Archiv für die Kategorie 'Geheimnisse'

Das Experiment (1930)




There’s no label for this circa 1930 Harris & Ewing plate, but maybe it’s best that we don’t know what’s going on. CLICK AT YOUR OWN RISK.


(Gefunden bei shorpy.com)

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Die Visitenkarte von Allen Ginsberg





(Gefunden bei 365blanc.blogspot.de)

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For secret reasons





(Gefunden bei atompunk.tumblr.com)

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Das Recht auf Privatsphäre




(Gefunden bei gh2u.tumblr.com)

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Das Kreuzwortgirl





(Gefunden bei rrrick)

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Die Alchemie des Glücks





Farsi-Handschrift von 1308, im Besitz der Bibliothèque nationale de France

(Gefunden bei betzistar)

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Die Rennwagennummer






delicious Industries - View my 'Racing numbers' set on Flickriver

Auch Batman weiß es auf die Minute:



(Gefunden bei deliciousindustries und rrrick.tumblr.com)

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Anonymous, analog





(Gefunden bei baubauhaus)

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MacEr





(Gefunden bei fun.noshit.pl)

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What to Expect From Bin Laden’s Hard Drives


• “The Navy SEALs who raided Osama bin Laden’s hideout Sunday tapped into the “mother lode of intelligence,” according to a U.S. official speaking to Politico. It took only seconds to kill bin Laden. Afterwards, the spec-ops forces gathered memory sticks, personal computers, CDs, DVDs and hard drives from his compound before lifting off.”

Read the full story at The Atlantic Wire



• “Tag und Nacht werten Terroranalysten derzeit das Material aus, das US-Spezialkräfte im Haus Bin Ladens sichergestellt haben…” (Bericht in der Süddeutschen Zeitung)


(Gefunden bei The Atlantic und SZ)

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Asketen



Ein Hindu-Asket, der ein Metallgitter um den Hals trägt, um sich niemals hinlegen zu können (Aufnahme von Ende des 19. Jahrhunderts).



Ein Nagel-Deckchair



Ein Asket, der seine Arme niemals herunternimmt




Die Wikipedia über → Sadhus (Sanskrit, wörtl.: “Die Guten“), den hinduistischen Oberbegriff für jene, die sich einem religiösen, teilweise streng asketischen Leben verschrieben haben.


(Gefunden bei ratak-monodosico | via columbia.edu)

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Die 193 Regeln für sichere IT im Pentagon


“The chart was actually drawn up to help the Pentagon’s cyber security team make some sense of the massive set of rules they’re expected to wade through. … Looking at that graphical mushroom cloud of a chart, the word “helpful” certainly comes to mind. Bonus mind-boggling factoid: the chart was created by something called the DASD CIIA (Deputy Assistant Secretary of Defense for Cyber, Identity & Information Assurance).

Good general rule of thumb: never expect useful assistance from an entity with an acronym that long.”





(Gefunden bei Wired Danger Room | via gizmodo)

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Datenarchäologie


Chart of the temperature, pulse and respiration of President Garfield, from July 2, 1881, to September 19, 1881 – by Robert Reyburn, MD:





(Gefunden im Otis Historical Archives Nat’l Museum of Health & Medicine | via mudwerks)

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Das Geheimnis der weissen Wachsmalstifte






Die englische Wikipedia über Crayons. |

(Gefunden bei soberinanightclub)

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Ohne Worte






(Gefunden bei soberinanightclub)

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Das Geheimnis von WGASA

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1972 eröffnete der San Diego Wild Animal Park, durch den die Besucher auch mit einer Einschienenbahn fahren konnten. Die Bahn hieß the Wgasa Bush Line. Die meisten Besucher dachten, der exotische Name sei Afrikanisch.

In Wirklichkeit war die Bezeichnung während eines Meetings in der Planungsphase ins Spiel gekommen. Als dem Chefarchitekten Chuck Faust aus dem Stand kein Name einfiel, schrieb er WGASA auf die Pläne. “Alle lachten, weil sie die wahre Bedeutung kannten, aber es gefiel ihnen, weil es sich so afrikanisch anhörte”, schrieb Charles Schroeder, der Gründer des Zoos, später. “Wir dachten, dass WGASA nur eine Projektbezeichnung bleiben würde. Aber die Bahn heißt immer noch so.”

