Tagesarchiv für 14. Januar 2010

Laublinien

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Gerade jetzt schön, wo der Schnee uns mit seinem einfallslosen Weiß langweilt: Omnias Fotos von Leaf Lines in allen denkbaren Grüns, nebst dem Licht:

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Lilienlicht

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Monstera-Emmentaler

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omnia - View my 'leaf lines' set on Flickriver

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(Gefunden im Flickr-Photostream von omnia | via Grow-a-Brain)

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Die 10 x 10 Gebote für die digitale Welt

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Jahrtausendealt ist die Form der zehn Gebote, auch in der Gegenwart wird sie in immer neuen Variationen mit Botschaften befüllt. Kaum ein Bereich ist so sehr von Umbrüchen und Veränderungen erfaßt wie die Computer- und Netzwelt. Und nirgendwo scheint aber auch die Sehnsucht nach einer Ordnung in Form von jeweils zehn fundamentalen Regeln so stark zu sein wie in der digitalen Welt. Ich hab mal zehn davon zusammengestellt:

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1 | Die 10 Gebote von Google

  1. Du sollst keine andere Suchmaschine neben mir haben, nicht Bing noch Yahoo noch Ask. Du sollst huldigen nur mir, und nur Google nach der Antwort fragen.
  2. Du sollst keine eigene, werbefreie Suchmaschine errichten neben mir, denn ich bin die eifersüchtige Suchmaschine, die Plagen und Klagen über die Väter anderer Suchmaschinen und ihre Kinder bringen wird bis ins dritte und vierte Glied.
  3. Du sollst das Verb googeln niemals auf andere, niedere Suchmaschinen anwenden.
  4. Du sollst dich an jeden Tag, der vergeht, als an eine Gelegenheit erinnern, das Unbekannte zu erfragen.
  5. Du sollst alle anderen Menschen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Rasse oder ihrer sexuellen Orientierung achten, da sie alle unschätzbare Erfahrung und Wissen mit dir teilen können.
  6. Du sollst dich nicht vertippen, während du mich anbetest.
  7. Du sollst keine fremden Dateien einbetten.
  8. Du sollst nicht plagiieren oder dich mit fremden Federn schmücken.
  9. Du sollst keine abgesprochenen Links tauschen und keine Linkfarmen einrichten, da ich eine rachedurstige, aber an Fairness interessierte Suchmaschine bin und sonst deinen PageRank pulverisiere.
  10. Du sollst keine Suchresultate manipulieren. Suchmaschinen-Optimierung ist ein Werk des Microsofts.

Quelle: Googlism – The Church of Google

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2 | Die 10 Gebote von Facebook

  1. Du sollst nicht jeden Film, jede Fernsehserie, jede Band und jedes Buch, von dem du  jemals gehört hast, in deinem Facebook-Profil auflisten.
  2. Du sollst nicht wahllos Leute anstupsen.
  3. Du sollst nicht Leute zu “Freunden” erklären, die du gar nicht kennst.
  4. Du sollst keine privaten Nachrichten auf deine Pinnwand hängen.
  5. Du sollst nicht an einer Mllion verschiedener Gruppen teilnehmen.
  6. Du sollst keinen schwachsinnigen Anwendungen Zugriff auf dein Profil erlauben.
  7. Du sollst keine virtuellen “Geschenke” verschicken.
  8. Du sollst keine Personen aus deiner Vergangenheit kontaktieren, wenn du betrunken bist.
  9. Du sollst keine neue Statuszeile schreiben, wenn du gerade nichts zu sagen hast.
  10. Du sollst dich nicht benehmen als wärst du auf MySpace. Willkommen auf Facebook, du bist jetzt erwachsen.

