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(Gefunden bei Neatorama | via intac)
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Drüben bei Tinkerlog haben sie eine alte elektrische Schreibmaschine via Arduino mit dem Internet verbunden. Das Aggregat namens Twypper tippt nun alle eingehenden Tweets. Die alte Commodore SQ 1000 dazu zu bringen, dass sie auch Hashtags und andere neumodische Zeichen druckt, erforderte gehobene hackerische Fähigkeiten:
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Reklame für Adler-Schreibmaschinen (1909):
(Gefunden im Flickr-Photostream von Lee Sutton)
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• Hierzu siehe auch:
? Der echte Internetausdrucker: Twitter-Drucker von Till Dettmering. |
? “Default to public: tweetleak” von Jens Wunderling. |
? Ein Roboter stellt die Abfassung eines Liebesbriefs nach, den Franz Kafka an Felice Bauer geschrieben hat. In dem Brief weist Kafka darauf hin, dass er den Brief auf einer Schreibmaschine tippe und wie sich das neue Schreibgerät auf die Herausbildung seiner Gedanken auswirke. |
? Zwei Tüftler am Institut für interaktives Design in Mailand haben eine alte mechanische Olivetti-Schreibmaschine dazu gebracht, E-Mails zu verschicken. |
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(via mudwerks) ?
Die Freuden des Feed-Abos:
Wem es hier in der Glaserei gefällt, der kann sich das Leben besonders leicht machen: Sämtliche Neuigkeiten aus dem Blog lassen sich als RSS-Feed abonnieren. (Psst, was ist eigentlich ein RSS-Feed?)
Empfehlung diesmal: ? “Heute im Webfernsehen“. |
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Hinweise:
• Wer die Glaserei als ? Notizen auf Facebook mitliest, wird feststellen, dass Facebook eingebettete Videos nicht mit anzeigt. Abhilfe: ? “Ursprünglichen Beitrag anzeigen“ anklicken (rechts über dem Kommentarfeld), das führt direkt ins Blog. Da ist dann alles in vollem Glanz zu bewundern.
• Ich möchte auch die geschätzten RSS-Leser einladen, ab und zu direkt auf die Glaserei zu klicken und sich an dem von Vati handgesägten Layout der Beiträge zu erfreuen. Manche FeedReader reduzieren meine kleinen Gestaltungsanstrengungen ins komplett Spartanische.
• Auf die Glaserei gesetzte Links und Via’s bringen gutes Karma.
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Drüben in seinem Knarzblog “The Problem With Young People Today Is…” hat Donald Mills, zum Teufel nochmal, zu dem bevorstehenden “International Day of Older Persons” (”Internationaler Tag der älteren Menschen“) am 1. Oktober einen gottverdammten Brief an UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon geschrieben:
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(Via Crabby Old Fart)
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Ahnlich wie bei Elvis-Sichtungen gehen bei den Technikblogs in Silicon Valley immer wieder Hinweise auf Sichtungen des Mercedes von Steve Jobs am Apple-Hauptquartier in Cupertino ein (meist irgendwie schräg geparkt oder auf dem Behindertenparkplatz).
Nun haben sie aber drüben bei TechCrunch noch was Besseres erwischt. Man beachte das Autokennzeichen. ?
Für die Heidenkinder und Agnostiker unter den Lesern: WWSJD steht für What Would Steve Jobs Do? – eine Anspielung auf das populäre christliche Motivations-Mem What Would Jesus Do?
Wie es heißt, soll der Fahrzeuginhaber bei Apple arbeiten. Wie delikat.
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• iUbel!
Incredible!, Amazing!, Awesome! – Signifikante Ausschnitte aus der Apple-Keynote vom 9. September 2009 (der Clip enthält keine Wiederholungen!):
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• Bonus-Track:
Unfaßbar geparkte Autos I
Unfaßbar geparkte Autos II
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? Die Unermüdlichkeit des Bloggers:
(via Paropunte)
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? Haltungsbloggen. Die innere Stimme:
(via Comically Vintage)
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? Übersprunghandlung. Die Geburt eines Postings:
(via Comically Vintage)
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? Die erfüllte Blogleserin, nebst Tweet:
(via Leon Herbo)
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Im September 2005 begann Paul K. (oder PK) aus Sydney sein Blog BibliOdyssey, in dem er obskure, alte Bücher in klugen Kurzfassungen beschrieb und dazu jeweils eine Galerie hervorragend gescannter Bildtafeln präsentierte. Inzwischen ist daraus eine reiche und preisgekrönte digitale Bibliothek geworden. “Die Bilder sind ein Köder, um etwas zu lernen”, sagt Mr. K. “Ich glaube daran, dass das Web große Möglichkeiten für die Bildung mit sich bringt.”
