Archiv für die Kategorie 'Nacht'

Tankstelle in eisblauem Abend





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Prag bei Nacht


Marie Sechtlova: Noční Praha












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Die Gaslaternen anzünden




Ein Laternenanzünder




Brassaï: Allumeur de réverbères, place de la Concorde (1933)




Roger-Viollet: Nettoyage des réverbères. Paris, place Vendôme (1944)




Rose Barton: Familiar London (1904)




André Derain (1880-1954): Allumeur de réverbère (rmn)

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Das nachtleuchtende Manhattan




Joseph Pennell (1857-1926), Night lights of Manhattan

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Abends an einer Tankstelle





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Langzeitaufnahmen des Nachthimmels über Flughäfen











(Gefunden bei boredpanda.com | via Jo Bager)

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Die leuchtende, fließende Nacht und der Tag und die Welt


“Where are we going?” von David Coiffier | Musik: Silvano Mercado


(Gefunden bei Vimeo)

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Yasushi Inoue: Taiji





(Gefunden bei Couleurs)

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Abends an der Tanke





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Der große Nachtkristall





(Gefunden bei pureblog)

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New York City bei Nacht, um 1935





(Gefunden bei ratak-monodosico)

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Nachts auf dem Lande: George Copeland Ault











Die Wikipedia über den amerikanischen Maler George Copeland Ault (1891-1948): “He was loosely grouped with the Precisionist movement and, though influenced by Cubism and Surrealism, his most lasting work is of a realist nature. Ault was born in Cleveland, Ohio into a wealthy family and spent his youth in London, where he studied at the Slade School of Art and St. John’s Wood School of Art. Returning to the United States in 1911, he spent the rest of his life in New York and New Jersey.”


(Gefunden bei Couleurs)

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Licht aus, Mann. Siehst du nicht dass hier ‘ne Party läuft?





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Das Schöne am Sehen, nachts


“Opsin” von Ivan Villafuerte. Musik: d_rradio, “Still In A Storm” und “Death Of The Fair Green Veil”. | Der Begriff Opsin stammt aus der Biochemie und bezeichnet ein Protein. Aus Opsin und Retinal wird im Körper der Sehfarbstoff Rhodopsin gebildet.


(Gefunden bei Vimeo)

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Nachts an der Tankstelle




(Gefunden bei grandprix 63 | via mudwerks)


→ Hierzu siehe auch:

Aufgelassene Tankstellen |
Eine verwaiste Texaco-Tankstelle, 1937 |
Eine verbogene Tankstelle |
Nebel without a cause |
Durchgangsorte |

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Abendlandung in Los Angeles (Cockpit View, HD)


Elegisch. Dazu “Los Angeles” von Sugarcult:



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Der Mond auf dem Dach





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Die Nachteule





(Gefunden bei zombiedilla | via mudwerks)

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Der Nachthimmel auf dem Lande und in der Stadt





(Gefunden bei 9gag)

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Nahe Mitternacht, Indianapolis





(Gefunden im Flickr-Photostream von jon_williamson)

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Aus der Nacht III





(Gefunden bei brightstupidconfetti)

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Aus der Nacht II





(Gefunden bei photofind)

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Aus der Nacht I





(Gefunden bei criggo)

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Nach dem Abend hin: Glitzern



“Destello” – Ivan Villafuerte empfiehlt: Watch with Headphones. | Musik: Stars of the Lid, “The Atomium - Part Two” und Auburn Lull, “Early Evening Reverie”


(Gefunden bei vimeo)

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Die großen Täler der Zeit



The Dalescapes of Time” ist ein Kurzfilm voller atemberaubender Bilder
von Patryk Kizny (Vollbildschirmformat empfohlen):



(Gefunden bei vimeo)

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Nasse Kreuzung, nachts





(Gefunden in dem kalifornischen Magazin 180 | via thisisnthappiness)

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Lawson’s Grill

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Lawson’s Grill in Pacific Beach, San Diego (um 1946). |

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(Gefunden bei mudwerks)

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Showrooms

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(Gefunden bei pour15minutesdamour)

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Maschinen gegen die Nacht

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WER SCHLÄFT, weiß nicht, wie schön es ist, wach zu träumen. Nicht zu schlafen ist die einzige Droge, die meiner Arbeit nützt, dem Schreiben. Die Sache hat natürlich einen Preis. Ich brauche Tage, um mich von einer durchwachten Nacht zu erholen. Aber ich bin einfach zu gern wach. Ich warte, bis ich müde bin und kämpfe gegen die Müdigkeit. Für diesen anstrengender Kampf muß ich Energien freilegen, die einem gewöhnlich nicht zur Verfügung stehen; ein guter Teil davon kommt der Arbeit zugute.

