Archiv für die Kategorie 'Ägypten'

The Nile River (1929, by Lehnert & Landrock)





Die Geschichte der Buchhandlung Lehnert & Landrock in Kairo.

(Gefunden bei rrrick.tumblr.com)

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Sphinx und Pyramiden, Drohnenüberflug




(Gefunden bei maxoninc.blogspot.de)

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Ägypten: Farbaufnahmen aus den 20er Jahren





































Autochromes taken by Gervais Courtellemont and W. Robert Moore
for National Geographic..

(Gefunden bei howtobearetronaut.com)

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We are all Khaled Said – Berlin Wall


Der ägyptische Blogger und Rapper Khaled Said wurde am 6. Juni 2010 von Polizisten in Alexandria brutal zu Tode geprügelt. Sein Tod löste massive Proteste aus und die Facebook-Seite “Wir alle sind Khaled Said” wurde zu einem der Auslöser der arabischen Revolution. Khaled Said wurde zu einer Symbolfigur und zum Gesicht der Revolution in Ägypten. Khaled Saids Porträt ist in Ägypten in zahllosen Graffiti und Wandbildern in Städten wie Alexandria und Kairo verewigt.

Am 19. September wurde Khaled Said in Berlin posthum der Human Rights Award 2011 verliehen, zusammen mit Slim Amamou aus Tunesien. Zahraa Kassem, die Schwester von Khaled Said, nahm die Auszeichnung in seinem Namen entgegen. Der deutsche Graffiti-Künstler Andreas von Chrzanowski aka Case bemalte während der Preisverleihung zwei Stücke der Berliner Mauer. Der Designer Mohamed Gaber kalligraphierte “Wir alle sind Khaled Said”.

Den Rap-Song hat Kahled Said im Jahr 2007 geschrieben und gesungen.


We are all Khaled Said – Berlin Wall von Traverse Streetcultures


Dank für den Tip an Jinn Televizyon!

(Gefunden bei Vimeo)

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Schlangeh





(Gefunden bei gh2u)

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Eine sehr alte Katze


Die etwa 2.600 Jahre alte Bronzefigur einer Katze aus dem ägyptischen Sakkara stellt die katzengestaltige Göttin Bastet dar.

Die sogenannte Gayer-Anderson-Cat war ein Geschenk des Sammlers Major Robert Grenville Gayer-Anderson an das Britische Museum.





(Gefunden bei artemisdreaming)

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Social Media-Amulette in Kairo





Entdeckt von Elizabeth Roche von Frog Design.

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Ägypten nach der Revolution


“Egypt: After The Revolution” ist eine kleine Dokumentation von Marty Stalker, hier sein Blogeintrag zu der Produktion.


(Gefunden bei Vimeo)

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Tanzen Gnädigste Bauch?






Samia Gamal, geborene Zaynab Ibrahim Mahfuz (1922 – 1994) war eine ägyptische Bauchtänzerin und Filmschauspielerin. Ihre Bewunderer sagen, sie sei eine der größten Bauchtänzerinnen aller Zeiten gewesen. Hier Auszüge aus “Ma takulshi la hada” (”Erzähl’s nicht jedem”) von 1952.


(Gefunden bei pour15minutesdamour)

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Das Konzept “Freiheit”


Die erste freie Abstimmung in der Geschichte Ägyptens.
Eine Minidokumentation von Karim Shaaban:



(Gefunden bei Vimeo)

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Öffentlicher Saft





Revolutionärer Kabelsalat: Sharing the power in Tahrir Square, Cairo.

(Gefunden im Flickr-Photostream von AndrewBurtonPhoto | via boingboing)

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Weltkatzentum: Eine demonstrierende Katze in Ägypten





LEO über → bark

(Gefunden bei uberpix)

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1. Februar 2011 – Tahrir-Platz, Kairo


Vielfalt, großer Aufbruch:



Dokumentation von Oliver Wilkins, Backstory im Blog. Feel free to distribute.
For original footage please send requests to olliewilkins@hotmail.com

(Gefunden bei Vimeo)

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Ein kleines Mädchen aus Japan erläutert die Situation in Ägypten





(Gefunden bei japanprobe)

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Liebe ägyptische Aufständische





Wir Österreicher sind auch noch völlig erschöpft vom Wiederaufbau der zerbombten Alpen nach dem zweiten Weltkrieg.


