Tagesarchiv für 4. April 2011

Fröhliche Wissenschaft: Star Trek ist gar nicht erst dabei


Dekontextualisiertes Vergnügen: Normalerweise ist davon abzuraten, wissenschaftliche Zitate aus dem Zusammenhang zu reissen. Drüben bei → Out Of context Science ist die Methode aber in Form eines ganzen Blogs auf die Spitze getrieben und ziemlich unterhaltsam (und mit Links auf die jeweilige Quelle versehen). Einige Highlights: “The authors took the butterflies, allowed them to mate, and then left the females without any food, and checked to see how long they could make it.” (Flirting Butterflies with Ornate Ornamentation). – “Before 1700, it was widely accepted that flu epidemics began with horses.” (Pandemic Influenza: 1510 – 2010). – “That evening he developed spontaneous ejaculation occurring up to once per hour.” (Human Rabies). | (Via BoingBoing)


Das periodische System der Ess-Elemente: Im Restaurant → Miracle of Science in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts gibt es eine wunderbare auf einer Kreidetafel handgezeichnete Speisekarte in Gestalt eines Periodensystems. Immer darauf achten, dass am Ende zwischen den Atomen noch genug Platz für Br oder einen der beiden V-Spieße bleibt.


Bad Movie Physics: Sauber tabellarisch aufbereitet findet sich → drüben bei io9 (”Wie come from the future”) der gesammelte Unsinn aus prominenten Science Fiction-Filmen wie 2001: A Space Odyssey, Alien oder Das schwarze Loch – fauchende Triebwerke im luftleeren Raum, wo es keinen Schall gibt, zerspritzende Körper im Vakuum oder verschiedene extraterrestrische Welten, auf denen zufällig genau die selbe Gravitation herrscht wie auf der Erde. Star Trek ist gar nicht erst in die Tabelle mit aufgenommen worden, da es den Rahmen sprengen würde.


“Most Super Amazing Photos”: Mit etwas unwissenschaftlichen Superlativen weisen sie drüben bei Gizmodo auf eine Galerie mithin spektakulärer wissenschaftlicher Fotografien hin, die es noch drübener → bei Popular Science zu bestaunen gibt. Oft entfaltet sich die Welt der Forschung unsichtbar und hinter verschlossenen Türen, und es ist erfreulich, wenn sie ihre Überraschungen und ihre Schönheit vor aller Augen ausbreitet. Wer mag, kann ein Spiel spielen und raten, was auf dem jeweiligen Foto zu sehen ist, ehe er den Begleittext liest.


Die Wahrheit nützt sich ab: Wired-Autor Jonah Lehrer schreibt im New Yorker über eine verstörende Erkenntnis, mit der sich Wissenschaftler in den verschiedensten Disziplinen konfrontiert sehen, am deutlichsten in der psychologischen und der biomedizinischen Forschung: → Die Gültigkeit experimentell ermittelter Resultate korrodiert mit der Zeit. Wiederholbarkeit und Verifikation, die Grundlage wissenschaftlicher Methodik, scheinen dabei auf eine grundlegende Art zu versagen.


David Ng von der University of British Columbia haben wir den Hinweis zu verdanken, dass sich auch und gerade komplexe Themen wie die Evolution mit musikalischer Hilfe anschaulich machen lassen. “It’s always cool to check out folks who have come up with unconventional, and dare I say, innovative ways of talking science”, so Ng. Zum Beweis nennt er Baba Brinkman, der die Prinzipien und Nuancen der Evolution vermittels Rap und Hiphop auf bemerkenswerte Weise vermittelt. Es gibt ein ganzes Album namens “The Rap Guide to Evolution”, das man sich hier kostenlos anhören und bei Bedarf saugen kann:






Das widerstandsfähigste Klo der Welt: Ok, schon eine gewöhnliche Klobrille muß einiges aushalten können, etwa extrem übergewichtige Menschen oder welche, die sehr unruhig oder destruktiv geneigt sind und sich gelegentlich in Clubs und Diskotheken aufhalten. Wenn man einen Toilettensitz sucht, der auch solche Strapazen mühelos wegsteckt, sollte man den von Carbonfibergear angebotenen → Kohlefaser-Klositz zu 279 Dollar in Betracht ziehen, der einer Zugbelastung von bis zu 550.000 PSI ausgesetzt werden kann (Via Neatorama).


Boosting – Zufall und Zukunft: Wissenschaftler am KTH Royal Institute of Technology in Stockholm haben ein neues Molekül entdeckt, das effizientere Raketentreibstoffe ermöglichen könnte, als wir sie heute kennen – das Potential liegt bei etwa 20 bis 30 Prozent. Der Stoff namens → Trinitramid, die größte bekannte Stickstoff-Sauerstoff-Verbindung, wurde zufällig entdeckt, als das schwedische Forscherteam quantenchemische Berechnungen zum Verhalten einer anderen Verbindung anstellten – auf der Suche nach Alternativen zu heute gängigen Festtreibstoffen.


Fly me to the moon: Was tun, wenn man gern Detailaufnahmen der Mondoberfläche machen möchte, aber leider etwa 380.000 Kilometer entfernt ist und kein Fernrohr zur Hand ist? Kein Problem, wenn man eine Spiegelreflex-Kamera und ein paar Aufsatzobjektive zur Verfügung hat und sich damit → ein Do-it-yourself-Teleskop zusammenstecken kann – die Aufnahmen, die sich damit machen lassen, sind beachtlich.


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→ Hierzu siehe auch:

Themenmolekül: Liebe im Labor
• Wo sind die Roboter?
Usenet bei der Telekom: Es hat sich ausgenewst
Zwei alte Freude aller digital Tätigen: Nacht und Intuition




Die sozialen Netze





Traffic-Daten auf Basis von Google Trends for Websites.

(Gefunden bei royal.pingdom)

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Wohnträume der 70er (Schutzbrille aufsetzen)











(Gefunden bei my-retrospace)

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Wir basteln uns eine Magmablase





(Gefunden bei fun.noshit.pl)

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T.Rex — Children of the Revolution (1972)




Huhu, Susi!


(Gefunden bei superseventies)

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Excel-Batman





(Gefunden bei 9gag)

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Lichter und hohe Kanten





(Gefunden bei thisisnthappiness)

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Kurt, ich hab ihn!





(Gefunden bei comicallyvintage)

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Kunst & Katze: Carlo Carrà





Carlo Carrà, Das Haus der Liebe (1922) | Carlo Dalmazzo Carrà (1881-1966) war ein italienischer Maler und Schriftsteller. Er zählt zu den Begründern des italienischen Futurismus.


(Gefunden bei weimarart)

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Die Marsrakete (1956)














Die Marsrakete: Hörspiel-Single mit 5 Blatt Illustrationen. Ein atemberaubender Flug zweier Jungen in den Weltraum. Sprecher: Hermann Rockmann, Helmut Peine, Gerte Kirchner, Michael Klopsch und Ulf Dannenberg. Musik von Erich Bender (Polydor 1956).


(Gefunden bei dreamsofspace und suchebiete)

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Grant Williams mit Katze





Grant Williams (1931-1985) in der Rolle seines Lebens als Scott Carey in dem SF-Klassiker Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. (The Incredible Shrinking Man) von 1957.

(Gefunden bei yourcatwasdelicious)

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