Archiv für die Kategorie 'Anfänge'

Das Gummibärchen (Remix)


Animierte Gummibärchen von Curtis Lawrence zur Musik von A.A. Kurtz:




Dazu passend eine zeitlose Gummibärchen-Eloge von 1981. Die Originalfassung ist mit der Schreibmaschine geschrieben. Ich hatte damals schon einen Rechner mit dem schönen Namen Genie I, aber Drucker waren noch außerhalb der Reichweite.

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DAS GUMMIBÄRCHEN
Ansätze zu einem tieferen Verständnis

Freilebende Gummibärchen gibt es nicht. Man kauft sie in Packungen an der Kinokasse. Dieser Kauf ist der Beginn einer fast erotischen und sehr ambivalenten Beziehung Gummibärchen - Mensch. Zuerst genießt man. Dieser Genuß umfaßt alle Sinne. Man wühlt in den Gummibärchen, man fühlt sie. Gummibärchen haben eine Konsistenz wie weichgekochter Radiergummi. Die Tastempfindung geht auch ins Sexuelle.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass das Verhältnis zum Gummibärchen ein Geschlechtliches wäre, denn prinzipiell sind diese geschlechtsneutral. Nun sind Gummibärchen weder wabbelig noch zäh; sie stehen genau an der Grenze. Auch das macht sie spannend. Gummibärchen sind auf eine aufreizende Art weich. Und da sie weich sind, kann man sie ziehen.

Ich mache das sehr gerne.

Ich sitze in dunklen Kinos und ziehe meine Gummibärchen in die Länge, ganz langsam. Man will sie nicht kaputtmachen, und dann siegt doch die Neugier, wieviel Zug so ein Bärchen aushält. (Vorstellbar wären unter anderem Gummibärchen-Expander für Kinder und Genesende). Forscherdrang und gleichzeitig das Böse im Menschen erreichen einen Höhepunkt, wenn sich die Mitte des gezerrten Bärchens durch Millionen von Mikrorissen weiß färbt und gleich darauf das zweigeteilte Stück auf die Finger zurückschnappt. Man hat Macht über das hilflose Gummibärchen. Und wie man damit umgeht: Mensch, erkenne dich selbst!

Nun ist es so, dass Gummibärchen ja nicht gleich Gummibärchen ist. Ich bevorzuge das herkömmliche Gummibärchen, künstlich gefärbt und aromatisiert. Mag sein, dass es eine Sentimentalität ist. Jedenfalls halte ich nichts von neuartigen Alternativ-Gummibärchen ohne Farbstoff (”Mütter! Mit viel Vitamin C”).

Die nächste prickelnde Unternehmung ist das Kauen des Gummibärchens. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Man könnte zubeißen, läßt aber die Spannung noch steigen. Man quetscht das nasse Gummibärchen zwischen Zunge und Gaumen und glibscht es durch den Mund. Nach einiger Zeit beiße ich zu, oft bei nervigen Filmszenen. Es ist eine animalische Lust dabei. Was das Schmecken angeht, wirken Gummibärchen in ihrer massiven Fruchtigkeit sehr dominierend. Zigaretten auf Gummibärchen schmecken nicht gut.

Eine meiner Lieblingsphantasien, wo es um Gummibärchen geht, ist der Gummibär. Ich will einen riesigen Gummibären. Jeder wahre Gummibärchen-Fan wird mich verstehen. Ebenfalls phantasieanregend können sie eingesetzt werden zum Aufbau von Orgiengruppen-Modellen oder als Demonstrationsobjekt für wirbelose Tiere. Abgesehen von dem diabolischen Lustgewinn müßte man die Bärchen gar nicht zerreißen. Sie sind ja durchscheinend. Zu behaupten, dass sich im Gummibärchen das Wesen der Dinge offenbare, finde ich keinesfalls gewagt. Wer schon einmal über einem roten Gummibärchen meditiert hat, weiß von diesen Einsichten.

Wenn ich das Kino verlasse oder einfach die Packung leergegessen ist, habe ich meist ein Gefühl, als hätte mir einer in den Magen getreten. Hier schlägt die gesteigerte Intensität ins Negative um, in den Überdruß. In dichter und geraffter Form spiegelt sich im Verhältnis zum Gummibärchen eine menschliche Love-Affair wider. Nie wieder ein Gummibärchen, denke ich jedesmal. In der Zwischenzeit lächle ich dann über diesen Absolutheitsanspruch, den diese Momente erheben. Schon zu Hause beunruhigen mich wieder Gerüchte über einen Marktvorstoß der Japaner mit Gummireis oder Gummischweinchen. Und wieder und wieder geht es mir durch den Kopf: Gummibärchen sind geil.