(Gefunden bei lamebook)

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Ihr Völker der Welt, schaut nach Ägypten

Wie man den revolutionsfördernden Wert technischer Kommunikationsmittel zugleich über- und unterschätzen kann.


Als ich Mitte der achtziger Jahre das erste Mal in Kairo war, stand als hauptsächliches Fernkommunikationsmittel nur das alte Telefonnetz zur Verfügung, das die Engländer noch während der Kolonialzeit installiert hatten. Es war unterirdisch angelegt, und das erste, das schon bald nach der Inbetriebnahme verschwunden war, waren die gußeisernen Schachtdeckel, durch die es hinabführte ins Reich der Telefondrähte. In den offenen Schächten sammelten sich Abfall und Sand. An den Tagen, an denen es in Kairo regnet, verband sich das Ganze zu einem kakophonischen Konglomerat aus Materie und Kommunikationsströmen.

Jemanden in Kairo telefonisch zu erreichen, war eine Art Leistungssport. In vielen Fällen kam auch nach Stunden keine oder nur eine falsche Verbindung zustande. Gefürchtet waren die Techniker der Telefonbehörde. Wenn sie in einen der Schächte stiegen, vorgeblich um eine Reparatur durchzuführen, war es hinterher meist noch schwieriger, einen Telefonanruf durch das Myzeliengeflecht aus Drähten und Dreck hindurchlaufen zu lassen. Zeitungen wie die Al Ahram waren voll mit Kleinanzeigen für Kurierfahrer. Jemand erzählte mir, wie er in dieser Zeit einmal von Athen nach Kairo geflogen war und seinen Sitznachbarn, einen Japaner, gefragt hatte, ob er beruflich in Athen gewesen sei. Der Mann sagte, er arbeite in der Niederlassung eines japanischen Unternehmens in Kairo und würde einmal im Monat nach Athen fliegen – um zu telefonieren.

Herausfordernde Kommunikationsbedürfnisse hat man in Ägypten schon länger zu meistern. Als ein Sultan im mittelalterlichen Kairo einmal Appetit auf frische Kirschen bekam, die in Ägypten aber nicht zu haben waren, schickte sein Wesir 600 Brieftauben von Damaskus nach Kairo. Jede Taube hatte ein Beutelchen mit einer Kirsche an den Fuß gebunden. Als ich vor zehn Jahren wieder nach Kairo kam, warben die größten Billboards auf den Häusern um den Tahrir-Platz bereits für Mobilfunk-Anbieter. Für eine Gesellschaft mit Wartungsproblemen und einer hohen Analphabetenrate sind Mobiltelefone ideal – man muß keine Kabelschächte versorgen, und die Ziffern von 0 bis 9 sind viel leichter zu lernen als ein Alphabet mit komplex regulierten Buchstabenverbindungen. Eine neue Grundhaltung verbreitete sich: der sitzende Mensch, in der rechten Hand das Mundstück der Wasserpfeife, in der linken das ans Ohr gedrückte Mobiltelefon. Das Internet war damals noch eine exotische und für die meisten Ägypter unbezahlbare Kommunikationsform, die in den Foyers von Luxushotels gepflegt wurde. Das hat sich in den letzten Jahren rasch geändert.