Gerade gab es das Tausendste Posting bei Bibliodyssey, das ich hier einfach weiterreiche - “The Best of BibliOdyssey“. Gratulation! Was für ein wunderbares Blog. Nehmt euch in Acht vor der Liste, sie wird euch eine Menge Zeit kosten:
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Aus dem Flickr-Photostream von “About Least Wanted” (Mark Michaelson).
Seine Sammlung von Sets ist Legion:
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(Via americanshaft)
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Dies ist ? das eintausendste Posting in der Glaserei; das erste ist vom 7. Juli 2008. Ein Dank an die beste Leserschaft von allen, die den neueren Formen des Qualitätsjournalismus ihr wachsendes Interesse schenkt; ein Dank an die besten Kommentarinnen und Kommentare von allen, und an die Anreger, Zuträger und Inspiratoren; und ein besonderer Dank an die unermüdlichen Menschen im Maschinenraum der Stuttgarter Zeitung, die all die ölverschmierten Bits am Laufen halten.
Zugestiegen!, Zugestiegen! – Es sind noch Plätze frei!
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Eine hübsche Sammlung von Werbeanzeigen amerikanischer Telefonfirmen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts: Classic Rotary Phones. |
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Im Debonair Social Club in Chicago gibt es eine neue Party-Reihe: ? BLOG WARS (”where the top music/lifestyle blogs of Chicago are getting together and battling it out for your listening pleasure”). Gleich mal richtig schön sind die Plakate dafür von Mig Reyes. |
(Via Scott Hansen, ISO50)
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Urheber kann kein Deutsch oder möchte sich nicht verständlich machen (aus dem Wiki der Piratenpartei):
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Beispiel
Wenn ein Benutzer z.B. sagen möchte, dass er “kennt den Status quo, sowie einige alternative Modelle. ” kann oder ist, so fügt er [[Kategorie:Benutzer kann Urheberrecht|3]] in seine Nutzerseite ein.
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Das Steve Jobs-Zitat gibt’s als Poster von dem Illustrator und Webdesigner Stéphane Massa-Bidal unter retrofuturs@gmail.com
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Das Projekt Behind The Websites setisbeW ehT dniheB möchte illustrieren, was die Leute über diese oder jene Website denken. Jeden Tag gibt es eine neue Illustration. Be part of it and let me know what you think about “what is behind the site”, schreibt Betreiber Ricardo Gimenes.
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Drüben bei TechCrunch macht Erick Schonfeld auf Möglichkeiten aufmerksam, aktuelle Bilder von den eskalierenden Protesten im Iran im Netz zu finden. Die Fotos vor allem aus den Straßen von Teheran werden über Plattformen wie Twitter und Flickr verbreitet. Viele von ihnen sind mit der (als Hashtag bezeichneten) Kennung #iranelection markiert.
Statt auf Twitter in einem Meer aus Tweets zu suchen, kann man auch eine Bildersuchmaschine wie Twicsy benutzen oder direkt auf Flickr suchen. Ein Warnhinweis: Die Bilder sind zum Teil drastisch und zeigen verwundete und schwer verletzte Menschen.
Da die iranischen Mobilfunknetze und SMS in den zurückliegenden Tagen häufig blockiert wurden, spielt Twitter bei der Verbreitung der Ereignisse im Iran eine bedeutende Rolle. Allerdings ist nicht immer klar, woher die Bilder stammen. Einige werden westlichen Nachrichtenagenturen wie AP, Reuters oder arabischen Nachrichtenagenturen zugeschrieben und von Bloggern im Iran und im Rest der Welt verbreitet; andere sehen so aus, als wären sie mitten im Geschehen mit eine Fotohandy aufgenommen worden.
Weitere Fotos von iranischen Bürgerjournalisten gibt es unter anderem auch bei Demotix.
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Eine geformte Wortwolke von Jeff Clark aus seinem Blog Neoformix - Discovering and Illustrating Patterns in Data. Sie ist zusammengesetzt aus den Worten von etwa 84.000 Tweets mit dem Hashtag #iranelection (und die Version in Jeffs Blog ist auch interaktiv). | Hier kann man Jeff Clark auf Twitter folgen.