WGASA steht für “Who gives a shit anyway?”

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(Gefunden bei futilitycloset)

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James Bond (der echte)

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Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete der spätere James Bond-Autor Ian Fleming als Lieutenant und persönlicher Assistent von Admiral John Godfrey, der den britischen Marine-Nachrichtendienst leitete. Ab 1943 kommandierte er eine speziell ausgebildete Einheit der Royal Marines, die Fleming’s Red Indians, für die er einige gefährliche Kommandos plante. Fleming war unter anderem dafür zuständig, Gibraltar und Südspanien vor der Radarüberwachung durch die Deutschen zu schützen. Dieser Auftrag hatte den Codenamen “Operation Goldeneye”.

In dem nachfolgenden Dokument umreißt Fleming einen Plan, um an die Codebücher der deutschen Verschlüsselungsmaschine Enigma zu kommen; das ganze nannte er “Operation Ruthless” (”Operation Skrupellos”). Der Name, den Fleming dem Vorhaben gab, sowie seine Beschreibung des für den Einsatz benötigten Manns als “tough batchelor” (”beinharter Junggeselle”) erinnern bereits deutlich an Bond. Dem Dokument ist zu entnehmen, dass Fleming sich selbst für eine solche Mission als geeignet ansah.

Die Wikipedia über den britischen Autor Ian Fleming (1908-1964). |

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(Gefunden im Flickr-Photostream des Britischen Nationalarchivs)

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→ Hierzu siehe auch:

Bond, illustriert |
Ein handgemaltes Filmplakat aus Afrika |

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Sex on Records

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“This isn’t right. I would have been put off for life. A friend has a few of these records. It is impossible to listen to them without laughing.”

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“Sex on records - a long-player answers adolescents’ questions”.
(People Magazine, 14. März 1962).

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(Gefunden im Flickr-Photostream von letslookupandsmile)

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23 (!) Logos mit verborgenen Botschaften

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Drüben bei The Roxor hat Kvn, ein belgischer Design-Fan, 23 Logos zusammengestellt, die versteckte Botschaften enthalten:

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FedEx | Wenn man genau hinschaut, sieht man den Pfeil zwischen dem E und dem x, der Geschwindigkeit und Präzision symbolisieren soll.

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Toblerone | Die Schokoladefirma ist aus Bern, einer Stadt, die den Bären im Namen und im Stadtwappen führt. Die Umrisse eines Bären sind auch in dem Berg - dem Matterhorn - zu erkennen, der Teil des Toblerone-Logos ist.

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Continental | Die beiden ersten Buchstaben im Namenszug des Reifenherstellers formen einen dreidimensionalen Reifen.

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Amazon.com | Auf den ersten Blick macht das Logo nicht viel her. Wenn man einen zweiten Blick darauf wirft, fällt einem auf, dass der gelbe Swoosh wie ein Lächeln aussieht. Und er verbindet das A mit dem Z, soll heißen: in diesem Laden gibt es Allez.

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Carrefour | Der Name des großen französischen Handelsunternehmens ist das französische Wort für “Kreuzung”. Das Logo symbolisiert das Wort mit zwei gegenläufigen Pfeilen. In dem Weißraum der Pfeile taucht nach einem Augenblick das Initial des Markennamens auf, ein C.

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Eighty-20 | Das Logo des südafrikanischen Beratungsunternehmens scheint nichts mit dem Firmennamen zu tun zu haben. Wenn man aber die jeweils 8 sieben nebeneinander stehenden Quadrate als Binärzahlen liest - die dunklen Quadrate als 1, die hellen als 0 - ergibt die erste Zeile 1010000 und die darunter stehende 0010100. Ins Dezimalsystem umgerechnet: 80 und 20.

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Big Ten | Die Big Ten Conference ist eine der ältesten Ligen des amerikanischen Universitätssports. Bis 1990 gehörten ihr 10 Universitäten an, im Juni 1990 kam die Pennsylvania State University dazu. Man wollte den Namen nicht ändern, also wurde die Zahl 11 geschickt in das Logo eingeschleust.

