(Gefunden bei Autoroyalty | via uniquedaily)

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Fallen mit Würde

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Die russische Sängerin Natalie zeigt, dass sich “The Rise and Fall of Ziggy Stardust” sowohl zeitgemäß als auch formvollendet neu interpretieren läßt. Hier ist Playback übrigens unerläßlich:

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(Gefunden bei Live Leak)

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Teleshopping-Panne: Die Meßlatte

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(Gefunden bei Funny Or Die)

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Er macht die Loop Station kaputt. Wunderbar!

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Der MysteryGuitarMan, der schon mit den Paper Pixels gepunktet hat, hier mit einer visuellen Loop Station und dem Rhythmus wo jeder Mitmuß:

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(Gefunden bei Unique Daily)

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Hierzu siehe auch:

• Die Loop Station. |
• Männer mit Loop Stations
: Dub FX a.k.a. Ben Stanford, Ricoloop, Konrad Kuechenmeister, Conny Bauer. |

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Was IST das eigentlich?

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Es schneit… und seltsame Dinge passieren mit diesem… diesem…

Die sehenswerte Animation “nt” von Misha Shyukin und Prof. Matthias Knézy-Bohm von der FH Aachen:

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(Gefunden bei Vimeo)

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Theoretische Mädchen

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“Theoretical Girls” war eine von dem Avantgarde-Komponisten und Gitarristen Glenn Branca und Jeff Lohn gegründete New Yorker Band, die von 1977 bis 1979 Bestand hatte.

“I came [to New York City] to do theater. And I was in the process of actually setting up a whole theater situation with a friend of mine named Jeff Lohn. He had a loft in SoHo. We were painting the place black and, at one point I just couldn’t help myself and I decided I just wanted to start a fucking band. It got to the point where basically we kinda decided that we can, we’re on a stage in front of an audience we can basically use. This band is our theater group so to speak. That - that was Theoretical Girls.” (Glenn Branca über die Ursprünge von Theoretical Girls in S.A. Crarys “Kill Your Idols”, einer Dokumentation über Art Punk)

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• Theoretical Girls, “It’s All Too Much”:.

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• Theoretical Girls, “You Got Me”:.

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Neuer Nami für den Swami

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(Gefunden bei Criggo)

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Alles wird miniaturisiert, heute: Ein Flohzirkus

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Torps Flohzirkus” 1956 im Tivoli in Kopenhagen, bereits damals einer der letzten Flohzirkusse der Welt. Die Artisten sind an haardünnen Platindrähten befestigt.

Der Zirkus war in den zwanziger Jahren in England von William Torp gegründet worden. Nach einer erfolgreich absolvierten Ägypten-Tournee etablierte Madame Else Torp den Flohzirkus 1952 als feste Einrichtung in Kopenhagen. “Aus Mangel an Künstlern” mußte der Zirkus im Jahr 1956 schließen.

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(Gefunden bei easydreamer)

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Französische Roboter sind anders

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Benoît Millot hat die Realfilm-Animation ”Ein Tag in Paris” gemeinsam mit Microbe studio und Production Tulipes & Cie realisiert.

Musik: Electric President, “I’m Not The Lonely Son”. |

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→ Hierzu siehe auch:

Paris, 1962. |
Action Camus. |
• Zeitreisen, siehe: “Paris, wie es mal war“. |

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Winterhilfswerk: Apple eiskalt

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• Nach der neulich vorgestellten Kartoffelchips-Greifzange und den Fingerfood-Krallen heute eine Winterversion aus dieser Hilfsmittelfamilie – die Profi-Schneeballzange:

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(Dank für den Tip an Joachim Schmid)

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• Zumindest als Idee, falls es dann doch zu kalten Fingern¹ kommen sollte: bis vor Kurzem gab es zwei Apps, mit deren Hilfe das iPhone als Handwärmer eingesetzt werden konnte – es wurde durch Maximalauslastung der CPU warm. Leider sind die beiden Anwendungen inzwischen von Apple eiskalt aus dem App Store entfernt worden.

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¹ Erinnert sich noch jemand an das Eiskalte Händchen in der Schachtel aus der Addams Family (das im Original Thing T. Thing oder kurz Thing hieß)?

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Die Deadline

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“The Deadline” von Andres Salaff von California Institute of the Arts ist eine eindrucksvolle Animation über das verzweifelte Ringen des Autors unter extremem Druck – der letzte, unumstößliche Abgabetermin…

Das Ende kommt dann überraschend:

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→ Hierzu siehe auch:

Worüber soll ich schreiben? |
Nie wieder Schreibhemmung. |
So kann’s nicht bleiben, Schreiben. |
Schreibmusik. |
Sie brauchen ein neues Farbband für Ihre Schreibmaschine. |
Typoesie. |
Vive la Redaktion! |

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Ein beeindruckendes Tilt Shift-Drama

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Zu Bathtub IV” schreibt Keith Loutit aus Sydney:

“This is a personal project that would not have been possible without the support of the Westpac Rescue Helicopter Service. Thanks to the entire team for their generous access during training exercises and patrols this Summer. Since the Service began in 1973, it has carried out more than 21,000 missions ranging from urgent patient transfers to dangerous search and rescue missions.”

Der Film ist zu 100 Prozent real. Die bemerkenswerten Effekte kommen durch Tilt Shift- und Zeitraffer-Aufnahmen zustande.

Musik: Megan Washington, “Clementine”. | Die Website von Keith Loutit.

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(Gefunden bei Vimeo)

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Hierzu siehe auch:

Tilt Shift: Die Fallerisierung der Welt. |
Spielzeugsoldaten? Doch keine. |
Die Wikipedia über das Tilt-und-Shift-Objektiv. |

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Granny Smith

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(Gefunden bei 9gag)

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→ Hierzu siehe auch:

• Die Gesichter von Gegenständen. |
• Die Papierschattengesichter der brasilianischen Designerin Renata Fernandes. |
• Die Künstlerin Wendy White hat Gesichter im Essen gefilmt. |
Digitale Gesichtsschöpfungen des Animationsstudios Pendulum. |
• Die Tütengesichter von Paul Graves. |
• Eine dreidimensionale Gesichtswolke [Video]. |
• Die Geheimnisse des Gesichtsyogas. |
• Die bepflanzten, befilzten, furnierten, Gesichter des Holländers Levi van Weluv. |
• Paul Zollo hat Kevin gefragt, was mit ihm passiert ist: “Ins Gesicht geschossen“. |
Death Lock. |

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Instrument des Tages (151): Die simulierte Baustoffröhre

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Die Musikdarbietungen der Blue Man Group erinnern an Kindergeburtstage für Erwachsene. Derlei Klangfrohsinn gibt’s jetzt auch in handlichem Format: mit den Blue Man Group Percussion-Röhren läßt sich der unverkennbare Baustoffröhren-Sound unangestrengt nachmachen, indem man mit löffelartigen Drumsticks über die in den Röhren versteckten Bewegungssensoren wedelt:

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(Gefunden bei Craziest Gadgets)

Und hier die Instrumente des Tages Numero 1 bis 150. |

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Niedergang großer Imperien

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Eine interessante dynamische Visualisierung von Pedro M. Cruz – Götterspeise meets Tortengrafik. Die Daten zeigen die Entwicklung der vier großen Seemächte des 19. und 20. Jahrhunderts (links unten läuft das Jahrenzahlen-Taxameter).

Mehr zu dem Projekt hier bei Information visualization et al. |

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Klowandkunst

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Nicht ganz Safe For Work, aber sonst safe für alles:

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(Gefunden bei bitly.tv)

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