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Détail de “Blah, blah, blah” du studio Louise Campbell, Maison du Danemark (Foto: dalbera, Flickr/CC-Lizenz) ?
Encyclopädia Bitannica: Mit Wordnik will sich ein neuer Konkurrent für Lexika etablieren: Wordnik kombiniert Wörterbuch, Synonymlexikon, Twitter, Scrabble, Flickr, Wortwolken, Tags und Social Media auf einer Seite. Hier ein Beispiel: Eternity (Ewigkeit). |
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? Space Invaders-Schmuck von Blingvaders aus dem australischen Victoria Park. |
Die Tetris-Keramik von Stéphanie Choplin (via picocool). ?
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Das Blog Gefängnis-Fotografie. |
Gefaltete Geometrien: Matthew Slians Videos von trickreich komplexen, eleganten Papierobjekten. |
? Alltags-Aggregator: Das Blog Daily Routines pflückt sich aus Nachrichtendiensten und Büchern Informationen über den Alltag berühmter Menschen wie John Grisham, Winston Churchill oder Earnest Hemingway (viaNeatorama).
? Datenskulpturen, beispielsweise der One Week Coffee-Becher von Iohi design. |
Tausende Angebote bei Ebay enthalten Schreibfehler, die Auktionen enden oft ohne ein Angebot, weil niemand sie findet. Die Suchmaschine Fatfingers hilft beim Aufstöbern der kleinen verborgenen Schätze. |
Corpse Shape @MPI (Foto: MoonSoleil, Flickr/CC-Lizenz) ?
Kybernetische Karteileichen: Einer Studie der Blog-Suchmaschine Technorati aus dem Jahr 2008 zufolge wurden nur 7,4 Millionen der erfaßten 133 Millionen Blogs in den zurückliegenden 120 Tagen aktualisiert. Douglas Quenqua in der New York Times bezieht sich auf diese Zahlen und kommt zu dem Schluß, dass 95 Prozent der Blogs in Wirklichkeit aufgegeben sind (via new Shelton wet/dry). |
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Eine Studie zu den iranischen Präsidentschaftswahlen von John Kelly und Bruce Etling im Blog des Internet and Democracy Project, das am Berkman Center for Internet & Society in Harvard durchgeführt wird. Hier eine Interactive Persian Blogosphere Map.

(via Global Voices Online)
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Manchmal möchte ich den gesamten chinesischen Staatsrat am Kragen seiner zunehmend modischen Anzüge packen und schütteln, damit er zur Besinnung kommt. Meine Herren, so benimmt sich keine Großmacht. Hat Angst vor ihrem eigenen Schatten. Fürchtet sich vor den eigenen Leuten. Wird von einem Ereignis verfolgt, das 20 Jahre her ist und über das man nicht einmal bloggen kann, ohne seinen Internet-Zugang oder seinen Job zu riskieren.
Who Really Won Tiananmen? - Donald Morrison, vormals Chefredakteur der Asien-Ausgabe von “Time”, in der New York Times vom 3.6.2009.
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Tian’anmen-Massaker bezeichnet die gewaltsame Beendigung eines Volksaufstandes, der aus der monatelangen Besetzung des Platzes des himmlischen Friedens in Peking durch eine ursprünglich studentische Demokratiebewegung hervorgegangen war. Am 3. und 4. Juni 1989 schlug das chinesische Militär im Zentrum Pekings gewaltsam die Proteste der Bevölkerung nieder. … Trotz der Namensgebung kam es auf dem Platz selbst und unter der studentischen Demokratiebewegung, im Gegensatz zu den Krawallen im Rest von Peking, zu keinen Todesfällen. Die Anwesenheit internationaler Pressevertreter, die eigentlich über den Staatsbesuch Gorbatschows berichten sollten, hatte zuvor die chinesische Demokratiebewegung und ihre Forderungen weltweit bekannt gemacht. Dieses Ereignis beendete eine Phase politischer Aktivität unter den Studenten Chinas. [via Wikipedia].
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ERINNERUNGEN AN DEN TAG *
• Zhang, 24, Peking | Ich erinnere mich vage an das Geräusch von Schüssen, und Brände auf den Straßen. Meine Eltern wollten nicht rausgehen. Ich weiß nicht, was genau passiert ist, aber ich glaube, es ist heute nicht mehr so wichtig, so viele Jahre später. Es hat viel Fortschritt gegeben.