Quelle: Cracked.com

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3 | Die 10 Gebote von Twitter

  1. Du sollst nicht praktizieren TTMI (Tweet Too Much Information), ok?
  2. Du sollst nicht vergessen, wer dir auf Twitter folgt. Es kann gut sein, dass dir dein Chef, deine Mitarbeiter oder deine zornige Ex folgen. Vielleicht sogar deine Mutter. Denk daran, wenn du twitterst.
  3. Du sollst nicht spammen. Sonst kommst du in die tiefsten Abgründe der Hölle.
  4. Du sollst keine Tweet-Kriege führen. Heb dir Streitereien für Facebook auf.
  5. Du sollst keine Dinge twittern, die dich nichts angehen.
  6. Du sollst nicht langweilen. Bitte. “Ich eß gerade”. “Bin am Flughafen.”
  7. Du sollst es dir zweimal überlegen, ehe du eine Kontroverse auslöst. Ein fieser Tweet kann tausend nette Tweets ungeschehen machen.
  8. Du sollst keine Spoiler twittern – auch, wenn du schon weißt, wie der Film ausgeht oder wer den Wettbewerb gewinnt.
  9. Du sollst erst denken, dann twittern. Ganz einfach, oder?
  10. Du sollst die 10 Gebote des Twitterns twittern. Zur höheren Ehre der Twittersphäre.

Quelle: Churchcrunch.com

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4 | Die 10 Gebote für Blogger

  1. Du sollst dein Blog nicht höher bewerten als deine Anständigkeit.
  2. Du sollst aus deinem Blog keinen Götzen machen.
  3. Du solltest dein Pseudonym nicht dazu benutzen, zu sündigen.
  4. Du sollst den Sonntag heiligen und einen Tag in der Woche nichts in dein Blog posten.
  5. Du sollst deine Mitblogger respektieren wie dich selbst und nachsichtig mit ihnen sein.
  6. Du sollst niemandem die Ehre abschneiden oder ihn in seinen Gefühlen verletzen.
  7. Du sollst das Netz nicht benutzen, um Ehebruch zu begehen.
  8. Du sollst nicht anderer Leute Content stehlen.
  9. Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen gegen einen Mitblogger.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nachbarn Blog-Ranking. Sei zufrieden mit deinem eigenen Zeug.

Quelle: Christiantoday.com

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5 | Die 10 Gebote der Hacker-Ethik

  1. Du sollst darauf achten, dass der Zugang zu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, unbegrenzt und vollständig ist.
  2. Du sollst dafür sorgen, dass alle Informationen frei sind.
  3. Du sollst Autoritäten mißtrauen - fördere Dezentralisierung.
  4. Du sollst einen Hacker nach dem beurteilen, was er tut und nicht nach Aussehen, Alter, Rasse, Geschlecht oder gesellschaftlicher Stellung.
  5. Du sollst mit dem Computer Kunst und Schönes schaffen.
  6. Du sollst mit dem Computer dein Leben und das Leben anderer zum Besseren verändern.
  7. Du sollst nicht in den Daten anderer Leute herummüllen.
  8. Du sollst öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.
  9. Du sollst mit einem Computer niemals anderen Menschen schaden.
  10. Du sollst einen Computer immer mit Respekt und Rücksichtnahme auf deine Mitmenschen benutzen.

Quelle: Chaos Computer Club

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6 | Die 10 Gebote der iPhone-Etikette

  1. Du sollst dein iPhone in der Öffentlichkeit nicht als Mini-Ghettoblaster oder Suchscheinwerfer benutzen.
  2. Du sollst den E-Mail-Footer “sent from my iPhone” entfernen. Er ist langweilig und unpersönlich.
  3. Du sollst dein iPhone nicht benutzen, während du fährst.
  4. Du sollst nicht mit Ellbogeneinsatz arbeiten, wenn du lustige Apps ausprobierst und Leute um dich herum sind.
  5. Du sollst nicht herumtrompeten, wie cool deine Apps sind.
  6. Du sollst beachten, dass sich weiterhin eine Realität rund um dich herum befindet, während du iPhonst.
  7. Du sollst dich vor ungeschützten WLAN-Zugängen in Acht nehmen, wenn du Firmendaten auf deinem iPhone hast.
  8. Du sollst nicht protzen mit deinem iPhone.
  9. Du sollst mit deinem iPhone nicht fotografieren wie ein Irrer. Steh den Leuten nicht im Weg herum, wenn du versuchst, mit der iPhone-Kamera ein passables Foto hinzukriegen.
  10. Du sollst dich nach wie vor auch an die traditionallen Gebote der Höflichkeit halten, die für’s Mobiltelefonieren gelten.

