Tagesarchiv für 20. Januar 2010

Moderne Küchenkriegsführung [Update]

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Heute: Weingläser in der Mikrowelle:.

(Gefunden bei Bitly.tv)

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[Update]: Hier eine ungeschnittene Version des Videos – und eine heftige Debatte in den Kommentaren, ob es sich nun um einen Fake handelt oder nicht. Dank für den Hinweis an mo!:

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Es muß himmlisch sein

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(Gefunden bei Comically Vintage)

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Angenehme alte Anzeigen

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Ein herrliches, opulentes Flickr-Set mit Vintage Adverts,
versammelt von Paul Malon:

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paul.malon - View my 'Adverts' set on Flickriver

Vintage Advertising - View this group's most interesting photos on Flickriver

Vintage Advertising Posters - View this group's most interesting photos on Flickriver

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(Gefunden im Flickr-Photostream von Paul Malon)

Danke für den Tip an Joachim Schmid!

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Hypermoderner Luxuskitsch

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Die “Miyoul”-Luxusdisplays in Kaskaden- und Fächerform zum Preis von jeweils 100.000 Dollar von der südkoreanischen Firma Nanobrick. Die Displays sind zur Anzeige von Fotos und Videos gedacht, die speziell aufgenommen werden müssen, um der eigenwilligen Form der Displays zu entsprechen.

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(Gefunden bei technabob)

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Altmedienmalerei

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Der britische Künstler Nick Gentry benutzt als Malgrund statt Leinwand Altmedien wie Floppy Disks und Audiocassetten.

Die Website von Nick Gentry. |

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(Gefunden bei worshiptheglitch | via Wooster Collective)

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Futuristische Fahrräder

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“Orange Tequila Sunrise” von Jason Battersby:

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Entwurf für ein Elektrofahrrad von Yuji Fujimura:

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Gabelloses Fahrrad von Brandon Waugh:

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Skelett-Fahrrad (mit LED-Augenhöhlen) des Künstlers Jud Turner:

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(Gefunden bei Dark Roasted Blend, dort gibt es noch weitere abgefahrene Räder)

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? Hierzu siehe auch:

• The Flying Merkel. |
• Fahr out: Düsenfahrräder und Motorradschaukelpferde. |
• Der Radelraumgleiter. |
• Nerds auf Segways. |

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Stupid? Clever!

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(Gefunden bei 9gag)

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Kunst und Überwachung

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Die spektakulären Röntgenaufnahmen des britischen Fotografen Nick Veasey.
Die Website von Nick Veasey mit einer Galerie seiner Arbeiten. |

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• Die Tagebücher von George Orwell als Blog. |

• Die Gemälde des amerikanischen Malers William Betts nehmen die Ästhetik von Überwachungskameras auf. | Michael Zöllners Surveillance Saver (für OSX und Windows) ist ein Bildschirmschoner, der Aufnahmen aus mehr als 1000 über die Welt verstreuten Überwachungskameras einspielt. |

→ Big Brother in a bottle: Vivien Weyrauch und Fabian Röttger aus Dortmund haben eine Videokamera an einer Colaflasche angebracht. | Tanya Vlach hat bei einem Autounfall ein Auge verloren. Kevin Kelly hat sie erzählt, dass sie ihr Glasauge gern durch eine Kamera ersetzen lassen möchte. |

• Daytum ist ein Web-Service, mit dessen Hilfe man seine Alltagsdaten sammeln und verbreiten kann: “Fang an, alles irgendwie Zählbare zu verfolgen und zeige allen die Ergebnisse. Oder schau dir an, was andere aufgezeichnet haben…” | Siehe auch: Welche Gefühle hat Nico erfahren? Womit hat limboy seine Zeit vertrödelt? | Mit mycrocosm lassen sich Alltagsinformationsschnipsel als kleine, bunte Torten-, Block- oder Spektral-Graphen anschaulich machen. Dazu gibt es auch ein Blog der mycrocosm-Erfinder am M.I.T. |

• Der britische Künstler Christian Nold zeigt mit seinem Biomapping-Projekt, wie sich Gefühle verändern, während jemand sich durch eine Stadt bewegt. Die Teilnehmer werden mit einem GPS-Empfänger und einem Hautwiderstands-Meßgerät ausgestattet, ihre fortlaufenden Empfindungen werden als dreidimensionale Gebilde, die an Drachenkämme erinnern, in Google Maps abgebildet. |

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→ Weil den Musikern der britischen Band “The Get Out Clause” das Geld für einen Videoclip fehlte, spielten sie vor verschiedenen Überwachungskameras und verlangten unter Berufung auf das britische Informationsfreiheitsgesetz die Herausgabe der Aufnahmen:.

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→ Die New Yorker “Surveillance Camera Players” spielen vor den Überwachungskameras einer U-Bahnstation “1984″ von George Orwell:

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Gefällt

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Gut Holz: verschiedene danebengegangene Versuche, Bäume zu fällen –

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(Gefunden bei Urlesque, dort gibt es noch mehr Fäll-Fiaskos)

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Funstücke

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(Gefunden bei The Telegraph | The best of Sign Language)

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Instrument des Tages (143): Das Intonarumori

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Nein, das da unten auf dem Video ist keine modifizierte Kreissäge und auch keine Umgestaltung jener geheimnisvollen Kisten, in welchen Jungfrauen untergebracht werden, ehe Magier sie zerteilen.

Es ist Teil eines Intonarumori, eines Geräuscherzeugers.

Der Begriff geht zurück auf den italienischen Maler und Komponisten Luigi Russolo (1885-1947), der 1913 das Manifest “L’arte dei rumori” (Die Kunst der Geräusche) veröffentlichte. Ausgehend von den Geräuschen moderner Großstädte und Maschinen, setzte er sich mit der Behandlung von Geräuschen in der Musik auseinander. Zudem entwickelte er Instrumente zur Geräuscherzeugung.

Der Intonarumori (”Geräuscherzeuger”) war eine Zusammenstellung verschiedener Kästen mit Schalltrichtern, die über speziell behandelte Membrane zur Erzeugung unterschiedlicher Geräusche verfügten. Seinen Höhepunkt fand das Intonarumori 1924 mit dem Russolophon. Keines der Instrumente überdauerte den 2. Weltkrieg.

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Luigi Russolo und sein Assistent Ugo Piatti nebst Intonarumori, den Geräuschmaschinen. (Bild: Wikipedia) ?

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Anfang der achtziger Jahre setzte die britische Band “The Art of Noise“, die sich nach dem Werk von Russolo benannt hatte, einige Ideen von ihm um. Die Noise Music wurde teilweise vom Futurismus beeinflusst.

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• Hier testen der amerikanische Sänger, Multi-Instrumentalist und Stimmkünstler Mike Patton und Luciano Chessa, ein Komponist und Virtuose der Singenden Säge, eine Intonarumori-Nachbau:

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(Gefunden bei worshiptheglitch)

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Und hier die Instrumente des Tages Numero 1 bis 142. |

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