Tagesarchiv für 12. Januar 2010

Ich suche die Veränderung

.

.

(Gefunden bei thisisnthappiness)

…………………..

.

Catch Me If You Can

.

Kinetische Typographie von Yuki Yamada: Elastisch nehmen die Worte eine Filmszene in sich auf und werden selbst zum Film:

.

.

…………………..

.

Flashback

.

.

.

.

? Die Flickr-Group Flashback:
• flashback • - View this group's most interesting photos on Flickriver

.

(Gefunden bei ffffound)

…………………..

.

Romeo und Julia, handsortiert

.

Der englische Künstler Sam Winston hat die Worte aus Shakespeares “Romeo und Julia” von Hand ausseinandersortiert: alle Worte, die mit Leidenschaft gesprochen werden, auf ein Häufchen; alle Worte, die im Zorn gesagt werden, auf ein weiteres; und alle Worte, die weder mit Liebe noch mit Wut gesprochen werden, auf ein drittes Häufchen. Das Ergebnis ist eine wundervoll gearbeitete Wortcollage:

.

.

.

(Gefunden bei itsnicethat)

…………………..

.

Das Vatikan-Geheimarchiv-Coffeetable-Book

.

Das Geheimarchiv des Vatikans hat jahrhundertelang Phantasien beflügelt und Romane und Filme inspiriert.

In dem 252-seitigen Band “Vatican Secret Archives” werden nun einige der Dokumente in dem Archiv ans Licht der Öffentlichkeit gebracht und die verschlungene Geschichte der sagenumwobenen Registratur erzählt. Sie beginnt mit dem Liber Diurnus Romanorum Pontificum, einer Formularsammlung der päpstlichen Verwaltung aus dem 5. Jahrhundert und führt über Briefe von Königinnen an Päpste und ein Schreiben von Papst Pius X. an Hitler hin zu den Werken von Heiligen wie Teresa von Ávila.

Während die reguläre Ausgabe des Buchs für 70 Euro zu haben ist, gibt es eine auf 33 Exemplare begrenzte, handgearbeitete Ausgabe für Bibliophile, das Stück zu 4.950 Euro. Die einzelnen Exemplare werden auf Bestellung angefertigt und personalisiert.

Für die 33 Besitzer der Bücher gibt es später die Möglichkeit eines gemeinsamen Besuchs in dem Geheimarchiv des Vatikan.

.

(Gefunden bei Luxist | via The Toronto Star)

…………………..

.

Der Grand Canyon

.

Der große Graben, aus dem Hubschrauber aufgenommen von dem britischen Filmer Philip Bloom. | Musik: James Newton Howard, “Signs”.

.

.

…………………..

.

Heizgeschichten

.

Peter Muehlbauer berichtet drüben bei heise.de von Mitarbeitern der Wohlfahrt in Wales, die der Londoner Zeitung Metro von Rentnern erzählten, welche in Charity-Shops gezielt nach dicken Hardcover-Bänden fragen – um damit zu heizen. Besonders beliebt sind dem Bericht nach Lexika. Wie Metro vorrechnet, kostet ein 20-Kilo-Sack Kohle heute etwa 5 Pfund Sterling, während man die gleiche Menge Bücher in den entsprechenden Läden bereits für 2 Pfund bekommt.

Update: Der Association of Charity Shops (ACS) ist von derartigen Bücherkäufen nichts bekannt. “Wir haben das mal überschlagen”, sagt ein Sprecher, “Kohlen sind als Heizmaterial nicht viel teurer als Bücher. Es lohnt sich nicht.” (Dank für den Hinweis an islayblog).

.

Heat is not red. Foto: r-z, Flickr/CC ?

.

In Schlesien, wo in den achtziger Jahren - wie in England unter Margaret Thatcher – zahlreiche Zechen geschlossen wurden, behilft man sich dem ARD-Weltspiegel zufolge mit illegalen Förderbrigaden. Trotz Verfolgung durch Behörden und erheblicher Gefahren für die Kumpel, die den privaten Abbau durchführen, sollen auf diese Weise mittlerweile ganze Viertel von vorm. Waldenburg und anderen Städten beheizt werden.