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Die erste Aufzeichnung von Frostblumen auf einem Fenster (1555)








(Gefunden bei longstreet)

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Die Datei hat immer recht





(Gefunden bei schundundschmutz.tumblr.com)

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Paralleluniversum: der Zugang





(Gefunden bei cargohoo.tumblr.com | via carrieisking.tumblr.com)

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Tja




(Gefunden bei magnificentruin.com)

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Ein Pferd sparen


“Dispense with a horse and save the expense, care, and anxiety of keeping it.”


“The Winton Motor Carriage Company was one of the first American companies to sell a motor car. On March 24, 1898 Robert Allison of Port Carbon, Pennsylvania became the first person to buy a Winton automobile after seeing the first automobile advertisement in Scientific American.”


(Gefunden bei exp.lore.com | via Retronaut)

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Bertha Benz (1849-1944)




(Gefunden bei retro-vintage-photography)

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Problems are cool




Karrana, Bahrain - Proteste gegen das Herrscherhaus.

(Gefunden bei thisisnthappiness.com)

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Linguaphone – A record to help you learn German


“I really like the graphics of various European people.”



(Gefunden im Flickr-Photostream von dr_charles)

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Aufwachsen im Netz


Heute: QR-Codes




Dank für den Tip an Lutz Berger (lutzland)

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An der Benzinpumpe





(Gefunden bei farbror-sid.se)

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Wir leben in einem explodierten Universum (1932)





(Gefunden bei modernmechanix)

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29 Jahre ASCII-Smiley





(Gefunden bei Letterology)

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Wittgenstein in 90 Minuten




(Gefunden bei ratak-monodosico)

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Das Baumwollabenteuer


“Alan Toffolo, a young italian farmer, who loves his job, has always dreamed of working with heavy machinery on big fields. One day he decides to fulfill his dream and finds the cotton in Australia. I advised him to buy a small HD camera and bring back the maximum of footage. This was the first time he shot video. After 9 months of hard work and loneliness, he returned tired but happy, rich in experiences and a hard disc full of surprising images”:


Musik: Kevin MacLeod

(Gefunden bei Vimeo)

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Menschenschlange am Apple Store (London, 1967)





(Gefunden bei thisisnthappiness.com)

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Denn mal los





(Gefunden bei retrospace)

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Jugend und Unendlichkeit





Foto: Radim Peško

(Gefunden bei thisisnthappiness)

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Lernen und Leben





(Gefunden bei aubzillatron)

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Sapna und Vijay’s heiraten – auf Aruba


(Gefunden bei World HD on Vimeo)

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Allah Anfang ist schwer





(Gefunden bei fun.noshit.pl)

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Der Weg ins Netz





(Gefunden bei 9gag)

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Arabische Hochtechnik des 12. Jahrhunderts


al-Dschazarī war ein arabischer Ingenieur und Autor des 12. Jahrhunderts. Um 1205 verfasste er ein sechsteilige Werk über mechanische Apparaturen, das “Buch des Wissens von sinnreichen mechanischen Vorrichtungen“ (Kitāb fī maʿrifat al-Hiyal al-handasīya), das im Westen auch als “Automata“ bekannt wurde. Das reich illustrierte Werk enthält Konstruktions- und Funktionsbeschreibungen von Uhren, verschiedenen Gefäßen für Trinkgelage und Aderlass, Brunnen, Schöpfwerken und anderen Mechanismen. Die Funktionsweisen seiner Erfindungen lassen sich mit den kybernetischen Regeln erklären.

Das Werk gilt als wichtigste Quelle über den fortschrittlichen Stand der arabischen Technik im Mittelalter, die der zeitgenössischen europäischen Technik deutlich voraus war. Zahlreiche der beschriebenen Apparaturen sind in neuerer Zeit experimentell rekonstruiert worden und waren funktionsfähig.



Al-Dschazaris Elefanten-Uhr



Ein Händewasch-Automat



Die Pfauen-Fontäne




(Gefunden bei Couleurs)

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Ägypten: Jugend froscht!





(Gefunden bei yfrog | via Mother Jones)

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Fire in Cairo


Mubarak soll gehn wie ein Ägypter.

Watch now! Al Jazeera Live Stream




(Gefunden bei YouTube)

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Hot Wheels





(Gefunden bei Hologram City | via thisisnthappiness)

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Es ist soweit





(Gefunden bei 2.bp)

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Noch leer und unbeschrieben liegt das Blatt…


…das heute angefangen hat –



(Gefunden bei Couleurs)

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“Über die Brooklyn Bridge”, gefilmt von Thomas Edison (1899)




(Gefunden bei kottke)

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Hacken!





(Gefunden bei pictureisunrelated)

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