Quelle: Infoworld.com

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7 | Die 10 Gebote von PowerPoint

  1. Du sollst die Folien nicht vorlesen. Wir können selber lesen.
  2. Du sollst nie mehr als 15 Worte pro Folie verwenden. Stell dir vor, es ist eine SMS.
  3. Du sollst nicht nur Text verwenden. Zeig uns Bilder, Filmclips und laß uns Sounds hören.
  4. Du sollst keine Bullet Point-Listen machen. Nie. Benutze verschiedene Farben, Schriften und Abstände.
  5. Du sollst nicht sagen “Ich werde über A, B und C sprechen”. Falls ja: weck mich.
  6. Du sollst deine Folien nicht überfrachten. Bilder sind prima, 17 Bilder auf einer Folie nicht.
  7. Du sollst es mit den Übergangs-Effekten zwischen den Folien nicht übertreiben.
  8. Du sollst vortragen und nicht ablesen.
  9. Du sollst wissen: Weniger ist mehr. Der Schlüssel einer guten Präsentation liegt darin, dass sie kurz ist.
  10. Du sollst vorher üben.

Quelle: the20life.com

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8 | Die 10 Gebote für Meetings

  1. Du sollst immer wissen, wie spät es ist: Ein Meetings darf nie länger dauern als angekündigt.
  2. Du sollst nie den Grund für das Meeting vergessen. Meetings sind dazu da, etwas gemeinsam zu tun, das man alleine nicht hinkriegt.
  3. Du sollst an die goldene Regel aller Meetings denken: öffentlich loben und nie öffentlich kritisieren.
  4. Du sollst keine Meetings außerhalb der normalen Arbeitsstunden ansetzen.
  5. Du sollst keinen Gruppendruck anwenden, um Beschlüsse herbeizuführen.
  6. Du sollst Meetings nicht dazu benutzen, die Karrieren anderer zu lädieren. Meinungsverschiedenheiten lassen sich beseitigen, ohne dass man persönlich werden muß.
  7. Du sollst das Persönliche und das Geschäftliche auseinanderhalten. Ein Meeting ist kein Treffen von Kumpels, sondern eine Business-Zusammenkunft.
  8. Du sollst daran denken, dass Demokratie ein besseres Modell für ein Meeting ist als Monarchie.
  9. Du sollst vorher eine klare Tagesordnung festlegen (und sie auch vorab verteilen).
  10. Du solltest regelmäßige Meetings nicht mehr fortführen, wenn sich ihr Zweck erledigt hat.

Quelle: Effectivemeetings.com

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9 | Die 10 Gebote des Datenschutzes

  1. Du sollst alle persönlichen Informationen schützen.
  2. Du sollst immer die aktuellesten Sicherheits-Patches aufspielen.
  3. Du sollst drei Dinge beachten: sichern, sichern, sichern.
  4. Du sollst Hardware- und/oder Software-Firewalls benutzen.
  5. Du sollst keine verdächtigen E-Mails öffnen.
  6. Du sollst nur Software aus vertrauenswürdiger Quelle installieren.
  7. Du sollst niemandem deine User-ID oder dein Paßwort sagen.
  8. Du sollst dir schwer zu erratende Paßworte ausdenken (und merken).
  9. Du sollst darauf achten, dass dein Rechner sich nicht ungewöhnlich verhält.
  10. Du sollst niemals persönliche Informationen per E-Mail rausgeben.