• Zhang, 30, Peking | Ich erinnere mich, dass die Menschen in meiner Heimatstadt schockiert waren, dass Studenten unseren Soldaten so etwas antun konnten - sie bei lebendigem Leib zu verbrennen. Meine Eltern sagten, dass ich mich wahrscheinlich trotzdem den Protestieren angeschlossen hätte, wenn ich schon alt genug gewesen wäre.
• Zhang, 32, Peking | Ja, ich erinnere mich an das Ereignis, aber nicht sehr deutlich. Ja, ich denke, dass man darüber dikutieren sollte, aber gegenwärtig kann man darüber nicht öffentlich sprechen. Was mich am meisten ärgert ist, wie die Menschen nach dem 4. Juni behandelt worden sind. Leute, die an den Ereignissen teilgenommen haben, haben ihre Jobs verloren, teilweise wurden sie verfolgt. Ich finde das ungerecht. Ebenso, dass Informationen noch 20 Jahre später blockiert werden. Naja, sie sind Kontrollfreaks. Das war in China schon immer so. Und das wird wahrscheinlich auch so bleiben.
• Zhang, 27, Peking | Ich glaube, dass darüber nicht diskutiert wird, weil es noch nicht wirklich Geschichte geworden ist. Es ist noch nicht genug Zeit vergangen. Ich denke, die Regierung hat damals richtig gehandelt: sie hat befürchtet, dass sich die Kulturrevolution wiederholen könnte und alles im Chaos versinkt.
• Zhang, 74, Peking | Was gibt es da zu diskutieren? Das ist uninteressant.
• Zhang, 42, ehemaliger Student an der Peking-Universität | Ich erinnere mich. Ich hoffe, dass ich eines Tages darüber schreiben kann.
• Zhang, 35, Peking | Meine heutigen Studenten wissen so gut wie nichts darüber. Ich habe Geschichten darüber von älteren Verwandten gehört, die zu der Zeit Studenten waren. Einer von ihnen war einen Monat im Gefängnis, bloß weil sein Name auch Liu Xiaobo [1] ist. Komisch, oder? Ich glaube, dass wir Chinesen keine schmerzhaften Erinnerungen mögen. Wir mögen sie nicht in unserem Privatleben und wir mögen sie nicht in unserem kollektiven Gedächtnis.
[1] Der chinesische Schriftsteller Liu Xiaobo beteiligte sich 1989 an den Pekinger Studentenprotesten. Im Anschluss verlor er seine Arbeitsstelle und saß von 1989 bis 1991 in Haft.
* Namen verändert
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? Via bendilaowai.com - Rachel Beitaries Blog über “Leben, Wirtschaft und Politik in China und wie sich das Nicht-Chinesen darstellt”. Beitarie über sich: Ich bin 2002 nach China gekommen und habe es inzwischen aufgegeben, etwas herausfinden zu wollen. Ich versuche es jetzt so hinzukriegen, dass es mich herausfindet. Sie war Rucksackreisende, Studentin, Lehrerin, freiwillige Helferin, Tourguide und ist gegenwärtig China Business Correspondent für eine israelische Zeitung.
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? ICH HABE NETPOWERED VERSUCHT HERAUSZUFINDEN, was bendilaowai bedeutet. Als erstes habe ich in der Chinesisch-Deutsch-Übersetzungshilfe von Google versuchsweise aus dem einen Wort zwei gemacht. Erster Treffer: Bendil = Kurve. Das verbleibende Aowai ergibt, jedenfalls im Zusammenhang mit dem Blog, keinen rechten Sinn, es ist der Name einer Sonderwirtschaftszone. Unter den chinesischen Namen, die man auch als Ahnungsloser im Kopf hat, nimmt Laotse einen der vorderen Plätze ein (Helmut Schmidt, “Der Laotse geht von Bord”). Also statt Aowai probiert Laowai. Zweiter Treffer: Laowai = Fremder, Ausländer. Nachdem die Blogbetreiberin Rachel Beitarie einen Sinn für Ironie zu haben scheint (s. About this blog), riskiere ich einen Übersetzungversuch, ohne Chinesisch zu können und würde sagen, bendilaowai heißt - mit dem shared “l” in der Mitte - sowas wie “kurvige Ausländerin”. Irgendwelche Einwände? |
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It’s coming through a hole in the air,
from those nights in Tiananmen Square.
It’s coming from the feel
that this ain’t exactly real,
or it’s real, but it ain’t exactly there
Leonard Cohen, Democracy (The Future)
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