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Baskin Robins | Die Zahl 31, die sich als Mittelpunkt des alten Firmenlogos und jetzt stilisiert im neuen Firmenlogo wiederfindet, hat mit der Marketingstrategie zu tun, mit der das Unternehmen in den USA bekannt wurde: für jeden Tag des Monats eine andere Eissorte anzubieten.

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Sony Vaio | Auch das Logo der bekannten Laptop-Marke transportierte eine versteckte Bedeutung: Die beiden ersten Buchstaben repräsentieren ein Analog-Signal, die beiden letzten Buchstaben, die wie 1 und 0 aussehen, ein digitales Signal.

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Sun Microsystems | Das Sun-Logo ist eines der bekanntesten Ambigramme der Welt. Man kann den Markennamen sowohl horizontal als auch vertikal lesen.

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NBC | Die National Broadcasting Company (NBC) ist eines der drei großen amerikanischen TV-Networks. Die sechs Federn des Pfaus stehen für die sechs Geschäftsbereiche, die es zu der Zeit gab, als das Logo entstand. Der Kopf des Pfaus ist nach rechts gedreht, um anzuzeigen, dass er nach vorne schaut, nicht nach hinten.

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Eight | In diesem Logo-Entwurf der britischen Agentur Stylo Design ist jeder Buchstabe aus Teilen der Zahl 8 gemacht.

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Roxy | Das Label ist auf Klamotten und Accessoires für Mädels spezialisiert, die gern snowboarden, surfen undsoweiter. Roxy gehört zu Quiksilver – das Roxy-Logo besteht aus zwei Quiksilver-Logos, die zu einem Herz zusammengefügt sind.

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Unilever | In dem Logo sollte die Vielzahl der verschiedenen Produkte des Unternehmens zum Ausdruck kommen.

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Northwest Airlines | Das scheinbar schlichte Logo in dem Kreis transportiert eine Menge Information. Man kann die beiden Buchstaben N und W sehen, zugleich ist das Ganze ein Kompaß, dessen Nadelspitze auf Nordwest zeigt.

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Milwaukee Brewers | Die Profi-Baseballspieler haben ihre Anfangsbuchstaben m und b elegant zu einem Baseball-Handschuh formen lassen.

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Hartford Whalers | Hier taucht das H im Weißraum zwischen der blauen Flosse und dem grünen W auf.

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Tostitos | Wenn man etwas genauer in die Mitte des Schriftzugs schaut, kann man zwei Leute sehen, die sich Tortilla-Chips mit Salsa-Dip aus einer Schale zu Gemüt führen.

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Die Formel 1 | Was man auf den ersten Blick für eine Friseur-Werbung halten könnte, wird, wenn man die 1 im Weißraum zwischen dem F und dem roten Speed-Kamm sieht, plötzlich klarer.

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Elefont | Was wie ein vereinfachter Klammeraffe aussieht, ist auf den zweiten Blick Teil eines anderen Tiers: im Inneren des e ist ein Elefantenrüssel zu erkennen. Der Zeichensatz Elefont wurde von dem Schriftgestalter Mike Brickson entworfen.

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Das Logo der Presbyterianer | In dem Siegel der Presbyterianer-Kirche verbergen sich mehrere Botschaften, die ausführlich in diesem Artikel aufgeschlüsselt sind.

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Twins | In das Logo des Pop-Duos wurde, gewissermaßen zur Verstärkung der Doppelhaftigkeit, noch eine liegende 2 eingeschmuggelt.

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GreenLabs | Die Design-Studie von Logo Diver sieht aus wie ein langweiliger, grüner Baum. Aber wenn man sich die Baumkrone genauer ansieht, kann man sich was denken.

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• Bonus-Track:

Vielleicht ist dem einen oder anderen schon mal aufgefallen, dass Uhren auf Reklamefotos meist eine bestimmte Uhrzeit anzeigen, nämlich 10 nach 10 – was damit zu tun hat, dass die beiden Uhrzeiger auf dem Zifferblatt-Gesicht dann ein Lächeln andeuten:

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Das Vatikan-Geheimarchiv-Coffeetable-Book

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Das Geheimarchiv des Vatikans hat jahrhundertelang Phantasien beflügelt und Romane und Filme inspiriert.