Quelle: infosec.nv.gov

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10 | Die 10 Gebote der Informationstechnologie

  1. Du sollst daran denken: Dies ist ein Geschäft.
  2. Du sollst mit dem Nutzer sprechen (Soweit das Konzept; das Problem ist, dass man manchmal nicht weiß, wer der Nutzer ist).
  3. Du sollst das Geschäft deines Kunden verstehen (Er versteht es manchmal selber nicht).
  4. Du sollst die Weisheit der Verkäufer anzapfen.
  5. Du sollst eisern daran festhalten, dass Schulungskosten keine Ermessenfrage sind (Am Training zu sparen, kann fatal sein).
  6. Du sollst ein Team zusammenstellen, in dem sowohl Leute sind, die etwas vom Geschäft verstehen als auch Leute, die etwas von der Technik verstehen.
  7. Du sollst daran denken, dass Management-Ziele wichtiger sind als technische Ziele.
  8. Du sollst jeden Kontakt mit Nutzern nutzen, um schönes Wetter für die anstehenden Veränderungen zu machen.
  9. Du sollst dich mehr um Strategie kümmern.
  10. Du sollst Erfolg haben.

Quelle: blogs.gartner.com

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(Erstveröffentlicht auf zehn.de)

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• Und wer gern Zehner-Listen mag, hier gleich noch ein Schwung:

Die 10 extravagantesten elektronischen Schmuckstücke. |
Die 10 bizarrsten Kleinigkeiten aus Japan
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Die 10 aufsehenerregendsten Küsse. |
Die 10 danebengegangensten Technik-Prognosen
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Die 10 bösesten Film-Computer
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Die 10 vermutlich vermischtesten Informationen der Welt
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Die 10 schaurigsten Geheimnisse von Spielzeug. |
Die 10 Wer-haette-das-gedachtesten Computertastaturen
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Die 10 mörderischsten Dinge im Haushalt
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Die 10 ungeknacktesten Codes der Welt
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• Und eine Bonus-Liste:

Sieben der interessantesten Fragen der Welt. |

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Deckard¹, hol schon mal den Wagen

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Googles “Nexus One”, oder: Wie man sich mit einem netten, neuen Kommunikationsgerät im Unterholz der Sprache verlaufen kann:

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EIGENTLICH ist das Nexus One einfach ein modernes, computerisiertes Mobiltelefon. Das schlanke, titangraue Gerät läßt die herangeschaffte digitale Welt scharf und flüssig über den Bildschirm laufen. Will man den Bildschirminhalt ins Querformat drehen, geht das bemerkenswerter Weise nur nach links; aber gut. Das Nexus One soll dem iPhone auf Augenhöhe gegenübertreten, was nicht ganz einfach ist. Aber eine Firma wie Google kann Wunder vollbringen.

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Hannah blade runner
(Foto:
Photomish Dan, Flickr/CC) ?

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Es ist mit Google wie mit dem Hollywood-Produzenten, dem eine traumhafte Villa mit Swimmingpool gehörte. Er war nicht zufrieden und ließ sich einen Steg aus Plexiglas über den Pool bauen, genauer gesagt: knapp unter die Wasseroberfläche. Wer nicht wußte, dass da ein Steg ist, sah nichts. Manchmal ging der Produzent dann rüber zum Pool, und er ging über dem Wasser. Ein Wunder. Im September 2003 wurde Google-Mitgründer Sergey Brin auf einer Fachmesse gefragt, wann ihm klargeworden sei, dass Google zu einer Ikone der Gegenwart geworden ist. Brin erzählte die Geschichte eines Manns, der einen Herzinfarkt erlitten hatte, und jemand aus seiner Familie rettete ihm angeblich das Leben, indem er bei Google nachfragte, was zu tun sei. “Das”, sagte Sergey Brin, “war ein bedeutender Moment.”  Die Botschaft der Geschichte: Google ist Gott.

