Und rauschend öffnen sich die Spalten
Des Internets, die viel enthalten.
Die Lippe sprüht, das Auge leuchtet,
Des Lauschers Bart wird angefeuchtet,
Denn nah und satt vor neuen Werten
Ertönt die Stimme des Experten. -
„Vortrefflich!“ ruft des Fachmanns Freund;
Dasselbe, was der Fachmann meint.
“Downtown From Behind” ist ein Blog, in dem mehr oder minder prominente New Yorker von hinten fotografiert bei der Durchquerung der Stadt zu sehen sind, jeweils flankiert von ein paar launigen Hinweisen:
Der Deutsch-Ägypter Karim El-Gawhary lebt in Kairo und arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten für deutschsprachige Medien. Er berichtet vom arabischen Alltag, kommentiert die Ereignisse im turbulenten Nahen Osten und sucht Themen, die es nicht in die Schlagzeilen geschafft haben.
Hier stellt er sein Büro gegenüber dem Gebäude des ägyptischen Staatsfernsehen vor (”24.000 Menschen machen da die Arbeit von 5.000 4000 Menschen”), zeigt sein Handwerkzeug vom Computer bis zur schußsicheren Weste und stellt - auf sehr angenehme Art - seine Arbeit vor.
“For the BBC Season ‘Superpower’ exploring the power of the internet, DSLR film maker Philip Bloom talks about his experiences with social media technology and how they’ve helped shape his career, attracting the attention of George Lucas’ Lucasfilm division.”
Drüben bei Tinkerlog haben sie eine alte elektrische Schreibmaschine via Arduino mit dem Internet verbunden. Das Aggregat namens Twypper tippt nun alle eingehenden Tweets. Die alte Commodore SQ 1000 dazu zu bringen, dass sie auch Hashtags und andere neumodische Zeichen druckt, erforderte gehobene hackerische Fähigkeiten:
• Ein Roboter stellt die Abfassung eines Liebesbriefs nach, den Franz Kafka an Felice Bauer geschrieben hat. In dem Brief weist Kafka darauf hin, dass er den Brief auf einer Schreibmaschine tippe und wie sich das neue Schreibgerät auf die Herausbildung seiner Gedanken auswirke. |
Wem es hier in der Glaserei gefällt, der kann sich das Leben besonders leicht machen: Sämtliche Neuigkeiten aus dem Blog lassen sich als RSS-Feed abonnieren. (Psst, was ist eigentlich ein RSS-Feed?)
? 1. Das Icon, das so aussieht, anklicken (es befindet sich rechts in der Randspalte etwas weiter unten, neben “Neue Einträge“) oder das RSS-Symbol in der Adresszeile des Browsers. 2. Fertig.
Wer gern in dem wundertütigen Archiv der Glaserei nach vergrabenen Schätzen suchen möchte (gleichfalls rechts, “Archiv” und “Überbegriffe”), ist ebenfalls eingeladen.
• Wer die Glaserei als ?Notizen auf Facebook mitliest, wird feststellen, dass Facebook eingebettete Videos nicht mit anzeigt. Abhilfe: ? “Ursprünglichen Beitrag anzeigen“ anklicken (rechts über dem Kommentarfeld), das führt direkt ins Blog. Da ist dann alles in vollem Glanz zu bewundern.
• Ich möchte auch die geschätzten RSS-Leser einladen, ab und zu direkt auf die Glaserei zu klicken und sich an dem von Vati handgesägten Layout der Beiträge zu erfreuen. Manche FeedReader reduzieren meine kleinen Gestaltungsanstrengungen ins komplett Spartanische.
• Auf die Glaserei gesetzte Links und Via’s bringen gutes Karma.
Ahnlich wie bei Elvis-Sichtungen gehen bei den Technikblogs in Silicon Valley immer wieder Hinweise auf Sichtungen desMercedes von Steve Jobs am Apple-Hauptquartier in Cupertino ein (meist irgendwie schräg geparkt oder auf dem Behindertenparkplatz).
Nun haben sie aber drüben bei TechCrunch noch was Besseres erwischt. Man beachte das Autokennzeichen. ?
Für die Heidenkinder und Agnostiker unter den Lesern: WWSJD steht für What Would Steve Jobs Do? – eine Anspielung auf das populäre christliche Motivations-Mem What Would Jesus Do?
Wie es heißt, soll der Fahrzeuginhaber bei Apple arbeiten. Wie delikat.
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• iUbel!
Incredible!, Amazing!, Awesome! – Signifikante Ausschnitte aus der Apple-Keynote vom 9. September 2009 (der Clip enthält keine Wiederholungen!):
Im September 2005 begann Paul K. (oder PK) aus Sydney sein Blog BibliOdyssey, in dem er obskure, alte Bücher in klugen Kurzfassungen beschrieb und dazu jeweils eine Galerie hervorragend gescannter Bildtafeln präsentierte. Inzwischen ist daraus eine reiche und preisgekrönte digitale Bibliothek geworden. “Die Bilder sind ein Köder, um etwas zu lernen”, sagt Mr. K. “Ich glaube daran, dass das Web große Möglichkeiten für die Bildung mit sich bringt.”
Gerade gab es das Tausendste Posting bei Bibliodyssey, das ich hier einfach weiterreiche - “The Best of BibliOdyssey“. Gratulation! Was für ein wunderbares Blog. Nehmt euch in Acht vor der Liste, sie wird euch eine Menge Zeit kosten:
Dies ist das eintausendste Posting in der Glaserei; das erste ist vom 7. Juli 2008. Ein Dank an die beste Leserschaft von allen, die den neueren Formen des Qualitätsjournalismus ihr wachsendes Interesse schenkt; ein Dank an die besten Kommentarinnen und Kommentare von allen, und an die Anreger, Zuträger und Inspiratoren; und ein besonderer Dank an die unermüdlichen Menschen im Maschinenraum der Stuttgarter Zeitung, die all die ölverschmierten Bits am Laufen halten.
Zugestiegen!, Zugestiegen! – Es sind noch Plätze frei!
Im Debonair Social Club in Chicago gibt es eine neue Party-Reihe: ?BLOG WARS (”where the top music/lifestyle blogs of Chicago are getting together and battling it out for your listening pleasure”). Gleich mal richtig schön sind die Plakate dafür von Mig Reyes. |
Urheber kann kein Deutsch oder möchte sich nicht verständlich machen (aus dem Wiki der Piratenpartei):
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Beispiel
Wenn ein Benutzer z.B. sagen möchte, dass er “kennt den Status quo, sowie einige alternative Modelle. ” kann oder ist, so fügt er [[Kategorie:Benutzer kann Urheberrecht|3]] in seine Nutzerseite ein.
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