Laß mich rein! (oder raus?). – Wie auch immer: “La Puerta” ist eine aufwendig gemachte, clevere Stop-Motion-Animation von SAM3 und LIMOW, in der Portale und Tore in Italien und Spanien die wahren Stars sind:
Eine hübsche Fingerübung mit AfterEffects von Ana Asch – so ausgearbeitet sollte es eigentlich gar nicht werden: drei Minuten, inspiriert von Regina Spektors “Loveology“.
Für 5000 Dollar gibt es aus der Artisan Collection bei Poshtots eine jedenfalls von Kindern bespielbare Zieharmonikakommode. Das Zieharmonika-Schubladenschränkchen kostet 500 Dollar weniger. Lieferzeit etwa 10 Wochen.
“Coughs and Sneezes Spread Deseases”: Ein Gesundheitsratgeber von 1948, vermittels Computerhilfe von Sumit Paul auf unterhaltsame Weise ins 21. Jahrhunderts transferiert.
“Delivered in Beta” ist eine kleine Dokumentation von Gabriel Shalom darüber, dass nichts jemals wirklich ganz fertig ist und alles immer “beta” bleibt. Entstanden anläßlich des Open Design Workshops im Betahaus Berin.
“How are social media changing design? What is the value of a prototype? How are work and play merging? Where is design headed in the 21st century? “Delivered in Beta” begins a conversation on these topics and invites your participation.”
twitter hashtag #od10beta. |
Musik: Callow, “2% (aka rent)”. Edison, “The overly distorted truth about your power distribution”. Pauk, “Elbow”. Alle aus dem monome community remix project. |
Es ist ein Foto einer körperbemalten Frau. Peter Kun Frary, er ist Musikprofessor an der University of Hawaii, hat die Frau im Schaufenster eines Einkaufszentrums entdeckt:
“Recently I walked by the Ala Moana Mac cosmetic store and noticed a crowd of Japanese tourists gawking and snapping pics. Amazingly, a model in full body paint was posing against a set. She was a darn good simulation of a late 19th century oil painting. At first I though she was nekid–wearing only makeup–but she sported a few scrapes of cloth in the right places. Also, she hardly ever blinked…”
Zur Abwechslung mal wieder eine gut durchtüftelte Rube-Goldberg-Maschine, die uns auch immer wieder anschaulich macht, wie der menschliche Gruppendynamo funktioniert:
In dem Blog →First Lines, betrieben von einem Australier namens Dave, finden sich ausschließlich Romananfänge. Wunderbar. Es ist, als würden tausend Bücher vor einem aufgeschlagen. Einzig störend finde ich die Versalien.
Von Derrick Davis und Tom McFadden von der Stanford University kommt dieser astreine Rap über Stoffwechselprozesse zu uns, Mann. Er heißt “Oxidate It or Love It/Electron to the Next One” und basiert auf “Hate It or Love It” von 50 Cent und “On to the Next One” von Jay-Z.
Andrej Krahne, Student an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim, hat Werbemotive für eine Kondomfirma in Gestalt Konkreter Poesie entworfen.
In den Wortwolken wogt wonnig, was die Intertextuierenden (wie Helene Hegemann sagen würde) bewegt:
“Lumitectura” von barno erkundet die Beziehungen zwischen Licht, Musik und Architektur.
Der Clip besteht aus drei Elementen: Einer Videodatei, aufgenommen zwischen 14 und 16 Uhr. Der Playback-Geschwindigkeit der Datei, die manuell zur Musik synchronisiert wurde. Und etwa 50 verschiedene Masken, die festlegten, wie die darunterliegende Datei auf dem Bildschirm erscheinen soll. Damit konnten unterschiedliche Lichtverhältnisse zur selben Zeit gezeigt werden.
Musik: Saltillo, “The Opening” (aus dem Album “Ganglion”). |
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