Vor drei, vier Jahren waren die ersten kritischen Stimmen ägyptischer Blogger zu vernehmen. Das Regime machte ihnen das Leben schwer. Im März 2007 wurde der 22-jährige Abd al-Karim Nabil Suleiman, der in seinem Blog konservative Moslems scharf kritisiert hatte, zu drei Jahren Haft wegen Verunglimpfung des Islam, Gotteslästerung und Anstiftung zur Sektengründung sowie zu einem Jahr wegen Beleidigung von Staatspräsident Mubarak verurteilt. Zwei Monate später wurde der Blogger Alaa Abd El Fattah verhaftet, der zusammen mit anderen Aktivisten für eine unabhängige Justiz in Ägypten demonstriert hatte. Im September des selben Jahres wurde die Tarifstruktur für Internetverbindungen drastisch geändert. Der zuvor unbeschränkte Standard-Tarif wurde begrenzt, die Gebühren stiegen von 20 ägyptischen Pfund auf ein Minimum von 45 Pfund. Sich eine Leitung mit anderen zu teilen, sollte gleichfalls verhindert werden. Mit einer Mail-Kampagne “One Million Letters” versuchten damals Bürgerrechtler und die vielen Nutzer, die nicht genug Geld hatten, Politiker und Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen.

Nun hat sich die ägyptische Öffentlichkeit in Bewegung gesetzt, zukunftsmächtig und nichtvirtuell, in einem “Million Man March”, an dem weit mehr als eine Million Menschen teilgenommen haben - obwohl es ein Internet-Blackout gibt, der Mobilfunk kaum funktioniert, das Benzin an den Tankstellen ausgeht und Züge in die Metropolen gestoppt wurden. Die erste Totalabschaltung eines nationalen Internet-Bereichs in der Geschichte des Netzes - und dazu der Mobilkommunikation - zeigt, wie sehr alte Machtmonopole sich inzwischen bedroht fühlen von SMS, Twitter, Facebook, Blogs und E-Mail.

Husni Mubarak und seine alten Männer haben aber nicht erkannt, dass die digitale Kommunikation nicht das zentrale Element dessen ist, was in Ägypten gerade vor sich geht. Das Netz fungiert nur als Katalysator, der die Dinge beschleunigt. Als Militär denkt Mubarak in Kategorien wie “Enthauptung der wichtigsten Kommunikationsknoten”. Das hindert vielleicht eine Armee daran, sich zu organisieren, nicht aber ein Volk. Die Totalblockade des Internet in Ägypten hat das Gegenteil dessen bewirkt, was das Regime beabsichtigt hat. 20 Millionen Internet-Nutzer hatten zu Hause nichts mehr zu tun, kein Netz – also gingen sie auf die Straße.

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Danke, Facebook!




(Gefunden bei pureblog | via msnbc’s @richardengelnbc)

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Exploring Egypt (December 2010 - January 2011)


Rune Aarestrup Pedersen schreibt: “A montage which shows what I experienced on my travel to Egypt.” | Musik: Gustavo Santaolalla - “Deportation/Iguazu”.




(Gefunden bei Vimeo)

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Ägyptischer Protesthumor





(Gefunden bei uberpix)

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Umm Kulthum singt Ägypten


“Hasibak Lel-Zaman” (Ich werde dich zuzeiten verlassen):





“Al Atlal” (Die Ruinen), November 1967 im Olympia-Theater in Paris:



Mehr zu Umm Kulthum (aka Oum Kalsoum), The Diva of Arabic Song. |

(Gefunden bei YouTube)

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Ägypten: Bring Internet back!


Der Journalist und Blogger Richard Gutjahr, der sich gerade in Israel aufhielt, hat es in das letzte Flugzeug nach Kairo geschafft und berichtet nun aus dem Zentrum des Geschehens.











Wer Richard unterstützen möchte, kann ihn → in seinem Blog flattrn.


Gefunden im Flickr-Fotostream von Richard Gutjahr

goodyears - View my most interesting photos on Flickriver

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Die Frauen Ägyptens

















Dank für den Tip an Micha Sontheimer!

(Gefunden auf der Facebook-Seite von → Leil-Zahra Mortada)

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egypt





(Gefunden bei 9gag)

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Nirgendwo sonst, nur in Ägypten


Only In Egypt, aus dem wunderbaren Blog Life in Cairo:




(Gefunden bei miloflamingo | via cairolife)

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