In dem 252-seitigen Band “Vatican Secret Archives” werden nun einige der Dokumente in dem Archiv ans Licht der Öffentlichkeit gebracht und die verschlungene Geschichte der sagenumwobenen Registratur erzählt. Sie beginnt mit dem Liber Diurnus Romanorum Pontificum, einer Formularsammlung der päpstlichen Verwaltung aus dem 5. Jahrhundert und führt über Briefe von Königinnen an Päpste und ein Schreiben von Papst Pius X. an Hitler hin zu den Werken von Heiligen wie Teresa von Ávila.

Während die reguläre Ausgabe des Buchs für 70 Euro zu haben ist, gibt es eine auf 33 Exemplare begrenzte, handgearbeitete Ausgabe für Bibliophile, das Stück zu 4.950 Euro. Die einzelnen Exemplare werden auf Bestellung angefertigt und personalisiert.

Für die 33 Besitzer der Bücher gibt es später die Möglichkeit eines gemeinsamen Besuchs in dem Geheimarchiv des Vatikan.

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(Gefunden bei Luxist | via The Toronto Star)

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Death Lock

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(Gefunden bei Uberpix)

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Mehr bemerkenswerte und geheimnisvolle Gesichter:

• Die Papierschattengesichter der brasilianischen Designerin Renata Fernandes. |
• Philip Toledano hat die Gesichter von Videospielern in Action fotografiert (Scrollbalken unten). |
• Schönheitschirurgie war gestern. Heute gibt’s Face Editing. |
• Die Gesichter von Gegenständen. |

• Die Künstlerin Wendy White hat Gesichter im Essen gefilmt. |
• “Alter Ego”: Digitale Gesichtsschöpfungen des Animationsstudios Pendulum. |
• Der brasilianische Photoshop-Künstler Mataleone verleiht berühmten Porträts mehr Realismus. |
• Wie Betrüger versuchen, ein ehrenwertes Gesicht zu machen. |

• Vier und mehr Gesichter. |
• Die Tütengesichter von Paul Graves. |
• Wie aus Fotos eines Gesichts eine dreidimensionale Gesichtswolke entsteht [Video]. |

• Riesengesichtskleider von Jean-Charles de Castelbajac. |
• Ein japanischer Experte demonstriert die Geheimnisse des Gesichtsyogas. |
• Gesichtskunst: Betrachtungen und Beispiele im Blog von Jacques de Beaufort. |
• Die bepflanzten, befilzten, bekieselten, bekugelschreiberten Gesichter von Levi van Weluv. |

• Der Fotograf Paul Zollo hat Kevin auf der Straße getroffen und ihn gefragt, was mit ihm geschehen sei. “Ins Gesicht geschossen“, sagt Kevin. |

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Existentialistische Pizza

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”Es heißt so, weil wir der Auffassung sind, dass der Mensch vollkommen frei ist und von daher verantwortlich für das, was er aus sich selbst und für sich selbst macht. Möchten Sie immer noch die mit doppelt Anchovis und den gebratenen Mozarellastreifen?”

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(Gefunden bei Ovablastic)

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→ Hierzu siehe auch:

• Die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt. |
• Die Krise des Katers Henri. |
• Action Camus. |
• Sehnsucht auf Speed. |

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Der Codex

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Seiten aus dem Codex Seraphinianus, einem zweibändigen Werk des italienischen Künstlers, Architekten und Industriedesigners Luigi Serafini. Manche halten den Codex für das seltsamste Buch der Welt. Douglas “Ich bin zwei Schleifen” Hofstadter hat es 1985 in seinem Buch “Metamagicum” erwähnt. Der Codex ist, wie auch immer, ein Fenster in fremde Welten:

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(Via Pureblog | Hier weitere Abbildungen und eine Besprechung)

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Der Ikea-Jesus

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In einer Ikea-Filiale im schottischen Glasgow gibt es eine ungewöhnliche Attraktion. Seit ein Kunde in  der Maserung einer Tür ein Gesicht zu erkennen meinte, ist nichts mehr, wie es einmal war. Das Gesicht ist das eines bärtigen Manns mit langem, fließendem Haar. Bei der Tür handelt es sich um den Zugang zur Herrentoilette, die gesichtsförmige Maserung befindet sich auf der Innenseite.