In den ersten Stunden versucht die Müdigkeit, mich zu betäuben. Nach einer Weile schläft sie ein, aber ohne mich. Ist dieser Punkt erreicht, fühle ich mich wie destilliert, zugleich leicht wie Balsaholz. Dann stellt sich, wenn es wirklich gut läuft, der zentrale Zustand ein, eine traumwandlerische Sicherheit. Es läuft nicht immer gut, aber wenn, dann kann ich die symphonischen Geschwindigkeiten des Träumens, die jede Vernunft überschreiten, ins Wachsein herüberholen. Dann bin ich mehr, weil ich nicht schlafe.

Ich bin der schweigende Mann auf dem Leuchtturm, der sitzt neben der großen Brennschale, die dreht sich, und der Mann wacht. Ich verliere den Schlaf, wie eine leere Brieftasche. Ein Sturm drückt Regen gegen das Fenster. Ich rieche an einer Telefonrechnung, was soll man auch tun. Musik macht aus dem Zimmer einen Raum groß wie ein Stadion. Eine blaue Diode leuchtet. Der elektrische Strom treibt die Maschinen gegen die Nacht.

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SCHON IN DER Nacht der Zeiten konnten unsere Urahnen sehen, was sich uns heute durch einen Blick aus einem Flugzeugfenster in die Nacht zeigt. In der Glut des Feuers, in der zu winzigen Straßenschluchten aufgeplatzten Baumrinde verglühenden Feuerholzes und den verwehenden Lichtflügen darin sah der Mensch der Vorzeit bereits das Erscheinungsbild der großen, nachtleuchtenden Städte des 21. Jahrhunderts aus der Luft.

Kein Schlaf heißt Licht. 1882 hielt mit Edisons Glühbirnen im New Yorker Bahnhof Pearl Street die künstliche Beleuchtung Einzug in die USA. In Paris gingen die Damen damals aus Angst vor dem stechenden Licht der öffentlichen Bogenlampen nachts mit Schirmen durch die Straßen. Nun haben wir wieder eine Technologie mit Schirmen, Bildschirmen diesmal. Früher gab es die Nacht als Fluchtraum, in den die Müdigkeit sich zurückgezogen hat. Sie wurde vom elektrischen Licht verscheucht. Es kam eine neue Form der Erschöpfung, eine Unruhe; Nervosität. Dies war zugleich die Geburtsstunde des jugendlichen Nachtlebens, das seither irrlichternd über den Planeten flackert. Und während die Jugend nach dem verlorenen Paradies sucht, erzählt das Licht die Geschichte der Welt.

Die Nacht nickt mir zu. Ich setze mich an das Fenster zum Hof und horche auf den Regen in den Obstbäumen, ein feines Sieden, und auf den Regen im Gras, ein leiseres Geräusch. Später horche ich an der Straße auf den Regen auf dem Asphalt, es zischt sacht. Jetzt sind hier nur noch die Nacht und ich. Ich fühle Millionen von Menschen um mich herum schlafen. Die Wirklichkeit hat ihre Blätter eingerollt, die Phantasie phosphoresziert und ihr gegenüber leuchtet der Bildschirm meines Computers.

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UNTERWEGS IM TAXI schiebt eine Sturmbö Regentropfen gegen das Fenster. Natur geht über die nächtliche Stadt und der Fahrer drückt Mozart aus der Anlage. Als wäre es Licht und als leuchtete es im Fließen durch alle Funkstrecken hindurch, sehe ich den Strom in den Straßen. Er treibt die Maschinen gegen die Nacht. Dann bin ich bei jemandem und rieche in dem Zimmer an dem Fensterglas. Ich fühle den Kuß der Tiefe und setze mich in einen Polstersessel, bekomme mehr als Musik und sehe den anderen Rechner, wie er startet, und den Bildschirm mit seinem weichen Aufkommen von Licht.

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New York, Leute und Lichter

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Scott Hansen, “People of New York”:.

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