Archiv für die Kategorie 'Nützliches'

Kurze Historien zur Anhebung der kindlichen Moral











The Accidents of Youth (1819)

(Gefunden bei publicdomainreview.org)

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Hilft gegen Plagiatsversuchungen (da nicht mühelos)





(Gefunden bei atompunk)

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Eine Regenschirmsonnenuhr


Der japanische Designer Kota Nezu hat diesen Schirm mit funktionierender Sonnenuhr geschaffen (im Griff ist ein Kompaß eingebaut):





(Gefunden bei neatorama)

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Die internationale Bruderschaft der Elektrizitätsarbeiter (also: Wir alle)


The International Brotherhood of Electrical Workers (IBEW) is a labor union which represents workers in the electrical industry in the United States, Canada, Panama and several Caribbean island nations; particularly electricians, or Inside Wiremen, in the construction industry and linemen and other employees of public utilities. The union also represents some workers in the computer, telecommunications, broadcasting, and other fields related to electrical work. It was founded in 1891 shortly after homes and businesses in the United States began receiving electricity.”





Die Website der IBEW. | Die Wikipedia über die IBEW und die Geschichte der Elektrizität.


(Gefunden bei pureblog)

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Einfach schreiben

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Das schlichteste Online-Schreibprogramm von allen: DarkCopy

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→ Hierzu siehe auch:

Nie wieder Schreibhemmung. |

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Delete Your Account

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Hier die Löschung aller Probleme (für Feiglinge: mit Rückhol-Option).

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Aufkleber für die Designpolizei

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(Gefunden bei maxoninc)

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Nie wieder Schreibhemmung

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Angenagte Aufmerksamkeit? Nervenenden irgendwo zwischen Facebook, Twitter und Newsreader zerfasert? Schaumgebremste schöpferische Kraftentfaltung? Von der Schirrmacherschen Krankheit gestreift?

Es gibt Abhilfen:

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Der Ablenkungs-Ablenker von Simone Brewster:

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Die Aromatherapie-Kugelschreibermine der japanischen Firma Pentel:

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Das Schreibblockadelösungs-Set von Elizabeth Dilk:

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Solitäre Arbeitsräume für kreative Geister, hier beispielsweise ein Bauwerk des New Yorker Architekten Andrew Berman:

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Abschirmendes Mobiliar:

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Zenbuddhistische Schreibprogramme, beispielsweise Herraiz Sotos Ommwriter:.

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Schreibblockaden-Knacker wie The Storymatic:

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Die Pentaphone-Isolationshaube:

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(Gefunden bei Trendhunter u.a.)

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Der Entschrumpfer

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untiny.me macht aus einer verkürzte URL wieder die althergebrachte lange, so wie Gott sie geschaffen hat:

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Nützliches

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? Blindsearch läßt eine Suche über die drei Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo laufen. Die Ergebnisse werden nebeneinander am Bildschirm angezeigt - aber ohne Kennzeichnung, welche Trefferliste von welcher Suchmaschine stammt. Die Zuordnung muß man selber besorgen. Na - getroffen oder überrascht? (Via Techcrunch). |

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? Die gesprochenen Worte der Welt: Forvo (”the pronunciation guide”) ist ein im Entstehen begriffenes Wörterbuch ausgesprochener Worte in allen Sprachen der Welt. Wie spricht man Leberschaden aus? Oder ??????? ? Derzeit verfügt Forvo über 330.483 gesprochene Worte in 221 verschiedenen Sprachen. Jeder kann mitreden. |

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? Omas gute Ratschläge im 21. Jahrhundert: Auf AltUse (”Alternative Uses for Everyday Products”) sammelt sich, wie man’s machen kann: Wie man ein Pflaster schmerzlos ablöst, wie man Mundgeruch mit Zitronen loswird und wie man einen Computer in ein Aquarium verwandelt. |

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? RTFM: Bei Manuals Online kann man in mehr als 300.000 Handbüchern und Bedienungsanleitungen zu den unterschiedlichsten Produkten blättern. |

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Verschwindologie

SixthSense ist ein Computer, der sich mit Hilfe von Gesten steuern läßt. Das ganze funktioniert so, wie Kinder sich Zauberei vorstellen - mit dem Unterschied, dass es tatsächlich funktioniert. Man braucht beispielsweise keine Digitakamera mehr auf ein Motiv zu richten, sondern nur noch einen Bildrahmen mit den Fingern zu formen und “Foto” zu sagen.

SixthSense ist ein Projekt von Patti Maes, Professorin am MIT Media Lab.

? Hierzu siehe auch:

Mein Lieblingsgerät, das es nicht gibt
Wenn Computern zum Kinderspiel wird
Der hilflose, absurde große Bruder

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Das Spaßlineal

? Exakt. Wir lachen schließlich nicht zu unserem Vergnügen.

Funnyometer von Drew Heffron (via todayandtomorrow)

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Scheißwetter

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Meinen Frau Gräfin nicht auch, daß dies ein rechtes Scheißwetter sein dürfte?