Bei anziehender Kälte taucht auch immer wieder die Geschichte auf, dass in Polarregionen gern mit ganzen Pinguinen geheizt wurde (Das letzte Pinguin-Paar auf der Nordhalbkugel wurde 1844 auf einer kleinen Insel bei Island getötet). Hier ein interessanter Thread dazu.

.

…………………..

.

Death Lock

.

(Gefunden bei Uberpix)

.

Mehr bemerkenswerte und geheimnisvolle Gesichter:

• Die Papierschattengesichter der brasilianischen Designerin Renata Fernandes. |
• Philip Toledano hat die Gesichter von Videospielern in Action fotografiert (Scrollbalken unten). |
• Schönheitschirurgie war gestern. Heute gibt’s Face Editing. |
• Die Gesichter von Gegenständen. |

• Die Künstlerin Wendy White hat Gesichter im Essen gefilmt. |
• “Alter Ego”: Digitale Gesichtsschöpfungen des Animationsstudios Pendulum. |
• Der brasilianische Photoshop-Künstler Mataleone verleiht berühmten Porträts mehr Realismus. |
• Wie Betrüger versuchen, ein ehrenwertes Gesicht zu machen. |

• Vier und mehr Gesichter. |
• Die Tütengesichter von Paul Graves. |
• Wie aus Fotos eines Gesichts eine dreidimensionale Gesichtswolke entsteht [Video]. |

• Riesengesichtskleider von Jean-Charles de Castelbajac. |
• Ein japanischer Experte demonstriert die Geheimnisse des Gesichtsyogas. |
• Gesichtskunst: Betrachtungen und Beispiele im Blog von Jacques de Beaufort. |
• Die bepflanzten, befilzten, bekieselten, bekugelschreiberten Gesichter von Levi van Weluv. |

• Der Fotograf Paul Zollo hat Kevin auf der Straße getroffen und ihn gefragt, was mit ihm geschehen sei. “Ins Gesicht geschossen“, sagt Kevin. |

…………………..

.

Made in Heaven

.

Diese Animation ist Kualu (Kurz, aber lustig). Mit Michael Jackson.

.

.

(Gefunden bei Drommels)

…………………..

.

Der Minarett-Hack

.

Drüben in der Financial Times macht Christian Cohrs auf einen spektakulären Hack vom letzten Wochenende aufmerksam, den der Fernsehsender CNN-Türk meldete.

.

Minarette in Kljuc, Bosnien-Herzegowina (2008). Foto: Brenda Annerl, Flickr/CC

.

Längst rufen von den Minaretten islamischer Moscheen nicht mehr nur leibhaftige Muezzine. Immer öfter sind Lautsprecheranlagen auf den Türmen angebracht und der Muezzin spart sich die Treppensteigerei.

In der Stadt Rize im Nordosten der Türkei wird der Gebetsruf über eine Funkfrequenz zentral für alle 170 Minarette der Stadt gesteuert. Am Wochenende drangen Unbekannte ist das System ein und ließen drei Minuten lang Schlagermusik des Sängers Zeki Müren von allen Minaretten ertönen. Mufti Ilyas Serenli sprach von “unschönen Klängen”, was auch daran liegen mag, dass der 1996 verstorbene Müren gern in glitzernden Paillettenkostümen auftrat, sich zu seiner Bisexualität bekannte und lange mit einem Mann zusammenlebte.

Wie sich ein solcher Vorfall in Zukunft vermeiden lassen könnte, wollte der Mufti nicht näher kommentieren, nur soviel: “Wir werden unsere Maßnahmen ergreifen.”

.

…………………..

.

Instrument des Tages (136): Der Lichtplattenspieler erzählt

.

Toll: Das Projekt “Death Calls the Tune” der Multimedia-Designer von lab binaer aus Augsburg verwandelt einen Plattenspieler in eine Lichterzählanlage.

Die Plattenauflage ist mit vier Streifen lichtempfindlicher Farbe gestrichen, und anstelle des Tonabnehmers befinden sich LEDs auf dem Tonarm. Wechselnde Lichtmuster lassen auf der rotierenden Scheibe sacht verlöschende Textmuster aus maximal 50 Buchstaben erscheinen:

.

.

(Gefunden bei Gizmodo | via Hack A Day)

…………………..

.