Viele Betrachter sagen, das Gesicht sehe aus wie ein Portrait von Jesus. Die bemerkenswerten Linien im Holz haben eine lebhafte Debatte unter Kunden und Angestellten des Möbelhauses ausgelöst. Für manche ähnelt das Gesicht dem im Turiner Leichentuch, andere erinnert es an den Zauberer Gandalf aus der Filmtrilogie “Der Herr der Ringe”, den Sir Ian McKellen dargestellt hat.

In den letzten Jahren treten gehäuft Sichtungen religiöser Ikonographie in profanen Objekten auf, darunter Bilder der Jungfrau Maria auf Käse oder Toast, aber auch in Felsformationen oder Wolken.

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(Via STV Scottish News)

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Zensur und Zahlenschweinereien

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Auf dieses Posting von gestern…

Der PCcalc-Taschenrechner für’s iPhone zensiert automatisch unerwünschte Worte, die man mit etwas Spielfreude aus Ziffern bilden kann – “to appease the iPhone app police”, wie es drüben bei Worship the Glitch heißt: “Geben Sie einfach eine Zahl wie 5318008 ein und drehen Sie den Rechner bzw. das iPhone dann um 180 Grad. Das unanständige Wort, das eigentlich sichtbar werden sollte, wird diskret zensiert.”

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…kam eine Mail von Falk Keuten, der das schöne Kugelbahn-Blog betreibt, mit einem kleinen Schatz aus den Tiefen der Vergangenheit im Anhang – ein Leserbrief aus dem “Spiegel” Nr. 31 von 1980 ¹.

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Die Lösung gibt’s erst morgen, also: warten oder selber ausrechnen. |

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¹ In dem zu der Zeit stattfindenden Wahlkampf wurde Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) von dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß herausgefordert.

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Das Wow!-Signal

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Am 15. August 1977 verzeichnete das Big Ear-Radioteleskop an der Ohio State University in Columbus, Ohio ein starkes schmalbandiges Radiosignal aus Richtung des Sternbilds Schütze – und zwar ein so ungewöhnliches Signal, dass der Astronom Jerry Ehman auf den Ausdruck mit den Meßwerten eine Ausrufung malte.

Das Signal wurde 72 Sekunden lang aufgezeichnet und wiederholte sich offenbar nicht; alle späteren Nachforschungen – durch Ehman selbst und durch andere – konnten es nicht mehr ausfindig machen.

Da das Radioteleskop auf den Himmel fixiert war und sich daher mit der Erdrotation mitbewegte, kann man davon ausgehen, dass ein interstellares Signal lediglich für 72 Sekunden aufgezeichnet worden und dabei zuerst in seiner Intensität angestiegen wäre, nach 36 Sekunden seinen Höhepunkt erreicht und sich danach wieder abgeschwächt hätte. Da das Signal dem exakt entsprach, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich tatsächlich um ein interstellares Signal handelte, extrem hoch.

Allerdings wurde damals ein zweiter Lauschstrahl exakt drei Minuten vor bzw. nach jenem Hauptstrahl nachgeführt und hätte das Signal entsprechend drei Minuten vorher bzw. nachher ebenfalls empfangen müssen. Das war jedoch nicht der Fall.

Da das Signal kein zweites Mal aufgefangen wurde, gibt es keine Möglichkeit, herauszufinden, was Ehmans Teleskop in dieser Sommernacht gehört hat. Es ist ein winziger Spritzer in einem gigantischen, stillen Ozean.

Das 1963 errichtete Big Ear-Radioteleskop mußte 1998 der Erweiterung eines benachbarten Golfplatzes weichen.

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(Via Futility Closet)

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Das unerklärte Leuchten

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Marfa liegt am Rand der Zivilisation im Westen von Texas. Man kann da einen Independent Bookstore bestaunen und Donald Judd, einen Künstler vor Ort, der Betonkunstwerke erschafft. Außerdem ist Marfa ein Ort, an dem sich Unerklärtes zuträgt.

Es gibt hier die Marfa-Lichter. Dabei handelt es sich um mysteriöse Lichtkugeln, die gelegentlich von dem Highway außerhalb der Stadt herabströmen. Es gibt einen eigenen Beobachtungsposten am Highway 67, von dem aus man die Lichter beobachten kann. Sie treten nur sporadisch auf. Es sind vielfarbige, etwa basketballgroße, glühende Kugeln, die man in der Entfernung vorbeischweben sieht.

