Foto: Umar Mohideen, University of California at Riverside
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Dieses Kügelchen gibt einen Hinweis darauf, dass sich das Universum bis in alle Ewigkeit ausdehnen könnte. Das etwa einen Zehntelmillimeter durchmessende Kügelchen bewegt sich aufgrund von Energiefluktuationen im Vakuum des Weltraums auf ein kleines Blechstück zu. Diese Kräfte nennt man nach ihrem Entdecker den Casimir-Effekt.
1948 hatte sich der niederländische Physiker Hendrik Casimirmit der Frage befaßt, warum Flüssigkeiten wie Majonäse sich so langsam bewegen und war, kurz gesagt, in der Folge zu dem Schluß gekommen, dass im Vakuum auf zwei parallele Platten eine Kraft wirkt, die beide zusammendrückt.
Auch die hypothetische Dunkle Energie, die Astronomen und Physikern dieser Tage einiges Kopfzerbrechen bereitet, soll ihren Ursprung in Vakuumfluktuationen in der Art des Casimir-Effekts haben. Die gewaltige und geheimnisvolle Dunkle Energie scheint alle Materie abzustoßen. Sie wird deshalb wahrscheinlich dazu führen, dass das Universum auf ewig expandiert.
Vakuum-Fluktuationen zu verstehen, gehört zu den vordringlichen Anliegen der Forschung, und das nicht nur zu einem besseren Verständnis unseres Universums, sondern beispielsweise auch, um verhindern zu können, dass mikromechanischen Maschinenteile aneinander haften bleiben. Vielleicht bringt die Wissenschaft es auch zuwege, dass Majonäse sich auf erstaunliche neue Weisen in die an kosmischen Maßstäben gemessen bescheidene Genußreichweite des Menschen begibt.
Philip Bloom, “Venice’s People”. Der vierte Kurzfilm einer unbeabsichtigten Serie, nach Sofia, Dublin und San Francisco.
“Very different from the other 3 in that all the sound and music was recorded on location using just the simple Rode Video Mic plugged straight into the Canon 7D. Big thanks to Sara Collaton for inspiring and for her cameo as she adds much needed glamour to the piece.”
Jeffery Augustine hat die Zahlen-und-Ziffern-Sequenzen aus den Eingabevorlagen, die möglichst nur von Menschen und nicht von Maschinen gelesen werden können sollen, in einen indianischen Traumfänger eingearbeitet.
? Über CAPTCHAs und über Luis von Ahns reCAPTCHAs, die aus einzelnen Worten aus alten Manuskripten bestehen, die digitalisiert werden sollen, jedoch von Texterkennungssystemen nicht gelesen werden können. Da Menschen auch Handschriften oder verschnörkelte Typografien ohne größere Probleme entziffern können, werden die alten Bücher auf diesem Weg Wort für Wort digitalisiert. Inzwischen haben Nutzer weit über eine Milliarde reCAPCHAs gelöst und dabei mehrere hunert Millionen Wörter digital lesbar gemacht.
Für 120 Euro kann man sich bei Fluid Forms nach einem Stadtplan-Ausschnitt eigener Wahl das Zifferblatt einer Wanduhr maßschneidern respektive lasercutten lassen:
Bei Charles & Marie gab es eine Weile, zwar nicht individualisiert, aber hierzu passend, Fliegenklatschen mit Stadtplanmustern als Klatschfläche (nicht mehr lieferbar). Hier beispielsweise der Stadtplan von Mailand:
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Der italienische Designer Ezri Tarazi hat nach einer Luftaufnahme von 2003 nach einem Ausschnitt aus dem Stadtplan von Bagdad einen Aluminium-Kaffeetisch angefertigt, Kostenpunkt: 35.000 Euro:
Die Leute des in Sydney ansässigen Beratungsunternehmens Carlos Labs sehen sich als Daten-Architekten: “Während des zurückliegenden Jahrzehnts haben wir an der Entwicklung des Daten-Universums teilgenommen. Daten sind überall. Alles hängt von den Daten ab.”
Mit Google Maps und einer im Lauf mehrerer Jahre zustande gekommenen Datensammlung versucht uns Carlos Labs eine Vorstellung davon zu geben, wieviel von einer Stadt zerstört wird, wenn sie mit einer Atomwaffe angegriffen würde. – Jetzt in einer neuen Version: Ground Zero II:
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