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MIT SPRACHE, speziell mit dem Erzählen von Geschichten, aber auch mit einzelnen Worten, läßt sich eine ganze Menge machen. Religionen und Marken werden so begründet. Mit Geschichten kann man die Phantasie der Menschen zum Aufleuchten bringen. Niemand weiß das besser als Science Fiction-Autoren. Nun zeigt sich: Der unschöne Vorwurf, dass Google gelegentlich die Leistungen anderer abgreift, hat eine neue Variante gefunden: Die Familie des 1982 verstorbenen SF-Autors Philip K. Dick will Google verklagen.

Seine Tochter Isa Dick Hackett wirft dem Smartphone-Neuling vor, den Namen für das Kommunikationsgerät aus dem Roman “Träumen Androiden von elektrischen Schafen” ihres Vaters übernommen zu haben. Die Androiden in der Geschichte, die später unter dem Titel “Blade Runner” verfilmt und zu einem Meilenstein des SF-Kinos wurde, heißen Nexus-6 (und das Betriebssystem des Google-Smartphones heißt Android).  An den Assoziationen, die sich von den Nexus-6-Replikanten heranleiten lassen, können Marketingleute auf den ersten Blick ihre Freude haben: Die Einheiten der Nexus-Serie, von Gentechnikern der Tyrell Corporation hergestellt, ähneln Menschen zum Verwechseln, sie sind aber stärker, agiler, robuster und bedarfsweise auch intelligenter.

“Google greift erst mal zu”, sagt Isa Dick Hackett, “hinterher kann man dann sehen, wo man bleibt.” Sie sieht den Namen Nexus One als Verletzung ihrer Markenrechte. Bei der Vorstellung des Smartphones letzte Woche hatte man bei Google betont, dass der Name des Geräts nichts mit Philip K. Dick zu tun habe. Der Begriff sei schlicht in seiner ursprünglichen Bedeutung verwendet worden - als ein Ort, an dem Dinge miteinander verknüpft werden.

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MAL SEHEN, ob sich als nächstes die Erben des Schriftstellers Henry Miller melden und weiterer Ärger ins Haus steht. Der hatte 1960 als letzten Band einer Trilogie über seine frühen Abenteuer - nach “Sexus” und “Plexus” - einen Roman mit dem Titel “Nexus” veröffentlicht. Und was will ein Smartphone wie Googles Nexus One denn anderes als einen einzuladen in neue Abenteuer?

Die Assoziationen zu den Blade Runner-Replikanten sind für einen Gerätehersteller im übrigen nicht nur erfreulich. Die Androiden hören nach vier Jahren auf zu funktionieren. Und sie wollen dich töten.

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¹ Der ehemalige Polizeibeamte Rick Deckard, ein Blade Runner, soll entlaufene Replikanten aus dem Verkehr ziehen.

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Instrument des Tages (138): Das swingende Grafiktablett

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So cool. Der “Salt Peanuts”-Jam” von Malcolm Sutherland – Dizzy Gillespie auf einem Grafiktablett mit Lässigkeiten untermalt:

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? Hier Dizzy Gillespie mit “Salt Peanuts” (1947):

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Die Wikipedia über Dizzy Gillespie (1917-1993). |

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• Hierzu siehe auch:

? Musik zum Gucken. | 
? Irre. Es ist von Robert Hodgin
drüben bei Flight404. Und es sieht richtig gut aus. 
? Solar Rework: spektakuläre Echtzeit-Animation eines Gesprächs
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? Fantastische Flugspuren
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? Partikelstudien mit Schatten
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? Magnetic Sphere
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? Turbulence
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? Meteore schlagen in San Francisco ein
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? Weird Fishes: Arpeggi
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? Was zum Teufel ist das?
Feuer im Meskalinrausch? Eine hochglanzpolierte Seeanemone, die Tango gelernt hat? |

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