Man hat die Lichter durch eine Reihe verschiedener Phänomene zu erklären versucht – durch Fluktuationen der Bodetemperatur, die statische Elektrizität erzeugen, durch den piezoelektrischen Effekt (der mit der Ausdehnung und Kontraktion von Quarzsteinen zu tun hat), und natürlich durch Magie und UFOs.

Die derzeit favorisierte Erklärung basiert auf den Nachforschungen einer Gruppe von Studenten der Universität Dallas, welche die Ursache der Marfa-Lichter in Lichtbrechungs-Effekten von Autoscheinwerfern auf dem Highway sehen, wiewohl diese Erkenntnisse nicht besonders überzeugend sind. Das Unerklärte hat Bestand.

→ Eine kurze Dokumentation des Phänomens von Aaron Robertson:

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Kryptische Kacheln

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Bei den Toynbee Tiles oder Toynbee-Kacheln handelt es sich um Botschaften unbekannter Herkunft, die im Asphalt von etwa zwei Dutzend amerikanischen Großstädten sowie von drei südamerikanischern Metropolen gefunden wurden. Seit den achtziger Jahren sind einige Hundert der Kacheln gefunden worden, die jeweils etwa so groß wie ein Nummernschild sind. Die Kacheln enthalten in unterschiedlichen Variationen die Inschrift

TOYNBEE IDEA
IN KUBRICK’S 2001
RESURRECT DEAD
ON PLANET JUPITER.

Dazu kommen auf manchen Kacheln kryptische politische Statements oder Aufforderungen an die Leser, ihrerseits solche Kacheln zu installieren. Die Kacheln scheinen hauptsächlich aus Linoleum und einer Masse zum Verschließen von Rissen im Asphalt zu bestehen. Hier eine umfangreiche Materialsammlung zu den Toynbee-Kacheln, einschließlich einer Liste der bisherigen Fundorte.

Der englische Historiker Arnold Toynbee (1889-1975) war unter anderem wegen seines Engagements für die Arbeiterklasse bekannt. Zu seinen Hauptwerken gehört “Menschheit und Mutter Erde. Die Geschichte der großen Zivilisationen.”

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(Via Best of Wikipedia)

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Die 10 häufigsten Suchbegriffe amerikanischer Kinder

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1. YouTube
2. Google
3. Facebook
4. Sex
5. MySpace
6. Porn
7. Yahoo
8. Michael Jackson
9. Fred
10. eBay

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Ok. Und ich weiß sogar, wer Fred ist.

Die Daten stammen von einem Dienst der Firma Symantec, die Internet Security verkauft. Er heißt OnlineFamily.Norton, und Eltern können damit “die Online-Aktivitäten ihrer Kinder überwachen und steuern.” Der auf Kinder zwischen 8 und 13 Jahren zugeschnittene Service läßt die Erziehungsberechtigten mitverfolgen, welche Seiten die Kids sich ansehen und welche Links sie anklicken, nachdem sie einen Suchbegriff eingegeben haben. Die Kinder wissen, dass sie überwacht werden.

In einem Interview mit Cnet sagt Marian Merritt, Hausjuristin bei Symantec, dass die Ergebnisse der Untersuchung sie nicht besonders erstaunt haben. “Es überrascht mich nicht, dass Begriffe wie “sex” und “porn” in den Top 10 vorkommen. Weiter unten in der Liste tauchen anatomische Bezeichnungen wie “boobs” auf, über die man lachen muß, weil man sich daran erinnert, wie das war, als man in die Pubertät kam oder Teenager war. Eltern fehlt oft die entsprechende Sichtweise was diese Dinge angeht.”

Um die Daten für die Liste zu gewinnen, wurden von Symantec 3,5 Millionen Suchen ausgewertet, die zwischen Februar und Juli 2009, von OnlineFamily.Norton beobachtet, durchgeführt wurden. Ein paar weitere Begriffe auf der 100 Ränge umfassenden Liste: Eminem (Platz 49), iTunes (89), Playboy (auch 89), boobs (28), Wikipedia (14), Webkinz (16) und games (17). |

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(Via cnet)

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Passion

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(Via yimmyayo)

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