Kurt Tucholsky, Deutsch für Amerikaner (1929)

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? Eine gottverdammte, beschissene Wettervorhersage:

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? Eine lateinische Wettervorhersage :

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? Die einfachste Wettervorhersage im Web (leider nur USA):

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Flickr Clock

Eine reizvolle neue Art, die Bilderunendlichkeit von Flickr zu durchstreifen: Flickr Clock.

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Nutzungsmöglichkeiten? Müllionen.

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Klorollen-OrigamiPapierskulpturen von Jacquet Fritz Junior, fotografiert von Matthieu Gauchet?

“Erstaunen Sie Ihre Gäste”: Eine Plissieraneitung für Toilettenpapier. | Die Wikipedia über Plissee. | Zartes Plissee in Stein: Nofretete, weiblicher Torso aus rotem Sandstein (Louvre). |

Klopapierpapprollensilhouettenkunst von Yuken Teruya. Er ziseliert auch Pizzakartons, Fastfood-Verpackungen und Fähnchen. |

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Es gibt sie noch, die guten Heuschrecken: Solarspielzeug von Educational Innovations. ?

Jurassic Robot RED CanRex 330: Ein Saurier aus einer Coladose (und andere Canbots) von sage12888. |

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Ein beachtenswertes Blog für Leute mit nachhaltigen Interessen: Better and green. |

Versteckten Stromfressern auf der Spur: Ein Energiekostenmessgerät (via Stuttgarter Zeitung). |

? Eine Umweltinitiative in Estland: Wie bringt man 40.000 Leute dazu, an einem einzigen Tag mehr als 10.000 Tonnen abgekippten Müll aus den Wäldern zu beseitigen?

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? Die Welt geht unter (mit Happy New End):

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Yes, we scan!

Im November klappte der Online-Lesezirkel Mygazines den Deckel zu, da den Betreibern das Geld ausging und erheblicher juristischer Gegenwind aufkam. In dem um das Urheberrecht unbesorgten Angebot konnte man gescannte Magazine und Zeitschriften hochladen, durchblättern, sie kommentieren oder sich eigene Zeitschriften zusammenstellen. |

Ein ähnliches Angebot betreibt  seit April das von Wayne Williams gestartete Digi-Zines.com - allerdings mit dem Einverständnis der jeweiligen Zeitschriftenmacher. |

Bei Google Books gibt es nun ebenfalls ganze Zeitschriftenjahrgänge, etwa von Popular Science, dem Bulletin of the Atomic Scientists und Maximum PC. |

Auch in immer mehr Einzelinitiativen werden Druckwerke digital erschlossen. | Der Illinois Technograph beispielsweise - eine von Studierenden produzierte Zeitschrift für’s Ingenieurwesen - ist bis zurück zu Ausgaben von 1887 gescannt. In der Nachkriegszeit besonders beliebt war die monatliche “Technocutie“-Kolumne, in der eine hübsche Komilitonin vorgestellt wurde. |

Ein immer wieder außergewöhnlicher Genuß für Freunde des gescannten Kulturguts ist Bibliodyssey des Australiers Paul K. | 

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Usability: Zwei Knopfgeschichten

? In dem Einkaufszentrum fahren die Aufzüge über vier Geschosse, von einem Fitneßcenter im zweiten Obergeschoß bis in die Ladenzeilen im Untergeschoß. Die weibliche Stimme, mit der die Etagen angesagt werden, hört sich sehr bedrückt an. Die Knöpfe in den Aufzugkabinen sind beschriftet mit 2, 1, E und B.

Ein Vater mit seinem kleinen Sohn ist auf dem Weg nach unten. Der Junge, der schon lesen kannt, darf auf den Knopf drücken. “Vati, was heißt B?” – Vati weiß es nicht.

Immer wieder begegne ich in dem Aufzug Leuten, denen das B ein Rätsel ist. Das Kürzel für Basement, das ein Gestalter wohl für weltläufig gehalten hat, macht den Aufzug zu einem Ort, der ohne Not seine Passagiere verunsichert und Väter in Verlegenheit stürzt. Dafür sind Aufzüge¹  aber nicht gedacht.

? Im Bahnhof gegenüber dem Einkaufszentrum sind in den Aufzügen, die hoch zu den Bahnsteigen führen, auf dem Knopfbrett alle Funktionen auch in Braille-Schrift verzeichnet. Vorbildlich, möchte man meinen – allerdings sind die erhabenen Muster der Blindenschriftzeichen auf Metallfeldern angebracht, die genauso aussehen wie die Bedienknöpfe darunter. Fast jeder, der den Aufzug betritt, drückt erst auf die Blindenschrift-Felder, die man intuitiv für die eigentlichen Knöpfe hält (und die Knöpfe darunter für die Beschriftung mit den Funktionssymbolen).

Oft stehen Passagiere dann in dem Aufzug, haben ihn nach ihrem Dafürhalten bereits in Gang gesetzt und fangen an zu überlegen, ob er defekt ist.

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¹ Zu der Frage, weshalb ein Aufzug, der abwärts fährt genau genommen Abzug heißen müßte siehe auch hier.

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